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Gerätturnen - Schwungstemmen

Title: Gerätturnen - Schwungstemmen

Term Paper , 1998 , 29 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Stefan Ulmer (Author)

Sport - Theory and Practice
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Summary Excerpt Details

Nach EKKEHARD BLUMENTHAL sind Schwungstemmen ,,turnerische Fertigkeiten, die aus dem Langhang an Reck, Doppelreck und Ringen usw. aus dem Oberarmhang am Barren in den Stütz oder Handstand (am Barren) führen; bei denen es also das gemeinsame Ziel ist, den Körperschwerpunkt (KSP) höher zu führen, als er sich in Ausgangslage befand. Die durchgehend wirksamen dynamischen Faktoren sind die der aktiven Impulsverstärkung durch Pendelverkürzung und eines aktiven Stemmeinsatzes der Arme."

Außerdem läßt sich zwischen ,,Schwungstemmen vorwärts (an Barren und Ringen) und Schwungstemmen rückwärts (an Barren, Stufenbarren, Ringen und Reck)" unterscheiden.
(BLUMENTHAL; 1978; S. 54 oben)

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Vorbemerkung:

1. Der Begriff Schwungstemme

2. Definition (nach K.L. Weller)

3. Die räumlich-zeitlichen Strukturen

4. Die dynamischen Merkmale

5. Sachanalyse

5.1. Sachanalyse der Stemmbewegungen nach KNIRSCH

5.2. Sachanalyse nach THIEME

5.2.1 Schwungstemme vorwärts am Barren (Oberarm-Stemmaufschwung vorwärts)

5.2.2. Schwungstemme rückwärts am Barren (Oberarm-Stemmaufschwung rückwärts)

6. Schwungbewegungen lernen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Ausarbeitung analysiert die biomechanischen Grundlagen und methodischen Lernwege von Schwungstemmen im Gerätturnen, mit einem spezifischen Fokus auf die Ausführungen am Barren. Das Ziel ist es, die dynamischen Faktoren und die technische Kopplung der Bewegungsabläufe verständlich darzulegen.

  • Grundbegriffe und Definitionen von Schwungstemmen
  • Räumlich-zeitliche Strukturen und Bewegungsphasen
  • Dynamische Faktoren wie Schwerkraft und Impulsverstärkung
  • Sachanalysen nach den Ansätzen von Knirsch und Thieme
  • Methodische Stufensysteme und Übungsreihen zum Erlernen der Technik

Auszug aus dem Buch

3. Die räumlich-zeitlichen Strukturen

Die Schwungstemme läßt sich nach BLUMENTHAL in drei Hauptablaufphasen untergliedern: 1. die Aushol- oder Anschwungphase 2. die Ab- und Aufschwungphase 3. die mit der Aufschwungphase verschmelzende Stemmphase.

Durch den Anschwung in der ersten Phase, „die ihm eine optimale Energie"aufladung" für die Aufschwungphase ermöglicht. Das bedeutet bei den Langschwung-Schwungstemmen am Reck und an den Ringen, den Pendelschwung des möglichst gestreckten Körpers bei gestreckten Armen aus einer Höhe beginnen zu lassen, in welcher der KSP sich über Drehpunkthöhe (Griffhöhe) befindet (durch entsprechendes Schwungholen); das bedeutet bei der Langhangschwungstemme am hohen Holm des Doppelrecks, den Abschwung des möglichst gestreckten Körpers aus einer möglichst starken Beuge im Hüftgelenk gegen den unteren Holm beginnen zu lassen, der zugleich ein Widerlager für eine energiebringende Aktivstreckung darstellt; das bedeutet für die Schwungstemmen vorwärts und rückwärts am Barren eine Körperhaltung mit einer gewissen Streckreserve bzw. Beugereserve, also einer Hüftbeuge bei der Schwungstemme rückwärts und einer Hüftüberstreckung bei der Schwungstemme vorwärts. Diese Streckreserve bzw. Beugereserve kann hier während der Abschwungphase deshalb energiebringend genutzt werden, weil der Oberarmhang außer dem Drehpunkt (Schultern) jeweils einen Griffpunkt (Hände) vorgibt, der für die Aktivstreckung das notwendige Widerlager darstellt.“(BLUMENTHAL; 1978, S. 54 Mitte)

Zusammenfassung der Kapitel

0. Vorbemerkung: Der Autor erläutert die bewusste Einschränkung der Arbeit auf Schwungstemmen am Barren, um den Umfang der Ausarbeitung zu begrenzen.

1. Der Begriff Schwungstemme: Es werden die turnspezifischen Fertigkeiten definiert, die das Ziel verfolgen, den Körperschwerpunkt aus dem Hang in den Stütz zu heben.

2. Definition (nach K.L. Weller): Die Bewegung wird physikalisch als schnell wechselnde Koordination von Zug- und Druckaktivitäten zur Veränderung des Arm-Rumpf-Winkels beschrieben.

3. Die räumlich-zeitlichen Strukturen: Das Kapitel gliedert den Ablauf in Ausholphase, Ab- und Aufschwung sowie die Stemmphase und erklärt die Bedeutung der Körperhaltung.

4. Die dynamischen Merkmale: Fokus auf Schwerkraftnutzung, Impulsübertragung durch Hüftaktion sowie Stemm- und Zugkraft der Arme als entscheidende Energiequellen.

5. Sachanalyse: Systematische Untersuchung der Stemmbewegungen anhand der Modelle von Knirsch und Thieme sowie deren praktische Umsetzung an Barren und Ringen.

6. Schwungbewegungen lernen: Vorstellung eines dreistufigen methodischen Programms nach Weller, das vom einfachen Schwingen bis zur koordinierten Stemmbewegung führt.

Schlüsselwörter

Gerätturnen, Schwungstemme, Barren, Oberarmhang, Stütz, Körperschwerpunkt, Bewegungsanalyse, Stemmbewegung, Zugkraft, Druckkraft, Impulsübertragung, Lernstufe, methodische Übungsreihe, Biomechanik, Körperhaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die biomechanischen Grundlagen und die methodische Erarbeitung von Schwungstemmen im Gerätturnen, insbesondere am Barren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Definition, die räumlich-zeitliche Struktur, die dynamischen Kraftkomponenten sowie den systematischen Lernaufbau von Schwungstemmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine fundierte Analyse der Technik von Schwungstemmen, um Lernenden und Lehrenden einen strukturierten Leitfaden für das Training zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse renommierter Sportwissenschaftler und Turner, ergänzt durch bildliche Darstellungen technischer Ausführungen und Fehlerbilder.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die physikalischen Abläufe (Phasenmodelle), definiert die notwendigen Aktionen (Zug/Druck) und stellt detaillierte Übungsreihen vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Gerätturnen, Schwungstemme, Barren, Körperschwerpunkt und Impulsübertragung.

Warum ist die Hüftaktion bei der Schwungstemme so wichtig?

Die Hüftaktion ermöglicht durch Streck- oder Beugereserven eine gezielte Impulsverstärkung, die notwendig ist, um den Körperschwerpunkt effektiv in die Endlage zu bewegen.

Welche Rolle spielt die Hilfe durch Partner oder Geräte?

Hilfsgeräte und Partner unterstützen die Grobform der Bewegung, sichern den Lernenden und ermöglichen die korrekte Koordination von Zug und Druck, bevor die freie Ausführung erfolgt.

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Details

Title
Gerätturnen - Schwungstemmen
College
Ruhr-University of Bochum  (Fakultät für Sportwissenschaft)
Course
Grundkurs Gerätturnen
Grade
1,5
Author
Stefan Ulmer (Author)
Publication Year
1998
Pages
29
Catalog Number
V1902
ISBN (eBook)
9783638111676
Language
German
Tags
Gerätturnen Schwungstemmen Grundkurs Gerätturnen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Ulmer (Author), 1998, Gerätturnen - Schwungstemmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1902
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