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Telemedizin im modernen Gesundheitsmarkt

Marktchancen, Zielgruppen und deren Akzeptanz am Beispiel von Telemonitoring

Title: Telemedizin im modernen Gesundheitsmarkt

Research Paper (undergraduate) , 2011 , 148 Pages

Autor:in: Anke Götze (Author), Kathy Ollnow (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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Telemedizin ist ein spannendes und sehr komplexes Thema. Das deutsche Gesundheitssystem steht aufgrund des demografischen Wandels und der Zunahme von chronischen Erkrankungen, vor einigen Herausforderungen. Telemonitoring, als Teilbereich der Telemedizin, kann helfen diesen Herausforderungen gerecht zu werden. Trotz der vielen Vorteile die Telemedizin bietet, ist dieses innovative Fachgebiet in der Bevölkerung noch unbekannt und findet in Fachkreisen noch nicht die Anerkennung die es verdient.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Markt, seine Schwächen und Chancen und den Zielgruppen des Telemonitoring. Die zentrale Frage dabei lautet, ob Telemonitoring eine Chance hat sich im Versorgungsmarkt, insbesondere von chronisch Kranken zu etablieren. Um die Frage zu klären haben wir uns u.a. entschlossen, Experteninterviews durchzuführen. Dazu haben wir Unterstützung von Fachleuten dieser Branche erhalten.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Begriffserklärung Telemedizin und Telemonitoring

1.2 Geschichte und Entwicklung der Telemedizin und Telemonitoring

1.3 Bisherige Anwendungsbereiche der Telemedizin

1.4 IST-Zustand des telemedizinischen Marktes in Deutschland

1.5 Telemedizin International

2 Der Markt für Telemonitoring

2.1 Das Fünf-Kräfte-Modell nach Porter

2.2 SWOT-Analyse

2.3 Finanzierung

2.4 Telemonitoring und der demographische Wandel

3 Telemonitoring und seine Zielgruppen

3.1 Telemonitoring für chronisch Kranke

3.1.1 Telemonitoring bei Asthma bronchiale und Chronisch Obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)

3.1.2 Telemonitoring bei Diabetes mellitus

3.1.3 Telemonitoring bei Herzinsuffizienz

3.1.4 Weitere Bereiche für Telemonitoring-Anwendungen

3.2 Ambient Assisted Living (AAL) als Ergänzung zum Telemonitoring

4 Vorstellung zweier Projekten im Bereich Telemonitoring/ AAL

4.1 Das EU- Projekt RENEWING HEALTH

4.2 Smart Senior – Intelligente Dienste und Dienstleistungen für Senioren

5 Experteninterviews

5.1 Unternehmensberater im IT-Bereich

5.2 Vertreter einer Krankenkasse

5.3 Fachexperten aus dem Bereich Medizintechnik der Technologiestiftung Land Berlin (TSB)

5.4 Deutsche Stiftung für chronisch Kranke (DGCK)

5.5 Ambulant tätiger Arzt und Experte für diabetischen Fuß

6 Nutzen von Telemonitoring

6.1 Ökonomischer Nutzen von Telemonitoring

6.2 Medizinscher Nutzen von Telemonitoring

7 Akzeptanz von Telemonitoring

7.1 Akzeptanz der privaten Anwender

7.2 Akzeptanz der Leistungserbringer

8 Vermarktung: Vorstellung kommunikationspolitischer Instrumente

8.1 Werbung, Messen und Ausstellungen

8.2 Persönlicher Verkauf

8.3 Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit)

8.4 Maßnahmen um den Nutzer von morgen schon heute effektiv vorzubereiten

9 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial und die Marktchancen von Telemonitoring als Teilbereich der Telemedizin in Deutschland. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob Telemonitoring eine realistische Chance hat, sich im deutschen Versorgungsmarkt für chronisch Kranke und Senioren dauerhaft zu etablieren.

  • Analyse des aktuellen Marktumfelds und der Wettbewerbsfaktoren für Telemonitoring.
  • Untersuchung der Zielgruppen, insbesondere chronisch Kranke und Senioren.
  • Evaluierung der ökonomischen und medizinischen Vorteile sowie der Akzeptanz bei Patienten und Ärzten.
  • Vorstellung von Praxisbeispielen wie "Renewing Health" und "Smart Senior".
  • Ableitung von Marketingstrategien und Maßnahmen zur Vorbereitung potenzieller Nutzer.

Auszug aus dem Buch

1.2 Geschichte und Entwicklung der Telemedizin und Telemonitoring

Hört man das Wort Telemedizin, denkt man sofort an eine innovative Erfindung der heutigen Zeit. Jedoch kann dieser Bereich auf eine lange Geschichte zurückblicken. Erste Grundsteine wurden schon im Mittelalter gelegt, als man Informationen über die Beulenpest, mittels Heliographen und Signalfeuer europaweit übermittelte. Das ist nur ein Beispiel welches zeigt, dass die Bevölkerung schon damals Mittel und Wege fand, sich über eine gewisse Distanz hinweg untereinander zu verständigen. Auch die Kommunikation auf postalem Wege war besonders bei wohlhabenden Familien gängig. So verschickten sie z.B. Urinproben zum Arzt, welcher dann anhand von Auswertungstabellen in der Lage war, bestimmte Diagnosen zu stellen.

Mitte des 19. Jahrhunderts war der Postdienstleistungsbereich so weit entwickelt, dass er für jedermann zugänglich war. Diese Entwicklung war von großer Bedeutung und erleichterte die Arbeit der Ärzte sehr. Von nun an war es jedem möglich, dem Arzt seine Beschwerden per Brief zu mitzuteilen, um anschließend eine Rückantwort mit Diagnose und Anweisungen zu erhalten. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde auch die Telegrafie eingeführt. Diese fand schnell ihren Einsatz in der Gesundheitsversorgung. So wurde sie z.B. im ersten Weltkrieg eingesetzt, als man diese zur Übertragung von Verwundetenlisten nutzte oder zur Bestellung von medizinischen Gütern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt das hohe Wachstumspotenzial des deutschen Telemedizin-Marktes sowie die zentralen Herausforderungen durch demografischen Wandel und chronische Erkrankungen.

2 Der Markt für Telemonitoring: Analysiert den Wettbewerb mittels des Fünf-Kräfte-Modells nach Porter sowie Chancen und Risiken durch eine SWOT-Analyse.

3 Telemonitoring und seine Zielgruppen: Detaillierte Betrachtung der Anwendergruppen mit Fokus auf chronisch Kranke (Asthma, Diabetes, Herzinsuffizienz) und Ambient Assisted Living (AAL).

4 Vorstellung zweier Projekten im Bereich Telemonitoring/ AAL: Präsentiert die Projekte "Renewing Health" und "Smart Senior" als Praxisbeispiele für telemedizinische Innovationen.

5 Experteninterviews: Legt die Einschätzungen verschiedener Branchenexperten zur aktuellen Situation und den Hürden bei der Markteinführung dar.

6 Nutzen von Telemonitoring: Beleuchtet den ökonomischen Nutzen durch Kosteneinsparungen sowie den medizinischen Nutzen durch engmaschige Überwachung.

7 Akzeptanz von Telemonitoring: Untersucht die Bedeutung der Akzeptanz bei Patienten, Ärzten und Leistungserbringern für den Markterfolg.

8 Vermarktung: Vorstellung kommunikationspolitischer Instrumente: Erläutert Marketingmaßnahmen wie Werbung, persönlichen Verkauf und Public Relations zur Bekanntheitssteigerung.

9 Fazit und Ausblick: Kritische Überprüfung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Etablierung des Telemonitorings im Versorgungsmarkt.

Schlüsselwörter

Telemedizin, Telemonitoring, eHealth, chronische Erkrankungen, Versorgungsmanagement, Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus, COPD, Ambient Assisted Living, AAL, Marktchancen, Akzeptanz, Gesundheitsökonomie, Patientenversorgung, Digitalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit den Marktchancen, Zielgruppen und der Akzeptanz von Telemonitoring als Teilbereich der Telemedizin in Deutschland.

Welche Krankheitsbilder werden primär betrachtet?

Die Arbeit fokussiert sich besonders auf chronische Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus und Asthma/COPD.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll geklärt werden, ob Telemonitoring eine echte Chance hat, sich im deutschen Versorgungsmarkt zu etablieren und welche Barrieren dabei überwunden werden müssen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Untersuchung nutzt Branchenanalysen (Porter), strategische Managementtools (SWOT) sowie qualitative Experteninterviews.

Wie wird der Markt für Telemonitoring im Hauptteil strukturiert?

Der Hauptteil behandelt die Marktstrukturen, Zielgruppen, konkrete Projekte, Nutzenargumente, Akzeptanzfragen und Vermarktungsinstrumente.

Welche Faktoren sind für die Markteinführung entscheidend?

Entscheidend sind ein klar nachweisbarer medizinischer und ökonomischer Nutzen, einfache Nutzerfreundlichkeit und eine langfristige Finanzierung.

Wie schätzen Experten die Rolle der Ärzte ein?

Ärzte stehen dem Telemonitoring oft kritisch gegenüber, da sie Herausforderungen in der Delegation von Leistungen und unklare Vergütungsstrukturen sehen, obwohl sie die Vorteile für die Patientenversorgung anerkennen.

Welche Bedeutung hat das "AAL"-Konzept?

Ambient Assisted Living dient als technische Ergänzung zum Telemonitoring, um älteren Menschen durch intelligente Systeme ein selbstbestimmtes Leben im häuslichen Umfeld zu ermöglichen.

Welchen Einfluss hat der demografische Wandel auf das Thema?

Der demografische Wandel führt zu einem Anstieg chronischer Erkrankungen, was den Bedarf an innovativen und effizienten Betreuungsformen wie Telemonitoring drastisch erhöht.

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Details

Title
Telemedizin im modernen Gesundheitsmarkt
Subtitle
Marktchancen, Zielgruppen und deren Akzeptanz am Beispiel von Telemonitoring
Authors
Anke Götze (Author), Kathy Ollnow (Author)
Publication Year
2011
Pages
148
Catalog Number
V190739
ISBN (eBook)
9783656153139
ISBN (Book)
9783656153672
Language
German
Tags
telemedizin gesundheitsmarkt marktchancen zielgruppen akzeptanz beispiel telemonitoring
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anke Götze (Author), Kathy Ollnow (Author), 2011, Telemedizin im modernen Gesundheitsmarkt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190739
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