Die vorliegende Hausarbeit behandelt die von Francisco de Goya am 27. Juni 1798 fertiggestellten Hexenbilder. Dabei wird der Frage nach der Stellung dieser sechs Bilder im Werk Goyas exemplarisch nachgegangen, v.a. hinsichtlich Intentionen, Motiven und Behandlung der Sujets im Verhältnis zu den Hexendarstellungen in den Caprichos und den Inquisitionsszenen.
Diese Reihe von sechs in Öl ausgeführten Hexengemälden wurde im Auftrag der Herzöge von Osuna von 1797 bis 1798 geschaffen und hatte ihren Platz in deren Alameda. Es handelt sich um folgende Werke: La cocina de los brujos (45 x 32 cm); Vuelo de brujas (43 x 30,5 cm); El aquelarre (43,3 x 30,5 cm); El conjuro (43,5 x 30,5 cm); Una escena de „El convida piedra“ (45 x 32 cm); Una escena de „El hechizada fuerza“ (42,5 x 30,8 cm).
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Ausführung
- Komposition
- Physiognomie
- Attribute
- Landschaft
- Vergleichsbeispiele
- Los Caprichos
- Inquisitionsszenen
- Motivation und Intention
- Zusammenfassung
- Bibliographie
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit analysiert Goyas „Hexenbilder“ und beleuchtet ihre Position im Gesamtwerk des Künstlers. Im Fokus stehen die Intentionen, Motive und die Darstellung der Sujets im Vergleich zu den Hexendarstellungen in den Caprichos und Inquisitionsszenen.
- Die Komposition der Hexenbilder im Kontext zeitgenössischer ästhetischer Strömungen
- Die Rolle der Physiognomie in der Darstellung der Hexen
- Der Einfluss von Kultur und Aberglauben auf Goyas Werke
- Die Beziehung zwischen Landschaft und Figuren in den Hexenbildern
- Die Verbindung zwischen Goyas Hexenbildern und anderen Werken wie den Caprichos und Inquisitionsszenen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Hausarbeit ein und erläutert den Kontext der „Hexenbilder“ innerhalb Goyas Werkes. Das Kapitel „Ausführung“ analysiert verschiedene Aspekte der Bilder, darunter die Komposition, die Darstellung der Hexenphysiognomie, die Verwendung von Attributen und die Beziehung zur Landschaft.
Der Abschnitt „Vergleichsbeispiele“ beleuchtet die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den „Hexenbildern“ und anderen Goyaschen Werken wie den Caprichos und Inquisitionsszenen. Abschließend wird die Motivation und Intention hinter der Entstehung der „Hexenbilder“ untersucht.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Francisco de Goya, Hexenbilder, Caprichos, Inquisitionsszenen, Komposition, Physiognomie, Attribute, Landschaft, Aberglaube, Kultur, Erhabenes, Ästhetik, Spanien, 18. Jahrhundert.
Häufig gestellte Fragen
Was sind Goyas „Hexenbilder“?
Es handelt sich um eine Serie von sechs Ölgemälden, die Francisco de Goya 1798 im Auftrag der Herzöge von Osuna fertigstellte und die verschiedene Hexenszenen darstellen.
Welche Rolle spielt die Physiognomie in diesen Bildern?
Goya nutzt verzerrte und groteske Gesichtszüge, um den Aberglauben und das Unheimliche der Sujets darzustellen und eine spezifische emotionale Wirkung zu erzielen.
Wie hängen die Hexenbilder mit den „Caprichos“ zusammen?
Die Arbeit vergleicht Motive und Intentionen der Gemälde mit Goyas berühmter Grafikserie „Los Caprichos“, in der er ebenfalls Hexerei und gesellschaftliche Missstände thematisiert.
Was war Goyas Motivation für diese Sujets?
Die Arbeit untersucht, inwieweit Goya den Aberglauben seiner Zeit kritisieren wollte oder ob er sich primär an den ästhetischen Vorlieben seiner Auftraggeber orientierte.
Welche Rolle spielt das „Erhabene“ in Goyas Kunst?
Die Darstellung des Schrecklichen und Übernatürlichen in den Hexenbildern wird im Kontext der zeitgenössischen Ästhetik des Erhabenen analysiert.
- Quote paper
- Jan Leichsenring (Author), 2005, Francisco de Goyas „Hexenbilder“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192702