Der folgende Beitrag untersucht das Schreiben von Briefen im Fremdsprachenunterricht. Hautziel hierbei ist es, die Schreibkompetenz der Studenten beim Verfassen von Briefen zu erfassen. Für diesen Zweck wurden persönlicher Briefe in zwei Messzeitpunkten geschrieben und einer näheren Analyse unterzogen. Die Ergebnisse dieser Analyse wurden dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
Zum Schreiben von Briefen
Analyse der Textsorte „persönlicher Brief“
Schlussfolgerung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Schreibkompetenz von Studierenden im Fremdsprachenunterricht am Beispiel des persönlichen Briefes. Ziel ist es, durch die Analyse schriftlicher Arbeiten zu zwei unterschiedlichen Messzeitpunkten sowohl die syntaktische Komplexität als auch orthographische und interpunktionsbezogene Leistungen zu erfassen und die individuelle Entwicklung der Lernenden nachzuzeichnen.
- Strukturelle Merkmale und Aufbau des persönlichen Briefes
- Analyse der syntaktischen Komplexität und des Satzbaus
- Untersuchung von Kohärenzmitteln und Pronominalisierung
- Evaluation orthographischer Fehlerquellen und Entwicklungsverläufe
- Betrachtung der Zeichensetzung als Kompetenzindikator
Auszug aus dem Buch
Analyse der Textsorte „persönlicher Brief“
Im Folgenden beschränken wir uns nur auf die Analyse der Textsorte „persönlicher Brief“. Sie wurde in zwei verschiedenen Messzeitpunkten durchgeführt. Zuerst werden die ersten Texte analysiert. Anschließend folgt die Analyse von Texten im zweiten Messezeitpunkt. Nachfolgend wird die Ontogenese der Schreibkompetenz zum persönlichen Brief bei den Studenten nachgezeichnet. Nachfolgend wird auf die einzelnen Teile des persönlichen Briefs eingehender eingegangen. Bei der ersten schriftlichen Aufgabe geht es um das Thema „Einladung“, d.h. die Probanden sind aufgefordert, Briefe zu einem Freund verfassen.
Was der Aufbau der Briefe anbelangt, wurde festgestellt, dass sich die Texte als solche erkennen lassen, da sie alle die Eröffnungs- und die Abschlussfloskeln, die typisch für diese Textsorte angemessen sind, aufweisen. Bevor nun die syntaktische Komplexität der Briefe vorgeführt wird, seien zunächst einige quantitative Maße vorweg geschickt. Zunächst ist es augenfällig, dass sich der Umfang von einem Text zu anderem unterschiedlich ist. Der Umfang der geschriebenen Texte lässt sich zwischen 6 und 20 Zeilen in ihrer originalen Länge betragen. Um die schriftlichen Arbeiten der Studenten auf ihre syntaktische Ebene hin zu beurteilen, werden sie zuerst miteinander verglichen, wobei hier die gesamten Arbeiten aus syntaktischer Sicht betrachtet werden.
Zusammenfassung der Kapitel
Zum Schreiben von Briefen: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen und formale Anforderungen an den persönlichen Brief im Vergleich zu formellen Textsorten.
Analyse der Textsorte „persönlicher Brief“: Hier erfolgt eine detaillierte Auswertung der schriftlichen Probandenarbeiten hinsichtlich Syntax, Kohärenz, Orthographie und Interpunktion über zwei Messzeitpunkte hinweg.
Schlussfolgerung: Das abschließende Kapitel fasst die identifizierten Schreibprobleme zusammen und gibt didaktische Empfehlungen für den Fremdsprachenunterricht.
Schlüsselwörter
Schreibkompetenz, Fremdsprachenunterricht, persönlicher Brief, Syntax, Kohärenz, Pronominalisierung, Orthographie, Interpunktion, DaF, Lernersprache, Fehleranalyse, Textproduktion, Grammatik, Schreibdidaktik, Ontogenese
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Schreibkompetenz von Studierenden beim Verfassen persönlicher Briefe im Kontext des Fremdsprachenunterrichts.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Analyse konzentriert sich auf syntaktische Strukturen, inhaltliche Kohärenz sowie die Fehleranalyse in den Bereichen Rechtschreibung und Zeichensetzung.
Was ist das primäre Ziel der Studie?
Das Ziel ist es, die Entwicklung der studentischen Schreibfähigkeiten über zwei Messzeitpunkte hinweg zu erfassen und zu evaluieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine quantitative und qualitative Analyse von sechs Probandenbeispielen, bei denen Texte zu zwei Zeitpunkten miteinander verglichen werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der syntaktischen Komplexität, der Verwendung von Hypotaxen, der textuellen Kohärenz durch Pronomina sowie der Fehlerhäufigkeit in Orthographie und Interpunktion.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Schreibkompetenz, Fehleranalyse, DaF, Syntax und Textkohärenz beschreiben.
Welche Rolle spielt die „Einladung“ im Text?
Die „Einladung“ dient als thematischer Rahmen für die erste schriftliche Aufgabe, anhand derer die Schreibkompetenz der Probanden erhoben wurde.
Warum variiert die Leistung bei der Pronominalisierung?
Die Analyse zeigt, dass die Probanden unterschiedliche Strategien zur Wiederaufnahme und Textkohärenz einsetzen, was auf individuelle Entwicklungsunterschiede im Ausdruck hinweist.
Was zeigen die Ergebnisse der Interpunktionsanalyse?
Die Analyse verdeutlicht, dass die Kommasetzung bei vielen Probanden auch zum zweiten Messzeitpunkt noch Schwierigkeiten bereitet und die Fehlerquoten individuell stark schwanken.
- Citar trabajo
- Mohamed Chaabani (Autor), 2012, Das Briefschreiben im Fremdprachenunterricht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191106