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Der Alexanderzug als Beginn einer neuen Ära

Titre: Der Alexanderzug als Beginn einer neuen Ära

Essai , 2009 , 9 Pages , Note: 2,0

Autor:in: B.A. Christian Rödig (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
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Knapp 150 Jahre waren vergangen, seit sich die griechischen Poleis gegen die Perser erfolgreich verteidigt hatten.
Die Perser hatten eines der bis dahin mächtigsten Reiche der Welt errichtet und verloren auch nach den empfindlichen Niederlagen von Marathon und Salamis nicht ihre Vormachtstellung.
Doch nun, nach eineinhalb Jahrhunderten, schaffte es ein makedonischer König dieses Weltreich in einem gigantischen Feldzug zu erobern. Er wurde fortan Alexander der Große genannt.
Nach Schlachten, welche an Bedeutung denen der Perserkiege in nichts nachstehen, , gelang es ihm ein Reich zu errichten, dessen Größe jenes der Perser sogar noch übertraf.
Sein Feldzug, den er 336 v. Chr. begann und welcher ihn bis an das Ende der damals bekannten Welt führen sollte, wurde zu einem Wendepunkt der Geschichte und läutete eine neue Ära ein.
Doch darf dieser Alexanderzug nicht nur unter militärischen Aspekten gesehen werden, weil dies dazu führen würde die kulturellen Veränderungen außer Acht zu lassen.
In diesem Essay geht es primär darum, Alexanders Motivation für seine Kulturpolitik, welche erst durch den Erfolg des Alexanderzuges möglich wurde, zu erforschen.
Im Zentrum der Betrachtung steht dabei zum einen Alexanders Motivationen für seine Städtegründungen, zum anderen seine Politik gegenüber anderen Völkern und Kulturen seines Reiches. Dafür werden die Ansichten ausgewählter Historiker diskutiert, um letztlich die Beweggründe für Alexanders Handeln zu finden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Städtegründungen Alexanders

3. Verbrüderung der Welt oder Notwendiges Übel?

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Beweggründe Alexanders des Großen für seine Kulturpolitik, insbesondere im Hinblick auf seine Städtegründungen und seinen Umgang mit fremden Völkern. Dabei wird kritisch hinterfragt, ob diese Maßnahmen eher machtpolitisch motiviert oder durch ein idealistisches Weltbild geprägt waren.

  • Analyse der Motivation hinter Alexanders Städtegründungen
  • Diskussion der Konzepte von Handelsförderung, militärischer Sicherung und dem Export griechischer Kultur
  • Untersuchung der Forschungskontroversen zur "Verbrüderung der Welt"
  • Kritische Einordnung von Alexanders Toleranz und Integrationspolitik
  • Vergleich alter und neuer wissenschaftlicher Ansätze zur Beurteilung Alexanders Handeln

Auszug aus dem Buch

Die Städtegründungen Alexanders

Man muss sich nicht intensiv mit Alexander dem Großen beschäftigt haben, um von den vielen Städtegründungen zu wissen, welche oft Alexandria getauft wurden. Beschäftigt man sich aber intensiver mit dem Thema der Städtegründungen, so wird schnell deutlich, dass es in der Fachwelt dazu überraschend große Differenzen gibt. So ist die genaue Zahl der Gründungen schon allein dadurch umstritten, weil oft Uneinigkeit darüber herrscht, welche Städte Neugründungen und welche lediglich Umbenennungen waren. Einig sind sich die Forscher lediglich in wenigen Punkten.

Dazu zählt zum einen, dass man Plutarchs Angaben, er hätte behauptet Alexander habe mehr als 70 Städte neu gegründet, deutlich nach unten korrigiert. Weiterhin ist man sich weitgehend einig, dass Alexanders erste selbst gegründete Stadt in Ägypten war, diese die einzige im Westen seines Reiches darstellte und sich der überwiegende Teil seiner Neugründungen im tieferen Osten, z.B. nach Indien hinein, konzentrierte (Seibert 1981, S. 179). Bis heute existiert allerdings keine genaue Zahl an Stadtgründungen, man schreibt eher von „zahlreiche[n] Poleis“ (Mann 2008, S.71) . Die Meinungen der Historiker weichen auch stark voneinander ab, wenn es um die Bestimmung der Motive Alexanders für seine Stadtgründungen geht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Bedeutung von Alexander dem Großen ein und stellt das Ziel des Essays dar: die Erforschung seiner Motivation für Kulturpolitik und Städtegründungen.

2. Die Städtegründungen Alexanders: Dieses Kapitel erörtert die Debatten über die Anzahl und Motive der Städtegründungen, wobei wirtschaftliche, militärische und idealistische Ansätze verschiedener Historiker gegenübergestellt werden.

3. Verbrüderung der Welt oder Notwendiges Übel?: Hier wird kritisch analysiert, ob Alexander eine echte Weltverbrüderung anstrebte oder ob seine Integrationspolitik lediglich ein pragmatisches Instrument zur Herrschaftssicherung und Stabilität seines Weltreichs war.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Forschung zu Alexanders Motiven kontrovers bleibt, wobei moderne Ansätze eher die politische Notwendigkeit als idealistische Philanthropie betonen.

Schlüsselwörter

Alexander der Große, Städtegründungen, Kulturpolitik, Hellenismus, Weltreich, Weltverbrüderung, Machtpolitik, Integration, Geschichtswissenschaft, Antike, militärische Strategie, Wirtschaftsgeschichte, Herrschaftssicherung, Historiographie, Alexanderzug

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Kulturpolitik Alexanders des Großen, insbesondere seine Städtegründungen und den Umgang mit den eroberten Kulturen im Kontext seiner Herrschaftsausübung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Motivation für die Gründung zahlreicher Städte ("Poleis"), die kritische Auseinandersetzung mit dem Konzept der "Weltverbrüderung" sowie die historische Interpretation von Alexanders Integrationspolitik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Beweggründe Alexanders für seine Handlungen zu verstehen, indem verschiedene historische Ansätze und Interpretationen zu seinen politisch-kulturellen Entscheidungen gegenübergestellt und bewertet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, bei der verschiedene historisch-wissenschaftliche Positionen (z.B. von Droysen, Seibert, Mann, Jones) ausgewertet und in einen argumentativen Diskurs gebracht werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Städtegründungen hinsichtlich ihrer strategischen und ökonomischen Relevanz sowie eine kritische Prüfung der These, ob Alexander eine universelle kulturelle Einheit anstrebte oder pragmatische Herrschaftsinteressen verfolgte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist charakterisiert durch Begriffe wie Alexander der Große, Hellenismus, Städtegründungen, Machtpolitik und historische Forschungskontroversen.

Wie bewertet der Autor die These der "Weltverbrüderung"?

Der Autor ordnet die Idee einer Weltverbrüderung aus heutiger Sicht als historisch wenig glaubwürdig ein und interpretiert Alexanders Vorgehen stattdessen als politisch notwendige Maßnahme zur Stabilisierung seines heterogenen Weltreichs.

Warum ist die genaue Zahl der Städtegründungen in der Forschung umstritten?

Die Zahl ist umstritten, da in den antiken Quellen unklar ist, welche Orte echte Neugründungen waren und welche lediglich bestehende Siedlungen, die von Alexander umbenannt oder mit neuen Garnisonen belegt wurden.

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Résumé des informations

Titre
Der Alexanderzug als Beginn einer neuen Ära
Université
Justus-Liebig-University Giessen
Note
2,0
Auteur
B.A. Christian Rödig (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
9
N° de catalogue
V192391
ISBN (ebook)
9783656173458
ISBN (Livre)
9783656173236
Langue
allemand
mots-clé
alexanderzug beginn
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B.A. Christian Rödig (Auteur), 2009, Der Alexanderzug als Beginn einer neuen Ära, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192391
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Extrait de  9  pages
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