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Ungewolltes Verhalten - ein Beispiel für Verhaltenskontrolle durch Stimuluskontrolle

Título: Ungewolltes Verhalten - ein Beispiel für Verhaltenskontrolle durch Stimuluskontrolle

Trabajo Escrito , 2007 , 8 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Kristina Lorenzen (Autor)

Psicología - Inteligencia y Psicología del aprendizaje
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Wie gewöhnt man einem Hund ungewolltes Verhalten ab? Die Erkenntnisse aus der Psychologie aus dem Bereich instrumentelle Konditionierung geben Hinweise - eine praktische Hausarbeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Nichtassoziative Lernen

1.2 Assoziative Lernen

1.2.1 Klassische Konditionierung

1.2.2 Instrumentelle Konditionierung

1.3 Der Hund Bruno

2. Methode

3. Begründung

3.1 Warum diese Methode?

3.1.1 Warum keine Bestrafung?

3.1.2 Warum keine positive Verstärkung des gewollten Verhaltens?

3.2 Vorraussetzungen

3.3 Der Verstärker

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht, wie ein spezifisches ungewolltes Verhalten bei Hunden durch gezielte Anwendung von Stimuluskontrolle erfolgreich abtrainiert werden kann, anstatt auf klassische, oft ineffektive Bestrafungsmethoden zurückzugreifen.

  • Grundlagen der Lernpsychologie (assoziativ vs. nicht-assoziativ)
  • Mechanismen der klassischen und instrumentellen Konditionierung
  • Kritische Analyse von Bestrafung und positiver Verstärkung
  • Praktisches Vorgehen bei der Etablierung von Stimuluskontrolle
  • Bedeutung der korrekten Wahl des Verstärkers im Training

Auszug aus dem Buch

1.2.2 Instrumentelle Konditionierung

Die klassische Konditionierung kann neue kontrollierende Stimuli erzeugen, aber keine neuen Reaktionen (Skinner, 1973, S.60). Aus dieser Beobachtung heraus entwickelte zunächst E. L. Thorndike und dann B. F. Skinner die instrumentelle bzw. operante Konditionierung.

„In Pavlovs Experimenten wird […] ein Verstärker mit einem Stimulus gepaart, während beim operanten Verhalten der Verstärker von einer Reaktion abhängig gemacht wird“ (Skinner, 1973, S.69). Das aktive Verhalten führt demnach zu einer Konsequenz, von der abhängt ob das gezeigte Verhalten in gleicher Situation vermehrt gezeigt wird oder nicht. Zur Verdeutlichung der möglichen Konsequenzen lässt sich ein Kontingenzschema aufstellen:

Dieses Schema weißt auf kausale Zusammenhänge (Kontingenzen) zwischen Verhalten (Reaktion) und Konsequenz (Verstärkung/ Bestrafung) hin (Schütz & Selg, 2005, S.173-174).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen Grundlagen des Lernens und unterscheidet zwischen assoziativen und nicht-assoziativen Lernformen sowie der Konditionierung.

2. Methode: Es wird ein praktisches Trainingsverfahren beschrieben, um störendes Winseln bei einem Hund mittels Stimuluskontrolle unter Verwendung eines visuellen Signals abzutrainieren.

3. Begründung: Dieses Kapitel liefert die theoretische und praktische Rechtfertigung für die gewählte Methode und setzt sich kritisch mit den Nachteilen von Bestrafung und positiver Verstärkung in diesem Kontext auseinander.

Schlüsselwörter

Psychologie, Lernen, Klassische Konditionierung, Instrumentelle Konditionierung, Stimuluskontrolle, Hundetraining, Verhaltensmodifikation, Verstärkung, Bestrafung, Kontingenzschema, Habituation, Verhaltenskontrolle, Erziehung, Psychologie des Lernens, Verhaltensanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der psychologischen Analyse von Lernprozessen, um ein spezifisches, ungewolltes Verhalten bei einem Hund durch Stimuluskontrolle effektiv zu verändern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Lerntheorie, die Anwendung von Konditionierungsmechanismen in der Tiererziehung und die kritische Abwägung verschiedener Interventionsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, eine Methode aufzuzeigen, wie unerwünschtes Verhalten (Winseln) ohne die negativen Begleiterscheinungen von Bestrafung oder ineffektiver Belohnung abtrainiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine lerntheoretische Analyse und begründet die Effektivität des Vorgehens auf Basis von Erkenntnissen aus der klassischen und instrumentellen Konditionierung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Beschreibung des praktischen Vorgehens (Methode) und eine detaillierte Begründung, warum die gewählte Methode anderen Ansätzen überlegen ist.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Stimuluskontrolle, Konditionierung, positive Verstärkung, Bestrafung und Verhaltensmodifikation.

Warum ist Bestrafung laut Autor in diesem Fall nicht sinnvoll?

Bestrafung kann Aggressionen fördern, ist oft zeitlich zu ungenau (fehlende Kontiguität) und unterdrückt ein Verhalten meist nur, statt es effektiv zu löschen.

Wie genau funktioniert die Methode der Stimuluskontrolle bei Bruno?

Das Winseln wird zunächst instrumentell verstärkt, jedoch in einer zweiten Phase an das Vorhandensein eines spezifischen visuellen Reizes (grünes Schild) geknüpft, wodurch das Verhalten ohne dieses Signal schließlich ausbleibt.

Warum wird im Beispiel kein Futter als Verstärker genutzt?

Da der Hund in seinem einsamen Zimmer nach Aufmerksamkeit sehnt, ist soziale Interaktion wie Lob und Streicheln ein hinreichend starker Verstärker, was den Einsatz von Futter überflüssig macht.

Final del extracto de 8 páginas  - subir

Detalles

Título
Ungewolltes Verhalten - ein Beispiel für Verhaltenskontrolle durch Stimuluskontrolle
Universidad
Ruhr-University of Bochum  (Fakultät für Psychologie)
Curso
Seminar Lernen
Calificación
1,0
Autor
Kristina Lorenzen (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
8
No. de catálogo
V191244
ISBN (Ebook)
9783656160014
Idioma
Alemán
Etiqueta
Lernen Stimulus Stimuluskontrolle Behaviorismus Skinner Konditionierung Instrumentelle Konditionierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Kristina Lorenzen (Autor), 2007, Ungewolltes Verhalten - ein Beispiel für Verhaltenskontrolle durch Stimuluskontrolle, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191244
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