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Europäische Union - Demokratiedefizit oder Legitimitätsdefizit?

Título: Europäische Union - Demokratiedefizit oder Legitimitätsdefizit?

Ensayo , 2012 , 8 Páginas , Calificación: "keine"

Autor:in: Alexander Dumitru (Autor)

Política - Tema: Unión Europea
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Der vorliegende Essay behandelt den Themenbereich der Europäischen Union und nimmt Stellung zum oft erhobenen Vorwurf, die EU leide unter einem Demokratiedefizit. Diejenigen, die diesen Vorwurf erheben, meinen in der Regel, dass Entscheidungen der Europäischen Union, selbst wenn effizient und effektiv, nur unzureichend demokratisch legitimiert sind. Das demokratische Defizit wird einerseits am institutionellen Gefüge der EU festgemacht, insbesondere an der unvollständigen Legislative des Europäischen Parlamentes, aber auch generell an der unzureichenden Gewaltenteilung zwischen den EU-Organen; andererseits an Entscheidungsfindungsprozessen und speziell deren mangelnde Transparenz und Kontrollierbarkeit.
Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich dieser Essay mit der Frage, worin genau der Mangel an Demokratie im EU-System und seiner Entscheidungsverfahren liegt und in welchem Maße er die Legitimität des Systems in Frage stellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • Vorwort
  • Einleitung
  • Strukturelles vs. institutionelles Demokratiedefizit
  • Intergouvernementalisten vs. Föderalisten

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Der vorliegende Essay analysiert das Demokratiedefizit in der Europäischen Union und untersucht, ob dieses Defizit die Legitimität des Systems in Frage stellt. Die Analyse stützt sich auf die Debatte um das strukturelle und das institutionelle Demokratiedefizit und beleuchtet verschiedene Perspektiven auf die Funktionsweise der Europäischen Union.

  • Kritik an der "Eurokratie" und die mangelnde Identifikation der Bürger mit der EU
  • Die Rolle des Europäischen Parlaments in der Gesetzgebung
  • Die Funktionsweise des Rates der Europäischen Union und die Gewaltenteilung
  • Der Einfluss des Europäischen Gerichtshofs auf die Kompetenzen der EU
  • Die Positionen von Intergouvernementalisten und Föderalisten in Bezug auf die Legitimität der EU

Zusammenfassung der Kapitel

  • Vorwort: Der Essay behandelt das oft erhobene Argument eines Demokratiedefizits in der EU und betrachtet die institutionellen und prozessualen Aspekte dieses Arguments.
  • Einleitung: Die Einleitung beleuchtet historische Rückschläge in der europäischen Integration, wie das Scheitern des EU-Verfassungsvertrages und das irische Nein zum Vertrag von Lissabon. Die weit verbreitete EU-Skepsis in der Bevölkerung wird als Ausdruck des Demokratiedefizits und der mangelnden Identifikation mit der Union interpretiert.
  • Strukturelles vs. institutionelles Demokratiedefizit: Der Essay unterscheidet zwischen dem strukturellen und dem institutionellen Demokratiedefizit. Das strukturelle Defizit bezieht sich auf das Fehlen eines europäischen Staatsvolkes und einer gemeinsamen europäischen Identität. Das institutionelle Defizit fokussiert auf die unzureichende politische Partizipation der Bürger und die Machtverteilung innerhalb der EU-Institutionen.

Schlüsselwörter

Die zentralen Begriffe in diesem Essay sind Demokratiedefizit, Legitimitätsdefizit, Europäische Union, Europäisches Parlament, Rat der Europäischen Union, Europäischer Gerichtshof, Intergouvernementalismus, Föderalismus, Staatsvolk, Identität, politische Partizipation.

Häufig gestellte Fragen

Leidet die Europäische Union unter einem Demokratiedefizit?

Der Essay untersucht diesen Vorwurf und analysiert, ob Entscheidungen der EU ausreichend demokratisch legitimiert sind.

Was ist der Unterschied zwischen einem strukturellen und institutionellen Defizit?

Das strukturelle Defizit betrifft das Fehlen eines gemeinsamen "Staatsvolkes", während das institutionelle Defizit die Machtverteilung und Partizipation innerhalb der EU-Organe kritisiert.

Welche Rolle spielt das Europäische Parlament in dieser Debatte?

Kritiker bemängeln die unvollständige Legislative des Parlaments im Vergleich zu nationalen Parlamenten als Zeichen mangelnder Demokratie.

Was versteht man unter "Eurokratie"?

Der Begriff beschreibt die oft als bürgerfern und intransparent wahrgenommene Verwaltung und Entscheidungsfindung durch EU-Institutionen.

Wie stehen Intergouvernementalisten und Föderalisten zur EU-Legitimität?

Intergouvernementalisten sehen die Legitimität primär durch die Mitgliedstaaten, während Föderalisten eine stärkere direkte demokratische Basis auf EU-Ebene fordern.

Final del extracto de 8 páginas  - subir

Detalles

Título
Europäische Union - Demokratiedefizit oder Legitimitätsdefizit?
Universidad
Ruhr-University of Bochum  (Fakultät für Sozialwissenschaften)
Curso
Föderalismus in der EU
Calificación
"keine"
Autor
Alexander Dumitru (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
8
No. de catálogo
V192682
ISBN (Ebook)
9783656176916
Idioma
Alemán
Etiqueta
eu europäische union demokratiedefizit legitimitätsdefizit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alexander Dumitru (Autor), 2012, Europäische Union - Demokratiedefizit oder Legitimitätsdefizit?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192682
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