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Der Brief über den Kreuzzug Kaiser Friedrich I. Barbarossas und der Kreuzzug des Herrschers des Heiligen Römischen Reichs

Eine Analyse

Titre: Der Brief über den Kreuzzug Kaiser Friedrich I. Barbarossas und der Kreuzzug des Herrschers des Heiligen Römischen Reichs

Dossier / Travail de Séminaire , 2011 , 22 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Stefan Westkemper (Auteur)

Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Hauptseminararbeit beschäftigt sich mit dem Kreuzzug Friedrich I. Barbarossas, der zeitgleich mit den Königen Englands und Frankreichs im Rahmen des dritten europäischen Kreuzzugs zur Befreiung der Kreuzfahrer-staaten und Jerusalems ins Heilige Land aufbrach. Der Kreuzzug Friedrich Barbarossas erreichte sein Ziel jedoch nie, da Barbarossa im Jahr 1190 im Fluss Saleph im Süden der Türkei starb. Dennoch ist der Kreuzzug berühmt und Friedrich Barbarossa auch im europäischen Ausland – natürlich nicht nur wegen des Kreuzzugs – bekannt, und wird vor allem auch in zeitgenössischen Quellen mit Bewunderung, Hochachtung und einem gewissen Führungsan-spruch der westlichen Christenheit bedacht. Die Hochachtung rührt sicherlich auch daher, dass Friedrich Barbarossa zum Zeitpunkt des Aufbruchs schon an-nähernd 70 Jahre alt war und dass dies nicht der erste Kreuzzug war, an dem er teilgenommen hatte. Diese Hauptseminararbeit mit dem Titel „Der Brief über den Kreuzzug Kaiser Friedrich I. Barbarossas und der Kreuzzug des Herr-schers des Heiligen Römischen Reiches. Eine Analyse“ wird einige Aspekte des Unternehmens genauer beleuchten und dabei auf zeitgenössische Quellen zurückgreifen. Bei den besagten Quellen handelt es sich um den Brief über den Kreuzzug Kaiser Friedrichs I. aus der Quellensammlung der Italischen Quel-len über die Taten Kaiser Friedrichs I. in Italien und der Brief über den Kreuzzug Kaiser Friedrichs I. in der Übersetzung von Franz-Josef Schmale sowie die Quelle von Niketas Choniates. Zunächst wird sich diese Arbeit mit der Vorgeschichte des Kreuzzugs beschäftigen. Dazu zählen die Botschaften, die man bereits Jahre vor dem dritten Kreuzzug aus dem Heiligen Land erhal-ten hatte und die von dem drohenden Unheil kündeten, die Ereignisse der Schlacht von Hattin 1187 und die Auswirkungen dieser auf Westeuropa sowie der Bedeutung der Kreuzzugspolitik als Innenpolitik. Stattdessen soll kurz die Frage der Motivation Barbarossas erörtert werden und untersucht werden, welchen Zweck er mit dem Kreuzzug verfolgte bzw. ob er überhaupt eine bestimmte Absicht damit verband. Danach soll sich mit den Vorbereitun-gen Barbarossas zum Kreuzzug beschäftigt werden, und hier insbesondere mit der Diplomatie und Korrespondenz, die im Vorfeld stattfanden, um den Kreuz-zug abzusichern und die Verpflegung des Heeres sicherzustellen. Im Anschluss wird der Sinn und Zweck des Briefes über den Kreuzzug analysiert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die Ereignisse vor der Kreuznahme Friedrich I. Barbarossas

a) Erste Boten 1184/85

b) Die Schlacht von Hattin 1187

c) Kreuzzugspolitik ist „Innenpolitik“

d) Curia Jesu Christi – Friedrich I. Barbarossa nimmt das Kreuz

III. Vorbereitungen zum Kreuzzug – Die Kreuzzugsdiplomatie

IV. Mögliche Motive Friedrich Barbarossas

V. Der Kreuzzug anhand der Quelle(n)

VI. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert den Kreuzzug Kaiser Friedrichs I. Barbarossa unter besonderer Berücksichtigung zeitgenössischer Quellen, um die Motivation des Herrschers sowie die tatsächliche Durchführung und diplomatische Absicherung des Unternehmens kritisch zu hinterfragen.

  • Analyse der Vorgeschichte und der Rolle von Kreuzzugspolitik als Instrument der Innenpolitik.
  • Untersuchung der diplomatischen Kontakte zu Byzanz und dem Seldschukenreich.
  • Kritische Quellenkritik am "Brief über den Kreuzzug" und weiteren Berichten.
  • Dekonstruktion von Heroisierung und nachträglicher Interpretation der Motive Barbarossas.

Auszug aus dem Buch

V. Der Kreuzzug anhand der Quelle(n)

Zunächst scheint es wichtig zu klären, wie groß das Kreuzfahrerheer eigentlich war, denn daraus lassen sich einige der Probleme erklären, auf die das Heer unterwegs traf und dass die Nicht-Öffnung der Märkte durch Isaak II. viele Probleme verursachte. Zeitgenössische Angaben von geschätzten 100.000 Soldaten (im weitesten Sinne) sind sicherlich übertrieben, dennoch soll das Heer Barbarossas das größte des Abendlandes gewesen sein. Es sollen 10.000 – 15.000 Soldaten gewesen sein, inklusive der Ritter. In den gesta Federici I. imp. in expeditione sacra B heißt es dazu: „Ibi feretur eum habuisse XC milia militum pugnatorum armatorum.“ Allerdings weißt Hiestand darauf hin, dass man die genaue Zahl aufgrund der abweichenden Zahlen in verschiedenen Quellen nicht abschließend ermitteln kann; er beruft sich auf die genannten Zahlen der Reiter in verschiedenen Quellen, um zu bestätigen, dass es jedoch ein großes Heer gewesen sein muss. Die Quelle, die für die Beschreibung des Kreuzzuges Friedrich Barbarossas in dieser Arbeit benutzt wird, ist in der Quellensammlung der Fontes Italici de rebus a Frederico I. imperatore in Italia gestis et epistola de eiusdem expeditione sacra zu finden. Der Verfasser ist nicht bekannt, jedoch ist es nicht unwahrscheinlich, dass es ein führender Angehöriger des Reichsepiskopats war, der diesen Brief verfasste, da uns der Empfänger des Briefes bekannt ist, nämlich Papst Celestin III. Zu sehen ist dies an der Anrede des Empfängers zu Beginn des Briefes; dort heißt es „Credentes sanctitatem vestram [...]“ sowie „[...] vestre sanctitatis discretio [...].“

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung umreißt das Thema des Kreuzzugs Friedrich Barbarossas und erläutert die Auswahl der primären Quellengrundlage für die Analyse.

II. Die Ereignisse vor der Kreuznahme Friedrich I. Barbarossas: Dieses Kapitel behandelt die politischen Vorzeichen, die Rolle der Schlacht von Hattin und die Bedeutung der Kreuzzugspolitik als Friedens- und Innenpolitik.

III. Vorbereitungen zum Kreuzzug – Die Kreuzzugsdiplomatie: Hier werden die diplomatischen Bemühungen Barbarossas beleuchtet, insbesondere hinsichtlich der sicheren Passage durch fremde Herrschaftsgebiete wie Byzanz.

IV. Mögliche Motive Friedrich Barbarossas: Das Kapitel hinterfragt die persönlichen und politischen Beweggründe Barbarossas und relativiert spätere historische Interpretationen.

V. Der Kreuzzug anhand der Quelle(n): Dieser Abschnitt liefert eine kritische Analyse des „Briefs über den Kreuzzug“ unter Einbeziehung weiterer zeitgenössischer Berichte.

VI. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und ordnet das Scheitern des Kreuzzugs sowie die Rolle des Kaisers als pragmatischen Realpolitiker ein.

Schlüsselwörter

Friedrich I. Barbarossa, Kreuzzug, Drittes Kreuzzug, Mittelalter, Byzanz, Saladin, Schlacht von Hattin, Innenpolitik, Quellenanalyse, Kaiserpfalz, Diplomatie, Herrschaftssicherung, Römisch-Deutsches Reich, Kreuzzugsenzyklika, Niketas Choniates

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Kreuzzug Kaiser Friedrich I. Barbarossas im Kontext des dritten europäischen Kreuzzugs und hinterfragt insbesondere die diplomatischen und innenpolitischen Hintergründe.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die diplomatischen Beziehungen zwischen Barbarossa und anderen Mächten (insbesondere Byzanz), die Rolle der Kreuzzugspolitik als Friedensinstrument innerhalb des Reiches sowie eine kritische Quellenanalyse zeitgenössischer Berichte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die tatsächlichen Motive Barbarossas zu erörtern und zu untersuchen, inwieweit zeitgenössische Berichte wie der „Brief über den Kreuzzug“ die Realität widerspiegeln oder ideologisch gefärbt sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der historischen Quellenkritik und vergleicht primär den „Brief über den Kreuzzug“ mit anderen zeitgenössischen Quellen sowie der modernen Forschungsliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Ereignissen vor der Kreuznahme, den diplomatischen Vorbereitungen, den Motiven des Kaisers und einer eingehenden Analyse der Darstellung von Hunger, Kampf und politischer Instrumentalisierung in den Quellen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Barbarossa, Kreuzzugspolitik als Innenpolitik, Quellenkritik, byzantinisches Verhältnis, Weltherrschaftsansprüche und die Rolle des „Briefs über den Kreuzzug“.

Warum wird im Dokument so stark auf den „Brief über den Kreuzzug“ fokussiert?

Der Brief dient als primäre Quelle, an der sich die Tendenz zur Heroisierung der Taten Barbarossas und die bewusste Abwertung gegnerischer Parteien besonders gut nachweisen lässt.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf Barbarossas Motivation?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Barbarossa eher als pragmatischer Realpolitiker agierte, der den Kreuzzug nutzte, um im Inneren des Reiches Stabilität zu schaffen, anstatt als ideologisch verblendeter „Weltenherrscher“.

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Résumé des informations

Titre
Der Brief über den Kreuzzug Kaiser Friedrich I. Barbarossas und der Kreuzzug des Herrschers des Heiligen Römischen Reichs
Sous-titre
Eine Analyse
Université
Ruhr-University of Bochum  (Historisches Institut)
Cours
Hauptseminar "Krise und Innovation zur Zeit Kaiser Friedrichs I. Barbarossa"
Note
1,0
Auteur
Stefan Westkemper (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
22
N° de catalogue
V190838
ISBN (ebook)
9783656154532
ISBN (Livre)
9783656154884
Langue
allemand
mots-clé
brief kreuzzug kaiser friedrich barbarossas herrschers heiligen römischen reichs eine analyse
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Citation du texte
Stefan Westkemper (Auteur), 2011, Der Brief über den Kreuzzug Kaiser Friedrich I. Barbarossas und der Kreuzzug des Herrschers des Heiligen Römischen Reichs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190838
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Extrait de  22  pages
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