In der Literatur wurde bisher keine einheitliche und allgemein gültige Definition zu dem Begriff Electronic-Commerce festgehalten . Allgemein wird darunter die Unterstützung von Handelsaktivitäten über sogenannte Kommunikationsnetzwerke verstanden . Der stationäre Einzelhandel weist seit Jahren eine Stagnation auf. Der Online-Handel hingegen wächst so schnell wie nie zuvor . Einen E-Handel zu betreiben ist inzwischen unabdingbar. Dieser hat nämlich Wachstumschancen, die der stationäre Handel nicht mehr hat. Auch veränderte Kundenwünsche machen einen Online-Handel notwendig. Ebenso trägt die Wettbewerbsaktivität maßgeblich zur Notwendigkeit eines elektronischen Handels bei . Die am meisten verbreiteten Betriebstypen von Distanzkanälen sind der Katalog- und Internet-Versandhandel. Beide Arten gehören zum B2C Distanzhandel. Der zentrale Unterschied zwischen E-Commerce und stationärem Handel ist der persönliche Kontakt, welcher nur im stationären Handel gegeben ist. Die Basis dieser Studie bildet Sekundärliteratur, welche zahlreich vorhanden ist. Dennoch stellte dieses ein Problem dar, da es von vielen Büchern keine erneuerten und überarbeiteten Auflagen gibt. Bei einem sich so schnell entwickelnden Fachbereich wie dem Internethandel, ist Fachliteratur welche bereits 5 bis 10 Jahre alt ist wenig hilfreich.
1.1 Leitende Fragestellung
Durch die rasante Entwicklung der Technologie sowie der zunehmenden Internationalisierung haben sich die Kundenwünsche stark verändert. Die Entwicklung und der Erfolg von Smartphones sowie Tablett PCs verdeutlicht, dass der Trend, so viel wie möglich elektronisch zu erleben und zu konsumieren fortlaufen wird. Auf Grund einer weltweiten Vernetzung hat der elektronische Markt eine globale Dimension angenommen. Die vorliegende Studie befasst sich mit der Frage danach, ob diese Entwicklung dem stationären Handel schadet oder einen positiven Einfluss hat.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Leitende Fragestellung
1.2 Gliederung
2. Der stationäre Handel
3. Erscheinungsformen des E-Commerce
3.1 Business-to-Business
3.2 Business-to-Consumer
3.3 Consumer-to-Consumer
3.4 Business-/Consumer-to Administration
4. Anwendungsbereiche des E-Commerce
4.1 Online-Shops
4.2 Electronic Shopping-Malls
4.3 Online Auktionen
5. Veränderung des Kundenverhaltens
5.1 Hürden des E-Commerce
5.2 Vorteile des elektronischen Marktes
6. Transformation der Wertschöpfungskette
6.1 Fallbeispiel revolutionäre Transformation
6.2 Fallbeispiel evolutionäre Transformation
7. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der technologischen Entwicklungen im Bereich E-Commerce auf den stationären Einzelhandel und analysiert, ob der Online-Handel eine Bedrohung für diesen darstellt oder ob beide Vertriebsformen koexistieren und sich gegenseitig ergänzen können.
- Grundlagen und Definitionen des Electronic Commerce
- Erscheinungsformen und Anwendungsbereiche des E-Commerce
- Analyse des veränderten Kundenverhaltens und Konsumentenbedürfnisse
- Transformation traditioneller Wertschöpfungsketten durch digitale Geschäftsmodelle
- Gegenüberstellung von Chancen und Herausforderungen für den stationären Handel
Auszug aus dem Buch
1.1 Leitende Fragestellung
Durch die rasante Entwicklung der Technologie sowie der zunehmenden Internationalisierung haben sich die Kundenwünsche stark verändert. Die Entwicklung und der Erfolg von Smartphones sowie Tablett PCs verdeutlicht, dass der Trend, so viel wie möglich elektronisch zu erleben und zu konsumieren fortlaufen wird. Auf Grund einer weltweiten Vernetzung hat der elektronische Markt eine globale Dimension angenommen. Die vorliegende Studie befasst sich mit der Frage danach, ob diese Entwicklung dem stationären Handel schadet oder einen positiven Einfluss hat.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung definiert Electronic Commerce als Unterstützung von Handelsaktivitäten über Netzwerke und erläutert die Forschungsfrage bezüglich der Auswirkungen auf den stationären Handel.
2. Der stationäre Handel: Dieses Kapitel beschreibt die Merkmale des stationären Handels, wie den festen Standort, und stellt dessen Stärken dem Online-Handel gegenüber.
3. Erscheinungsformen des E-Commerce: Hier werden verschiedene Kategorien wie B2B, B2C, C2C sowie der Handel mit staatlichen Institutionen detailliert abgegrenzt.
4. Anwendungsbereiche des E-Commerce: Das Kapitel erläutert die verschiedenen operativen Umsetzungen wie Online-Shops, Electronic Shopping-Malls und Online-Auktionen.
5. Veränderung des Kundenverhaltens: Hier werden die durch das Internet veränderten Konsumgewohnheiten sowie die damit verbundenen Hürden und spezifischen Vorteile für den Markt analysiert.
6. Transformation der Wertschöpfungskette: Dieses Kapitel zeigt anhand von Fallbeispielen, wie die digitale Transformation bestehende Geschäftsmodelle verändert oder sogar ersetzt.
7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine Kombination aus stationärem und elektronischem Handel (Multi-Channel-Management) die optimale Strategie für Unternehmen darstellt.
Schlüsselwörter
E-Commerce, Stationärer Handel, Online-Handel, Wertschöpfungskette, Digitalisierung, Kundenverhalten, Online-Shops, B2B, B2C, C2C, Multi-Channel-Management, Transformation, Geschäftsmodelle, Einzelhandel, Internetökonomie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?
Die Arbeit untersucht, wie der wachsende Online-Handel den klassischen stationären Einzelhandel beeinflusst und ob dieser als Bedrohung oder Chance zu betrachten ist.
Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?
Die zentralen Felder sind die verschiedenen Formen des E-Commerce, die Anwendungsbereiche im Netz, die Verschiebung des Kundenverhaltens sowie die strukturelle Transformation von Wertschöpfungsketten.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Die Arbeit fragt konkret, ob die technologische Entwicklung und Internationalisierung des elektronischen Handels dem stationären Handel schadet oder ob sie positive Impulse ermöglicht.
Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?
Die Untersuchung basiert auf einer umfangreichen Analyse von Sekundärliteratur zu den Themen E-Commerce, Marktmodelle und Handelsmanagement.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Beschreibung des stationären Handels, die verschiedenen E-Commerce-Formen, Anwendungsbereiche, Kundenverhaltensänderungen und die Transformation der Wertschöpfungskette durch Fallbeispiele.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Wichtige Begriffe sind E-Commerce, stationärer Handel, Transformation, Multi-Channel-Management, Kundenbindung und digitale Geschäftsmodelle.
Wie werden die Vor- und Nachteile des Online-Einkaufs im Vergleich zum Ladenbesuch bewertet?
Die Arbeit stellt die Bequemlichkeit und Informationsfülle des E-Commerce den Stärken des stationären Handels gegenüber, wie persönlicher Kontakt, individuelle Beratung und unmittelbare Warenverfügbarkeit.
Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Zukunft des Handels?
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass der Online-Handel keine Bedrohung darstellt, sofern Unternehmen auf ein kombiniertes Multi-Channel-Management setzen, um Vorteile beider Welten zu vereinen.
- Citar trabajo
- Christina Vogler (Autor), 2011, E-Commerce: Schadet der Online-Handel dem stationären Handel?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192224