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Mitarbeitermotivation - Grundlagen und Prozesse

Title: Mitarbeitermotivation - Grundlagen und Prozesse

Term Paper , 2011 , 29 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Melanie Wolligand (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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Summary Excerpt Details

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung S. 2
2. Grundlegende Erläuterungen und Begriffe S. 3
2.1. Was ist Motivation? S. 3
2.2. Bedürfnisse und Motive S. 4
2.3. Arbeitsmotivation S. 4
2.3.1. Intrinsische Motivation S. 5
2.3.2. Extrinsische Motivation S. 5
2.3.3. Motivationsprozess S. 6
3. Motivationstheoretische Ansätze S. 6
3.1. Inhaltstheorien der Motivation S. 7
3.1.1. Die Bedürfnispyramide von Maslow S. 7
3.1.2. Die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg S. 9
3.2. Prozesstheorien der Motivation S.11
3.2.1. Die VIE- Theorie von Vroom S.12
3.2.2. Die Theorie der Leistungsmotivation von Atkinson S.13
4. Motivationsinstrumente S.15
4.1. Materielle Motivationsinstrumente S.15
4.2. Immaterielle Motivationsinstrumente S.18
5. Zusammenfassung S.22
6. Persönliches Fazit S.24

1. Einleitung

Im Zusammenhang mit unserer Weiterbildung zu einer führenden Kraft in einem Unternehmen, stehen viele von uns vor der Aufgabe, ein Team oder einzelne Kollegen zu einem bestimmten Vorhaben zu motivieren.
Mitarbeitermotivation ist ein zentrales Thema in der heutigen Arbeitswelt, in der selbstständig und eigenverantwortlich arbeitende Mitarbeiter Grundvoraussetzung für den Unternehmenserfolg sind.
Dem entgegen steht die alljährliche Studie des Beratungsunternehmens Gallup, welches die Mitarbeiterbindung in Unternehmen untersucht. Das erschreckende Ergebnis vom Jahr 2010 beweist, dass in vielen Unternehmen Führungskräfte die zentralen Bedürfnisse und Erwartungen ihrer Mitarbeiter ganz oder teilweise ignorieren. Die Folge ist eine geringe Motivation der Angestellten. 21 % der Arbeitnehmer weisen keine emotionale Bindung an ihr Unternehmen auf, haben innerlich gekündigt und schädigen das Unternehmen durch destruktives Verhalten. 66% der Arbeitnehmer sind emotional gering an ihr Unternehmen gebunden, sie leisten nur Dienst nach Vorschrift. Lediglich 13% der Beschäftigten verfügen über eine hohe emotionale Mitarbeiterbindung und sind bereit sich engagiert für ihr Unternehmen einzusetzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlegende Erläuterungen und Begriffe

2.1. Was ist Motivation?

2.2. Bedürfnisse und Motive

2.3. Arbeitsmotivation

2.3.1. Intrinsische Motivation

2.3.2. Extrinsische Motivation

2.3.3. Motivationsprozess

3. Motivationstheoretische Ansätze

3.1. Inhaltstheorien der Motivation

3.1.1. Die Bedürfnishierarchie von Maslow

3.1.2. Die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg

3.2. Prozesstheorien der Motivation

3.2.1. Die VIE- Theorie von Vroom

3.2.2. Die Theorie der Leistungsmotivation von Atkinson

4. Motivationsinstrumente

4.1. Materielle Motivationsinstrumente

4.2. Immaterielle Motivationsinstrumente

5. Zusammenfassung

6. Persönliches Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, die Grundlagen der Mitarbeitermotivation zu erläutern und zu untersuchen, mit welchen Instrumenten ein Unternehmen seine Mitarbeiter erfolgreich motivieren und an sich binden kann.

  • Grundlagen der Motivationspsychologie und Begriffsdefinitionen.
  • Analyse zentraler Inhaltstheorien (Maslow, Herzberg).
  • Diskussion bedeutender Prozesstheorien (Vroom, Atkinson).
  • Untersuchung materieller und immaterieller Motivationsinstrumente.
  • Ableitung von Strategien für Führungskräfte zur Motivationssteigerung.

Auszug aus dem Buch

3.1.2. Die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg

In den 50er und 60er Jahren entwickelte Frederick Herzberg die Zwei- Faktoren-Theorie mit dem wesentlichen Inhalt, dass es zwei unterschiedliche Faktoren gibt, die die Motivation von Mitarbeitern beeinflussen.

Eine Gruppe der Faktoren ist verantwortlich für das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Unzufriedenheit. Diese Faktoren können also Menschen aus einer großen Unzufriedenheit in einen motivationsneutralen Zustand versetzen, führen aber noch keine Motivation herbei. Herzberg nannte diese Faktoren Hygienefaktoren. Dabei handelt es sich um Bedingungen, die sich auf die Arbeitsumwelt beziehen, zum Beispiel Gehalt, Arbeitsplatzsicherheit, Führungsstil oder das Verhältnis zu Kollegen. Sind diese Faktoren vorhanden, verhindern sie Unzufriedenheit, machen die Arbeitnehmer aber auch nicht besonders zufrieden. Oft werden diese Faktoren von den Arbeitnehmern gar nicht bemerkt oder als selbstverständlich betrachtet. Fehlen diese Faktoren jedoch, empfindet man einen Mangel.

Die andere Gruppe von Faktoren beziehen diese dagegen direkt auf Arbeitsinhalte. Herzberg nennt diese Gruppe Motivatoren. Sind diese vorhanden, können Mitarbeiter aus einem motivationsneutralen Zustand in einen Zustand der Zufriedenheit versetzt werden, in welchem der Mitarbeiter dazu gebracht wird, mehr zu leisten als bisher. Ihr Nichtvorhandensein führt dagegen nicht zu Unzufriedenheit, sondern sorgt lediglich dafür, dass nicht mit besonderer Motivation gearbeitet wird. Motivatoren sind Faktoren, die ganz individuelle Bedürfnisse des Mitarbeiters befriedigen, dazu zählen z.B. die Übertragung von Verantwortung, Anerkennung, Erfolgserlebnisse oder Möglichkeiten zur Selbstentfaltung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Mitarbeitermotivation für den Unternehmenserfolg und begründet die Relevanz des Themas angesichts mangelnder Mitarbeiterbindung.

2. Grundlegende Erläuterungen und Begriffe: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe der Motivation, Motive und Arbeitsmotivation und erläutert den zugrunde liegenden Motivationsprozess.

3. Motivationstheoretische Ansätze: Hier werden zentrale theoretische Modelle vorgestellt, unterteilt in Inhaltstheorien wie Maslow und Herzberg sowie Prozesstheorien wie von Vroom und Atkinson.

4. Motivationsinstrumente: Das Kapitel differenziert zwischen materiellen und immateriellen Anreizen und erörtert deren praktische Anwendung und Wirkung im Arbeitsalltag.

5. Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert die theoretischen Erkenntnisse und betont die Notwendigkeit eines ausgewogenen Einsatzes verschiedener Motivationsinstrumente.

6. Persönliches Fazit: Das Fazit reflektiert die Rolle der Führungskraft bei der Motivationssteigerung und zieht Konsequenzen für die zukünftige praktische Anwendung der Erkenntnisse.

Schlüsselwörter

Mitarbeitermotivation, Motivationspsychologie, Führungskraft, Motivatoren, Hygienefaktoren, Arbeitsmotivation, Maslow, Herzberg, Anreizsysteme, Leistungssteigerung, Mitarbeiterbindung, Arbeitsklima, Personalführung, Personalmanagement, intrinsische Motivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Mitarbeitermotivation als zentralem Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg und die Mitarbeiterbindung in Unternehmen.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind psychologische Grundlagen der Motivation, klassische Inhaltstheorien, moderne Prozesstheorien sowie der praktische Einsatz von materiellen und immateriellen Anreizen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie Führungskräfte durch gezielte Motivationsmaßnahmen eine Basis schaffen, die Leistungsbereitschaft und Zufriedenheit im Team fördert.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es erfolgt eine fundierte Literaturrecherche und Analyse bestehender theoretischer Modelle und Instrumente zur Steigerung der Arbeitsmotivation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch verschiedene Motivationsmodelle sowie eine praktische Untersuchung von Instrumenten, von Vergütungsmodellen bis hin zur Arbeitsplatzgestaltung.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Schlüsselworte sind Mitarbeitermotivation, Führung, Motivatoren, Hygienefaktoren, Arbeitsklima und Mitarbeiterbindung.

Warum betont der Autor die Bedeutung von Lob und Anerkennung?

Lob wird als eines der kostengünstigsten und wirkungsvollsten Instrumente identifiziert, da es das grundlegende menschliche Bedürfnis nach Wertschätzung direkt anspricht.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Hygienefaktoren und Motivatoren?

Hygienefaktoren verhindern lediglich Unzufriedenheit (z.B. Gehalt), während Motivatoren (z.B. Verantwortung) aktiv Zufriedenheit und Leistungssteigerung bewirken.

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Details

Title
Mitarbeitermotivation - Grundlagen und Prozesse
College
University of Cooperative Education Heidelberg
Course
Weiterbildung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft nach SGB XI
Grade
1,0
Author
Melanie Wolligand (Author)
Publication Year
2011
Pages
29
Catalog Number
V191834
ISBN (eBook)
9783656169697
ISBN (Book)
9783656169963
Language
German
Tags
mitarbeitermotivation grundlagen prozesse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Wolligand (Author), 2011, Mitarbeitermotivation - Grundlagen und Prozesse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191834
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