Gadamers Kritik an Schleiermachers Hermeneutik


Hausarbeit, 2012

28 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Schleiermachers Hermeneutik
2.1 Die Universalhermeneutik
2.2 Die „Universalisierung des Missverständnisses“
2.3 Schleiermachers hermeneutische Methode
2.3.1 Grammatische und psychologische Momente des Ver- stehens
2.3.2 Komparatives und divinatorisches Verfahren
2.4 „... einen Autor besser zu verstehen, als er selbst...“
2.5 Der hermeneutische Zirkel

3 Gadamers Kritik
3.1 Relevanz der Individualität
3.2 Die psychologische Auslegung als wahrheitsunabhängige, ästhetische Metaphysik
3.3 Der hermeneutische Zirkel Schleiermachers in der Interpre- tation Gadamers
3.4 Hermeneutische Überwindung des Zeitabstandes
3.5 Den Autor besser verstehen als er selbst - eine unwissen- schaftliche Selbstverständlichkeit
3.6 Schleiermachers Motivation aus der Sicht Gadamers

4 Diskussion
4.1 Wird die „Psychologisierung“ der Hermeneutik Schleierma- chers der Absicht Schleiermachers gerecht?
4.2 Führt die Kunst des Verstehens zu einer nicht-sachbezogenen Hermeneutik?

5 Schlussbetrachtungen

1 Einleitung

Der Begriff Hermeneutik ist eine neuzeitliche Übersetzung des altgriechi- schen Wortes [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] . Dieses ist abgeleitet aus dem Verb [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]

- mit den drei Bedeutungsrichtungen: aussagen, auslegen, übersetzen - und dem Substantiv [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] - Kunst, Handwerk.1 Wenn auch schon in der Antike dieser Ausdruck vieldeutig war, so ging es doch immer dar- um, etwas verständlich zu machen.2 Daran hat sich auch in der Neuzeit nichts geändert. Schleiermacher bezeichnet die Hermeneutik als „Kunst des Verstehens“3 und entwickelt ein methodisches Verfahren für den Ver- stehensprozess. Für Gadamer hingegen, hat das Verstehen nichts mit einer Kunstlehre zu tun. Er schreibt in der Einleitung seines 1960 erschienenen Hauptwerkes Wahrheit und Methode: „Wenn wir das Verstehen zum Ge- genstand unserer Besinnung machen, so ist das Ziel nicht eine Kunstlehre des Verstehens, wie sie die herkömmliche philologische und theologische Hermeneutik sein wollte. Eine solche Kunstlehre würde verkennen, dass angesichts der Wahrheit dessen, was uns aus der Überlieferung anspricht, der Formalismus kunstvollen Könnens eine falsche Überlegenheit in An- spruch nähme.“4 Hier deutet sich bereits die unterschiedliche Auffassung Gadamers bezüglich der romantischen Hermeneutik an, die ihn veranlasst, von einer „Fragwürdigkeit der romantischen Hermeneutik“5 zu sprechen. Diese Kritik an der Schleiermacherschen Hermeneutik soll in der vorlie- genden Arbeit behandelt werden. Zunächst wird die Hermeneutik Schlei- ermachers vorgestellt (siehe Kapitel 2). Dabei werden nur die Schriften zur Hermeneutik berücksichtigt.6 Andere Schriften, z.B. zur Dialektik, werden hier nicht verwendet. Das darauf folgende Kapitel behandelt die Kritik Gadamers an dieser Position (siehe Kapitel 3). Danach werden Gadamers Kritikpunkte einer Diskussion unterzogen, wobei die Argumente der Kritiker der Position Gadamers, einbezogen werden (siehe Kapitel 4). Gadamers eigenes Hermeneutikverständnis wird nur insoweit erläutert, wie es für dessen Kritik an Schleiermacher von Belang ist.

2 Schleiermachers Hermeneutik

Schleiermacher hat seine Gedanken zur Hermeneutik lediglich in einer Reihe von Vorlesungen und Vorträgen publik gemacht. Dabei hat er sei- ne Ausführungen häufig umgearbeitet und nur stichwortartig, mit vielen Randbemerkungen versehen, in seinen Vorlesungsmanuskripten festgehal- ten. Diese Vorlesungen hielt er in den Jahren 1805 bis 1833 unter dem Titel Hermeneutik und Kritik, mit besonderer Beziehung auf das neue Tes- tament. 1838 gab sein Schüler Friedrich Lücke ein Werk heraus, das zum ersten Mal, basierend auf den Vorlesungsmanuskripten und Vorlesungs- nachschriften, Schleiermachers Überlegungen zur Hermeneutik enthielt.7 Auf Anregung Gadamers hat Heinz Kimmerle das Nachlassmaterial neu editiert und 1959 herausgegeben. 1977 wurde die Fassung von Lücke durch Manfred Frank wieder veröffentlicht und durch ausgewählte Texte Schlei- ermachers ergänzt.8 Ein hoher Bekanntheitsgrad der Schleiermacherschen Hermeneutik wurde durch das Werk Wilhelm Diltheys Das Leben Schleier- Carl Winter - Universitätsverlag, 1959; 3. die Akademierede Über den Begriff der Hermeneutik mit Bezug auf F.A. Wolfs Andeutungen und Asts Lehrbuch abgedruckt in Frank: Hermeneutik und Kri- tik, S.309-346 machers9 erzielt, das die Rezeption der Hermeneutik stark beeinflusste.10 Gadamer bezieht sich in Wahrheit und Methode auf die Akademiereden Schleiermachers aus dem Jahre 1829 und 1830,11 der Ausgabe Friedrich Lückes und den Ausführungen Diltheys.12

2.1 Die Universalhermeneutik

„Die Hermeneutik als Kunst des Verstehens existiert noch nicht allgemein, sondern nur mehrere spezielle Hermeneutiken“ so Schleiermacher in der Einleitung zu Hermeneutik und Kritik.13 Sein Anspruch ist es, die Spezial- hermeneutiken der Einzeldisziplinen, wie Theologie (hermeneutica sacra) oder Klassische Philologie (hermeneutica profana),14 zu überwinden und in eine Universalhermeneutik überzuführen. Aufklärer vor ihm lieferten zwar schon wichtige Beiträge zu dieser Universalisierung,15 doch war es Schleiermacher, der den Begriff des Verstehens verallgemeinerte und die Hermeneutik fächerübergreifend als „Kunst des Verstehens“16 betrachtete. Dabei bezieht sich das Verstehen sowohl auf Texte, d.h. auf alte oder neue Schriften, als auch auf jede Form der Rede. Schleiermacher schreibt: „Der Unterschied zwischen dem Kunstmäßigen und Kunstlosen beruht weder auf dem von einheimisch und fremd, noch auf dem von Rede und Schrift, sondern immer darauf, dass man einiges genau verstehen will und an- deres nicht.“17 Aufgabe der Hermeneutik ist die Erfassung des im Text oder in der Rede Gesagtem (subtilitas intelligendi).18 Sowohl die subtilitas explicandi, d.h. das Vermögen der Auslegung - Schleiermacher spricht von „Darlegung des Verständnisses“19 - als auch die applicandi, d.h. das Vermögen der Anwendung, rücken in den Hintergrund.20

2.2 Die „Universalisierung des Missverständnisses“

In der traditionellen Hermeneutik beginnt das kunstmäßige Verstehen erst dann, wenn der Leser eines Textes oder der Zuhörer einer Rede auf Stellen trifft, die ihm unverständlich erscheinen. Schleiermacher nennt diese Vor- gehensweise „die laxere Praxis“. „Die laxere Praxis geht davon aus, dass sich das Verstehen von selbst ergibt und drückt das Ziel negativ aus: Miß- verstand soll vermieden werden.“2122 Dem setzt er eine „strengere Praxis“ entgegen, die annimmt, „dass sich das Missverständnis von selbst ergibt und das Verstehen auf jedem Punkt muss gewollt und gesucht werden.“23 Mit dem Verfahren dieser strengeren Praxis, konzentriert sich der Leser bzw. Hörer nicht nur auf für ihn dunkle Stellen, sondern auf den gesamten Text bzw. der Rede als Ganzes. Schleiermacher stellt hier die bestehende Praxis der Spezialhermeneutiken auf den Kopf, denn „das Geschäft der Hermeneutik darf nicht erst da anfangen, wo das Verständnis unsicher wird, sondern vom ersten Anfang des Unternehmens an, eine Rede verste- hen zu wollen. Denn das Verständnis wird gewöhnlich erst unsicher, weil es schon früher vernachlässigt worden.“24 Schleiermacher macht dadurch den Weg frei für eine Hermeneutik weg von einer Hilfsdisziplin der Ein- zelwissenschaften, hin zu einer allumfassenden Universalhermeneutik, die ihren Anspruch immer dann geltend macht, wenn es um das Verstehen eines Textes oder einer Rede geht. Wie er die Kunst des Verstehens in die Praxis umsetzt, soll der nächste Abschnitt zeigen.

2.3 Schleiermachers hermeneutische Methode

Schleiermacher schreibt: „Die hermeneutischen Regeln müssen mehr Me- thode sein, wie Schwierigkeiten zuvorzukommen, als Observationen, um solche aufzulösen.“25 Wie sehen diese Regeln aus und was sind ihre Vor- aussetzungen? „Alles Vorauszusetzende in der Hermeneutik ist nur Sprache und alles zu findende, wohin auch die anderen objektiven und subjekti- ven Voraussetzungen gehören muss aus der Sprache gefunden werden.“26 Sprache stellt also die Grundlage für die Hermeneutik dar. Jede Rede und jeder Text wird in Sprache formuliert.

2.3.1 Grammatische und psychologische Momente des Verstehens

Die Rede27 bezieht sich einerseits auf die Sprachwelt, der sie angehört, mit der dazugehörigen Grammatik und Syntax. Dieser Aspekt ist über- individuell. Andererseits bezieht sie sich aber auch auf die Denkwelt des Autors, ist somit etwas Individuelles. Sowohl der überindividuelle als auch der individuelle Aspekt müssen nach Schleiermacher berücksichtigt wer- den, um einen Text oder eine Rede verstehen zu können.28 „Wie jede Rede eine zwiefache Beziehung hat, auf die Gesamtheit der Sprache und auf das gesamte Denken ihres Urhebers: so besteht auch alles Verstehen aus den zwei Momenten, die Rede zu verstehen als herausgenommen aus der Sprache, und sie zu verstehen als Tatsache im Denkenden.“29 Den auf die Sprachtotalität bezogenen Aspekt der Sprache bezeichnet Schleierma- cher als „grammatisches Moment“, den auf das Denken des Individuums als „psychologisches Moment“: „Das Verstehen ist nur ein Ineinandersein dieser beiden Momente (des grammatischen und des psychologischen).“30 Schleiermacher betont die „Zusammengehörigkeit der Hermeneutik und Grammatik“31,32, denn „niemand kann denken ohne Worte.[...] Da nun die Hermeneutik zum Verstehen des Denkinhalts führen soll, der Denk- inhalt aber nur wirklich ist durch Sprache, so beruht die Hermeneutik auf der Grammatik, als der Kenntnis der Sprache.“33 Genauso wichtig ist aber das Individuelle, das „Lebensmoment des Redenden in der Be- dingtheit aller seiner Lebensmomente [...] aus der Gesamtheit seiner Um- gebungen, wodurch seine Entwicklungen und sein Fortbestehen bestimmt werden, so ist jeder Redende nur verstehbar durch seine Nationalität und sein Zeitalter.“34 Beide Momente stehen gleichberechtigt nebeneinander und „mit Unrecht würde man die grammatische Interpretation die niedere und die psychologische die höhere nennen.“35 Um die Kunst des Verste- hens ausüben zu können bedarf es zweier Talente: „dem Sprachtalent und dem Talent der einzelnen Menschenkenntnis.“36 Hierbei bezieht sich das Sprachtalent auf die grammatische und die Menschenkenntnis auf die psy- chologische Methode.37 Erst diese beiden Talente machen die Hermeneutik zu einem allgemeinen „Geschäft“.38 Schleiermacher sieht die „absolute Lö- sung der Aufgabe [...] wenn jede Seite für sich so behandelt wird, dass die Behandlung der anderen keine Änderung im Resultat hervorbringt, oder, wenn jede Seite für sich behandelt die andere völlig ersetzt, die aber ebenso auch für sich behandelt werden muss.“39 Weder die grammatische noch die psychologische Seite kann für sich vollendet sein, denn „sollte die grammatische Seite für sich allein vollendet werden, so müsste eine vollkommene Erkenntnis der Sprache gegeben sein, im anderen Falle eine vollständige Kenntnis des Menschen. Da beides nie gegeben sein kann, so muss man von einem zum anderen übergehen, und wie dies geschehen soll, darüber lassen sich keine Regeln geben.“40

2.3.2 Komparatives und divinatorisches Verfahren

Die grammatische und psychologische Methode werden mit zwei Verfahren kombiniert: dem komparativen und dem divinatorischen. Das erste geht vergleichend vom Allgemeinen zum Besonderen vor. Es „setzt erst den zu Verstehenden als ein Allgemeines und findet dann das Eigentümliche, indem mit andern unter demselben Befassten verglichen wird.“41 Beim di- vinatorischen Verfahren handelt es sich nicht um eine göttliche Eingebung, sondern um das Erraten des Gemeinten.42 Es ist dadurch gekennzeichnet, dass „man sich selbst gleichsam in den anderen verwandelt, das Individu- elle unmittelbar aufzufassen sucht.“43 Genauso wie die psychologische und die grammatische Methode dürfen auch das komparative und das divina- torische Verfahren nicht getrennt werden, denn „die Divination erhält ihre Sicherheit erst durch die bestätigende Vergleichung, weil sie ohne diese immer fantastisch sein kann. Die komparative aber gewährt keine Einheit. Das Allgemeine und das Besondere müssen einander durchdringen, und dies geschieht immer nur durch Divination.“44

[...]


1 siehe z.B. Grondin, Jean: Einführung in die philosophische Hermeneutik. 2. Auflage. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2001, S.36ff; für einer ausführlichen Wortfeldanalyse siehe Diemer, Alwin: Elementarkurs Philosophie: Hermeneutik. Düs-

seldorf, Wien: Econ, 1977, S.17ff; das Wort Hermeneutik selbst findet sich zuerst 1654 bei J.C. Dannhauer.

2 Grondin: Einführung in die philosophische Hermeneutik, S.39.

3 Frank, Manfred: F.D.E. Schleiermacher - Hermeneutik und Kritik. Mit einem An- hang sprachphilosophischer Texte Schleiermachers. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1977, S.75.

4 Gadamer, Hans: Gesammelte Werke Bd. 1: Wahrheit und Methode - Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik. 6. Auflage. Tübingen: Mohr Siebeck, 1990, S.6.

5 A.a.O., S.120.

6 Dazu gehören:

1. Friedrich Schleiermacher: Hermeneutik und Kritik mit besonderer Beziehung auf das Neue Testament; Nachdruck in Frank: Hermeneutik und Kritik;
2. Kimmerle, Heinz: Fr. D. E. Schleiermacher, Hermeneutik, Nach den Hand- schriften neu herausgegeben und eingeleitet von Heinz Kimmerle. Heidelberg:

7 viele seiner Gedanken hat Schleiermacher nur mündlich formuliert. Deshalb sind wir auf Vorlesungsmitschriften und -nachschriften angewiesen. Um einen Eindruck über Schleiermachers Vortragsstil zu gewinnen, siehe die Ausführungen von Karl Gutz- kow, abgedruckt in Frank, Manfred: Friedrich Schleiermacher - Dialektik, Band 1. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2001, S.18f.

8 Die Edition von Lücke umfasst die Zeit von 1819 bis 1828 und die Vorlesung des Win- tersemesters 1832/33, siehe Frank: Hermeneutik und Kritik, S.57ff; In der Kimmerle Edition wird auch die Zeit vor 1819 berücksichtigt. Allerdings wird dort nur Nach- lassmaterial verwendet aber keine Vorlesungsmitschriften oder -nachschriften, siehe Kimmerle: Schleiermacher, Hermeneutik, S.9ff

9 Diltheys Schleiermacher Biografie wurde 1870 veröffentlicht, siehe die Einleitung von Martin Redeker in Dilthey, Wilhelm: Gesammelte Schriften XIV, Leben Schleierma- chers, Zweiter Band: Schleiermachers System als Philosophie und Theologie. Aus dem Nachlass von Wilhelm Dilthey mit einer Einleitung von Martin Redeker. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1966, S.XXV.

10 Heinrich Anz schreibt in seinem Aufsatz Hermeneutik der Individualität Wilhelm Diltheys hermeneutische Position und ihre Aporien: „Ohne Diltheys Darstellung der Geschichte der Hermeneutik und ohne seine umdeutende Aufnahme hätte die Her- meneutik Schleiermachers schwerlich den Charakter eines Paradigmas gewonnen;“ in Birus, Hendrik (Hrsg.): Hermeneutische Positionen. Schleiermacher, Dilthey, Heidegger, Gadamer. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1982, S.59.

11 Über den Begriff der Hermeneutik mit Bezug auf F.A. Wolfs Andeutungen und Asts Lehrbuch und Über Begriff und Einteilung der philologischen Kritik abgedruckt in Frank: Hermeneutik und Kritik, S.309-346 bzw. 347-360.

12 siehe Fußnote (23) in Gadamer: Wahrheit und Methode, S.190; inwieweit die Arbeit Kimmerles, die von Gadamer selbst angeregt wurde, in Wahrheit und Methode eingeflossen ist, ist nicht ersichtlich.

13 Frank: Hermeneutik und Kritik, S.75.

14 vgl. a.a.O., S.75f.

15 wie z.B. Johann Martin Chladenius oder Georg Friedrich Meier, siehe Joisten, Karen: Philosophische Hermeneutik. Berlin: Akademie Verlag, 2009, S.97; Grondin spricht von einer ‚Diskontinuität‘ beim Übergang von der Aufklärung zur Romantik, da Schleiermacher die vor ihm entstandenen Allgemeinhermeneutiken nicht mehr zu kennen scheine. Grondin: Einführung in die philosophische Hermeneutik, S.99

16 Frank: Hermeneutik und Kritik, S.75.

17 A.a.O., S.91.

18 „Eigentlich gehört nur das zur Hermeneutik was Ernesti Prol §4 subtilitas intelligendi nennt“ Schleiermacher bezieht sich hierbei auf Joh. Aug. Ernesti: Institutio Interpretis Novi Testamenti, Leipzig 1761 (1. Aufl.), zitiert nach: Kimmerle: Schleiermacher, Hermeneutik, S. 31.

19 Frank: Hermeneutik und Kritik, S.75.

20 vgl. Joisten: Philosophische Hermeneutik, S.99f.

21 Grondin: Einführung in die philosophische Hermeneutik, S.103.

22 Frank: Hermeneutik und Kritik, S.92.

23 Frank: Hermeneutik und Kritik, S.92.

24 Friedrich Schleiermacher: Allgemeine Hermeneutik von 1809/10, S. 1272; zitiert nach Grondin: Einführung in die philosophische Hermeneutik, S.106.

25 Frank: Hermeneutik und Kritik, S.84.

26 Kimmerle: Schleiermacher, Hermeneutik, S.38.

27 Wenn in den Schriften Schleiermachers mal ‚Rede‘, mal ‚Text‘ geschrieben steht, so umfasst dies meistens, sowohl Rede, als auch Text.

28 vgl. Joisten: Philosophische Hermeneutik, S.101.

29 vgl. Frank: Hermeneutik und Kritik, S.77.

30 Frank: Hermeneutik und Kritik, S.79.

31 A.a.O., S.77.

32 diese Ausführungen stammen nicht aus Schleiermachers handschriftlichem Nachlass, sondern sind Ergänzungen von Friedrich Lücke. Derartigen Ergänzungen werden im Folgenden durch das Kürzel (FL) kenntlich gemacht. Siehe dazu auch Fußnote (2) in a.a.O., S.99.

33 (FL) a.a.O., S.77.

34 (FL) a.a.O., S.78.

35 A.a.O., S.79.

36 A.a.O., S.81.

37 vgl. a.a.O.

38 vgl. a.a.O., S.82.

39 A.a.O., S.80.

40 A.a.O., S.81.

41 Frank: Hermeneutik und Kritik, S.169.

42 divinare - erraten, vgl. Grondin: Einführung in die philosophische Hermeneutik, S.108 und Frank, Manfred: Das individuelle Allgemeine - Textstrukturierung und Textinterpretation nach Schleiermacher. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1977, S.313ff

43 Frank: Hermeneutik und Kritik, S.169.

44 A.a.O., S.170.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Gadamers Kritik an Schleiermachers Hermeneutik
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
28
Katalognummer
V192409
ISBN (eBook)
9783656173717
ISBN (Buch)
9783656173779
Dateigröße
740 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
Philosophie 20. Jahrhundert, Hermeneutik, Gadamer, Schleiermacher
Arbeit zitieren
Dr. Martin Henneke (Autor), 2012, Gadamers Kritik an Schleiermachers Hermeneutik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192409

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