Die Schüler sollen Eigenschaften ausgewählter Musik des Barock kennen und diese auf Kunst und Alltag übertragen können. Die Schüler sollen mit Hilfe von Bildquellen Gegensätze barocker Gesellschaft beschreiben können. Die Schüler sollen Merkmale des Barock in Musik, Kunst und Gesellschaft benennen können
Inhaltsverzeichnis
3. Europa im Barock
1600 bis 1750
Kirchen, Klöster und Schlösser werden im barocken Stil gebaut.
Französisch ist „in“
Die Erziehung
Der neue Baustil
Die Formen des Barock
Barocke Musik - Ausgangspunkt Italien
Meister der deutschen Barockmusik
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Schülern der 8. Klasse einen tieferen Einblick in die Epoche des Barocks zu vermitteln, wobei der Fokus über die politische Herrschaftsform des Absolutismus hinaus auf das gesellschaftliche, künstlerische und musikalische Leben gelegt wird. Zentral ist dabei die methodische Kompetenzentwicklung im Umgang mit Audioquellen und Bildmaterial.
- Erarbeitung von Merkmalen barocker Kunst, Musik und Gesellschaft
- Methodentraining zur Interpretation von Audiobeispielen und Bildquellen
- Verknüpfung verschiedener Medientypen zur Erstellung einer umfassenden Epochencharakterisierung
- Sensibilisierung für Alltagsgeschichte jenseits politischer Machtstrukturen
- Erfahrung der Epoche als kulturelles Gesamtgefüge
Auszug aus dem Buch
Der neue Baustil
Den Repräsentationswillen der europäischen Fürsten unterstützte ein neuer, aus Italien kommender Baustil. Nach der Reformation hatten die Protestanten nicht nur den übertriebenen Reliquienkult verworfen, sondern auch Heiligenbilder und -statuen aus ihren Kirchen entfernt. Von Rom aus entwickelte sich eine katholische Gegenbewegung. Je schlichter die Protestanten ihre Gotteshäuser gestalteten, desto kostbarer wurden jetzt die katholischen Kirchen und Klöster ausgestaltet. Die ersten Kirchen dieser Art gehen auf den italienischen Baumeister Bernini (1598–1680) zurück. Ab 1680 verbreitete sich der Stil in den katholischen Gebieten des Deutschen Reiches. In der beeindruckenden Gestaltung der neuen Kirchen und Klöster sahen die Fürsten ein geeignetes Mittel für ihre Selbstdarstellung und ließen ihre Schlösser im gleichen Stil bauen.
Zusammenfassung der Kapitel
3. Europa im Barock: Das Kapitel bietet eine Einführung in die Epoche des Barock, beleuchtet das Leben unter dem Absolutismus, die Rolle des Adels und die architektonischen sowie musikalischen Entwicklungen dieser Zeit.
Schlüsselwörter
Barock, Absolutismus, Musikgeschichte, Bildinterpretation, Methodentraining, Barockmusik, Höfische Gesellschaft, Kulturgeschichte, Geschichtsunterricht, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, Quellenarbeit, Sozialgeschichte, Repräsentationsstil, Epochenbegriff
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundlegend?
Die Arbeit konzipiert eine Unterrichtsstunde für die 8. Klasse, die das Thema Barock als Ergänzung zur Einheit Absolutismus behandelt.
Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?
Der Fokus liegt auf der Kultur, dem Lebensgefühl, der Kunst und der Musik des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts.
Was ist das primäre Ziel der Stunde?
Die Schüler sollen die Epoche über die rein politische Herrschaftsform hinaus als komplexes gesellschaftliches Leben begreifen und methodische Kompetenzen erproben.
Welche wissenschaftliche Methode wird eingesetzt?
Es kommt ein fachübergreifender Ansatz zum Einsatz, der schwerpunktmäßig mit Audiobeispielen und Bildquellen arbeitet, um eine detaillierte Quellenanalyse zu trainieren.
Was wird im inhaltlichen Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der Beschreibung von Musikstücken, der Analyse von Bildquellen hinsichtlich des Kontrasts zwischen arm und reich sowie der historischen Einordnung von Bauwerken.
Durch welche Schlagworte lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Methodentraining, Barock, Musikdidaktik, Quellentraining, 8. Klasse, Absolutismus, Epochencharakterisierung.
Warum ist das Verbot bestimmter Adjektive (laut, leise, schnell, langsam) in der Musikanalyse wichtig?
Es dient dazu, die Schüler zu einer tiefergehenden musikalischen Auseinandersetzung zu zwingen und einen oberflächlichen, wenig differenzierten Sprachgebrauch zu vermeiden.
Wie trägt der Entwurf zur Inklusion im Unterricht bei?
Durch den Einsatz von lautem Vorlesen und detaillierter Bildbeschreibung wird sichergestellt, dass auch eine sehbehinderte Schülerin dem Unterrichtsgeschehen aktiv folgen kann.
Warum wurde die Stunde ans Ende der Einheit Absolutismus gelegt?
Um nach der intensiven Gruppenarbeitsphase zur Regierungsform des Absolutismus einen entspannten, aber methodisch lehrreichen Ausklang zu gestalten.
- Arbeit zitieren
- Moritz Leopold (Autor:in), 2012, Unterrichtsstunde "Einführung in den Barock", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190181