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Kommunale Bedarfsplanung von Kindertagesstätten als Bestandteil der Jugendhilfeplanung

Título: Kommunale Bedarfsplanung von Kindertagesstätten als Bestandteil der Jugendhilfeplanung

Trabajo Escrito , 2011 , 45 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Virginia Koch (Autor)

Trabajo social
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Für die Jugendhilfeplanung ergeben sich im Zusammenhang mit dem durch das Kinderförderungsgesetz festgeschriebenen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder vom vollendeten ersten bis zum vollendeten dritten Lebensjahr ab August 2013 komplexe Aufgaben und Herausforderungen sowohl hinsichtlich des quantitativen als auch des qualitätsorientierten Ausbaus der Angebote.
Im Rahmen der Hausarbeit werden aus jugendhilfeplanerischer Perspektive die maßgeblichen Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren beschrieben, analysiert und eingeordnet, die sich den örtlichen Trägern der öffentlichen Jugendhilfe im Rahmen ihrer Gesamtverantwortung stellen, um diesen Rechtsanspruch umzusetzen. Bezogen auf den Freistaat Sachsen wird im Wesentlichen auf gesetzlich vorgegebene Rahmenbedingungen sowie das Gebot zur Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteuren und Kooperationspartnern eingegangen. Im Anschluss folgt die Darstellung und Würdigung der einzelnen Planungselemente. Die Hausarbeit endet mit einem Blick auf das grundsätzliche Problem der Finanzierbarkeit der durch die Jugendhilfeplanung gewonnenen Erkenntnisse und einem kritischen Fazit bezüglich dem theoretischen Anspruch an Jugendhilfeplanung im Lichte des Kinderförderungsgesetzes und der Realität.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Kommunale Planung von Kindertagesstätten als Bestandteil der Jugendhilfeplanung

2. Intention des Kinderförderungsgesetzes

3. Gesetzliche Regelungen auf Bundesebene

3.1 Jugendhilfeplanung im SGB VIII

3.2 Förderung von Kindern in Tagesstätten und Kindertagespflege vor Inkrafttreten des Kifög

3.3 Kinderförderungsgesetz

4. Landesrechtliche Regelungen

4.1 Jugendhilfeplanung im Landesjugendhilfegesetz Sachsen

4.2 Sächsisches Gesetz zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen

5. Jugendhilfeplanung als kommunikativer und beteiligungsorientierter Prozess

5.1 Verhältnis zwischen öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe

5.1.1 Gesetzliche Grundlagen der Zusammenarbeit

5.1.2 Spannungsfeld zwischen den Interessen und Vorstellungen freier und öffentlicher Träger

5.1.3 „Weil Kinder Zeit brauchen“ – ein Beispiel für die Vorstellungen freier Träger zur frühkindlichen Bildung

5.2 Zusammenarbeit mit privat-gewerblichen Trägern und der Kindertagespflege

5.3 Weitere Kooperationspartner

6. Gremien

6.1 Jugendhilfeausschuss

6.2 Planungsgruppen und Arbeitsgemeinschaften nach § 78 SGB VIII

7. Planungselemente

7.1 Zielentwicklung

7.2 Bestandserhebung

7.2.1 Daten zur Bevölkerungsstruktur

7.2.2 Daten zur Sozialstruktur

7.2.3 Bestands- und Belegungsstatistik der Kindertageseinrichtung und der Kindertagespflege

7.3 Bedarfsermittlung

7.3.1 Ergebnisse der quantitativen und qualitativen Bewertung

7.3.2 Demografische Entwicklungen

7.3.3 Bedürfnisse der Adressaten

7.3.4 Politische Vorstellungen und öffentliche Relevanz der frühkindlichen Bildung

7.3.5 Erkenntnisse der Wissenschaft und Fachöffentlichkeit im Lichte des Kifög

7.3.6 Einschätzungen örtlicher Fachkräfte und Träger

7.4 Maßnahmenplanung

8. Handlungsbedarfe versus Finanzkraft der Kommunen

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich aus jugendhilfeplanerischer Perspektive mit den Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren, die für die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren ab August 2013 entscheidend sind. Ziel ist es, die kommunalen Planungsaufgaben und -elemente unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben und der Realität in Sachsen zu analysieren.

  • Jugendhilfeplanung als komplexer Steuerungsprozess
  • Rechtliche Grundlagen (SGB VIII, Kifög, Landesrecht Sachsen)
  • Beteiligung freier und privater Träger sowie Kooperation
  • Methodik der Datenerhebung (Bevölkerung, Sozialstruktur, Bedarf)
  • Spannungsfeld zwischen fachlichen Bedarfen und finanzieller kommunaler Kraft

Auszug aus dem Buch

1. Kommunale Planung von Kindertagesstätten als Bestandteil der Jugendhilfeplanung

Die Überschrift könnte suggerieren, dass innerhalb der Jugendhilfeplanung nochmals unterteilt würde in unterschiedliche Bereichs- oder Teilfachplanungen, da die einzelnen Leistungsfelder der Jugendhilfe relativ gut untereinander abgrenzbar sind. In der Tat stellt die Kitaplanung ein Spezifikum innerhalb der Jugendhilfeplanung dar, dessen gezielter Einbindung es in das Gesamtkonzept der Planung bedarf (vgl. Merchel, 2010, S. 202). Dafür gibt es verschiedene Gründe. Der Bereich Kindertagesbetreuung genießt aktuell wie kein anderer Jugendhilfebereich die öffentliche und politische Aufmerksamkeit und wirkt völlig eigenständig.

Durch die Ausweitung des Rechtsanspruchs auf unter Dreijährige ab 2013 und die aktuellen Diskussionen um frühkindliche Bildung ist Bewegung und Dynamik in das System der Kinderbetreuung gekommen, was sich in den nächsten Jahren noch fortsetzen wird. Zudem legt jedes Bundesland eigenständig Regelungen, Verordnungen und Richtlinien für dieses Leistungsfeld einschließlich der Bedarfsplanung fest. Nicht selten sind, wie in Sachsen, finanzielle Zuschüsse an das Erscheinen der Einrichtung in der Kitabedarfsplanung geknüpft. Auch die Tatsache, dass die Bedarfsplanung im Bereich der Kindertagesbetreuung gemäß § 8 Abs. 2 SächsKitaG jährlich fortzuschreiben ist im Gegensatz zur Jugendhilfeplanung, die für einen mittelfristigen Zeitraum zu erstellen ist, macht eine Integration in das Gesamtplanungskonzept nicht einfacher.

Eine völlige Herauslösung würde sich jedoch negativ auswirken, weil fachliche und innovative Entwicklungen blockiert würden (Merchel, 2000, S. 411). Andererseits bietet die arbeitsfeldbezogene Planung die Möglichkeit für intensive Qualitätsdebatten und kann so auch gezielte Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Arbeit liefern. In der Praxis wird versucht, eine integrierende Planungsorientierung mit bestimmten Akzentuierungen zu realisieren. Es wird also sowohl arbeitsfeldbezogen und sozialraumorientiert als auch zielgruppenorientiert geplant, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kommunale Planung von Kindertagesstätten als Bestandteil der Jugendhilfeplanung: Erläutert die Sonderstellung der Kita-Planung innerhalb der Jugendhilfeplanung und die Herausforderungen ihrer Integration in das Gesamtkonzept.

2. Intention des Kinderförderungsgesetzes: Beschreibt die Ziele des Bundes, insbesondere den Ausbau des Betreuungsangebots für unter Dreijährige und die Einführung des Rechtsanspruchs.

3. Gesetzliche Regelungen auf Bundesebene: Analysiert die Verankerung der Jugendhilfeplanung im SGB VIII und die spezifischen gesetzlichen Rahmenbedingungen vor und durch das Kifög.

4. Landesrechtliche Regelungen: Untersucht die Umsetzung der Bundesvorgaben in Sachsen durch das LJHG und das SächsKitaG.

5. Jugendhilfeplanung als kommunikativer und beteiligungsorientierter Prozess: Beleuchtet die notwendige Zusammenarbeit zwischen öffentlichen, freien und privaten Trägern sowie weiteren Kooperationspartnern.

6. Gremien: Beschreibt die Rolle des Jugendhilfeausschusses sowie von Planungsgruppen und Arbeitsgemeinschaften als Orte des fachlichen Diskurses.

7. Planungselemente: Detailliert die methodischen Schritte der Zielentwicklung, Bestandserhebung und Bedarfsermittlung sowie die Ableitung von Maßnahmen.

8. Handlungsbedarfe versus Finanzkraft der Kommunen: Thematisiert den Konflikt zwischen gesetzlichen Bedarfen und der begrenzten finanziellen Leistungsfähigkeit der Kommunen.

9. Fazit: Kritische Würdigung der Lücke zwischen dem theoretischen Anspruch der Jugendhilfeplanung und der Realität, insbesondere hinsichtlich der Qualitätssicherung.

Schlüsselwörter

Jugendhilfeplanung, Kindertagesbetreuung, Kifög, Rechtsanspruch, SGB VIII, Bedarfsermittlung, Qualitätssicherung, Sozialraumorientierung, Partizipation, Freie Träger, Finanzkraft, Kommunale Selbstverwaltung, Personalschlüssel, Frühkindliche Bildung, Kindertagespflege.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die kommunale Jugendhilfeplanung unter dem Einfluss der gesetzlichen Neuregelungen durch das Kinderförderungsgesetz (Kifög) und den damit verbundenen Herausforderungen bei der Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit deckt die rechtlichen Rahmenbedingungen auf Bundes- und Landesebene, die Beteiligung verschiedener Akteure, Methoden der Datenerhebung und Bedarfsanalyse sowie die finanzielle Belastung der Kommunen ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Kommunen dem gesetzlichen Auftrag zur Bereitstellung eines bedarfsgerechten und qualitativ hochwertigen Angebots gerecht werden können, ohne dabei die finanziellen Realitäten aus den Augen zu verlieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse, die Auswertung von Gesetzestexten und fachlichen Empfehlungen sowie die Einbeziehung von Praxisberichten und Erkenntnissen aus der Jugendhilfeplanung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der gesetzlichen Grundlagen, die Analyse von Beteiligungs- und Kooperationsprozessen, die methodische Vorgehensweise bei der Planung (Bestand/Bedarf) und die kritische Auseinandersetzung mit den finanziellen Rahmenbedingungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Schlüsselbegriffe sind vor allem Jugendhilfeplanung, Kinderförderungsgesetz (Kifög), Rechtsanspruch, Bedarfsermittlung und kommunale Finanzkraft.

Warum ist die Unterscheidung zwischen „Bedarf“ und „Bedürfnissen“ laut Autor so wichtig?

Der Autor betont, dass Bedürfnisse subjektives Empfinden darstellen, während der Bedarf das Ergebnis eines Aushandlungsprozesses ist, der die fachliche und politische Machbarkeit sowie die verfügbaren Ressourcen berücksichtigt.

Wie schätzt der Autor die Qualitätssicherung im Kontext des U3-Ausbaus ein?

Der Autor äußert Skepsis und warnt vor einem Qualitätsverlust. Er kritisiert, dass oft die günstigste quantitative Lösung (z.B. Öffnung von Kindergartengruppen für jüngere Kinder) gewählt wird, ohne den spezifischen Anforderungen an die Qualität und den Personalschlüssel bei Kleinstkindern ausreichend Rechnung zu tragen.

Final del extracto de 45 páginas  - subir

Detalles

Título
Kommunale Bedarfsplanung von Kindertagesstätten als Bestandteil der Jugendhilfeplanung
Universidad
Leipzig University of Applied Sciences
Calificación
1,3
Autor
Virginia Koch (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
45
No. de catálogo
V190283
ISBN (Ebook)
9783656150541
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bedarfsplanung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Virginia Koch (Autor), 2011, Kommunale Bedarfsplanung von Kindertagesstätten als Bestandteil der Jugendhilfeplanung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190283
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