Prozess des Lieferantenmanagements


Studienarbeit, 2012

14 Seiten, Note: 3,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielstellung
1.2 Aufbau des Assignments

2 Aufbau des Lieferantenmanagements
2.1 Begriffsdefinition und Einordnung Lieferantenmanagement
2.2 Notwendigkeit des Lieferantenmanagements
2.3 Der Prozess des Lieferantenmanagements
2.3.1 Die Beschaffungsstrategie
2.3.2 Lieferantenidentifikation
2.3.3 Lieferanteneingrenzung- und Analyse
2.3.4 Lieferantenbewertung- und Auswahl
2.3.5 Lieferantencontrolling
2.3.6 Steuerung der Lieferantenbeziehung

3 Ziele des Lieferantenmanagements

4 Praktische Anwendung des Lieferantenmanagements
4.1 Klassifizierung der Lieferantentypen
4.2 Anpassung des Lieferantenmanagement an die verschiedenen Lieferantentypen mit Hilfe der ABC-Analyse
4.3 Fallbeispiel: Lieferantenauswahl in der Praxis bei der Frankenstein Präzision GmbH

5 Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis und Internetquellen

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielstellung

“Beziehungen zwischen Kunden und Lieferanten bestehen schon, so lange es Handel gibt.”[1] Jede Unternehmung muss unabhängig von der Eigenleistung, eine Menge an Rohstoffen, Gütern und Dienstleistungen einkaufen. Der durch Lieferanten erbrachte Wert eines Endproduktes, kann bis zu 80 % betragen. Daher haben sich Lieferanten zu einem wichtigen Teil der Wertschöpfungskette einer Unternehmung entwickelt. Es bedarf einer abgestimmten Integration der Lieferanten in die bedarfssynchrone Beschaffungs-, Produktions- und Absatzlogistik.[2] Eine Tendenz zu Kooperationen zwischen Unternehme und Lieferanten ist bereits seit Beginn der 90er Jahre erkennbar.[3] Unter einem modernen Beschaffungsmanagements versteht man die Etablierung langfristiger Partnerschaften mit den leistungsfähigsten Lieferanten. Der Einkauf kann so durch das optimale Management der Lieferanten zur Kostenoptimierung und Erfolgen in Bezug auf Service, Qualität und Innovationen beitragen.[4]

Dieses Assignment setzt sich mit dem Prozess des Lieferantenmanagements auseinander und soll eine mögliche Vorgehensweise zeigen, wie Unternehmen ihren Beschaffungsmarkt anhand gewählter Kriterien und Instrumente untersuchen können. Ziel ist es, Lieferantenmanagement als Teil des Beschaffungsmanagements vorzustellen und “greifbar” zu machen.

1.2 Aufbau des Assignments

Im Anschluss an die Einleitung werden die theoretischen Grundlagen zum Lieferantenmanagement erörtert. Nach der Begriffsdefinition wird nach der Notwendigkeit des Einsatzes dieses Managementkonzeptes gesucht. Dieser theoretische Teil des Assignments beinhaltet außerdem die Beschreibung der Prozessstufen, aus welchen das Lieferantenmanagement besteht. Im dritten Kapitel werden die Ziele erarbeitet welche im vierten Kapitel in der Praxis Anwendung finden. Ein Ausblick in die Zukunft und ein Fazit verdeutlichen nochmals das Thema und lassen den Trend erkennen, wohin das Lieferantenmanagement führt.

Eingelesen in dieses Thema habe ich mich hauptsächlich durch die vorhandenen AKAD Studienbriefe, Fachliteratur aus Bibliotheken, Tagesfachzeitschriften (Handelsblatt etc.) und dem Internet. Die zurzeit bei meinem Arbeitgeber durchgeführte Umstrukturierung des Einkaufsbereichs gibt mir die Möglichkeit mich praxisnah mit dem Thema zu beschäftigen.

2 Aufbau des Lieferantenmanagements

2.1 Begriffsdefinition und Einordnung Lieferantenmanagement

Unter Lieferantenmanagement versteht man die Summe aller Maßnahmen zur Beeinflussung der Lieferanten im Sinne der Unternehmensziele.[5] Es handelt sich dabei um eine aktive Gestaltung der Beziehung zwischen dem abnehmenden Unternehmen und seinen Lieferanten mit dem Ziel, einen Mehrwert für beide Partner zu schaffen.[6] Allgemein ist es das Ziel des Lieferantenmanagements eine hohe Beschaffungseffizienz und eine langfristige und zuverlässige Belieferung zu möglichst geringen Kosten zu gewährleisten.[7] Das Lieferantenmanagement kann als Prozess verstanden werden, welcher sieben Prozessstufen oder Elemente beinhaltet. Diese werden in den Unterkapiteln des Kapitel 2.3 verdeutlicht.

2.2 Notwendigkeit des Lieferantenmanagements

Damit Unternehmen im Wettbewerb bestehen können, ist es erforderlich Lieferanten als Partner und somit als Wertbeitrag in der Wertschöpfungskette zu begreifen. Durch optimiertes Lieferantenmanagement kann dieser Wertbeitrag noch gesteigert werden. Lieferanten können zum Beispiel bei Innovationsprozessen mitwirken und durch hohe Qualität und Zuverlässigkeit Kundenwerte schaffen. Der Mittelpunkt des traditionellen Einkaufs war die Erzielung eines optimalen Preises. Durch niedrige Preise in der Beschaffung wollten Unternehmen Kosten drücken. Der Einkauf hatte nur eine operative Rolle im Tagesgeschäft und fand eher regional statt national statt. Der Moderne Einkauf hat im Gegensatz dazu zusätzlich einen strategischen Fokus, was dadurch auch neue Anforderungen an Lieferanten stellt. Veränderte Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel die Möglichkeit des Internets verlangen neue Formen der Zusammenarbeit. Die Internationalisierung der Märkte intensiviert den Wettbewerb und öffnet auch neue Beschaffungsmärkte.[8]

2.3 Der Prozess des Lieferantenmanagements

Um potentielle Lieferanten zu finden, muss ein Unternehmen zunächst den Markt nach Lieferanten abstecken. Hierbei bedient man sich verschiedener Filtergrößen wie beispielsweise der Branche, dem Produkt oder dem Verfahren (Lieferantenidentifikation). Als nächstes wird der mögliche Anbieterkreis eingegrenzt, um einen möglichst geringen Aufwand bei der Auswahl zu betreiben. Dies kann durch Selbstauskünfte der angesprochenen oder angeschriebenen Lieferanten geschehen. Nach dieser Lieferanteneingrenzung muss nun geklärt werden, mit welchem Lieferanten in Verhandlung getreten werden soll (Lieferantenauswahl). Die darauffolgenden Prozessschritte sind die Lieferantenverhandlung und der Vertragsabschluss. Nach der Leistungserbringung erfolgt wiederum ein Rating, um zu überprüfen, ob vertragskonform gehandelt wurde. Wir widmen uns in den Unterkapiteln 2.3.2 bis 2.3.6 den gerade angesprochenen einzelnen Prozessstufen.

[...]


[1] Frehr, Hans-Ulrich: Total Quality Management - Unternehmensweite Qualitätsverbesserung; München, Wien 1994, S. 86

[2] vgl. Harting, Detlef: Lieferanten-Wertanalyse, Stuttgart 1994, S. 1

[3] vgl. Stella-Christina Jäger, Instrumente des Beschaffungscontrollings, 2009, S. 66

[4] vgl. Stella-Christina Jäger, Instrumente des Beschaffungscontrollings, 2009, S. 66

[5] vgl. O. Grün, W. Jammernegg, S. Kummer, Grundzüge der Beschaffung, Produktion und Logistik, S. 97

[6] vgl. Stella-Christina Jäger, Instrumente des Beschaffungscontrollings, 2009, S. 66

[7] vgl. http://www.bilanzbuchhalter-weiterbildung.de/lieferantenmanagement.html

[8] vgl. Hofbauer, G., Mashhour, T., Fischer, M. - Lieferantenmanagement, S.6

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Prozess des Lieferantenmanagements
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
3,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
14
Katalognummer
V191710
ISBN (eBook)
9783656167846
ISBN (Buch)
9783656168317
Dateigröße
489 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
prozess, lieferantenmanagements
Arbeit zitieren
Tamara Fritz (Autor), 2012, Prozess des Lieferantenmanagements, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191710

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