Fatih Akins Film »Solino« im Fremdsprachenunterricht

Ein Didaktisierungsvorschlag


Seminar Paper, 2011
32 Pages, Grade: 1,0

Excerpt

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fatih Akin - Biografie

3. Solino - ein typischer Akin-Film?
3.1 Charaktere
3.2 Handlungsverlauf

4. Didaktisierungsvorschlag
4.1 Rahmenbedingungen
4.2 Unterrichtsgestaltung
4.2.1 Erste Unterrichtseinheit
4.2.2 Zweite Unterrichtseinheit
4.2.3 Dritte Unterrichtseinheit

5. Schlussbemerkungen

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Anhang

1. Einleitung

Fatih Akin ist einer der derzeit bekanntesten deutschen Regisseure. Mit Filmen wie Gegen die Wand und Auf der anderen Seite hat er auch international für Aufsehen gesorgt. Auch Solino gehört zu seinen Werken. Die folgende Arbeit will erläutern wie sich dieser Film auch zum Einsatz im Fremdsprachenunterricht eignet. Oftmals wird das Potential, das Filme für den Unterricht bieten, verkannt und nur unzureichend genutzt. Teilweise werden sie als Lückenfüller und bar jeder didaktischen Aufbereitung einfach den Lernern vorgesetzt. Der Film als Medium bietet zahlreiche Möglichkeiten fremdsprachlich zu arbeiten und den Unterrichtsalltag etwas abwechslungs- reicher zu gestalten.

Des Weiteren muss der moderne Fremdsprachenunterricht nicht mehr nur die klassischen fremdsprachlichen Fertigkeiten Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben in einer Fremdsprache zu vermitteln. Er trägt auch den neuen Medien Rechnung und fördert Fertigkeiten wie das Hör-Seh-Verstehen und vermittelt interkulturelle Kompetenzen neben den althergebrachten landes- kundlichen Fakten. Gerade diese neu für den Fremdsprachenunterricht entdeckten fremdsprachlichen Kompetenzen werden über das Medium Film angesprochen. Für den Fremdsprachenlehrer bedeutet dies, dass auch er sich den neuen Tendenzen im Fremdsprachenunterricht öffnen sollte und sich im Umgang mit Filmen im Fremdsprachenunterricht und ihrem adäquaten Einsatz weiterbilden sollte. Hier gilt es, den passenden Film für die Lernergruppe auszuwählen, die Lehr- und Lernziele abzustecken und geeignete Aufgaben für die Erarbeitung des Films im Unterricht auszuwählen bzw. zu gestalten.

Die folgende Arbeit soll sich Fatih Akins Film Solino unter fremdsprachendidaktischen Gesichtspunkten widmen. Hierzu soll zunächst der Regisseur selbst vorgestellt, darauffolgend der Film präsentiert und abschließend ein konkreter Didaktisierungsvorschlag gegeben werden.

2. Fatih Akin - Biografie

„Er ist der Star des deutschen Kinos: Regisseur Fatih Akin hat es nach ganz oben geschafft - als Sohn türkischer Einwanderer, der im sozialen Brennpunkt aufwuchs.“1

Fatih Akin wurde 1973 in Hamburg-Altona geboren, wo er auch seine Kindheit verbracht hat. Den besonders engen Bezug, den er zu diesem Hamburger Stadtteil besitzt, ist auch in vielen seiner Filme spürbar. So wurde sein 2008 veröffentlichter Film Soul Kitchen sogar zu großen Teilen dort gedreht. Er ist der Sohn türkischer Einwanderer.2 Der Vater wanderte 1965 nach Deutschland ein und begann in einer Teppich-Reinigungsfirma zu arbeiten. Die Mutter folgte ihrem Mann 3 Jahre später, konnte ihren Beruf als Lehrerin in Deutschland nicht weiter ausüben und nahm stattdessen eine Anstellung als Putzfrau und Packerin an.3 Das Thema Migration und die Konfrontation mit dem Fremden als Schwerpunkte sind in allen seinen Filmen anzutreffen, auch wenn der Autor sich selbst nicht als typischen Migrationsfilmregisseur versteht.

Für Fatih Akin stand bereits im Alter von 16 Jahren fest, dass er Regisseur werden will. Ein Wunsch, auf den er fortan zielstrebig hinzuarbeiten begann. Durch Engagement im Schultheater und diverse kleinere Auftritte am Thalia Theater in Hamburg konnte er erste Erfahrungen im Bereich der Schauspielerei sammeln. 1993, noch während seiner Schulzeit, sendete er ein erstes Drehbuch, welches drei Jahre später sogar verfilmt wurde, an den Filmproduzenten Ralph Schwingel von der Wüste Filmproduktion. Für Akin bedeutete dies den Eintritt in die Welt des Films. Angefangen mit Aushilfstätigkeiten vor und hinter den Kulissen eben dieser Produktionsfirma entwickelt sich im Laufe der Jahre jedoch zwischen Schwingel und Akin ein Kooperationsbasis für verschiedene Filmprojekte.

Dieses erstreckt sich unter anderen beginnend im Jahr 1995 mit Akins erstem Kurzfilm Sensin - Du bist es! über den ersten Spielfilm Kurz und Schmerzlos in den Jahren 1997 und 1998 bis hin zu Im Juli 1999/2000, Solino 2001/2002 und Gegen die Wand 2003/2004. Das gemeinsame Schaffen endet mit dem Film Kebab Connection im Jahr 2004 als Akin gemeinsam mit Andreas Thiel und Klaus Maeck seine eigene Produktionsfirma gründet um unabhängiger arbeiten zu können.4

Nach dem Abitur studierte Fatih Akin von 1994 bis 2000 an der Hamburger Hochschule für bildende Künste (HfbK) Visuelle Kommuni- kation. Der internationale Durchbruch gelang ihm im Jahr 2004 als er für seinen Film Gegen die Wand den Goldenen Bären der Berlinale, den Deutschen Filmpreis und den Europäischen Filmpreis gewann. Gegen die Wand und Auf der anderen Seite sind die ersten beiden Filme seiner „Liebe, Tod und Teufel“-Trilogie.5 Der dritte Teil steht noch aus. Beide Teile zeichnen sich durch ihren Bezug zum deutsch-türkischen Kulturvergleich aus und zeigen Charaktere, die sich vielseitig und unterschiedlich zwischen beiden Kulturen bewegen und somit ein wenig klischeehaftes Bild von beiden Kulturen vermitteln. Angesprochen werden die Konflikte, die aus der Migration heraus entstehen und ebenso rein zwischenmenschliche Themen. Es handelt sich bei beiden Filmen um Dramen. Auch der 2007 erschienene Film Auf der anderen Seite errang national wie international zahlreiche Filmpreise (u.a. bei den internationalen Filmfestspielen von Cannes).6

Fatih Akin lässt sich, ähnlich wie seine Filme, keinen Kategorien zuordnen. Akin fühlt sich in vielen Aufgabenbereichen beheimatet, solange sie nur mit dem Film zu tun haben. Immer wieder ist er in seinen und anderen Filmen auch als Schauspieler tätig. Er agiert abwechselnd als Regisseur, Schauspieler, Drehbuchautor oder Produzent und oftmals auch in mehreren Positionen gleichzeitig. Filmprojekte , an denen er mitgewirkt hat, lassen sich sehr unterschiedlichen Genre zuordnen. So finden sich neben Dramen wie Auf der anderen Seite und Gegen die Wand auch leichte und unterhaltsame Komödien wie Kebab Connection und Soul Kitchen. Auch im Bereich der Dokumentarfilme konnte Akin beispielsweise mit Crossing the Bridge - The Sound of Istanbul Erfolge verzeichnen.7 Trotzdem seine Filme immer wieder die Migrationsproblematik streifen und verarbeiten, dreht Akin nach eigener Aussage keine typischen Migrationsfilme. „Auch in seinen Filmen erzählt er, obwohl er die Migrantenthematik nicht meidet, höchstens aus einer metakulturellen Ebene über das Leben von Gastarbeiterkindern. Seine Filme problematisieren essentialistische Denkschemata, anstatt sie zu bestärken und entziehen sich damit jeglichen nationalen Zuschreibungen. Die Filme von Akin sind transnational zu lesen.“8 Ein neuer Film von Fatih Akin verspricht somit gute Unterhaltung gepaart mit ein paar Denkanstößen, Überraschungen und ein ein bisschen anderes Kino.

3. Solino - ein typischer Akin-Film?

Im Kanon der verschiedenen Filme, die Fatih Akin im Laufe seiner Schaffensperiode produziert hat, stellt Solino durch Thema und Heran- gehensweise an die Migrationsproblematik einen Sonderfall dar. Zum einen handelt es sich ausnahmsweise um eine italienische Familie, die in Kontrast gesetzt wird mit der deutschen Kultur und zum anderen ist der Film irgendwo zwischen Familiendrama und Komödie anzusiedeln. Zu erklären ist dies vielleicht auch dadurch, dass das Drehbuch nicht von Fatih Akin selbst stammt. Fatih Akin arbeitet normalerweise aus einer deutsch-türkischen Perspektive, die ihm sicherlich wesentlich vertrauter ist. Dennoch wurde es durch ihn 2001 bzw. 2002 umgesetzt und trägt somit die für Akin typische Note. Typisch sind die zwischenmenschlichen Konflikte zwischen den Hauptcharakteren, typisch ist auch, dass die gesamte Geschichte in einen Migrationskontext eingebettet ist. Den Hintergrund bildet das deutsch- italienische Arbeitsabkommen in den 1950er und 1960er Jahren, auf dessen Ruf hin viele italienische Arbeiter in das deutsche Ruhrgebiet gelockt wurden um dort unter Tage zu arbeiten. Eigentlich jedoch erzählt der Film die Geschichte einer Familie, die gemeinsam den Schritt wagt nach Deutschland zu gehen um dort ein besseres Leben anzufangen. Im Folgenden soll der Inhalt des Films zusammengefasst werden und die Charaktere vorgestellt werden. Die Gliederung richtet sich in Ansätzen schon nach der im Anschluss folgenden Didaktisierung des Films.9 Der Handlungsverlauf ist linear und findet in drei von einander nachvollziehbar getrennten Zeitabschnitten statt. Er beginnt im Jahr 1964 als die Familie Amato sich entschließt ein neues Leben in Deutschland anzufangen, setzt zehn Jahre später in der Jugend der beiden Söhne fort und endet im Jahr 1984 mit der Hochzeit des jüngeren Sohnes Gigi.

3.1 Charaktere

Solino erzählt die Geschichte der Familie Amato, die im Jahr 1964 aus Solino in Süditalien nach Duisburg im Westen Deutschlands emigriert, da sie vom dortigen Wirtschaftswunder gehört hat und sich dort ein besseres Leben erhofft. Der Familie Amato gehören die Mutter Rosa, der Vater Romano und ihre beiden Söhne Gigi und Giancarlo an. Alle vier Personen sind zunächst in Solino und dann in Duisburg ansässig. Rosa und Gigi kehren später nach Solino zurück, während Giancarlo und Romano ihr Leben in Duisburg weiterführen. Als feste Größe in Solino kann Ada, eine Kindheitsfreundin Gigis, gelten. Die Verknüpfung zu Duisburg ergibt sich durch Jo, die mit Gigi und Giancarlo in Kindheit und Jugend befreundet ist.

Vater Amato versucht dem tristen Alltag ohne Arbeit in Solino zu entfliehen und will dem Ruf eines Jugendfreundes folgen, der von den Arbeitsmöglichkeiten in Deutschland schwärmt. Er bemüht sich sehr seine Frau Rosa von der Idee zu überzeugen, da diese dem Wegzug aus Solino wehmütig gegenüber steht. Romano hingegen ist von seiner Idee und den Chancen in Deutschland überzeugt, so dass die Familie nach dem Tod des Großvaters in den Zug nach Deutschland steigt. In Deutschland angekommen stellt sich die Realität für Romano als nicht so positiv wie gedacht dar. Er sieht sich außer Stande unter Tage zu arbeiten. Auch die Suche nach einer anderen Arbeitsstelle gestaltet sich schwierig. Die Wende tritt durch die Idee seiner Frau Rosa ein, man könne ein eigenes italienisches Restaurant eröffnen um den eigenen Landsleuten in der Fremde ein Stückchen Heimat zu ermöglichen und um den deutschen Mitbürgern das italienische Essen näher zu bringen. Romano fühlt sich daraufhin sehr wohl in seiner Rolle als Restaurantbesitzer und leitet die Geschäfte im Gastraum während seine Frau für die Gäste kocht.

Rosa Amato ist die gute Seele der Familie. Sie bringt viel Verständnis für jedes einzelne Mitglied der Familie auf und vermittelt falls nötig zwischen ihnen. Besonders oft fungiert sie als Vermittler zwischen dem Vater und den Söhnen. Sie fühlt sich ihrem Mann verpflichtet und unterstützt ihn so gut sie kann, beispielsweise als dieser nach der Ankunft in Deutschland keine Verdienstmöglichkeit findet. Dem Umzug nach Deutschland steht Rosa von Anfang an skeptisch gegenüber, da sie die geliebte Heimat und die Familie in Solino nicht verlassen will. Auch nach 10 Jahren in Deutschland fühlt sie sich dort nicht zu hause und sehnt sich nach der Sonne und den Freunden in Solino. Nach der Rückkehr nach Solino blüht sie wieder auf. Es zeigt sich deutlich, dass ihr die Entwurzelung zu schaffen gemacht hat.

Giancarlo Amato ist der ältere der beiden Brüder. Er stellt sich im Film als deutliches Problemkind der Familie heraus. Schlechte Noten in der Schule, kleinkriminelle Machenschaften und kleinere Betrügereien zeichnen ihn als einen schwierigen Fall. Er ist zumeist der Benachteiligte, denn Gigi wird ihm nicht nur vom Vater sondern auch von der gemeinsamen Freundin Jo vorgezogen. Er schlägt aus jeglicher Gelegenheit seinen eigenen Vorteil auch wenn ihm nahestehende Menschen, wie sein Bruder Gigi, dadurch betrogen werden. Allgemein wird von ihm ein Bild vom traurigen kleinen Jungen, der immer im Schatten seines Bruders stehen wird, gezeichnet. Trotz aller negativen Charaktereigenschaften wird er von seinem Bruder und der Mutter bestmöglich unterstützt.

Der jüngere Bruder Gigi ist ähnlich wie die Mutter als sehr sympa- thischer Charakter aufgebaut. Er ist es, der schulisch die besseren Erfolge erzielt, der zuerst Kontakt knüpft mit dem Nachbarmädchen Jo, der ein echtes Interesse für den Film entdeckt, der die Mutter unterstützt und im elterlichen Restaurant mithilft. Er hintergeht niemanden. Die einzigen Vorfälle, die man ihm vorzuwerfen vermag sind verschiedene Diebstähle, bei denen allerdings auch sein Bruder als treibende oder initiierende Kraft fungiert, weswegen der Zuschauer geneigt ist auch diese Vorfälle eher Giancarlo als Gigi anzulasten. Kleinere Fehltritte können großzügig übersehen werden, wodurch Gigi das Image des netten Jungen von Nebenan bekommt.

Bleiben noch die zwei weiblichen Nebendarstellerinnen, die die Handlung auch wesentlich vorantreiben. Zum einen ist da Ada, die Solino nie verlässt. Ein durchaus schüchtern wirkendes Mädchen, dass von Gigi von Kindesbeinen an fasziniert ist und diese Faszination auch in den vielen Jahren, in denen sie getrennt von Gigi allein in Solino verweilt, nicht verliert. Mit vielen freundlichen Gesten und durch viel Geduld gewinnt sie sein Herz am Ende doch noch für sich.

[...]


1 Das Gupta, Oliver: Fatih Akin im Interview: „Meine Eltern wussten, wie wichtig Bildung ist“. In: Süddeutsche Zeitung. URL: http://www.sueddeutsche.de/karriere/fatih-akin-im- interview-meine-eltern-wussten-wie-wichtig- bildung-ist-1.457496 . [Stand: 13.09.2011]

2 Vgl. Biografie Fatih Akin: http://www.filmportal.de/df/4c/Uebersicht,,,,,,,,2F58287FBBE14628B5723214A896D225,,, ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html. [Stand: 13.09.2011]

3 Vgl. Biografie Fatih Akin: http://www.monstersandcritics.de/archiv/people.php/Fatih_Akin/biographie [Stand:13.09.2011]

4 Vgl. Biografie Fatih Akin: http://www.filmportal.de/df/92/Credits,,,,,,,,2F58287FBBE14628B5723214A896D225credit s,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html und http://www.monstersandcritics.de/archiv/people.php/Fatih_Akin/biographie. [Stand: 13.09.2011] zur Gründung der Produktionsfirma: http://www.corazon-int.de/?a=5 [Stand: 13.09.2011]

5 Vgl. Biografie Fatih Akin: http://www.filmportal.de/df/92/Credits,,,,,,,,2F58287FBBE14628B5723214A896D225credit s,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html. [Stand 13.09.2011]

6 Vgl. Biografie Fatih Akin: http://www.monstersandcritics.de/archiv/people.php/Fatih_Akin/biographie [Stand: 13.09.2011]

7 Vgl. Biografie Fatih Akin: http://www.filmportal.de/df/92/Credits,,,,,,,,2F58287FBBE14628B5723214A896D225credit s,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html. [Stand: 13.09.2011].

8 Vgl. Biographie Fatih Akin: http://www.moviesection.de/regisseure/267-Fatih_Akin [Stand: 13.09.2011].

9 Die folgende Inhaltszusammenfassung basiert auf eigenen Erinnerungen.

Excerpt out of 32 pages

Details

Title
Fatih Akins Film »Solino« im Fremdsprachenunterricht
Subtitle
Ein Didaktisierungsvorschlag
College
Dresden Technical University  (Germanistik)
Grade
1,0
Author
Year
2011
Pages
32
Catalog Number
V192730
ISBN (eBook)
9783656217145
ISBN (Book)
9783656216117
File size
1060 KB
Language
German
Tags
Solino, Fatih Akin, Didaktisierung, Film, Unterricht, DaF, Arbeitsblatt
Quote paper
Jenny Tippelt (Author), 2011, Fatih Akins Film »Solino« im Fremdsprachenunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192730

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