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Christine de Pizan gegen den Rosenroman - Auftakt zur Querelle

Título: Christine de Pizan gegen den Rosenroman - Auftakt zur Querelle

Trabajo de Seminario , 2009 , 37 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Mariana Schüler (Autor), Melanie Weber (Autor)

Didáctica de la asignatura Francés - Literatura, trabajos
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Resumen Extracto de texto Detalles

Christine de Pizan gilt als Vorreiterin der Frauenrechtsbewegung und hat mit ihrem Rosenroman und dem Buch von der Stadt der Frauen entscheidende Grundlagen gelegt, auf die sich später Autorinnen wie J. Butler rückbeziehen. Die Debatten um die Gleichstellung von Mann und Frau sind auch heute noch von äußerster Brisanz und Aktualität. [...] Im Folgenden wird der Auftakt zur „Querelle des Femmes“ untersucht, indem
CHRISTINE DE PIZANs3 Werke betrachtet werden und ebenso das zweiteilige Werk
von GUILLAUME DE LORRIS und JEAN DE MEUN Le Roman de la Rose, der als Auslöser
jenes großen und bis heute andauernden literarischen Streits über die Stellung der
Frau in der Gesellschaft gilt. Die deutsche Entsprechung für Le Roman de la Rose ist
Der Rosenroman. CHRISTINE bezieht in mehreren Werken Stellung zur – später sogenannten
– „Querelle des Femmes“, unter anderem in Le Livre de la Cité des Dames,
auf das später noch eingegangen wird. Sie ist die erste Dichterin Frankreichs,
die mit dem Schreiben ihren Lebensunterhalt verdienen konnte. Ihre Werke, die teilweise
stark autobiografisch angelegt sind, fordern und beschreiben fortwährend die
Gleichwertigkeit von Frau und Mann und geben einen Einblick in Frankreichs Gesellschaft
zur Zeit des Hundertjährigen Krieges.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung (Mariana Schüler)

2. Christine de Pizans Kurzbiographie (Mariana Schüler)

3. Der Rosenroman – « Le Roman de la Rose » (Melanie Weber)

3.1. Verfasser und Daten

3.2. Inhalt des ersten Teils

3.3. Inhalt des zweiten Teils

3.4. Das Werk

4. Der Streit um den Rosenroman (1401-1404)

4.1. Christine de Pizans Hinwendung zur Frauenthematik (Mariana Schüler)

4.2. Ansatzpunkte des Débats (Mariana Schüler)

4.3. Konkrete Auslöser für Christine de Pizans Widerspruch (Melanie Weber)

4.4. Beteiligte und Meinungen des Débats (Mariana Schüler)

4.5. Das vorläufige Ende des Débats (Melanie Weber)

5. Das Buch von der Stadt der Frauen – « Le Livre de la Cité des Dames » (Melanie Weber)

5.1. Eine Schrift zur Rehabilitierung der Frau

5.2. Inhalt und Gestaltung

6. Weiterer Verlauf und heutige Bezüge (Mariana Schüler)

7. Fazit (Mariana Schüler)

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Auftakt der „Querelle des Femmes“, ausgelöst durch die Kritik von Christine de Pizan am mittelalterlichen Epos „Rosenroman“. Dabei wird analysiert, wie De Pizan die misogynen Tendenzen des Werkes angriff und mit ihrem „Buch von der Stadt der Frauen“ einen Gegenentwurf zur Rehabilitierung des weiblichen Geschlechts schuf.

  • Analyse der literarischen Struktur und der frauenfeindlichen Passagen im „Rosenroman“.
  • Untersuchung von Christine de Pizans biografischem Hintergrund und ihrem Kampf für Frauenrechte.
  • Darstellung der historischen Debatte zwischen den sogenannten „Rhodophoben“ und „Rhodophilen“.
  • Betrachtung von Christine de Pizans „Buch von der Stadt der Frauen“ als feministisches Traktat.
  • Kontextualisierung der historischen Geschlechterdebatten bis in die Moderne.

Auszug aus dem Buch

3.1. Verfasser und Daten

Der Rosenroman ist eine literarische Koproduktion, die auf dem Fortschreiben eines Textfragmentes beruht. Zwei Autoren haben im Abstand von etwa drei Jahrzehnten mit unterschiedlichen Absichten daran gearbeitet und ein Textkonvolut von 21.780 achtsilbigen Versen geschaffen.

(vgl. Zimmermann 1993: 4, 8f)

Der Verfasser des ersten Teils ist GUILLAUME DE LORRIS. Sein Name und auch alles Weitere über ihn, ist aus seinem Text erschlossen (vgl. Zimmermann 1993: 4f). Je nach Deutung seines Romans wurden ihm unterschiedliche Ursprünge zugeschrieben. Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass GUILLAUME DE LORRIS aufgrund des höfisch-idealistischen Tons seines Werkes adliger Herkunft war und sein Leben in höfischem Milieu verbracht hat (vgl. de Lorris/de Meun 1966: VII). Zwischen 1230 und 1240 verfasste er die ersten 4.058 Verse des Rosenromans (vgl. Kindlers Literatur Lexikon o.J.: Le Roman de la Rose). Dieser erste Teil hört dort auf, wo die Eroberung der ROSE geschildert werden sollte. Als Grund für die vorzeitige Beendigung beziehungsweise den offenen Schluss des Romans kursieren zwei Vermutungen: Entweder GUILLAUME DE LORRIS ist vor der Fertigstellung seines Werkes verstorben oder er hat den Roman, aufgrund der thematischen Unmöglichkeit, absichtlich nicht vollendet (vgl. Schrammel 2008: 5). Sicher ist: er hinterließ einen unvollendeten Roman, der mehr als dreißig Jahre lang, ein wenig gelesenes und wenig verbreitetes Bruchstück blieb (vgl. Zimmermann 1993: 8). In den Folgejahren seines Todes versuchten sich zahlreiche Schriftsteller daran, den Roman zu einem Ende zu bringen. Allerdings blieb der Roman dadurch nicht minder erfolglos als zu GUILLAUME DE LORRIS‘ Zeiten (de Lorris/de Meun 1966: VIII).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die biblische Tradition des Sündenfalls als Grundlage der Frauenfeindlichkeit ein und stellt das Wirken von Christine de Pizan als erste Dichterin Frankreichs vor.

2. Christine de Pizans Kurzbiographie: Hier wird der Lebensweg Christine de Pizans nachgezeichnet, von ihrer Herkunft in Venedig bis zu ihrem Aufstieg als erste professionelle Schriftstellerin.

3. Der Rosenroman – « Le Roman de la Rose »: Dieses Kapitel analysiert die Entstehung des Rosenromans als Gemeinschaftswerk und beschreibt dessen komplexe inhaltliche Struktur.

4. Der Streit um den Rosenroman (1401-1404): Das Kapitel behandelt den historischen Literaturstreit, in dem De Pizan die Misogynie des Rosenromans scharf kritisierte.

5. Das Buch von der Stadt der Frauen – « Le Livre de la Cité des Dames »: Hier wird Christine de Pizans Hauptwerk als Antwort auf den Rosenroman und als Versuch der Rehabilitierung der Frau vorgestellt.

6. Weiterer Verlauf und heutige Bezüge: Dieses Kapitel zeigt die Rezeptionsgeschichte Christine de Pizans und ihre Bedeutung für spätere Geschlechterdebatten bis in die Moderne auf.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der Gleichstellungsdebatte zusammen und verweist auf die fortwährende Aktualität der sozialen Arbeitsteilung.

Schlüsselwörter

Christine de Pizan, Rosenroman, Le Roman de la Rose, Querelle des Femmes, Le Livre de la Cité des Dames, Mittelalter, Literaturgeschichte, Misogynie, Geschlechterdebatte, Gleichstellung, Guillaume de Lorris, Jean de Meun, Frauenrolle, Literaturstreit, Feminismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem historischen Literaturstreit um den französischen Rosenroman und Christine de Pizans Rolle als eine der ersten Kritikerinnen frauenfeindlicher Literatur im Mittelalter.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die mittelalterliche Frauenbild-Darstellung, der literarische Diskurs über das Geschlechterverhältnis und die schriftstellerische Emanzipation der Frau.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Untersuchung des Auftakts zur „Querelle des Femmes“ durch die Analyse von De Pizans Widerstand gegen die im Rosenroman enthaltene Misogynie.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, wobei Primärtexte wie der Rosenroman sowie wissenschaftliche Sekundärliteratur herangezogen wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die Entstehungsgeschichte und Struktur des Rosenromans als auch der Verlauf des Literaturstreits (Débat) und die Entstehung von De Pizans Hauptwerk „Stadt der Frauen“ untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind unter anderem „Querelle des Femmes“, „Misogynie“, „Rosenroman“ und „Christine de Pizan“.

Warum wurde der Rosenroman von Christine de Pizan kritisiert?

Sie kritisierte insbesondere die Verallgemeinerungen, die frauenfeindlichen Obszönitäten und die Darstellung der Frau als Symbol des Bösen, die den gesellschaftlichen Status der Frau herabsetzten.

Wie unterscheidet sich die „Stadt der Frauen“ vom „Rosenroman“?

Während der Rosenroman die Frau als Sündenfall-verantwortliches Wesen darstellt, nutzt De Pizan in ihrem Werk das Bild der Stadt als Zufluchtsort für tugendhafte Frauen, um ein positives und gleichwertiges Frauenbild zu etablieren.

Final del extracto de 37 páginas  - subir

Detalles

Título
Christine de Pizan gegen den Rosenroman - Auftakt zur Querelle
Universidad
University of Mannheim  (Romanisches Seminar)
Curso
Geschlechterdebatten in der Romania – Geschlechterforschung in der Romanistik
Calificación
1,3
Autores
Mariana Schüler (Autor), Melanie Weber (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
37
No. de catálogo
V190271
ISBN (Ebook)
9783656147688
ISBN (Libro)
9783656147411
Idioma
Alemán
Etiqueta
Rosenroman Roman de la Rose Stadt der Frauen Livre de la Cité des Dames Querelle Gender Geschlechterdebatten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mariana Schüler (Autor), Melanie Weber (Autor), 2009, Christine de Pizan gegen den Rosenroman - Auftakt zur Querelle, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190271
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