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Philosophische Sozialarbeit - Der Mensch im Lichte ewigen Denkens

Title: Philosophische Sozialarbeit - Der Mensch im Lichte ewigen Denkens

Term Paper , 2012 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christian Blum (Author)

Social Work
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In dieser Arbeit wird die Bedeutung der Philosophie für die professionelle Soziale Arbeit dargestellt. Wobei ethische, politische und methodische Implikationen von besonderer Bedeutung sind.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zentrale Fragestellung

1.2 Methodische Vorgehensweise

2 Definitionen und Begriffe

2.1 Philosophie

2.2 Die philosophischen Grundbegriffe: „Sinn“ und „Glück“

2.3 Soziale Arbeit – Professionsbegriff

3 Philosophie und Soziale Arbeit

3.1 Spiritualität und ihre Bedeutung für die Soziale Arbeit

3.2 Warum als Sozialarbeiter philosophieren?

3.2.1 Die Frage nach dem Menschen

3.2.2 Ethische Intervention

3.2.3 Politische Haltung in der Sozialen Arbeit

4 Philosophische Methodologie

4.1 Das Konzept der „sokratischen Gesprächsführung“

4.2 Das Konzept der „lösungsorientierte Beratung“

4.3 Das Konzept der „philosophischen Praxis“

5 Schlussfolgerungen

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Stellenwert der Philosophie innerhalb der Sozialen Arbeit und geht der zentralen Forschungsfrage nach, welchen praktischen Nutzen philosophische Ansätze für die professionelle Arbeit mit Klienten bieten und welche konkreten Hilfsmöglichkeiten daraus erwachsen.

  • Bedeutung philosophischer Grundbegriffe für das Verständnis von Klienten
  • Spiritualität als geistige Haltung im professionellen Handeln
  • Ethische und politische Reflexion des sozialarbeiterischen Auftrags
  • Anwendung der sokratischen Gesprächsführung in der Beratung
  • Lösungsorientierte Ansätze als moderne Arbeitsmethoden
  • Philosophische Praxis als Form der Lebensberatung

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Die Frage nach dem Menschen

Kant bündelte alle Fragen, die den Menschen betreffen in einer „Was ist der Mensch?“. Das interessante an dieser Frage ist, je homogener oder geschlossener eine Gesellschaft ist, desto eindeutiger ist die Antwort. Im Gegenzug, je offener ein soziales Gebilde und je mehr Realitäten einfließen, desto mehr Antwortmöglichkeiten gibt es. Dass diese Frage nicht mit einer eindeutigen Antwort versehen werden kann, liegt in der Natur der Sache. So liegt es gerade an den Sozialarbeitern, sich dieser Frage zu widmen, da sie nicht nur direkt mit Menschen arbeiten, sondern diese Menschen häufig in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Sozialarbeiter stehen. Dabei darf diese Frage nicht nur aus der Sicht und der Umwelt des Professionellen betrachtet werden. Dieser muss sich aus den Grenzen seines Lebensraumes herausnehmen und nach einer übergeordneten Wahrheit und Definition des Menschen suchen.

Der frühe Sartre befasste sich in seinem Existentialismus mit den Umständen des Seins und, wie der Name schon vorwegnimmt, der Existenz. Der Mensch kann sich nur aus seiner eigenen Existenz heraus definieren und ist das, was er aus sich macht. Vernunft kommt auch nicht irgendwann zu der Existenz, wie auch die Existenz nicht irgendwann zur Vernunft kommt. „Die menschliche Existenz ist Vernunftexistenz“ So ist der Mensch ein vernunftfähiges Wesen, dessen Möglichkeiten er selbst aktivieren kann. Laut Sartre, der in Anlehnung an Aristoteles die Theorie des Existentialismus in seinem Werk „Das sein und das Nichts“ (1943) beschrieb, gehören die Urerfahrungen wie Angst, Hilflosigkeit und Verzweiflung zum Menschen und sind konstruktiver Bestandteil seiner Entwicklung und letztlich seiner Existenz.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die allgemeine Sinnsuche des Menschen und begründet die Notwendigkeit, durch philosophisches Denken kritisch und tiefgründig zu hinterfragen, um so eine professionelle Basis für die Soziale Arbeit zu schaffen.

2 Definitionen und Begriffe: In diesem Kapitel werden die Kernbegriffe Philosophie, Sinn, Glück sowie das professionelle Selbstverständnis der Sozialen Arbeit definiert und in einen theoretischen Zusammenhang gebracht.

3 Philosophie und Soziale Arbeit: Dieses Kapitel verknüpft philosophische Überlegungen mit der Praxis der Sozialen Arbeit, wobei die Rolle der Spiritualität, die ethische Verantwortung des Sozialarbeiters und die notwendige politische Haltung erörtert werden.

4 Philosophische Methodologie: Der methodische Teil stellt drei konkrete Ansätze vor – die sokratische Gesprächsführung, die lösungsorientierte Beratung und die philosophische Praxis – und zeigt deren Anwendungsmöglichkeiten auf.

5 Schlussfolgerungen: Die Schlussfolgerungen fassen zusammen, dass Philosophie ein unverzichtbares Instrument für Sozialarbeiter darstellt, um im interdisziplinären Kontext eigenverantwortlich und werteorientiert zu handeln.

6 Zusammenfassung: Das letzte Kapitel bietet einen abschließenden Überblick über die Bedeutung der ethischen, politischen und methodischen Implikationen für die professionelle Soziale Arbeit.

Schlüsselwörter

Philosophie, Soziale Arbeit, Spiritualität, Existentialismus, sokratische Gesprächsführung, lösungsorientierte Beratung, ethische Intervention, politische Haltung, Menschenbild, Sinnsuche, Professionalität, Selbstbestimmung, Lebensberatung, Menschenwürde, Fachwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Integration philosophischer Denkweisen und Methoden in das Berufsfeld der Sozialen Arbeit, um den menschlichen Aspekt und die Sinnfrage in der professionellen Praxis zu stärken.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die theoretische Definition von Grundbegriffen, die ethische Verantwortung, die Bedeutung von Spiritualität, die politische Rolle der Sozialarbeit sowie konkrete Beratungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach dem Nutzen der Philosophie für die Soziale Arbeit und untersucht, welche spezifischen Hilfsmöglichkeiten diese Disziplin bietet, um professionelles Handeln zu bereichern.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor arbeitet sich methodisch von der Theorie zur Praxis vor, indem er zunächst Begriffe definiert, das Feld philosophischer Sozialarbeit erschließt und anschließend drei spezifische Methoden für die Beratungsarbeit präsentiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung, warum Sozialarbeiter philosophieren sollten, die Analyse des Menschenbildes, die ethische Intervention bei der Fallarbeit sowie die Vorstellung methodischer Ansätze wie die sokratische Gesprächsführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Philosophie, Sozialarbeit, Existentialismus, ethische Intervention und methodische Gesprächsführung charakterisiert.

Welche Rolle spielt der Existentialismus nach Sartre für die Soziale Arbeit?

Der Existentialismus dient dazu, den Menschen als vernunftfähiges Wesen zu verstehen, das seine Möglichkeiten selbst aktivieren kann, wobei auch Erfahrungen wie Angst und Verzweiflung als konstruktive Bestandteile der Entwicklung gesehen werden.

Warum betont der Autor die Notwendigkeit einer politischen Haltung?

Der Autor argumentiert, dass Sozialarbeiter als „Agenten der Sozialstaatlichkeit“ fungieren und gesellschaftliche Fehlentwicklungen kritisch hinterfragen müssen, um die Klienten vor Instrumentalisierung und Machtmissbrauch zu schützen.

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Details

Title
Philosophische Sozialarbeit - Der Mensch im Lichte ewigen Denkens
College
Erfurt University of Applied Sciences
Course
Theorie, Geschichte und Ethik
Grade
1,0
Author
Christian Blum (Author)
Publication Year
2012
Pages
22
Catalog Number
V192415
ISBN (eBook)
9783656173700
ISBN (Book)
9783656173823
Language
German
Tags
Philosophie Soziale Arbeit Sozialpädagogik Ethik Sinn Glück Ethische Intervention Profession Spiritualität Mensch Politik sokratische Gesprächführung Lösungsorientierte Beratung Philosophische Praxis Gesellschaft Sozialpolitik Definitionen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Blum (Author), 2012, Philosophische Sozialarbeit - Der Mensch im Lichte ewigen Denkens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192415
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