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Der Kampf der Printmedien: Wie Zeitungen im Online -Zeitalter ums Überleben kämpfen

Título: Der Kampf der Printmedien: Wie Zeitungen im Online -Zeitalter ums Überleben kämpfen

Trabajo Escrito , 2011 , 14 Páginas

Autor:in: Maximilian Schrader (Autor)

Medios / Comunicación - Medios impresos, prensa
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Sterben Medien aus? Mit dieser Frage beschäftigen sich Verleger auf der ganzen Welt und haben dabei Angst ihr Medium, die Zeitung, könnte das nächste aussterbende Medium sein. Mit Bezug auf Riepls Gesetz und durch die Betrachtung bereits ausgestorbener Medien, sowie der heutigen Situation und Entwicklung der Zeitung in Konkurrenz oder im Zusammenspiel mit dem Internet, beschreibt diese Hausarbeit wie die Zukunft der Zeitung aussehen könnte um gleichzeitig zu zeigen wo ihre Chancen liegen. Vielleicht kann man in Zukunft die Zeitung nur noch auf dem iPad lesen. Würde das den Tod der Zeitung bedeuten? Von einer Konvergenz hin zum Internet als Universalmedium, alle bis dahin existierenden Medien der Nachrichtenverbreitung und -übermittlung vereinend sind wir noch weit entfernt, dennoch muss geklärt werden als was das Internet fungiert. Ob nun als neues Alles-Könner-Medium oder als Instrument den alten Medien zu neuem Schwung zu verhelfen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Das Rieplsche Gesetz

3. Das Manifest der toten Medien

4. Entwicklung der Online und Offline Nachrichtenvermittlung

5. Die Reaktion der Medienunternehmen auf das Internet

5.1.Ursachen für sinkende Auflagen

5.2. Chancen für die Printmedien

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Zukunft der gedruckten Zeitung im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung. Das primäre Ziel ist es, die Konkurrenzsituation zwischen Printmedien und Internet zu analysieren, die Ursachen für sinkende Auflagenzahlen zu identifizieren und mögliche Strategien zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Qualitätsjournalismus aufzuzeigen.

  • Analyse des Rieplschen Gesetzes im digitalen Zeitalter
  • Untersuchung des Phänomens des Mediensterbens
  • Gegenüberstellung von Online- und Offline-Nachrichtenvermittlung
  • Identifikation der Ursachen für rückläufige Auflagen bei Printmedien
  • Bewertung von Geschäftsmodellen wie Paid Content und Paywalls

Auszug aus dem Buch

5.1. Ursachen für sinkende Auflagen

In den letzten Jahren hat sich weltweit eine Gratis-Mentalität entwickelt, die entscheidend zu den sinkenden Verkaufszahlen der Printmedien beigetragen hat. Sowohl offline, wie auch online werden jegliche Zeitungsartikel kostenlos angeboten. In der Weltmetropole London werden zu jeder Tageszeit Zeitungen „for free“ verteilt. Sieben Millionen Einwohner haben tagtäglich die Wahl zwischen den Gratiszeitungen City AM, Metro, Evening Standard und London Weekly. (Vgl. Siebenhaar 2010: 61) Abgesehen davon ist mittlerweile jede gedruckte Zeitung auch mit einer eigenen Website im Internet vertreten. Ohne Zögern veröffentlichen Verlage ihre teuer produzierten Inhalte kostenlos im Netz. Bei einer Studie der University of Southern California fand man heraus, dass im Jahre 2010 18% der Zeitungsleser ihr Abonnement kündigten, da derselbe Inhalt auch kostenlos im Internet zu finden war (vgl. USC Annenberg Digital Future Study 2010: 3).

Dass das breite Angebot an Gratisinformationen ein Grund dafür ist, dass der Zeitungsmarkt leidet, wird am Beispiel Japans deutlich. Eine Studie der World Association of Newspaper fand heraus, dass die sechs weltweit größten Zeitungen aus Japan stammen (vgl. WAN 2005). Die japanische Zeitung Yomiuri Shimbun führt mit einer täglichen Zirkulation von 14 Millionen seit Jahren die Marktspitze an. Im Gegensatz zu den westlichen Ländern hat sich Japans Zeitungslandschaft kaum verändert. Masaki Satsuka, Manager der Zirkulationsabteilung von Yomiuri Shimbun, berichtete in einem Interview mit der Washingtonpost, dass die japanischen Medienunternehmen nicht „whole-hog on the Internet“ (Satsuka 2008) gehen, wie es in Amerika und vermehrt auch in Europa zu beobachten ist. Dadurch, dass japanische Zeitungen, wie die Yomiuri Shimbum nur 20% ihres Inhalts im Internet veröffentlichen, können sie relativ stabilen Auflagenzahlen vermelden (vgl. Satusuka 2008).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Der Autor führt in die Problematik des potenziellen Mediensterbens ein und formuliert das Ziel, die Zukunft der Zeitung zwischen Konkurrenz und Zusammenspiel mit dem Internet zu erörtern.

2. Das Rieplsche Gesetz: Es wird das theoretische Fundament nach Wolfgang Riepl erläutert, das beschreibt, wie neue Medien alte Medienformen nicht zwingend verdrängen, sondern zu funktionalen Anpassungen zwingen.

3. Das Manifest der toten Medien: Dieses Kapitel diskutiert die Perspektive von Bruce Sterling auf das Mediensterben und hinterfragt, ob das Rieplsche Gesetz angesichts historisch gescheiterter Technologien heute noch Bestand hat.

4. Entwicklung der Online und Offline Nachrichtenvermittlung: Die historische Genese der Zeitung vom frühen Mittelalter bis zum modernen Massenmedium sowie die Entwicklung der Auflagenzahlen in Deutschland werden nachgezeichnet.

5. Die Reaktion der Medienunternehmen auf das Internet: Dieses Kapitel analysiert die Gründe für die Zeitungskrise und diskutiert sowohl die Ursachen für sinkende Auflagen als auch mögliche Chancen durch neue Strategien.

5.1.Ursachen für sinkende Auflagen: Die Auswirkungen der globalen Gratis-Mentalität und die Folgen einer abnehmenden journalistischen Qualität werden als wesentliche Treiber des Auflagenrückgangs identifiziert.

5.2. Chancen für die Printmedien: Hier werden Lösungsansätze wie Paid Content und die notwendige Differenzierung zwischen Online-Schnelligkeit und Print-Tiefgang diskutiert.

6. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass der Kampf der Printmedien bei klaren Strategien und einer Investition in Qualitätsjournalismus keinesfalls als verloren gelten muss.

Schlüsselwörter

Printmedien, Zeitungssterben, Online-Journalismus, Riepls Gesetz, Nachrichtenvermittlung, Auflagenrückgang, Gratis-Mentalität, Paywall, Paid Content, Medienwandel, Digitalisierung, Qualitätsjournalismus, Medienunternehmen, Zeitungsleser, Medienkonvergenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht, wie sich die Konkurrenz durch das Internet auf die gedruckte Zeitung auswirkt und ob die klassische Zeitung in einer digitalen Medienlandschaft überleben kann.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Zu den Schwerpunkten zählen die historische Entwicklung der Zeitungslandschaft, theoretische Erklärungsmodelle wie das Rieplsche Gesetz, die Analyse von Auflagenzahlen sowie Strategien für die Zukunft des Printjournalismus.

Was ist das übergeordnete Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Strategien aufzuzeigen, wie Verlage durch eine Differenzierung zwischen Online- und Printangeboten sowie durch Investitionen in Qualität ihre Zukunftsfähigkeit sichern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Konzepte mit empirischen Daten zu Auflagenentwicklungen und aktuellen Mediennutzungstrends verknüpft.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der Krisenursachen, wie der Gratis-Mentalität im Netz und dem Qualitätsverlust, sowie mit der Diskussion über das Erfolgspotenzial von Bezahlmodellen für digitale Inhalte.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Kern der Arbeit beschreiben?

Die Arbeit dreht sich maßgeblich um Begriffe wie Zeitungssterben, Paid Content, digitalen Medienwandel, Qualitätsjournalismus und die Anpassungsfähigkeit traditioneller Printmedien.

Wie unterscheidet sich laut Arbeit die Situation in Japan von der in den USA?

In Japan konnten Zeitungen durch eine restriktivere Online-Strategie und die Beschränkung digitaler Inhalte ihre Auflagen stabiler halten, während viele US-Zeitungen unter massiven Einbrüchen leiden.

Welche Rolle spielt das Rieplsche Gesetz in der Argumentation des Autors?

Es dient dazu zu verdeutlichen, dass neue Medienformen alte nicht automatisch vernichten, sondern diese dazu zwingen, sich neue Aufgabengebiete zu suchen.

Was ist die Kernbotschaft in Bezug auf die Zukunft der Zeitungen?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Kampf um die Printmedien nicht verloren ist, sofern Verlage zwischen den Stärken von Online- und Offline-Kanälen differenzieren und auf exzellente journalistische Qualität setzen.

Warum wird im Dokument das Konzept der „Paywalls“ als relevant erachtet?

Paywalls werden als notwendiges Instrument diskutiert, um den Wert journalistischer Inhalte im Internet zu schützen und neue Erlösquellen zu erschließen, anstatt Inhalte unreflektiert kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Final del extracto de 14 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Kampf der Printmedien: Wie Zeitungen im Online -Zeitalter ums Überleben kämpfen
Universidad
University of Münster  (Institut für Kommunikationswissenschaft)
Curso
Medienstrukturen und -organisationsformen
Autor
Maximilian Schrader (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
14
No. de catálogo
V190195
ISBN (Ebook)
9783656146438
ISBN (Libro)
9783656146711
Idioma
Alemán
Etiqueta
Riepl Rieplsches Gesetz Tote Medien Manifest Online offline nachrichtenvermittlung Zeitungssterben Paywalls Sinkende auflagen anzeigen auflagen spirale
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Maximilian Schrader (Autor), 2011, Der Kampf der Printmedien: Wie Zeitungen im Online -Zeitalter ums Überleben kämpfen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190195
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