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Gadamers Kritik an Schleiermachers Hermeneutik

Titel: Gadamers Kritik an Schleiermachers Hermeneutik

Hausarbeit , 2012 , 28 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Dr. Martin Henneke (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts
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Wenn auch schon der Begriff der Heremeneutik in
der Antike vieldeutig war, so ging es doch immer darum,
etwas verständlich zu machen. Daran hat sich auch in der Neuzeit
nichts geändert. Schleiermacher bezeichnet die Hermeneutik als „Kunst
des Verstehens“ und entwickelt ein methodisches Verfahren für den Verstehensprozess. Für Gadamer hingegen, hat das Verstehen nichts mit einer Kunstlehre zu tun. Hier deutet sich bereits die unterschiedliche Auffassung Gadamers bezüglich der romantischen Hermeneutik an, die ihn veranlasst, von einer „Fragwürdigkeit der romantischen Hermeneutik“ zu sprechen.
Diese Kritik an der Schleiermacherschen Hermeneutik soll in der vorliegenden Arbeit behandelt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Schleiermachers Hermeneutik
    • Die Universalhermeneutik
    • Die „Universalisierung des Missverständnisses“
    • Schleiermachers hermeneutische Methode
      • Grammatische und psychologische Momente des Verstehens
      • Komparatives und divinatorisches Verfahren
    • Der hermeneutische Zirkel
  • Gadamers Kritik
    • Relevanz der Individualität
    • Die psychologische Auslegung als wahrheitsunabhängige, ästhetische Metaphysik
    • Der hermeneutische Zirkel Schleiermachers in der Interpretation Gadamers
    • Hermeneutische Überwindung des Zeitabstandes
    • Den Autor besser verstehen als er selbst - eine unwissenschaftliche Selbstverständlichkeit
    • Schleiermachers Motivation aus der Sicht Gadamers
  • Diskussion
    • Wird die „Psychologisierung“ der Hermeneutik Schleiermachers der Absicht Schleiermachers gerecht?
    • Führt die Kunst des Verstehens zu einer nicht-sachbezogenen Hermeneutik?
  • Schlussbetrachtungen

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit analysiert Gadamers Kritik an der Hermeneutik Schleiermachers, indem sie die Grundprinzipien der Schleiermacherschen Hermeneutik beleuchtet und die Kritikpunkte Gadamers detailliert untersucht. Die Arbeit zielt darauf ab, die Unterschiede in den Hermeneutikverständnissen von Schleiermacher und Gadamer aufzuzeigen und die Relevanz dieser Kritik für die gegenwärtige Diskussion über das Verstehen zu erörtern.

  • Universalisierung der Hermeneutik
  • Das Verstehen als Kunstlehre versus Dialog
  • Die Rolle des Autors und des Interpreten
  • Der hermeneutische Zirkel
  • Die Überwindung des Zeitabstandes

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 2 beleuchtet Schleiermachers Hermeneutik. Es werden die wichtigsten Elemente seiner Universalhermeneutik, insbesondere seine Überlegungen zu den grammatischen und psychologischen Momenten des Verstehens sowie zum hermeneutischen Zirkel, vorgestellt. Kapitel 3 beschäftigt sich mit Gadamers Kritik an der Schleiermacherschen Hermeneutik. Dabei werden die Kritikpunkte an der psychologisierenden Auslegung, der Überbewertung des Autors sowie der Unfähigkeit, den Zeitabstand zu überwinden, im Detail analysiert.

Schlüsselwörter

Hermeneutik, Schleiermacher, Gadamer, Universalhermeneutik, Verstehen, Kunstlehre, Dialog, Zeitabstand, psychologisierende Auslegung, Autor, Interpret.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Schleiermachers Verständnis von Hermeneutik?

Schleiermacher definiert Hermeneutik als „Kunst des Verstehens“ und entwickelt methodische Verfahren, um Missverständnisse bei der Interpretation von Texten zu vermeiden.

Warum kritisiert Gadamer Schleiermacher?

Gadamer kritisiert die „Psychologisierung“ der Hermeneutik. Er lehnt die Idee ab, dass man sich in die Seele des Autors zurückversetzen muss, um einen Text zu verstehen.

Was bedeutet der „hermeneutische Zirkel“?

Der Zirkel beschreibt, dass man das Ganze eines Textes nur aus seinen Einzelteilen verstehen kann und die Einzelteile wiederum nur aus dem Kontext des Ganzen.

Was ist der Unterschied zwischen grammatischer und psychologischer Auslegung?

Die grammatische Auslegung betrachtet die Sprache des Textes, während die psychologische Auslegung versucht, den individuellen Gedankenprozess des Autors nachzuvollziehen.

Wie sieht Gadamer die Rolle des Zeitabstands?

Für Gadamer ist der Zeitabstand kein Hindernis, sondern eine produktive Bedingung des Verstehens, da er neue Perspektiven auf die Wahrheit eines Textes ermöglicht.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gadamers Kritik an Schleiermachers Hermeneutik
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,0
Autor
Dr. Martin Henneke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
28
Katalognummer
V192409
ISBN (eBook)
9783656173717
ISBN (Buch)
9783656173779
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Philosophie 20. Jahrhundert Hermeneutik Gadamer Schleiermacher
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. Martin Henneke (Autor:in), 2012, Gadamers Kritik an Schleiermachers Hermeneutik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192409
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Leseprobe aus  28  Seiten
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