Success Factors of Leveraged Buyouts

Private Equity


Bachelorarbeit, 2011

39 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhalt

1 EINLEITUNG

2 GRUNDLAGEN
2.1 Was ist Private Equity?
2.2 Was ist ein Leveraged Buyout?
2.2.1 Definition
2.2.2 Eigenschaften eines LBO
2.2.3 Gründe für LBO
2.3 Private Equity und Leveraged Buyout während der Finanzkrise

3 THEORETISCHE ANALYSE DER ERFOLGSFAKTOREN
3.1 Vorprüfung
3.1.1 Perspektive Target-Unternehmen
3.1.2 Perspektive Investor
3.1.3 Perspektive Private-Equity-Gesellschaft
3.1.3.1 Attraktiver Markt
3.1.3.2 LBO-fähiges Unternehmen
3.2 Due Diligence
3.3 Vertragsabschluss
3.3.1 Kaufpreis
3.3.2 Übernahmestruktur
3.3.3 Finanzierung und Bankbeziehung
3.4 Halteperiode
3.5 Exit

4 ERFOLGSFAKTOREN IN DER PRAXIS
4.1 Interviews mit Branchenvertretern
4.2 Diskussion der erarbeiteten Erfolgsfaktoren
4.2.1 Vorprüfung
4.2.2 Due Diligence
4.2.3 Vertragsabschluss
4.2.4 Halteperiode
4.2.5 Exit
4.3 Weitere Erfolgsfaktoren
4.3.1 Umgang mitBehörden
4.3.2 Flexibilität
4.3.3 Netzwerk

5 KONKLUSION
5.1 Ergebnis der Arbeit
5.2 Fazit und Ausblick

6 ANHANG
6.1 Literaturverzeichnis
6.2 Interviewverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1 Private Equity Deal Flow

Abb. 2 Übernahmestruktur LBO

Abb. 3 Beispiel Steueroptimierung

Abb. 4 Zinsdeckung vor Insolvenz

Abb. 5 Eigenkapitalanteil bei Private-Equity-Käufen

1 Einleitung

„Heuschrecke oder Honigbiene?‘“

Private Equity und Leveraged Buyouts sind der Allgemeinheit wenig bekannt. Wie der Ausdruck „Private“ besagt, wird eher im privaten Rahmen gewirtschaftet und vieles bleibt hinter verschlossenen Türen.

Trotzdem wird in den Medien über milliardenschwere Geschäfte von Private-Equity- Firmen berichtet. Häufig handelt es sich bei diesen spektakulären Transaktionen um Lever­aged Buyouts. Sie legen Wert auf schnell verdientes Geld, Nachhaltigkeit ist hingegen ein Fremdwort. Das sind die Schlagzeilen, mit der die Branche zu kämpfen hat. Stecktjedoch mehr dahinter?

In dieser Arbeit wird das Thema „Erfolgsfaktoren in Leveraged Buyouts“ analysiert, um darzulegen, welche Elemente für das Gelingen eines LBO grundlegend sind.

Das Thema beginnt mit einer Einführung zu Private Equity und LBO. Anschliessend wird diese durch einen Blick auf die aktuelle Situation in der Private-Equity-Branche ergänzt. Darauf folgt die theoretische Analyse der Erfolgsfaktoren, welche unter dem Gesichtspunkt der Phasen in LBO-Transaktionen gegliedert ist. In Gesprächen mit Praxisvertretern wer­den die theoretisch erarbeiteten Erfolgsfaktoren diskutiert, um abschliessend deren Praxis­relevanz zu überprüfen und diese um neue Erkenntnisse aus den Interviews zu erweitern.[1]

2 Grundlagen

In diesem Kapitel werden die nötigen Grundlagen zu Private Equity (PE) und Leveraged Buyout (LBO) erläutert, damit der Leser auf dieser Basis die Analyse der Erfolgsfaktoren nachvollziehen kann.

2.1 Was ist Private Equity?

„equity investments in non-public companies“[2]

In der Literatur sind diverse Definitionen zu Private Equity zu finden, wobei die Grenzen fliessend sind. Wie im Zitat beschrieben, handelt es sich um Eigenkapitalbeteiligungen an nicht-börsennotierten Unternehmen. Private-Equity-Gesellschaften (PEG) sind Finanzinter­mediäre, welche Investoren und meist nicht-börsennotierte Unternehmen zusammenbrin­gen. Des Weiteren zielen Private-Equity-Gesellschaften darauf ab, den Wert eines Unter­nehmens zu steigern und in absehbarer Zeit die Beteiligung mit Gewinn zu verkaufen. Um dies zu ermöglichen, beteiligen sich Private-Equity-Gesellschaften aktiv an der Unterneh­mensführung des erworbenen Unternehmens.

Es gibt verschiedene Wege in Private Equity zu investieren. Die gängigsten Arten sind Investitionen über Fondsgesellschaften und Beteiligungen an Investmentfirmen. Diese In­vestitionen werden grösstenteils durch institutionelle Anleger wie Pensionskassen, Versi­cherungen und Banken wie auch durch private Anleger finanziert.[3]

Private Equity kann in diverse Kategorien unterteilt werden. PE-Verbände, Private-E­quity-Gesellschaften und Finanzexperten nutzen zur Einteilung in diese Kategorien unter anderem folgende Kriterien: Unternehmensphase, Unternehmenszustand, Markt, Finanzie­rungsart, Verkäufertyp und Sektor. Die wichtigsten Kategorien sind:

- Venture Capital: Startkapital für Jungunternehmen
- Growth Capital: Investitionen in Unternehmen mit Wachstumsabsichten
- Buyouts: Übernahme von reifen Unternehmen
- Turnaround/Distressed: Firmen mit finanziellen und strukturellen Schwierigkeiten

2.2 Was ist ein Leveraged Buyout?

2.2.1 Definition

„Buyout“ ist der englische Begriff fur eine Untemehmensübemahme mit Mehrheitsbeteili­gung. „Leverage“ bezeichnet in der Finanzwissenschaft das Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital. „Leveraged Buyout“ ist eine Unternehmensakquisition, bei der nebst Ei­genkapital auch Fremdkapital genutzt wird.

In der Praxis wird der Begriff häufig für überproportional fremdfinanzierte Übernahmen über Erwerbergesellschaften verwendet.[4] Dies betrifft in der Private-Equity-Branche vor al­lem Übernahmen von Unternehmen mit fortgeschrittenem Reifegrad.[5] Das bedeutet, dass Unternehmen mit einer soliden wirtschaftlichen Basis erworben werden.

Eine Variation des LBO sind Management Buyouts (MBO). Das aktuelle Management übernimmt in diesem Fall die Mehrheitsbeteiligung am Unternehmen, indem es aufgrund der begrenzten Eigenmittel Kredite zur Übernahme nutzt. Die Funktionsweise ist dieselbe, wobei sich die Gesellschafter unterscheiden: MBO haben das Management als Eigentümer, während die Eigentümer typischer LBO Finanzinvestoren sind.

2.2.2 Eigenschaften eines LBO

LBO zeichnen sich dadurch aus, dass nebst Eigenkapital vor allem Fremdkapital eingesetzt wird. Typischerweise ist rund 60-90 % des Kapitals Fremdkapital, das von Banken und in­stitutionellen Investoren als Darlehen oder Mezzanine-Kapital zur Verfügung gestellt wird.[6] Der Zweck des Einsatzes von Fremdkapital ist die Ermöglichung höherer Eigenkapitalren­diten.

[...]


[1] Titel zu einem Artikel über Private Equity auf manager-magazin.de von Rita Syre, http://www.manager- magazin.de/unternehmen/mittelstand/0,2828,386356,00.html, 01.11.2011

[2] Private Equity Glossary, Tuck School of Business at Dartmouth 2006, S. 22 (Glossar des Schweizer Pri- vate-Equity-Verbands SECA)

[3] Key Facts and Figures, European Private Equity and Venture Capital Association (EVCA), http://www.ev- ca.eu/publicandregulatoryaffairs/defaultaspx?id=86, 28.f0.20ff

[4] Praxishandbuch Akquisitionsfinanzierung: Erfolgsfaktoren fremdfinanzierter Unternehmensübernahmen, Mittendorfer, 2007, S. 12

[5] Erfolgsfaktoren von Buyout-backed Initial Public Offerings - Eine empirische Untersuchung für Konti­nentaleuropa, Schawalder, 2010, S. 13

[6] Leveraged Buyouts and Private Equity, Kaplan u. Strömberg, 2008, S. 7

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten

Details

Titel
Success Factors of Leveraged Buyouts
Untertitel
Private Equity
Hochschule
Universität Basel  (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Bachelor Wirtschaftswissenschaften - Finanzmanagement
Note
2,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
39
Katalognummer
V191258
ISBN (eBook)
9783656161837
ISBN (Buch)
9783656161899
Dateigröße
699 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
2,0 (dt. Notensystem) entspricht der Note 5,0 (in der Schweiz)
Schlagworte
Erfolg, Faktor, Kriterien, private equity, LBO, Leveraged Buyout, buy-out, Finanzmarkt, Bank, Aktien, heuschrecke, eigenkapital, fremdkapital, kapital, shareholder, prozess, due dilligence
Arbeit zitieren
Fabian Erny (Autor), 2011, Success Factors of Leveraged Buyouts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191258

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Success Factors of Leveraged Buyouts



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden