Diese Arbeit beleuchtet die Informationsgesellschaft, E-Government und die möglichen Fortentwicklungen in Bezug auf die Informatik, das Internet und die Technik.
Inhaltsverzeichnis
1. Informationsgesellschaft
1.1 Die interaktive Informationsgesellschaft
1.2 Die soziale Ausdifferenzierung
1.3 Die kritischen Infrastrukturen
1.4 Telematik und Multimedia
2. E-Government und Fortentwicklungen
2.1 Teleadministration auf der Stufe der Information
2.2 Telepartizipation auf der Stufe der Transaktion
2.3 Organisatorisches Reengineering in Form einer vertikalen Integration
2.4 Lebenslagenportal
2.5 Front und Back Office
2.6 Multikanalvertrieb von Verwaltungsleistungen
3. Zielkonflikte im Rahmen eines E-Government-Projektes
4. Risiken und Chancen des Mobile Government
5. Möglichkeiten und Grenzen
5.1 Die Beziehungen von E-Government innerhalb der Verwaltung
5.1.1 Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Verwaltungsmitarbeiter
5.1.2 Die schnellere Erledigung der Arbeiten als früher
5.1.3 Die ortsungebundene Erledigung von Verwaltungsarbeiten
5.1.4 Die Kooperationsmöglichkeiten
5.2 Die Beziehungen von E-Government außerhalb der Verwaltung
5.2.1 Die Verbesserung der Kundenorientierung
5.2.2 Beispiel Antrag-Online
5.2.3 Die Transaktionsmechanismen
5.2.4 Die Kosten und die Akzeptanz auf der Seite der Bürger
5.2.5 Die Kosten und die Akzeptanz auf der Seite der Mitarbeiter
5.3 Weiter Möglichkeiten der Einflussnahme von E-Government auf das Neue Steuerungsmodell
5.3.1 Die Serviceverbesserungen
5.3.2 Die Rationalisierungsmaßnahmen
5.4 Weiter Grenzen der Einflussnahme von E-Government auf das Neue Steuerungsmodell
5.4.1 Datenschutz und -sicherheit
5.4.2 Die Legitimation
5.4.3 Flachere Hierarchien als früher
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Informationsgesellschaft und die Rolle von E-Government-Initiativen auf moderne Verwaltungsstrukturen, mit einem besonderen Fokus auf Effizienzsteigerungen, Digitalisierungspotenziale sowie bestehende Zielkonflikte bei der Umsetzung.
- Entwicklung und Herausforderungen der Informationsgesellschaft
- E-Government-Stufen (Information, Transaktion, Integration)
- Nutzen und Risiken von Mobile Government in der Praxis
- Konfliktfeld zwischen Bürgerbeteiligung und Verwaltungseffizienz
- Kosten-Nutzen-Analyse und Akzeptanz bei Bürgern und Mitarbeitern
Auszug aus dem Buch
1.1 Die interaktive Informationsgesellschaft
Eine Informationsgesellschaft ist u.a. eine Wissensgesellschaft, die wichtige gesellschaftliche Tätigkeiten, z.B. über das Internet abwickelt. Dabei ist das Internet ein elektronisches Netzwerk von vielen, aber das Wichtigste. Über das Internet wird weltweit miteinander kommuniziert.
Interaktiv meint dabei das Handeln von zwei oder mehreren Personen. Wenn zwei oder mehrere Personen handelnd über das Internet oder einem anderen Netzwerk miteinander verbunden sind und kommunizieren, und die Möglichkeit besteht diese Informationen weltweit abrufen und diesem Netzwerk beitreten zu können, dann widerspricht das der These, diese Gesellschaft deshalb als sich zunehmend abschottende, regional fixierende Gesellschaft zu bezeichnen. Dies ist ein Widerspruch in sich.
Das Gegenteil ist der Fall. Die Bürger, die in einer Informationsgesellschaft leben, können sich über dieses Netzwerk weltweit informieren und miteinander kommunizieren. Sie treten dabei nicht isoliert, sondern öffentlich auf.
Was man dazu benötigt ist ein Computer mit Internetzugang. Das Ziel einer Initiative, die sich damit beschäftigt, ist die Möglichkeit für Jedermann das weltweite Internet nutzen zu können.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Informationsgesellschaft: Einführung in die Grundlagen einer vernetzten Gesellschaft und die Relevanz digitaler Infrastrukturen.
2. E-Government und Fortentwicklungen: Analyse verschiedener Stufen des E-Government, von reiner Information bis hin zu komplexen Transaktionsmöglichkeiten und Portalstrukturen.
3. Zielkonflikte im Rahmen eines E-Government-Projektes: Untersuchung der Spannungsfelder zwischen effizienter Verwaltung und dem Wunsch nach verstärkter Bürgerbeteiligung.
4. Risiken und Chancen des Mobile Government: Erläuterung der Potenziale mobiler Verwaltungsdienste anhand von Praxisbeispielen, unter Abwägung von Kosten und Nutzwert.
5. Möglichkeiten und Grenzen: Umfassende Darstellung der internen und externen Auswirkungen auf die Verwaltung, einschließlich rechtlicher, technischer und personeller Rahmenbedingungen.
Schlüsselwörter
E-Government, Informationsgesellschaft, Verwaltung, Internet, Neue Steuerungsmodell, Mobile Government, Telematik, Digitalisierung, Datenschutz, Kundenorientierung, Rationalisierung, Bürgerbeteiligung, Verwaltungseffizienz, Transaktionsmechanismen, IT-gestützte Verwaltung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Transformation der öffentlichen Verwaltung im Kontext der Informationsgesellschaft und die spezifische Rolle von E-Government-Technologien.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Thematisiert werden die technologische Infrastruktur, die verschiedenen Stufen der E-Government-Implementierung, mobile Verwaltungsdienste sowie die organisatorischen Veränderungen innerhalb der Verwaltung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel besteht darin, die Chancen und Grenzen des Einsatzes moderner Informationstechnologien in der Verwaltung aufzuzeigen und kritisch gegen das "Neue Steuerungsmodell" abzugrenzen.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Der Autor stützt sich auf eine theoretische Analyse der IT-gestützten Verwaltungsprozesse sowie auf praxisnahe Beispiele aus dem Bereich der Rentenversicherung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden detailliert die verschiedenen Ausprägungsformen von E-Government, die Herausforderungen für die interne Organisation und die Akzeptanz bei Bürgern und Beschäftigten diskutiert.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Neben dem Kernbegriff E-Government stehen Begriffe wie Kundenorientierung, Rationalisierung, Datenschutz, Mobile Government und die digitale Transformation im Fokus.
Wie bewertet der Autor die Rolle des "Mobile Government"?
Der Autor sieht in der Mobilität eine große Chance zur Verbesserung des Kundenservice, mahnt jedoch an, die hohen Erstanschaffungskosten und die notwendige Schulung der Mitarbeiter kritisch zu hinterfragen.
Welches zentrale Problem sieht der Autor bei der Implementierung neuer IT-Systeme?
Ein zentrales Problem ist die Qualifikationslücke und die Notwendigkeit stetiger Fortbildung der Mitarbeiter, um mit den sich wandelnden rechtlichen und technologischen Anforderungen Schritt halten zu können.
- Arbeit zitieren
- Master of Public Administration Harald Seitz (Autor:in), 2010, Internet - Informationsgesellschaft, E-Government und Fortentwicklungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191519