Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Cultural Studies - Miscellaneous

Der Primat des Managements multidimensionaler Selbsterkenntnis - Eine deutsche und universelle Perspektive

Title: Der Primat des Managements multidimensionaler Selbsterkenntnis - Eine deutsche und universelle Perspektive

Research Paper (postgraduate) , 2012 , 286 Pages

Autor:in: D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Author)

Cultural Studies - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Dem aus einer Anzahl komplementärer Komponenten bestehenden Begriff der Selbsterkenntnis kommt man über den Begriff der Identität näher, der persönlichen und der kulturellen Identität, in dem Sinne einer Übereinstimmung des Menschen mit seinem Urbild. In dem Maße, wie eine Abweichung zwischen dem Urbild, das der umfassenden metaphorischen geistig-biologischen DNA entspricht, und dem Istzusand besteht, setzt eine Korrumpierung der Identität ein, die Individuen, wie auch Gruppen um der Kontinuität ihrer Existenz und Integrität willen nach Kräften zu vermeiden trachten, ja sogar vermeiden müssen, um ihr menschliches Wesen im Sinne einer irreversiblen Ordnung, das alles Lebende charakterisiert, aufrecht zu erhalten und zu konsolidieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Teil 1 Nationalkulturelle Dimensionen der Selbsterkenntnis

A. Einführung: Elemente menschlicher Selbsterkenntnis

1. Deutsche Stärken und Schwächen. Versuch einer Kulturanalyse

2. Eine kleine Geschichte großer Kulturrevolutionen

3. Das Ende einer Ära und ein Neubeginn. Das Ende der protestantischen Ära

4. A glance at German Lands

5. Cultural Healing of Germany

Teil 2 Universelle Dimensionen individueller und kultureller Selbsterkenntnis

A. Die Integrität der Schöpfung

1. Kulturelle Identität und Ethik im Kontext der Integrität der Schöpfung

B. Fundamente und Grundlagen der Kultur

1. Die Kultur und die Schöpfungsordnung

C. Das religiöse Bewusstsein als einheitsstiftendes Prinzip der Menschheit

1. Menschliche Defizite hinsichtlich der komplementären Erkenntnis der Einheit und der Diversität

Auf der individuellen Ebene

Auf der kollektiven Ebene

2. Grundlagen und Weg der Einheit

D. Metaphysik und Kultur

1. Der Primat Gottes

2. Die biologische, die psychologische und die geistige Natur ganzheitlicher menschlicher Kultur

Teil 3 Die Integration der Multidimensionalität menschlicher Selbsterkenntnis

1. Der Stand der interkulturellen Kunst und Wissenschaft

Von der menschlichen Bedingtheit bei der Erforschung kultureller Bedingtheit

2. Die Weiterentwicklung der interkulturellen Kunst und Wissenschaft: Quellen, Modelle und die Erlangung vollkommener Kulturerkenntnis

Teil 4 Kulturelle Techniken als Wegbereiter von der kulturellen und interkulturellen, über die transkulturelle hin zur Schöpfungserkenntnis

Teil 5 Inter- und transkulturelle Fachterminologie: Terminologische Systematisierung eines erweiterten integrativen kulturellen Erkenntnishorizontes

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit ist es, die Bedeutung der menschlichen Selbsterkenntnis im Kontext globaler, multikultureller Herausforderungen des dritten Jahrtausends darzulegen und ein integratives Modell zur Steuerung kultureller Prozesse zu etablieren. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie der Mensch seine eigene kulturelle Identität im Einklang mit einer universalen, schöpfungsbasierten Ordnung erkennen und für ein friedfertiges Miteinander nutzen kann, um dialektische Konfliktspiralen zu überwinden.

  • Analyse nationalkultureller Dimensionen und historischer Prägungen, insbesondere am Beispiel Deutschlands.
  • Entwicklung eines transkulturellen Management-Profilers zur multidimensionalen Selbst- und Fremderkenntnis.
  • Integration physikalischer, psychologischer und metaphysischer Erkenntnisse in eine ganzheitliche Kulturtheorie.
  • Untersuchung von Wegen zur friedlichen Koexistenz myriadenfacher Diversität in einer allintegrativen Einheit.
  • Kulturelle Heilungsprozesse als Voraussetzung für globale Zusammenarbeit.

Auszug aus dem Buch

Deutsche Stärken und Schwächen. Versuch einer Kulturanalyse

Viele, insbesondere Menschen der älteren Generation, sowie auch jüngere, möchten der Selbstreflexion aus verständlichen Gründen der Tabuisierung, der Vergötterung oder der Verwerfung der kulturellen Selbsterkenntnis überdrüssig sein, doch die kulturübergreifenden Erkenntnisse der alten Zivilisationen bis hin zur Harvard Management Psychologie weisen einstimmig auf die Selbstbewusstheit und Selbsterkenntnis als unabdingbare Voraussetzung für den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Erfolg der Individuen und somit dieser die Kulturen bildenden Komponenten hin und führen die Menschen immer wieder auf ihren wunden Punkt zurück, bis sie sich der Herausforderung stellen. Dies kann man insbesondere dem kurzen Überblick über das Primat der Selbsterkenntnis aller Kulturen und Zivilisationen in Teil 3 entnehmen:

Schwach ist nicht der, der seine Schwäche erkennt und anerkennt und somit auf dem Weg der Genesung und Stärkung ist, sondern der, der seine Schwäche nicht erkennt und anerkennt und diese durch das Kannibalisieren anderer zu kompensieren sucht und somit nicht selbst wachsen und stärker werden kann, statt im Wege der Affirmation seiner inneren Kraft zu erstarken. Bisweilen liegt in der vermeintlichen Schwäche große Kraft. Stärke und Schwäche sind kulturrelative Begriffe und bedürfen einer kulturellen Präzisierung. Die Konfuzianische Ethik beispielsweise leitet aus der Position des Stärkeren eine Verpflichtung zur Sorge des Stärkeren um den Schwächeren und die Loyalität des letzteren gegenüber dem ersteren ab, sowohl intrakulturell als auch interkulturell. Diese Weltanschauung ist im Begriff, dazu beizutragen, den großen Drachen von einem globalen Underdog zu einer beherrschenden geopolitischen und weltwirtschaftlichen Größe, der die hegemoniale Supermacht Amerika überflügeln könnte, avancieren zu lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

Nationalkulturelle Dimensionen der Selbsterkenntnis: Dieses Kapitel analysiert deutsche Identitätsmuster, historische Transformationen und die Notwendigkeit, sich aus einer "Philosophie der Anmaßung" zu lösen.

Universelle Dimensionen individueller und kultureller Selbsterkenntnis: Hier werden die Integrität der Schöpfung und ein religiöses Einheitsbewusstsein als fundamentale Grundlagen für das Verständnis menschlicher Kultur und Existenz herausgearbeitet.

Die Integration der Multidimensionalität menschlicher Selbsterkenntnis: Dieses Kapitel evaluiert den aktuellen Stand der interkulturellen Forschung und leitet die Notwendigkeit einer transkulturellen Perspektive ab.

Kulturelle Techniken als Wegbereiter von der kulturellen und interkulturellen, über die transkulturelle hin zur Schöpfungserkenntnis: Es werden praktische Instrumente und Modelle zur Steuerung intrapsychischer Prozesse in interkulturellen Begegnungen vorgestellt.

Inter- und transkulturelle Fachterminologie: Terminologische Systematisierung eines erweiterten integrativen kulturellen Erkenntnishorizontes: Ein systematisches Glossar, das die zentralen Begriffe und Konzepte des Werkes definiert.

Schlüsselwörter

Selbsterkenntnis, Kultur, Identität, Schöpfungsordnung, Ethik, Integration, Diversität, Management, Transkulturalität, Religion, Bewusstsein, Dualität, Einheit, Transformation, Interkulturelle Kompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit einer vertieften Selbsterkenntnis als Basis für erfolgreiches und konfliktfreies Management in einer globalisierten, multikulturellen Welt.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse nationaler Identitäten, der metaphysischen Begründung von Kultur, der Synthese von Naturwissenschaft und Spiritualität sowie der Entwicklung praktischer interkultureller Managementtechniken.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, ein "transkulturelles" Modell zu entwickeln, das über rein oberflächliche Unterschiede hinausgeht und durch die Integration des Menschen in eine höhere schöpfungskonforme Ordnung nachhaltige Lösungen für Kulturkonflikte ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine transdisziplinäre Methode, die Erkenntnisse aus Philosophie, Religion, Psychologie, Biologie und Quantenphysik miteinander verknüpft, um ein ganzheitliches Verständnis von Kultur und Identität zu erzeugen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse nationalkultureller Dimensionen, die Ableitung universeller Prinzipien menschlicher Identität sowie die Vorstellung des "Transkulturellen Profilers" als Steuerungsinstrument.

Welche Schlüsselbegriffe definieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Identität, Schöpfungsordnung, transkulturelle Intelligenz, komplementäre Integration und die Überwindung dialektischer Konfliktmuster.

Welche Rolle spielt die "Trinität" im transkulturellen Ansatz?

Die Trinität dient dem Autor als zentrale Metapher für eine holistische Architektur des Menschen (Geist-Körper-Seele) und als Integrationsprinzip, das die dialektischen Spaltungen des Mentalen überbrückt.

Wie bewertet der Autor die deutsche Kulturhistorie?

Der Autor sieht in der deutschen Geschichte eine Tendenz zur "Philosophie der Anmaßung" und eine Abwendung von transzendenten Werten, die durch Rückbesinnung auf eine tieferliegende Integrität geheilt werden muss.

Was ist das "Transkulturelle Management-Modell"?

Es ist ein systematischer Rahmen (Dom-Modell), der zwölf Dimensionen der menschlichen Psyche und Kultur integriert, um Führungskräften eine multidimensionale Navigation in komplexen globalen Umfeldern zu ermöglichen.

Excerpt out of 286 pages  - scroll top

Details

Title
Der Primat des Managements multidimensionaler Selbsterkenntnis - Eine deutsche und universelle Perspektive
Course
Interkulturelles Management
Author
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Author)
Publication Year
2012
Pages
286
Catalog Number
V190967
ISBN (eBook)
9783656159544
ISBN (Book)
9783656566090
Language
German
Tags
interkulturelle Erkenntnistheorie transkulturelles Management Bewusstseinsforschung interkulturelle Psychologie Kulturpolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Author), 2012, Der Primat des Managements multidimensionaler Selbsterkenntnis - Eine deutsche und universelle Perspektive, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190967
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  286  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint