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Down-Syndrom. Das Leben mit der genetischen Erkrankung "Trisomie 21"

Von der pränatalen Diagnostik bis zur Lebenswirklichkeit

Title: Down-Syndrom. Das Leben mit der genetischen Erkrankung "Trisomie 21"

Pre-University Paper , 2011 , 22 Pages , Grade: 14 Punkte

Autor:in: Gesche Tuchtfeld (Author)

Medicine - Human Genetics
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Jährlich werden in Deutschland 9.500 Kinder mit Down-Syndrom (in der Fachsprache Trisomie 21 genannt) geboren. Trotz dieser hohen Anzahl sind Vorurteile gegenüber dieser Krankheit und mangelndes Wissen darum weit verbreitet.

Diese Facharbeit hat es sich zum Ziel gesetzt, die Mehrdimensionalität der Trisomie 21-Erkrankung darzustellen. Dabei verfolge ich die These, dass behinderte Menschen in der Gesellschaft stark auf ihre Krankheit reduziert werden und sie dadurch in ihrer Lebensweise eingeschränkt werden. Hierbei spielen nicht nur medizinische Fakten eine Rolle, sondern auch psychologische Aspekte sowie das konkrete Leben von Betroffenen. Aus diesem Grund soll die medizinische Darstellung Vorurteilen der Entstehung entgegenwirken und aufklären. Die Fördermöglichkeiten bei Trisomie 21 sollen insbesondere auf die Entwicklungsmöglichkeiten eines Leben mit Behinderung verweisen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Medizinische Einführung in das Thema Chromosomenanomalien

2.1 Pränatal

2.1.1 Entstehung und Häufigkeit

2.1.2 Non-Disjunction

2.1.3 Translokation

2.1.4 Mosaik

2.2 Begünstigende Faktoren

2.3 Diagnostik

2.3.1 Nichtinvasive Untersuchungsmethoden

2.3.2 Invasive Untersuchungsmethoden

3. Postnatal

3.1 Phänotypische Auffälligkeiten

3.2 Geistige und körperliche Entwicklung

3.3 Frühförderung

3.4 Perspektiven

4. Ethische Beurteilung des Themas

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Facharbeit verfolgt das Ziel, die medizinischen Grundlagen, die phänotypischen Besonderheiten und die Lebensrealität von Menschen mit Trisomie 21 umfassend darzustellen, um gesellschaftlichen Vorurteilen entgegenzuwirken und die Bedeutung individueller Förderung aufzuzeigen.

  • Medizinische Entstehungsmechanismen (Non-Disjunction, Translokation, Mosaik)
  • Pränatale Diagnoseverfahren und deren ethische Implikationen
  • Entwicklungsverläufe bei Kindern mit Down-Syndrom
  • Möglichkeiten der Frühförderung und soziale Integration

Auszug aus dem Buch

2. Medizinische Einführung in das Thema Chromosomenanomalien

Das Down-Syndrom beschreibt rein medizinisch eine Chromosomenfehlverteilung. Im Folgenden beschreibe ich aus diesem Grund zunächst das Chromosom und die Wege, die zu einer Chromosomenumverteilung und dann schließlich auch zu Trisomie 21 führen können. Ein Chromosom besteht aus Proteinen und spiralisierter DNA, auf der die Erbinformationen gespeichert sind, es befindet sich im Zellkern. Jedes Chromosom besteht aus zwei homologen Chromatiden. In einer normalen menschlichen Zelle existieren 23 Chromosomenpaare, das heißt 46 Chromosomen, wovon jeweils zwei homolog sind.

Bei den Gonaden, also der Eizelle und dem Spermium, liegt jedes Chromosom nur einmal vor (haploid). Durch die Verschmelzung entsteht wieder ein diploider Chromosomensatz. Normale Körperzellen vermehren sich durch Mitose. Hierbei wird zunächst der Chromosomensatz einer Zelle verdoppelt, um anschließend bei der Cytokinese auf zwei Zellen aufgeteilt zu werden.

Im Gegensatz dazu findet bei Keimzellen eine Meiose statt, wo in der zweiten Reifeteilung während der Anaphase die Chromosomen getrennt werden und jeweils eines der homologen Chromatiden in den entstandenen Zellen vorhanden ist. Bei Chromosomenanomalien liegt hier eine Fehlverteilung vor, die auf die Anaphase zurück zu führen ist, das heißt eine Keimzelle besitzt mehr oder weniger als 23 Chromatiden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Thematik, der persönlichen Motivation sowie der These, dass Betroffene in der Gesellschaft zu stark auf ihre Behinderung reduziert werden.

2. Medizinische Einführung in das Thema Chromosomenanomalien: Erläuterung der zellbiologischen Grundlagen, der Entstehungsweisen der Trisomie 21 sowie der verschiedenen diagnostischen Verfahren.

3. Postnatal: Darstellung der phänotypischen Merkmale, der kognitiven und motorischen Entwicklungsbesonderheiten, der Bedeutung von Frühförderung und der Zukunftsperspektiven.

4. Ethische Beurteilung des Themas: Kritische Reflexion der Auswirkungen von pränataler Diagnostik auf die Akzeptanz von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft.

5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse mit dem Plädoyer für eine verstärkte mediale Aufklärung zur Förderung einer inklusiven Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Trisomie 21, Down-Syndrom, Chromosomenanomalie, Pränataldiagnostik, Genetik, Non-Disjunction, Frühförderung, Inklusion, Ethik, Behinderung, Entwicklungsverzögerung, Humangenetik, Lebenswirklichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Facharbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die medizinischen Grundlagen, die Entwicklung und die soziale Teilhabe von Menschen mit Trisomie 21.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Genetik der Fehlverteilung, den pränatalen Diagnosemethoden, der postnatalen Entwicklung und ethischen Fragestellungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch fundierte Aufklärung Vorurteile abzubauen und die Mehrdimensionalität des Lebens mit Down-Syndrom aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse medizinischer und psychologischer Fachquellen sowie einem Experteninterview mit einer Mitarbeiterin des Arbeitskreises Down-Syndrom.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die pränatale Entstehung, die medizinische Diagnostik sowie die Analyse der postnatalen Entwicklung und Förderungsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Trisomie 21, Pränataldiagnostik, Frühförderung, Integration und genetische Fehlverteilung.

Warum ist das Thema "pränatale Diagnostik" für die Autorin so relevant?

Die Autorin sieht darin einen entscheidenden Faktor, der die Geburtenrate von Kindern mit Down-Syndrom beeinflusst und Eltern oft unter hohen Entscheidungsdruck setzt.

Welche Rolle spielt die "Baunataler Diakonie K" im Text?

Sie dient als konkretes Praxisbeispiel für eine gelungene berufliche und soziale Integration von Menschen mit Behinderung.

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Details

Title
Down-Syndrom. Das Leben mit der genetischen Erkrankung "Trisomie 21"
Subtitle
Von der pränatalen Diagnostik bis zur Lebenswirklichkeit
Grade
14 Punkte
Author
Gesche Tuchtfeld (Author)
Publication Year
2011
Pages
22
Catalog Number
V190425
ISBN (eBook)
9783668668201
ISBN (Book)
9783668668218
Language
German
Tags
Down Down-Syndrom Trisomie Trisomie 21 pänatale Diagostik Ethik Chromosom Non-Disjunction
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gesche Tuchtfeld (Author), 2011, Down-Syndrom. Das Leben mit der genetischen Erkrankung "Trisomie 21", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190425
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