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Lernen an Stationen. Welche Kriterien sind bei der richtigen Umsetzung des offenen Unterrichts zu beachten?

Titel: Lernen an Stationen. Welche Kriterien sind bei der richtigen Umsetzung des offenen Unterrichts zu beachten?

Hausarbeit , 2007 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Cosima Göpfert (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit soll speziell das Lernen an Stationen beleuchtet werden. Es ist eine Form des offenen Unterrichts, die besonders individuell und flexibel auf eine Klasse oder den Unterrichtsstoff zugeschnitten werden kann. Der Lehrer hat dabei die Möglichkeit, vielfältige Ideen und Varianten für die Übermittlung eines Themas zum Einsatz zu bringen. Noch fehlt es an wissenschaftlichen Studien, doch inzwischen sprechen sich praktizierende Lehrer aus eigener Erfahrung für den positiven Einfluss des Stationenlernens auf die sozialen Eigenschaften und die Lernbereitschaft der Schüler aus.

Welche Kriterien sind bei der richtigen Umsetzung des offenen Unterrichts zu beachten? Neben der Erweiterung und Vertiefung des Kenntnisstandes eines Schülers, sollte auch dessen Kompetenz im sozialen Bereich gefördert werden. Das betrifft beispielsweise die Realisierung der Eigenverantwortung. Der Schüler erkennt, dass er selbst seinen Wissenstand beeinflussen kann. Er sollte dazu natürlich alle Möglichkeiten bereit gestellt bekommen. Durch die veränderte Unterrichtssituation steigert sich meist die Motivation des Schülers von allein, denn er fühlt sich in seiner Person ernst genommen, was einerseits die Selbstständigkeit und die individuelle Lösung einer Aufgabe zur Folge hat. Andererseits wird dem Schüler oft frei gestellt, in welcher sozialen Umgebung er sich der Aufgabenstellung widmet. Er kann sich dabei zwischen der Gruppen-, Partner- oder Einzelarbeit entscheiden. Im darauf folgenden Arbeitsprozess kommt es dann unweigerlich zur Konfrontation mit sozialen Herausforderungen, die der Schüler meistern muss, um der Aufgabenlösung näher zu rücken.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Lernen an Stationen

2.1. Ein allgemeiner Überblick

2.2. Die grundsätzlichen Bedingungen und Arbeitsmittel

2.3. Die Phasen des Stationenlernens

3. Ein Unterrichtsentwurf zum Stationenlernen

3.1. Die Weimarer Republik - Thema einer 9. Klasse der Gymnasialstufe

3.2. Entwurf zum Stationenlernen für eine Doppelstunde

4. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des Stationenlernens als eine Form des offenen Unterrichts. Ziel ist es, die didaktischen Vorteile dieser Methode hinsichtlich der Selbstständigkeit, Motivation und sozialen Kompetenzentwicklung von Schülern zu beleuchten und einen praxisorientierten Entwurf für den Geschichtsunterricht zu entwickeln.

  • Theoretische Grundlagen des offenen Unterrichts und des Stationenlernens
  • Analyse der verschiedenen Lerntypen und deren Berücksichtigung durch Materialvielfalt
  • Methodische Strukturierung eines Stationenparcours in vier Phasen
  • Anwendung des Konzepts auf das Thema "Weimarer Republik" in einer 9. Klasse

Auszug aus dem Buch

2.1. Ein allgemeiner Überblick

Wie der Begriff „Stationenlernen“ schon ausdrückt, geschieht der Lernprozess einer Klasse an mehreren kleinen Arbeitsstationen, die jeweils ein Unterthema des übergeordneten Lernstoffs behandeln. Die Klasse ist dem entsprechend in Gruppen unterteilt und besucht nach erfolgreichem Abschluss einer Station die nächste. Das Wort „erfolgreich“ ist hierbei übrigens relativ zu behandeln, denn Fortschritte im Wissensstand werden hier gleichrangig mit der Herausbildung von Eigenverantwortung oder sozialer Kompetenzen behandelt.

Bezüglich der Reihenfolge des Stationenablaufs gibt es verschiedene Varianten, die sich meist vom Unterrichtsstoff ableiten. Baut sich dieser nämlich auf einander auf, setzt somit eine Station den Kenntnisstand der vorherigen voraus. Es ist in so einem Fall unabdingbar, als Lehrer auf die Einhaltung der Reihenfolge zu achten und den Ablauf des Unterrichts entsprechend zu organisieren. Außerdem ist der Geräuschpegel an der ersten Station, die ja besonders am Anfang noch von allen Schülern umstellt ist, nicht zu vergessen, welchem man schon in der Vorbereitungsphase vorbeugen sollte. Es sollte also ausreichend Material und Arbeitsfläche zur Verfügung stehen.

Es gibt jedoch noch eine Variante des Stationenlernens, welche keine geregelte Reihenfolge im Ablauf voraussetzt. Sie wird häufiger gewählt und vermeidet ein übermäßiges Gedränge an den ersten Stationen wie oben beim sogenannten „Lernzirkel“ oder auch der „Lernstraße“. Allerdings liegt der Knackpunkt hier bei der Eignung des Stoffgebiets, dass in verschiedene Teilthemen gegliedert wird, ohne aufeinander angewiesen zu sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Kritik am traditionellen, lehrerzentrierten Unterricht und führt das Stationenlernen als reformpädagogische Alternative ein.

2. Das Lernen an Stationen: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise, die organisatorischen Rahmenbedingungen und die vier methodischen Phasen eines Stationenparcours.

3. Ein Unterrichtsentwurf zum Stationenlernen: Hier wird das theoretische Modell auf die konkrete unterrichtliche Behandlung der Weimarer Republik für eine neunte Gymnasialklasse angewandt.

4. Resümee: Das Fazit fasst die Chancen des Stationenlernens für Lernbereitschaft und soziale Kompetenzen zusammen und reflektiert eigene Erfahrungen aus der Erprobung.

Schlüsselwörter

Stationenlernen, offener Unterricht, Eigenverantwortung, soziale Kompetenz, Weimarer Republik, Lerntypen, Unterrichtsentwurf, Lehrplan, Gruppenarbeit, Wissensvermittlung, Selbstständigkeit, Stationenparcours, Geschichtsunterricht, Methodik, Lernmotivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Umsetzung des Stationenlernens im schulischen Kontext als Alternative zum lehrerzentrierten Frontalunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Neben der allgemeinen Didaktik des offenen Unterrichts stehen die Anforderungen an die Lehrkraft, die Berücksichtigung unterschiedlicher Lerntypen und die konkrete Planung eines Stationenparcours im Mittelpunkt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch Stationenlernen die Eigenverantwortung und Motivation der Schüler gestärkt werden kann, und ein konkretes Anwendungsbeispiel für den Geschichtsunterricht zu liefern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Darstellung pädagogischer Konzepte und der Ausarbeitung eines unterrichtspraktischen Entwurfs basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Stationenlernen, die Erläuterung der Rahmenbedingungen und die praktische Gestaltung eines Unterrichtsentwurfs zum Thema Weimarer Republik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Stationenlernen, offener Unterricht, Eigenverantwortung, soziale Kompetenz sowie die Anwendung auf den Geschichtsunterricht.

Warum wird für das Thema Weimarer Republik ein Stationenlernen empfohlen?

Da das Thema im Lehrplan oft als trocken und in sich verschachtelt wahrgenommen wird, ermöglicht ein Stationenparcours einen lebensnahen und anschaulichen Zugang, um das Interesse der Schüler zu fördern.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei dieser Unterrichtsform?

Die Lehrkraft tritt in den Hintergrund, fungiert als Organisator und Berater, der erst bei Bedarf unterstützt, während die Schüler den Lernprozess zunehmend selbst steuern.

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Details

Titel
Lernen an Stationen. Welche Kriterien sind bei der richtigen Umsetzung des offenen Unterrichts zu beachten?
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Die Weimarer Republik im Geschichtsunterricht
Note
1,0
Autor
Cosima Göpfert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
11
Katalognummer
V190684
ISBN (eBook)
9783668739338
ISBN (Buch)
9783668739345
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lernen stationen welche kriterien umsetzung unterrichts
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Cosima Göpfert (Autor:in), 2007, Lernen an Stationen. Welche Kriterien sind bei der richtigen Umsetzung des offenen Unterrichts zu beachten?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190684
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Leseprobe aus  11  Seiten
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