In dieser Arbeit soll gezeigt werden, dass die historische Seeräuberei auf wirtschaftliche Beweggründe zurückgeführt werden kann. Es stellt sich heraus, dass nicht vor allem, wie man annehmen könnte, Abenteuerlust und Freiheitsdrang, sondern zu einem grossen Teil ökonomische Gründe die Ursache für Piraterie waren. Am konkreten Beispiel der Bukanier, Piraten, welche hauptsächlich in der Karibik agierten, werden die verschiedenen ökonomischen Gründe für Piraterie aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Piraterie und Ökonomie
- Ökonomische Gründe der Piraterie
- Wirtschaftliche Not und Eigeninteresse
- Marktwirtschaft - Nachfrage und Angebot
- Staatliche Interessen und Arbeitslosigkeit
- Zeitabschnitte der Piraterie
- Kürzere Zeitabschnitte
- Längere Zeitabschnitte
- Die Bukanier
- Historischer Abriss
- Ökonomische Gründe der Piraterie bei den Bukanier
- Fazit und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die ökonomischen Gründe der historischen Seeräuberei. Sie zeigt auf, dass Piraterie nicht nur durch Abenteuerlust und Freiheitsdrang, sondern auch durch wirtschaftliche Faktoren entstanden ist.
- Wirtschaftliche Not der Seeleute als Hauptmotiv für Piraterie
- Marktwirtschaftliche Faktoren, die die Nachfrage nach Piraterie begünstigten
- Die Rolle staatlicher Interessen und Arbeitslosigkeit bei der Entstehung von Piraterie
- Die Organisation und Struktur von Piratenbanden, insbesondere der Bukanier
- Der Einfluss der Politik und Religion auf die Piraterie
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik der Piraterie und stellt das "Goldene Zeitalter der Piraterie" im 16. bis 18. Jahrhundert vor. Sie verdeutlicht, dass Piraten nicht nur eine chaotische Gruppe von Gesetzesbrechern waren, sondern über eine demokratische Organisationsstruktur verfügten.
Das zweite Kapitel analysiert die ökonomischen Gründe für Piraterie. Es werden die wirtschaftliche Not der Seeleute als Hauptmotiv, die Nachfrage nach Piraterie aufgrund der Marktwirtschaft sowie die Rolle der staatlichen Interessen und Arbeitslosigkeit beleuchtet.
Im dritten Kapitel werden verschiedene Zeitabschnitte der Piraterie untersucht und die Entwicklung der Piraterie über Zeit hinweg betrachtet.
Das vierte Kapitel befasst sich mit den Bukanieren, einer Gruppe von Piraten, die hauptsächlich in der Karibik aktiv waren. Es wird gezeigt, wie ökonomische Ursachen bei den Bukanieren zur Piraterie führten.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Piraterie, Ökonomie, historische Seeräuberei, Wirtschaftliche Not, Marktwirtschaft, Staatliche Interessen, Arbeitslosigkeit, Bukanier, Demokratie, "Goldenes Zeitalter der Piraterie", und "hostes humanis generis".
Häufig gestellte Fragen
Was waren die Hauptgründe für historische Piraterie?
Entgegen dem Klischee der Abenteuerlust waren vor allem ökonomische Gründe wie wirtschaftliche Not, Arbeitslosigkeit und staatliche Interessen die Hauptursachen.
Wer waren die Bukanier?
Die Bukanier waren eine Gruppe von Piraten, die im 17. Jahrhundert hauptsächlich in der Karibik agierten und deren Handeln stark durch wirtschaftliche Faktoren geprägt war.
Wie waren Piratenbanden organisiert?
Piraten verfügten oft über überraschend demokratische Organisationsstrukturen, die weit über das Bild einer chaotischen Verbrechergruppe hinausgingen.
Welchen Einfluss hatte der Staat auf die Piraterie?
Staaten nutzten Piraterie oft zur Durchsetzung eigener Interessen oder ließen sie durch mangelnde Beschäftigungsmöglichkeiten für Seeleute indirekt entstehen.
Was bedeutet der Begriff „hostes humanis generis“?
Der Begriff bedeutet „Feinde des Menschengeschlechts“ und war die juristische Einordnung von Piraten im Völkerrecht.
- Citation du texte
- Dennis Froesch (Auteur), 2009, Piraterie und Ökonomie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192476