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Freiheit vs. soziale Sicherung

Analyse der Vereinbarkeit des Wohlfahrtsstaates mit dem liberalen Ideal der individuellen Freiheit

Título: Freiheit vs. soziale Sicherung

Trabajo de Seminario , 2010 , 27 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Daniela Holzinger (Autor)

Política - Filosofía política e historia de las ideas
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Betrachtung des Fallbeispiels der Vereinigten Staaten von Amerika.

ABSTRACT.
FREIHEIT VS. SOZIALE SICHERUNG. Der Wohlfahrtsstaat als System sozialer Sicherung sieht für jeden Staatsbürger eine einheitliche Gesundheitsversorgung vor und teilt die Kosten für das Gesundheitssystem auf die gesamte Gemeinschaft eines Staates auf. Diesem wohlfahrtsökonomischen Denken liegt die optimale Versorgung einer Bevölkerung mit Gütern aller Art zu Grunde und nach dem Zusammenbruch des Sozialismus scheint der Wohlfahrtsstaat die einzige Lösung für das ordnungspolitische Problem einer Gesellschaft zu sein.1 Dieser Denkweise steht jedoch jene des Klassischen Liberalismus gegenüber, welche den Wohlfahrtsstaat unter liberalen Gesichtspunkten, besonders hinsichtlich der individuellen Freiheit, in Frage stellt. Für den Liberalismus stellt der Staat lediglich einen Garant für innere und äußere Sicherheit dar. Jegliche Eingriffe staatlicher Natur werden als unakzeptable Beschränkung der persönlichen Freiheit eines jeden Einzelnen gewertet.2
Auch in den USA wird es durch den 2010 gefassten Beschluss einer Gesundheitsreform unter Präsident Barack Obama zu einer Ausweitung des Staatseinflusses auf die amerikanische Wirtschaft kommen. Zahlreiche US-Bürger sprechen von der größten Ausdehnung staatlicher Sozialfürsorge in den USA seit der Einführung von Krankenversicherungsprogrammen vor 45 Jahren.3 Ihrer Meinung nach, kommt die Gesundheitsreform einem Verlust eines Stückes an individueller Freiheit gleich. Doch ist sie dies wirklich?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

Forschungsleitende Fragestellungen

Hypothese

Vorgehensweise

2. Der Klassische Liberalismus

Das liberale Ideal der individuellen Freiheit

Aufgaben des Staates im Klassischen Liberalismus

Der Wohlfahrtsstaat. Eine Gefahr für die individuelle Freiheit

3. Kritik am Liberalismus

Hintergründe für ein wohlfahrtsstaatliches Systems

Das fiktive Problem der individuellen Freiheit im Wohlfahrtsstaat

Freiheit oder Freisetzung

4. Die USA - Historische Entwicklungen des „wohlfahrtsstaatlichen“ Denkens

Kritik an der liberalen Sichtweise

Das System sozialer Sicherung der USA. Die Reformpläne Barack Obamas.

Kritik am liberalen Widerstand

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretische und praktische Vereinbarkeit von wohlfahrtsstaatlichen Systemen mit dem liberalen Ideal der individuellen Freiheit, wobei insbesondere das Gesundheitssystem der Vereinigten Staaten von Amerika als Fallbeispiel analysiert wird.

  • Klassisch liberales Freiheitsverständnis vs. staatliche Wohlfahrtskonzepte
  • Strukturelle Analyse des US-amerikanischen Systems sozialer Sicherung
  • Debatte um die Gesundheitsreform unter Präsident Barack Obama
  • Kritik an der liberalen Ablehnung staatlicher Eingriffe
  • Dialektik zwischen individueller Freiheit und sozialer Sicherheit

Auszug aus dem Buch

DER WOHLFAHRTSSTAAT. EINE GEFAHR FÜR DIE INDIVIDUELLE FREIHEIT.

Im Liberalismus ist die individuelle Freiheit das höchste Gut und der Staat nur zum Schutz dieser Freiheit der Bürger da. Wie bereits einleitend erwähnt, liegt dem wohlfahrtsstaatlichen Denken die optimale Versorgung einer Bevölkerung mit Gütern aller Art zu Grunde. Liberale Philosophen wollen hier bereits den ersten Bruch des Wohlfahrtsstaates mit der individuellen Freiheit der Bürger, sowie einen Defekt der traditionellen Wohlfahrtsökonomie erkannt haben, da diese auch die im liberalen Denken akzentuierte Freiheit als „Gut“ berücksichtigen müsste. Dieser Kritik schließt sich auch Humboldt an und fügt hinzu, dass einzig allein die Notwendigkeit einer Verfassung die Freiheit einschränken dürfe, doch keineswegs die Nützlichkeit für Glückseligkeit und Wohlfahrt der Menschen zu sorgen. Diese Rolle spricht Humboldt dem Staat ab, da durch die Sorge des Staates, um das positive Wohl der Bürger, die Selbstständigkeit der Menschen verloren geht und die Individualität Schaden nimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel definiert die grundlegende Fragestellung bezüglich der Vereinbarkeit von Wohlfahrtsstaat und individueller Freiheit und legt die methodische Vorgehensweise fest.

2. Der Klassische Liberalismus: Hier werden die theoretischen Grundlagen des liberalen Freiheitsbegriffs und die Rolle des Staates als bloßer Garant für innere und äußere Sicherheit erläutert.

3. Kritik am Liberalismus: Dieses Kapitel analysiert Gegenargumente, die den Wohlfahrtsstaat als notwendiges Instrument zur Bereitstellung öffentlicher Güter und zur Sicherung sozialer Gerechtigkeit verteidigen.

4. Die USA - Historische Entwicklungen des „wohlfahrtsstaatlichen“ Denkens: Diese Untersuchung beleuchtet die liberale Tradition der USA sowie die spezifischen Widerstände gegen das Gesundheitssystem und die Reformbemühungen Obamas.

5. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Synthese, die das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit als dialektische Beziehung bewertet, in der ein optimales Gleichgewicht angestrebt werden muss.

Schlüsselwörter

Wohlfahrtsstaat, Klassischer Liberalismus, individuelle Freiheit, soziale Sicherheit, USA, Gesundheitssystem, Barack Obama, Marktversagen, soziale Gerechtigkeit, Eigenverantwortung, Staatsverständnis, Liberale Marktwirtschaft, Chancengleichheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das ideologische Spannungsfeld zwischen dem liberalen Ideal der individuellen Freiheit und der staatlichen Bereitstellung sozialer Sicherungssysteme.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Klassische Liberalismus, das Konzept der sozialen Sicherheit, die politische Kultur der USA sowie die Debatte um staatliche Gesundheitssysteme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob ein Wohlfahrtsstaat notwendigerweise die individuelle Freiheit einschränkt oder ob er die Voraussetzung für eine gelebte Freiheit erst schafft.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Analyse auf Basis liberaler Philosophen durchgeführt, die durch eine Fallstudie zum US-Gesundheitssystem und den Reformplänen unter Barack Obama ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung des Liberalismus, der Kritik an diesem durch Befürworter des Sozialstaats sowie der historischen und aktuellen Entwicklung des US-Systems.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Wohlfahrtsstaat, Freiheit, soziale Sicherheit, Liberalismus und das US-Gesundheitswesen geprägt.

Welche Rolle spielt die USA als Fallbeispiel?

Die USA dienen als Paradebeispiel für eine liberale Wirtschaftsordnung, die staatliche Eingriffe in die soziale Vorsorge aufgrund eines tief verwurzelten Freiheitsideals historisch konsequent ablehnt.

Wie bewertet die Autorin die Reformbemühungen Obamas?

Sie werden als notwendiger Schritt gesehen, um die durch extreme soziale Ungleichheit bedrohte amerikanische Demokratie zu stabilisieren, wobei sie den Widerstand der Konservativen kritisch hinterfragt.

Final del extracto de 27 páginas  - subir

Detalles

Título
Freiheit vs. soziale Sicherung
Subtítulo
Analyse der Vereinbarkeit des Wohlfahrtsstaates mit dem liberalen Ideal der individuellen Freiheit
Universidad
University of Salzburg
Calificación
2
Autor
Daniela Holzinger (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
27
No. de catálogo
V192489
ISBN (Ebook)
9783656174745
ISBN (Libro)
9783656174646
Idioma
Alemán
Etiqueta
freiheit sicherung analyse vereinbarkeit wohlfahrtsstaates ideal
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniela Holzinger (Autor), 2010, Freiheit vs. soziale Sicherung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192489
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