Eventmanagement im Sport. Kompetenzen und Arbeitsstrategien für das Studium


Hausarbeit, 2010

14 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Beschreiben Sie bitte ein Tätigkeitsfeld in Ihrem Fachbereich für das Sie sich interessieren (Funktion, Aufgaben, Tätigkeiten). Begründen Sie Ihre Wahl.
2.1 Was ist ein Event?
2.2 Funktionen, Aufgaben, Tätigkeiten
2.2.1 Orientierungsphase
2.2.2 Detailplanung
2.2.3 Realisierung
2.2.4 Nachbereitungsphase
2.3 Gründe für die Wahl des Berufsfeldes eines Eventmanagers

3. Welche fachlich, methodischen, sozialen und personalen Kompetenzen sind in diesem Tätigkeitsfeld wichtig?
3.1 Fachliche Kompetenz
3.2 Methodische Kompetenz
3.3 Soziale Kompetenz
3.4 Personale Kompetenz
3.5 Was fordert der Markt?

4. Ausrichtung meines Studiums (Schwerpunkte, Vertiefungen, praktischen Erfahrungen)

5. Lern- und Arbeitsstrategien

6. Schluss

Literatur- und Quellenverzeichnis

Bücher

Onlinequellen

Interview

1. Einleitung

Events sind heutzutage mehr als nur Veranstaltungen. Entsprechend ist auch Eventmanagement mehr als reine Veranstaltungsorganisation. Hinter jedem erfolgreichen Event steckt auch tiefgründiges Fachwissen, vereint mit Kreativität und persönlichen Stärken. In meiner Arbeit werde ich versuchen, Ihnen einen weitgehenden Einblick in das Tätigkeitsfeld eines Eventmanagers, zu verschaffen. Anhand des Beispiels „Public Viewing bei der Fußball Weltmeisterschaft 2010“, werde ich mich, unter Berücksichtigung erforderlicher Kompetenzen und in allgemeiner Weise, mit den Beruf eines Eventmanagers auseinandersetzen. Darüber hinaus sind Studiumsplanung, sowie Lern- und Arbeitsstrategien meinerseits, auch Teil meiner wissenschaftlichen Arbeit. Ziel ist es dem Leser ein aufschlussreiches Bild dieses Berufsfeldes zu vermitteln, sowie meine bisherigen Erfahrungen und mein Erlerntes aus dem ersten Semester, anzuwenden.

2. Beschreiben Sie bitte ein Tätigkeitsfeld in Ihrem Fachbereich für das Sie sich interessieren (Funktion, Aufgaben, Tätigkeiten). Begründen Sie Ihre Wahl.

Wie in der Einleitung schon erwähnt wurde, werde ich mich mit dem Tätigkeitsfeld eines Eventmanagers, mit der Aufgabe „Public Viewing bei der Fußball Weltmeisterschaft 2010“, auseinandersetzen. Eine Eventagentur hat mir auferlegt, während der Weltmeisterschaft, eine Fanparty, inklusive Live-Übertragung für rund 3000 Menschen, zu planen.

2.1 Was ist ein Event?

Event stammt aus dem Englischen und wird mit Ereignis oder Veranstaltung übersetzt (von lat. eventus). Ein Event kann verschiedenste Veranstaltungen in ganz unterschiedlichen Bereichen beschreiben. Hinzu kommt, dass es eine zeitliche Befristung gibt, was bedeutet, dass es ein klar bestimmten Anfang und ein genau festgelegtes Ende geben muss. Hinsichtlich der Dauer sind jedoch verschiedene Ausprägungen möglich, ein Sportevent z.B. dauert mehrere Stunden, ein Festival hingegen mehrere Tage. Auch bei der Wiederholbarkeit der Austragung muss unterschieden werden. Es gibt Events mit einer unregelmäßigen Wiederholbarkeit, wie z.B. Länderspiele in jeglichen Sportarten aber auch Events die regelmäßig wiederholt werden, beispielsweise die Fußball Weltmeisterschaft, welche alle 4vier Jahre stattfindet. Unterschieden wird in folgenden Bereichen:

- im privaten Bereich sämtliche Formen von Feiern, Festen und Partys
- im gesellschaftlichen Leben ein lokales Fest oder ein staatlicher Festakt
- im Unterhaltungsgewerbe oder im Sport eine entsprechende Veranstaltung
- im wirtschaftlichen Leben die Veranstaltung von Unternehmen
- oder auch ein natürliches Ereignis wie z.B. eine Sonnenfinsternis[1]

Die Veranstaltung eines Elternabends in der Grundschule ist ein Beispiel für eine Event aus dem gesellschaftlichen Leben, Public Viewing bei der Fußball Weltmeisterschaft hingegen aus dem Unterhaltungsgewerbe.

2.2 Funktionen, Aufgaben, Tätigkeiten

Ein Eventmanager muss eine Menge unterschiedlicher Eigenschaften, sowie Voraussetzungen mit sich bringen um den verschiedensten Aufgaben gewachsen zu sein. Die Kommunikation und die Kreativität sind wohl die wichtigsten Eigenschaften eines Eventmanagers. Er sollte in der Lage sein, das Vorgegebene seines Auftraggebers bestmöglichst umzusetzen, indem er die Forderungen seinen Team, sowie anderen mitbeteiligten Agenturen verdeutlicht. Drei wesentliche Aufgabengebiete beschreiben das Berufsfeld eines Eventmanagers. In erster Linie spielt die Konzeption eine wichtige Rolle. Die Umsetzung der Vorgaben des Auftraggebers in eine Idee, deren Recherche und schließlich das Erstellen einer Konzeption sind wesentliche Aufgaben. Das Konzept wird anschließend dem Kunden bzw. den Vorgesetzten präsentiert. Um dieses umsetzen zu können, muss ein Manager organisiert arbeiten. Nach der Präsentation der Idee wird bei positivem Feedback das Konzept in die Tat umgesetzt. Das Event selbst wird organisiert und durchgeführt, darum ist der zweite Aufgabenbereich die Organisation. Die Palette der Aufgaben reicht von den Programmbestandteilen, den Acts, bis zur logistischen und gastronomischen Versorgung der Teilnehmer, vom Catering bis zum Einsatz der gesamten Technik und Medien. Neben den organisatorischen Abläufen muss das Budget ständig kontrolliert und eingehalten werden. Auch wenn in großen Agenturen Konzeption und Produktion oft getrennt behandelt wird, in mittleren und kleinen Agenturen muss beides vereint bearbeitet werden. Der letzte Aufgabenbereich ist die Akquisition, der Manager muss den Kontakt zu den Interessenten und den Kunden herstellen und halten sowie Vertragsverhandlung führen und den Auftrag abschliessen.[2]

2.2.1 Orientierungsphase

Um Veranstaltungen erfolgreich und zielgerecht durchzuführen, sollten bereits im Vorfeld einige Überlegungen angestellt werden. Um die Richtung nicht zu verlieren, sollte man sein Ziel definieren und eine Idee kreieren um das Thema perfekt in Szene zu setzen. Die Zielgruppe spielt hierbei eine entscheidene Rolle. In der ersten Phase werden rechtliche und umgebungstechnische Notwendigkeiten geklärt. Zu einer der ersten Aufgaben eines Eventmanagers gehört der Gang zur Stadtverwaltung bzw. Gemeinde um zu klären ob das gewünschte Grundstück auf dem das „Public Vieweing Event“ durchgeführt werden soll, freigegeben ist. Hierbei sollte der Termin sowie die Dauer des Events auch schon feststehen um Komplikationen zu vermeiden. Nachdem die rechtlichen Notwendigkeiten geklärt sind, ist es die Pflicht eines Veranstalters sich der Zielsetzung und der Zielgruppe zu widmen, bevor das Event detailiert geplant wird. Zielsetzung ist in diesem Fall, die Bevölkerung zusammen zu bringen, das Gemeinschaftserlebnis soll im Mittelpunkt stehen. Es soll ein Begebungsort für alle sein, egal ob Fußballfan oder nicht, deshalb muss das Event die ganze Bevölkerung ansprechen und für jeden ein tolles Erlebnis werden. Um jedoch einen großen Teil der Bevölkerung anzulocken, wäre es von Vorteil vorher eine Strategie zu entwickeln, sodass ausreichend Leute erscheinen. Das Event darf sich nicht nur auf das Fußballspiel beschränken, es muss weitaus mehr geboten sein, z.B. Live-Auftritte verschiedener Musikbands vor dem Spiel, in der Halbzeit, sowie nach dem Spiel, um auch Leute, die weniger Interesse an Fußball haben, anzulocken. Deshalb sollte im Voraus ein genau durchdachtes Programm entworfen werden, um den Leuten einen kleinen Einblick für das ausstehende Event zu geben. Um das „Public Viewing Event“ durchführen zu können, muss am Anfang das Budget festgelegt werden. Hierbei stellt sich die Frage wie viel Eigenkapital, Fremdkapital oder Sponsorengelder man zur Verfügung hat. Deshalb ist es sinnvoll das Budget regelmäßig zu überwachen, beziehungsweise zu kontrolliert um Verluste zu vermeiden.

2.2.2 Detailplanung

Der erste Schritt in der zweiten Phase ist die Bestimmung der Location, dem Ort, an dem das Event ausgetragen werden soll. Hier sollte man sich Gedanken über die Erreichbarkeit, z.B. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, machen. Auch die Kapazität muss stimmen, es sollte genügend Platz für alle Leute vorhanden sein. Wichtig ist vor allem, dass alle Gäste das Fußballspiel auf der Großleinwand verfolgen können, da dies schließlich der Höhepunkt des Events sein soll. Jeder Veranstalter muss sich auch Gedanken über das Equipment machen, was in diesem Fall in erster Linie die Großleinwand ist. Natürlich gehören hierzu weitere Kleinigkeiten, wie z.B. Beleuchtung, Catering oder Security. Eine gute Atmosphäre zeichnet ein gelungenes Event aus. Um eine positive Stimmung zu erzielen muss das Rundherum stimmen, beispielweise die Pausengestaltung oder die Party nachdem Spiel spielen hierbei eine wichtige Rolle. Auch die Versorgung der Gäste mit Essen und Trinken ist bei jedem Event ausschlaggebend für ein poitives Resümee. Über die Verköstigung sollte man in der Detailplanung auf jeden Fall reden. Das Service-Personal ist bei jedem Event wichtig. Wie viele Serviceleute brauche ich? Wie viele Liter Alkoholisch bzw. normale Getränke brauche ich? Wie viel Essen brauche ich? Diese Fragen sollten im vornherein geklärt werden und dem Cateringservice mitgeteilt werden, sodass sich diese frühzeitig darauf einstellen können. Bei einem Public-Viewing-Event wäre es unpassend wenn es während des Events zu Problemen mit der Technik kommen würde, deshalb muss man sich vorher genau damit beschäftigen um dies zu verhindern. Kabel müssen richtig verlegt werden, Ton und Beleuchtung müssen stimmen, deshalb ist es zu empfehlen kurz vor dem Event eine kleine Probe durchzuführen, beispielsweise für die Musikacts. Ausserdem ist es Pflicht ein Technik-, Sound- und Lichtcheck durchzuführen. Was in der zweiten Phase ausserdem sehr wichtig ist, ist der Bereich Medien und Gestaltung. Das Erstellen von Einladungen und Flyers wäre vorteilhaft, da somit viele Leute zusätzlich angelockt werden. Ausserdem sollten noch Anfahrtspläne erstellt werden um den Gästen die Anfahrt zu erleichtern. Um ausreichend Leute einzuladen, kann man als Veranstalter kleine Geschenke machen, beispielsweise Deutschlandfahnen oder T-Shirts in diesem Fall. Auch die Regelung der Logistik gehört in die Phase der Detailplanung, hier muss geklärt werden wie viele Parkplätze man zur Verfügung hat oder wie viele Personal, Hilfskräfte und Akteure man braucht. Es muss auch ein Zeitplan für den Ablauf, sowie die Proben erstellt werden. Zum Schluss sollten in der zweiten Phasen die Begleitenden Maßnahmen geklärt werden, wie z.B. die Vereinbarung der Nebenkosten, der Proben, sowie der Gagen. Um diese bezahlen zu können, werden vorher auch die Getränke-, Essens- und Eintrittspreise festgelegt.

[...]


[1] vgl. Apitz, Thomas: Eventorganisation, Online: [ http://mdl-ed-01.fham.de/moodle/file.php/4053/FH_Erding_Eventorganisation_Kap_01_Der_Begriff_Event.pdf ], Abruf 14.12.2009

[2] vgl. IST-Studieninstitut für Kommunikation: Eventmanagment, Online: [ http://www.ist-komm.de/download/studienbeschreibungen/LB_EM.pdf ], Abruf 15.12.2009

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Eventmanagement im Sport. Kompetenzen und Arbeitsstrategien für das Studium
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
1,7
Autor
Jahr
2010
Seiten
14
Katalognummer
V191123
ISBN (eBook)
9783668095625
ISBN (Buch)
9783668095632
Dateigröße
395 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sport, Sportmanagement, Ökonomie, Sportökonomie
Arbeit zitieren
Christoph Herberth (Autor), 2010, Eventmanagement im Sport. Kompetenzen und Arbeitsstrategien für das Studium, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191123

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