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Der Einfluss des Sachwalterrechts-Änderungsgesetzes 2006 auf Betroffene und deren Angehörige

Titel: Der Einfluss des Sachwalterrechts-Änderungsgesetzes 2006 auf Betroffene und deren Angehörige

Bachelorarbeit , 2011 , 45 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: BA Bernhard Schaupp (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Sachwalterschaft ist eine Materie, die jeden Menschen früher oder später betreffen kann. Aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung ist sie ein Zukunftsthema und hat einen sehr starken Praxisbezug. Doch die Sachwalterschaft stand zunehmend in der Kritik, da Fälle des Missbrauchs der Sachwalterschaft publik wurden. Aus diesem Grund beschloss sich der österreichische Gesetzgeber, das bestehende Sachwalterrecht durch das Sachwalterrechts-Änderungsgesetz 2006 (SWRÄG 2006) zu ergänzen bzw. zu verändern.

Inhaltlich befasst sich diese Arbeit zu Beginn allgemein mit der Sachwalterschaft, um dem/der Leser/Leserin Verständnis und Wissen über dieses Thema zu geben und gehe dann konkret auf das SWRÄG 2006 und dessen Vor- und Nachteile für Betroffene und Angehörige ein. Sämtliche Informationen zu dieser Arbeit stammen aus schriftlichen und nachvollziehbaren Quellen.

Als konkrete Ergebnisse dieser Bachelorarbeit liegt ein allgemeiner Überblick über die Sachwalterschaft sowie eine inhaltliche Darstellung des SWRÄG 2006 vor. Da das SWRÄG 2006 erst wenige Jahre in Kraft ist, liegt aktuell nur begrenzt qualitativ hochwertige Literatur vor - diese Arbeit beinhaltet die besten Quellen zu diesem Thema und liefert für Sie als den/die Leser/in dieser Arbeit wertvolle Informationen in kompakter und verständlicher Form.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau und Struktur

2 DIE ENTMÜNDIGUNGSORDNUNG ALS VORLÄUFER ZUR SACHWALTERSCHAFT

3 DIE SACHWALTERSCHAFT

3.1 Der Sinn einer Sachwalterschaft

3.2 Die aktuelle Situation der Sachwalterschaft in Österreich

3.3 Der derzeitige Weg zur Sachwalterschaft

4 BERUFSPROFIL SACHWALTER/IN

4.1 Wer als Sachwalter/in eingesetzt werden kann

4.2 Aufgaben eines/einer Sachwalters/Sachwalterin

5 DAS SACHWALTERRECHTS-ÄNDERUNGSGESETZ 2006

5.1 Allgemeines

5.2 Motive für die Änderung des bestehenden Sachwalterrechts

5.3 Die Entstehungsgeschichte des Sachwalterrechts Änderungsgesetzes 2006

5.4 Ziele des Sachwalterrechts-Änderungsgesetzes 2006

5.5 Inhaltliche Betrachtung des Sachwalterrechts Änderungsgesetzes 2006 mit den Vor- und Nachteilen für betroffene Personen und deren Angehörige

Voraussetzungen für die Bestellung eines Sachwalters oder einer Sachwalterin

Auswahl und Bestellung eines Sachwalters oder einer Sachwalterin

Entschädigung, Entgelt und Aufwandersatz

Haftung

Änderung und Beendigung einer Sachwalterschaft

Geschäftsfähigkeit des betroffenen Menschen

Berücksichtigung des Willens und der Bedürfnisse der behinderten Person

Personensorge

Vorsorgevollmacht

Vertretungsbefugnis nächster Angehöriger

Änderungen im Vereinssachwaltergesetz

6 ZUSAMMENFASSUNG, FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das Sachwalterrechts-Änderungsgesetz 2006 (SWRÄG 2006) inhaltlich zu analysieren, dessen Entstehungshintergründe zu beleuchten und die daraus resultierenden Vor- und Nachteile für betroffene Menschen und deren Angehörige herauszuarbeiten. Die Forschungsfrage konzentriert sich dabei insbesondere darauf, wie durch die neue Gesetzeslage die Selbstbestimmung der Betroffenen gestärkt werden kann.

  • Historische Entwicklung des Sachwalterrechts in Österreich
  • Detaillierte inhaltliche Analyse des SWRÄG 2006
  • Stärkung des Subsidiaritätsprinzips und Förderung der Selbstbestimmung
  • Vergleich und Einordnung von Alternativen wie Vorsorgevollmacht und Vertretungsbefugnis
  • Evaluation der Rolle von Sachwaltervereinen und der neuen Clearingfunktion

Auszug aus dem Buch

Personensorge

Die Personensorge stellt einen Schwerpunkt im SWRÄG 2006 dar. In diesem Teil des Gesetzes geht es hauptsächlich darum, die Bedeutung des Wirkungsbereichs von Sachwaltern und Sachwalterinnen durch klare Regelungen hervorzuheben. Mindestens einmal im Monat muss der/die Sachwalter/in einen persönlichen Kontakt zu der betroffenen Person herstellen. Befindet sich die betroffene Person in einer Krise (zB wenn eine Verwahrlosung droht), kann ein Kontakt auch öfter erforderlich werden. Zumindest einmal im Jahr muss jeder/jede Sachwalter/in – unabhängig von der Anzahl und Art seiner/ihrer Aufgaben – der Berichtspflicht an das zuständige Gericht nachkommen.

Das Gericht kann dem/der Sachwalter/in auch einen Auftrag zu einem solchen Bericht erteilen. Der/Die Sachwalter/in hat dabei dem Gericht über seine/ihre persönlichen Kontakte mit der betroffenen Person, deren Lebensverhältnisse sowie deren geistiges und körperliches Befinden zu berichten. Wenn das Einkommen und Vermögen einer betroffenen Person über 10.000 Euro pro Jahr beträgt und Liegenschaften zu verwalten sind, besteht eine Rechnungslegungspflicht für den/die Sachwalter/in. Belege müssen in jedem Fall, auch wenn die 10.000-Euro-Grenze nicht erreicht wird, gesammelt und aufbewahrt werden.

Einer medizinischen Behandlung kann die behinderte Person (auch nach einer Sachwalterbestellung) selbst zustimmen, falls sie einsichts- und urteilsfähig ist. Mangelt es an der notwendigen Einsichts- und Urteilsfähigkeit, ist die Zustimmung des/der Sachwalters/Sachwalterin einzuholen, wenn der Wirkungsbereich die Besorgung dieser Angelegenheit umfasst.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik psychischer Erkrankungen und die Relevanz der gesetzlichen Vertretung sowie Zielsetzung und Aufbau der Arbeit.

2 DIE ENTMÜNDIGUNGSORDNUNG ALS VORLÄUFER ZUR SACHWALTERSCHAFT: Historischer Rückblick auf die Entwicklung des österreichischen Rechts im Umgang mit psychisch kranken Menschen seit Beginn des 20. Jahrhunderts.

3 DIE SACHWALTERSCHAFT: Erläuterung des Sinns der Sachwalterschaft, der aktuellen statistischen Situation und des Verfahrensablaufs in Österreich.

4 BERUFSPROFIL SACHWALTER/IN: Darstellung der verschiedenen Rollen, die als Sachwalter fungieren können, sowie deren spezifische Aufgabenbereiche.

5 DAS SACHWALTERRECHTS-ÄNDERUNGGESETZ 2006: Umfassende inhaltliche Analyse der gesetzlichen Neuregelungen, Motive, Ziele sowie Vor- und Nachteile der Reform.

6 ZUSAMMENFASSUNG, FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung der Auswirkungen des SWRÄG 2006 und Einschätzung der zukünftigen Entwicklung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.

Schlüsselwörter

Sachwalterschaft, SWRÄG 2006, Selbstbestimmung, Vorsorgevollmacht, Personensorge, Vertretungsbefugnis, Sachwalterverein, Clearingfunktion, Subsidiaritätsprinzip, Österreichisches Recht, Betreute Personen, Angehörige, Pflegschaftsgericht, Geschäftsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das österreichische Sachwalterrechts-Änderungsgesetz 2006 und dessen Auswirkungen auf die betroffenen Personen sowie deren Angehörige im Hinblick auf Selbstbestimmung und Rechtslage.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung der Sachwalterschaft, die Aufgabenprofile von Sachwaltern, die Instrumente der Vorsorgevollmacht und Vertretungsbefugnis sowie die Bedeutung der Personensorge.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist die inhaltliche Betrachtung des SWRÄG 2006, um zu evaluieren, wie das Gesetz die Selbstbestimmung der Betroffenen stärkt und welche Vor- und Nachteile für die Betroffenen dadurch entstanden sind.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine deskriptive und analysierende Arbeit, die auf Basis von Fachliteratur, offiziellen Gesetzesmaterialien und verfügbaren Internetquellen sowie statistischen Daten erstellt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil widmet sich dem SWRÄG 2006, beleuchtet die Motive für die Gesetzesänderung, die Entstehungsgeschichte sowie spezifische inhaltliche Regelungen wie die Bestellung von Sachwaltern und die neuen Schutzinstrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Sachwalterschaft, SWRÄG 2006, Selbstbestimmung, Vorsorgevollmacht, Personensorge, Vertretungsbefugnis und das Subsidiaritätsprinzip.

Welche Bedeutung hat die neue Clearingfunktion der Sachwaltervereine?

Die Clearingfunktion soll eine frühzeitige Aufklärung über Alternativen zur Sachwalterschaft bieten, das Verfahren beschleunigen und durch die Vermeidung unnötiger Sachwalterschaften Kosten reduzieren.

Warum ist das Thema trotz des SWRÄG 2006 weiterhin hochaktuell?

Aufgrund der demografischen Entwicklung und der steigenden Lebenserwartung nimmt die Zahl pflegebedürftiger Personen stetig zu, was den Bedarf an rechtlicher Unterstützung und flexiblen Lösungen dauerhaft hoch hält.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einfluss des Sachwalterrechts-Änderungsgesetzes 2006 auf Betroffene und deren Angehörige
Note
1,0
Autor
BA Bernhard Schaupp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
45
Katalognummer
V190301
ISBN (eBook)
9783656150534
ISBN (Buch)
9783656150176
Sprache
Deutsch
Schlagworte
SWRÄG 2006 Sachwalter Sachwalterschaft österreichisches Sachwalterrecht Sachwalterrechtsänderungsgesetz Sachwalterrechts-Änderungsgesetz SWR Patient Behinderte Lebenshilfe Entmündigungsordnung Pflege
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
BA Bernhard Schaupp (Autor:in), 2011, Der Einfluss des Sachwalterrechts-Änderungsgesetzes 2006 auf Betroffene und deren Angehörige, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190301
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  45  Seiten
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