"Die Tatsache, dass die Gesellschaft stetig älter wird, ist ein wesentliches Merkmal der demographischen Entwicklung in Deutschland und Europa". Mit diesem Satz wird ein Problem beschrieben, welches nicht nur die Träger der Rentenkassen seit Jahren beschäftigt, sondern auch den medizinischen Bereich. Fest steht, dass die Lebenserwartung beständig steigt. Fakt ist auch, dass der Anstieg der Lebenserwartung einher geht mit der Steigerung gesundheitlicher Probleme und körperlicher Leistungseinschränkungen.
Die Ursachen dafür sind nicht ausschließlich dem Älterwerden zuzuschreiben, sondern eher mit der Lebensart und -weise, welche zunehmend durch Bewegungsmangel und falscher Ernährung geprägt ist. Aber kann man dem im Alter vorbeugen? Hat Fitness- und Gesundheitstraining zu diesem Zeitpunkt noch einen Sinn? Welche Effekte können erzielt werden? Ist damit wirklich eine Verbesserung der Lebensqualität erreichbar, oder überwiegt der Aufwand dem Ergebnis? Diese Ausarbeitung soll Antworten und Lösungsansätze geben.
Inhaltsverzeichnis
1. Gliederung
2. Einleitung
3. Gesundheitstraining/Fitness
4. Altern
4.1. Definition
4.2. Einflüsse auf den Alterungsprozess
5. Zeitliche Einordnung und körperliche Folgen
6. Bewegung als historische Komponente
6.1. Bewegungsmangel
7. Körperliche Veränderungen
7.1. Herz-Lungensystem
7.2. Füße
7.3. Wirbelsäule
8. Effekte sportlichen Trainings
8.1. Ausdauer
8.2. Kraft
8.3. Schnelligkeit
9. Zusammenfassung
Zielsetzung und Themen
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Fitness- und Gesundheitstraining im späten Erwachsenenalter, um den altersbedingten körperlichen Leistungseinschränkungen entgegenzuwirken und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
- Physiologische Auswirkungen des Älterwerdens auf Organe und Bewegungsapparat
- Die Rolle von Bewegungsmangel im modernen Lebensstil
- Wissenschaftliche Grundlagen des Trainings in verschiedenen Leistungsbereichen
- Präventive und rehabilitative Effekte sportlicher Betätigung bei Senioren
- Methodische Ansätze für ein ausgewogenes Belastungs-Beanspruchungsverhältnis
Auszug aus dem Buch
4.2. Einflüsse auf den Alterungsprozess
Im Prozess des Alterns gibt es innere und äußere Faktoren die auf ihn einwirken. Diese Prozesse sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich, da jeder ein individuelles Geschöpf mit bestimmten genetischen Eigenschaften und völlig unterschiedlichen Lebensweisen ist. Somit können die Einflüsse auch bei jedem differenziert auf den Organismus wirken. Die Prozesse kann man noch einmal in beeinflussbare und nicht beeinflussbare Faktoren gliedern.
Zu den beeinflussbaren Faktoren gehören z.B. Ernährung; Körpergewicht oder Medikamentengebrauch. Klima, Tumore oder auch Erbfaktoren gehören zu den nicht beeinflussbaren Faktoren.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Gliederung: Dient der strukturellen Übersicht über die behandelten Themenbereiche der Arbeit.
2. Einleitung: Beschreibt die demografische Entwicklung und die Notwendigkeit von sportlicher Aktivität zur Steigerung der Lebensqualität im Alter.
3. Gesundheitstraining/Fitness: Differenziert zwischen allgemeinem Gesundheitstraining und leistungsorientiertem Fitnesstraining.
4. Altern: Definiert den Alterungsprozess und unterscheidet zwischen primärem und sekundärem Altern.
5. Zeitliche Einordnung und körperliche Folgen: Analysiert die motorischen Veränderungen im höheren Lebensalter und deren physiologische Ursachen.
6. Bewegung als historische Komponente: Betrachtet die evolutionäre Notwendigkeit von Bewegung und die Folgen des heutigen Bewegungsmangels.
7. Körperliche Veränderungen: Erläutert spezifische degenerative Prozesse an Herz-Lunge, Füßen und der Wirbelsäule.
8. Effekte sportlichen Trainings: Beschreibt den Nutzen von Ausdauer-, Kraft- und Schnelligkeitstraining für den alternden Organismus.
9. Zusammenfassung: Fasst die Möglichkeiten für Senioren zusammen, durch systematisches Training die Gesundheit aktiv zu beeinflussen.
Schlüsselwörter
Altern, Gesundheitstraining, Fitnesstraining, Bewegungsmangel, Demografie, Lebensqualität, Herz-Kreislauf-System, Ausdauer, Krafttraining, Wirbelsäule, Biomorphose, Prävention, Rehabilitation, körperliche Leistungsfähigkeit, motorische Leistungsminderung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert, wie durch gezielte sportliche Aktivität negativen Begleiterscheinungen des Alterns entgegengewirkt werden kann.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf den physiologischen Auswirkungen des Älterwerdens, der Analyse von Bewegungsmangel und den spezifischen Trainingsmöglichkeiten für Senioren.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie durch ein angepasstes Sportprogramm die körperliche Leistungsfähigkeit erhalten und die Lebensqualität im Alter gesteigert werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf sportwissenschaftlicher Literatur, Trainingslehre und sportmedizinischen Erkenntnissen basiert.
Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den physiologischen Veränderungen des alternden Körpers sowie mit der Wirkung von Ausdauer-, Kraft- und Schnelligkeitstraining.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Text?
Wesentliche Begriffe sind Altern, Gesundheitstraining, Bewegungsmangel, Prävention, Fitness und Lebensqualität.
Warum ist Krafttraining im Alter besonders wichtig?
Krafttraining ist entscheidend, um den altersbedingten Abbau der Muskulatur zu stoppen, die Wirbelsäule zu stützen und die allgemeine Verletzungsgefahr im Alltag zu minimieren.
Inwiefern beeinflusst Bewegungsmangel das Herz-Kreislauf-System von Senioren?
Bewegungsmangel führt zu einer schlechteren Ökonomisierung des Herzens, einer geringeren Kapillarisierung der Muskulatur und einer Abnahme der maximalen Sauerstoffaufnahme.
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- Thomas Letzian (Author), Marco Weise (Author), 2003, Fitness- und Gesundheitstraining im späten Erwachsenenalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19004