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„Märchen“ Förderung des Schreibens durch prozessorientierte Methoden

Eine Unterrichtssequenz im Fach Englisch einer 7. Klasse (Gymnasium)

Titel: „Märchen“ Förderung des Schreibens durch prozessorientierte Methoden

Examensarbeit , 2011 , 49 Seiten , Note: 2

Autor:in: Laura Hordoan (Autor:in)

Didaktik für das Fach Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel des Sprachunterrichts ist es, dass sich Schüler in der Fremdsprache Englisch korrekt äußern können. Dabei dürfen nicht nur mündliche Leistungen relevant sein, denn die schriftliche Produktion ist durch ihre Nachhaltigkeit eher Kritik ausgesetzt.
Schüler sollen zusammenhängende Texte verständlich und logisch aufgebaut sowie sprachlich versiert produzieren können, aber gerade für leistungsschwächere Schüler bedeutet dies ein Misserfolg nach dem anderen. Ausgehend von den Ergebnissen der Leistungsfeststellung im Fach Englisch Anfang der Klasse 7 plante ich eine Unterrichtssequenz zur Förderung der Schreibkompetenz. Mithilfe eines nicht lernstoff-bezogenen Themas sollten die Schüler lernen, einfache zusammenhängende Texte zu einem Thema aus ihrem Interessen- und Erfahrungsbereich zu verfassen.
„Märchen“ als Thema der Unterrichtsreihe bot einen guten Zugang, weil im kreativen Umgang mit diesen Texten spielerisch neuer Wortschatz gelernt werden kann. Satzbau, linking words und Verbformen können in einem fantasievollen Kontext eingeübt werden. Um Schreibkompetenz auszubilden, bedarf es jedoch nicht nur die zur Verfügung Stellung sprachlicher Mittel, sondern ebenfalls konkreter Beispiele und einem Modell, wie man sinnvoll Ideen sammelt und ordnet und den Schreibprozess plant und gestaltet.
In der vorliegenden Arbeit werden hierzu theoretische Grundlagen aufgezeigt und wichtige Überlegungen für die Planung der Unterrichtssequenz dargelegt. Nach einer Übersicht der Unterrichtsreihe werden relevante Unterrichtsabschnitte genauer analysiert. Abschließend werden die Ergebnisse der Unterrichtssequenz aufgezeigt und die Methoden hinsichtlich ihres Erfolges bewertet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Allgemeine fachliche Überlegungen

2.2 Schreibkompetenz und prozessorientiertes Schreiben

2.3 Förderung der Schreibkompetenz in der Sekundarstufe I

3. Unterrichtsvoraussetzungen

3.1 Allgemeine Unterrichtsvoraussetzungen

3.2 Lerngruppenanalyse

3.3 Rahmenlehrplanbezug und Kompetenzstand

3.4 Zielsetzungen der Unterrichtssequenz

4. Planung der Unterrichtssequenz

4.1 Konzeption der Unterrichtseinheit

4.2 Auswahl und Begründung des Themas

4.3 Sachstrukturanalyse und didaktische Reduktion

4.4 Didaktisch- methodische Überlegungen

5. Durchführung der Unterrichtssequenz

5.1 Übersicht über den Verlauf der Unterrichtssequenz

5.2 Aspekte zur Förderung der Schreibkompetenz

5.3 Fehlerkorrektur

6. Analyse relevanter Unterrichtsphasen

6.1 Schreibprozess Stufe I

6.2 Schreibprozess Stufe II

6.3 Schreibprozess Stufe III und IV

7. Auswertung der Unterrichtssequenz

7.1 Ergebnisse der Unterrichtssequenz

7.2 Kompetenzentwicklung

7.3 Überprüfung der Zielsetzungen

8. Gesamtreflexion

8.1 Evaluation durch die Schüler und eigene Überlegungen

8.2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Förderung der Schreibkompetenz im Englischunterricht einer 7. Klasse an einem Berliner Gymnasium durch prozessorientierte Methoden am Beispiel der Textgattung „Märchen“.

  • Prozessorientiertes Schreiben in der Fremdsprache
  • Einsatz von Strukturierungshilfen (Scaffolding)
  • Förderung der Textproduktion durch kreative Ansätze
  • Binnendifferenzierung und individuelle Lernbegleitung
  • Peer-Feedback und konstruktive Fehlerkorrektur

Auszug aus dem Buch

2.2 Schreibkompetenz und prozessorientiertes Schreiben

Das Schreiben gehört zu den hochkomplexen Kulturtechniken (Haß 2010) bzw. als komplexe Handlungskompetenz in eigenaktiven Prozess (Becker/Böttcher 2011) in ihrer Wichtigkeit und ihrer offensichtlichen Komplexität gepriesen, aber was ist nun unter Schreibkompetenz zu verstehen und welche Aspekte sind zu beachten? Zunächst einmal ist die Schreibfähigkeit ein Teilbereich der kommunikativen Kompetenz. Es ist ein Mitteilungsprozess, der einen Empfänger voraussetzt, der am Endprodukt interessiert ist. Die Problematik, die im Unterricht entsteht, ist, dass es keine wirklichen Adressaten gibt – die Schüler sollten nicht für den Lehrer schreiben – und die Authentizität des Schreibvorgangs ist somit nicht mehr gegeben, deshalb müssen Formen innerhalb des Schullebens gewählt werden, die ein Publikum bereitstellen.

Anders als Sprechen hat Schreiben den Vorteil, dass es langsamer abläuft als andere Ausdrucksformen und durch die Nachhaltigkeit auch ein Lernen am vorhandenen Produkt ermöglicht. Schreiben erfordert im Vorfeld eine Organisation und eine Entwicklung der Ideen, ebenso wie die sprachliche Richtigkeit was z.B. Grammatik anbetrifft, die Wahl des Vokabulars und die stilistische Erarbeitung. Zuerst sollten die Schüler planen, dann ihre Ideen durch sprachliche und stilistisch versierte Mittel gestalten. Die Fähigkeit des Überarbeitens muss eingeübt werden. Die Notwendigkeit der Korrektur sollte jedoch nicht die Freude auf die Textproduktion trüben oder die Absicht, die Erwartungen des späteren Lesers zu erfüllen, schmälern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit begründet die Relevanz der Förderung schriftlicher Produktionskompetenzen im Englischunterricht und stellt die methodische Ausrichtung anhand des Märchen-Themas vor.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert den Kompetenzbegriff im Fremdsprachenunterricht und führt das Modell des prozessorientierten Schreibens ein.

3. Unterrichtsvoraussetzungen: Hier werden der institutionelle Rahmen, die Lerngruppe und die curricularen Anforderungen für die konkrete Unterrichtssequenz analysiert.

4. Planung der Unterrichtssequenz: Es werden die methodisch-didaktischen Entscheidungen dargelegt, die zur Konzeption der Märchen-Einheit führten.

5. Durchführung der Unterrichtssequenz: Dieser Teil enthält den detaillierten Verlaufsplan und erläutert die eingesetzten Arbeitsformen sowie Ansätze zur Fehlerkorrektur.

6. Analyse relevanter Unterrichtsphasen: Die Umsetzung des Schreibprozesses wird in verschiedenen Stufen (von der Ideensammlung bis zur finalen Überarbeitung) analysiert.

7. Auswertung der Unterrichtssequenz: Anhand von Schülerarbeiten und Leistungsvergleichen wird der Erfolg der Intervention überprüft.

8. Gesamtreflexion: Abschließend erfolgt eine Evaluation durch die Schüler sowie ein Fazit zur Wirksamkeit des gewählten methodischen Ansatzes.

Schlüsselwörter

Schreibkompetenz, Fremdsprachenunterricht, Englisch, Märchen, Prozessorientiertes Schreiben, Scaffolding, Binnendifferenzierung, Peer Correction, Lernmotivation, Schreibprozess, Sprachproduktion, Feedback, Handlungsorientierung, Textproduktion, Evaluation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Verbesserung der schriftlichen Ausdrucksfähigkeit von Siebtklässlern im Fach Englisch durch die Einführung prozessorientierter Schreibmethoden im Kontext der Textsorte Märchen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Vermittlung von Strukturierungshilfen, der Umgang mit dem Schreibprozess (Planen, Schreiben, Überarbeiten) und die Gestaltung eines motivierenden, schülerzentrierten Unterrichts.

Welches primäre Ziel wird verfolgt?

Das Hauptziel ist die Steigerung der Schreibkompetenz, sodass Schüler in der Lage sind, zusammenhängende, logisch strukturierte und sprachlich korrekte Texte selbstständig zu verfassen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine handlungsorientierte Unterrichtssequenz, die durch eine begleitende Diagnose und qualitative Auswertung (Evaluation) der Schülerleistung dokumentiert wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Planung, die methodische Durchführung der verschiedenen Schreibphasen (Ideenfindung, Entwurf, Revision) sowie die anschließende Ergebnisanalyse.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die zentralen Schlagworte sind Schreibkompetenz, Prozessorientierung, Binnendifferenzierung, Märchen, Scaffolding und Peer-Feedback.

Welche Rolle spielt die Fehlerkorrektur in dieser Unterrichtseinheit?

Fehlerkorrektur wird als integraler Bestandteil des Lernprozesses begriffen, wobei insbesondere die Methode des Peer-Feedbacks eingesetzt wird, um die Schüler für sprachliche Korrektheit zu sensibilisieren, ohne die Schreibmotivation zu unterdrücken.

Warum wurde das Thema „Märchen“ für die 7. Klasse gewählt?

Märchen bieten eine klare, motivierende Struktur, sind den Schülern aus der Kindheit bekannt und ermöglichen durch ihre einfache Sprache einen leichten Einstieg in die fremdsprachliche Produktion komplexerer Texte.

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Details

Titel
„Märchen“ Förderung des Schreibens durch prozessorientierte Methoden
Untertitel
Eine Unterrichtssequenz im Fach Englisch einer 7. Klasse (Gymnasium)
Veranstaltung
2. Staatsexamen
Note
2
Autor
Laura Hordoan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
49
Katalognummer
V191918
ISBN (eBook)
9783656182269
ISBN (Buch)
9783656183488
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Examen Examensarbeit Sprachunterricht Schüler Fremdsprache Englisch schriftliche Produktion Texte produzieren schreiben fördern Leistungsfeststellung Fach Englisch Klasse 7 Unterrichtssequenz Förderung Schreibkompetenz SCHREIBEN; Unterrichtsreihe Stunde Unterricht Thema Märchen Schulpraktisches Seminar kreativ spielerisch Wortschatz Satzbau linking words Verbformen fantasievoll Kontext einüben Staatsexamen sprachliche Mittel Modell fairy tales Schreibprozess planen gestalten theoretische Grundlagen Leistung Planung einer Unterrichtssequenz Übersicht der Unterrichtsreihe Unterrichtsabschnitte Analyse Ergebnisse Methoden Erfolg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Hordoan (Autor:in), 2011, „Märchen“ Förderung des Schreibens durch prozessorientierte Methoden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191918
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Leseprobe aus  49  Seiten
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