Historische Bedingungsfaktoren der palästinensischen Identität


Hausarbeit, 2001
27 Seiten, Note: sehr gut

Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Volk - Nation - Identität - Theoretische Vorüberlegungen
2.1 Volk
2.2 Nation
2.3 Identität

3 Historische Untersuchung
3.1 Wandlungen im Osmanischen Reich (1850-1914)
3.1.1 Die heilige Einheit der Araber
3.1.2 Ideologien und Identitäten im Angesicht des Zionismus
3.1.3 Die heilige Vorstellung von Palästina
3.2 Großsyrisches Zwischenspiel (1914-1920)
3.3 Die britische Mandatszeit und die Nationalbewegung (1920-1947)
3.3.1 Die Palästinensische Gesellschaft
3.3.2 Die palästinensisch aristokratische Nationalbewegung
3.3.3 Die Entstehungsfaktoren eines palästinensischen Nationalismus
3.4 Die Auswirkungen der Nakba (1948-1967)
3.5 Identitäten in der Palästinensischen Diaspora (1948-1967)
3.5.1 Die Flüchtlinge
3.5.2 Westbank und Gaza-Streifen
3.5.3 Die Palästinenser in Israel
3.6 Die PLO und die palästinensische Identität (1967-1987)

4 Resümee

1 Einleitung

Oktober 2000, das Palästinensische Volk steht auf zur zweiten Volksrevolte gegen die israelische Besatzung. Von Gaza bis Nazareth, von Hebron bis in die Flüchtlingslager im Libanon erschallt einmütig die Forderung nach einem unabhängigen palästinensischen Nationalstaat. Historisch gesehen hat hier eine beachtliche Entwicklung stattgefunden, denn vor nur 85 Jahren gab es weder ein als Palästina definiertes Gebiet, noch ein palästinensisches Volk. An die Vorstellung eines palästinensischen Nationalstaates war deshalb in keinster Weise zu denken. Was war in diesem kurzen Zeitraum, der dem eines Menschenlebens entspricht geschehen? Kann ein Volk in einer nur so kurzen Zeitspanne geboren werden?

In meiner Arbeit möchte ich den Versuch unternehmen die Entstehung und Entwicklung einer kollektiven Identität, die Genese einer Wir-Gruppe, die sich als Palästinenser oder palästinensisches Volk bezeichnen, bzw. von außen als solche benannt werden, nachzuzeichnen. Ich werde die Grundlagen, Faktoren und Mechanismen aufzeigen, die zu der Ausformung einer spezifisch palästinensischen Identität, in Abgrenzung zu konkurrierenden Identitätssystemen, geführt hat und darstellen, wie diese mit der Entstehung einer nationalen Identität korrelierte.

Meine These geht davon aus, daß sowohl das Selbstverständnis als Volk der Palästinenser, als auch die darauf aufbauende Vorstellung einer palästinensischen Nation relativ neue "Erfindungen", bzw. Konstruktionen sind. Diese Identitäts-Konstruktionen sind allerdings keine freischwebenden Ideen, sondern sie beruhen auf der gemeinsamen Tradition einer Gruppe von Menschen mit ähnlicher Vergangenheit und kollektiver Erinnerung, die jedoch immer in unterschiedlicher Weise interpretiert wurde. Die Bevölkerung auf dem Gebiet des ehemaligen britischen Mandatsgebiets Palästina hat, so meine Argumentation, eine Reihe von Identitäts-formationen durchlaufen, die jeweils im historischen, sozialen und politischen Kontext oder aber auch in Konkurrenz mit anderen "befreundeten" oder "fremden" Identitäten standen. In diesem Zusammenhang wird auch die oftmals überinterpretierte Rolle des Zionismus bei der Identitätsbildung der Palästinenser zu hinterfragen sein.

Die Frage nach der Identitätskonstruktion eines Volkes ist ein vergleichsweise junger Forschungsansatz. Während zahlreiche Arbeiten zur palästinensischen Nationsbildung entstanden (Büren[1], Sharaf`[2], Mulish[3]), wurde die Identitätsfrage oft nur am Rande berührt. Erst Helga Baumgarten[4] untersucht die Nationalbewegung im Hinblick auf identitätsstiftende Momente. Nach der Intifada erscheinen dann Arbeiten, die sich konkret mit den Wurzeln und Faktoren der palästinensischen Identitätsbildung beschäftigen: Greenstein (im Vergleich zu anderen Identitätsbildungen),[5] Khalidi gründlich-historisch ( und als besonders bahnbrechend hervorzuheben),[6] Ortlieb sehr theoriebezogen,[7] und Kimmerling aktuell und mit Schwerpunkt auf die sozio-ökonomischen Voraussetzungen.[8]

Meine Darstellung wird versuchen einen historisch-deskriptiven Stil mit soziologischen Interpretationsansätzen zu verknüpfen, denn nur so können imaginäre soziologische Konstrukte wie Identität, Volk oder Nation (denen aber durch ihre Wirksamkeit ein gewisser Realitätscharakter zukommt) historisch nachvollzogen und begründet werden. Deshalb beginne ich meine Arbeit mit der zugrundeliegenden soziologischen Theorie, um dann die einzelnen Perioden der Geschichte des Nahen Ostens vom Ende des Osmanischen Reiches bis zur Intifada 1987 auf der Suche nach der palästinensischen Identitätsbildung darzustellen.

2 Volk - Nation - Identität - Theoretische Vorüberlegungen

Die Erforschung identitätsbildender Prozesse, die Suche nach historischen Komponenten die letztlich dazu geführt haben daß ein Volk als ein Volk erscheint setzt natürlich voraus, daß Begriffe wie Ethnie, Volk und Nation keine ursprünglich gegebenen Bindungen bezeichnen, sondern historisch bedingte Konstrukte mit Prozeßcharakter sind. Dadurch, daß man also bei einem Volk nicht unbedingt eine gemeinsame Herkunft und Kultur postuliert, sondern allein der Glaube an eine gemeinsame Herkunft betont wird, unterscheiden sich neuere Definitionen von Volk gravierend vom klassischen Ethnos-Begriff des Primordialismus.[9]

2.1 Volk

Nach Heckmann der steht der Begriff Volk "... zum einen für die Vorstellung, zum anderen für reale Beziehungen, des Weiteren über ethnische Mobilisierung, für Chancen von "Gemeinschaftshandeln" einer Gruppe.[10] Ähnlich formuliert Elwert Ethnien als: "familienübergreifende und familienverfassende Gruppen, die sich selbst [...] eine kollektive Identität zusprechen", wobei die die Außengrenze bestimmenden Zuschreibungskriterien wandelbar sind.[11] "Die Selbstzuschreibung steht dabei in einem komplexen Wechselverhältnis zur Fremdzuschreibung [...] (, denn) eine Selbstzuschreibung die sich nicht in einer entsprechenden Fremdzuschreibung spiegeln kann, ist instabil."[12]

Besonders im Bezug auf die palästinensische Identitätsfindung gilt, daß die Selbstzuschreibung von kollektiver Identität nicht als Akt des freien Willens erfolgt, sondern in Abwehr, Distanzierung, Anlehnung oder Übernahme auf Fremdzuschreibungen reagiert.[13] Ethnizität kann folglich nicht allein aus der Gruppe selbst heraus erklärt werden, sondern nur im Zusammenhang mit Kommunikations- und Beziehungsgeflechten zu anderen Gruppen und den dahinter liegenden sozialen Prozessen, die ebenfalls im Laufe der Geschichte angelegt worden sind. Dabei ist zu beachten, daß die Grenzen der Gruppen keine "natürlichen" Grenzen sind in denen kulturelle und soziale Einheiten zusammenfallen, sondern oftmals künstlerische Produkte gesellschaftlicher oder politischer Prozesse, wie z.B. der Kolonisation.[14]

2.2 Nation

Eng verbunden mit Volk ist in der Moderne der Begriff der Nation. Auch die Nation läßt sich nicht mehr mit Tributen wie: distinktive Sprache und Jahrhunderte alte einheitliche Kultur beschreiben. Der Sozialwissenschaftler Anderson definiert Nation deshalb als: "vorgestellte politische Gemeinschaft, vorgestellt als begrenzt und souverän". Souveränität bezieht sich dabei auf den Traum der Nation frei zu sein, wobei Maßstab und Symbol dieser Freiheit der souveräne Staat sind. Gleichwohl aber die Gemeinschaft der Nation imaginären Charakter aufweist, besitzt sie auch Programm und Wirklichkeit, da Vorstellungen auch eine spezifische gesellschaftliche Realität bilden können.[15] Im Falle der nationalen Formation ist das Imaginäre, das in dieser Weise realitätsbildent wirkt, das Volk, bzw.: "...eine Gemeinschaft die sich von vornherein in der Institution Staat wiedererkennt, die ihn Angesichts der Existenz anderer Staaten als den "ihrigen" anerkennt und vor allem ihre politischen Kämpfe in seinen Horizont stellt [...]."[16] Da aber moderne Nationen weder eine gegebene ethnische Basis haben, noch so egalitär sind, daß keine Klassenkonflikte vorliegen, muß sich das Volk permanent als nationale Gemeinschaft schaffen. Nationen die im modernen Zeitalter auftreten, müssen also als beides aufgefaßt werden, als Konstrukt und Prozeß.[17] Ethnizität ist dabei als eine Ideologie zur Konstruktion von Volk zu verstehen, denn es gilt ja gerade eine solche einheitsstiftende Wirkung zu erzeugen, durch die eine Gemeinschaft allen als ein "Volk" erscheint und aber auch Grundlage und Ursprung von politischen Macht ist.[18]

In dem Maße wie Gesellschaftsformationen einen nationalen Charakter bekommen, werden Bevölkerungen ethnisiert, d.h. diese werden für die Vergangenheit und Zukunft so dargestellt, als würden sie eine natürliche Gemeinschaft bilden, die per se eine herkunftsmäßige, kulturelle und interessenmäßige Identität hat.[19] Zur Schaffung einer Nation ist deshalb ein gemeinsamen Bewußtsein über eine Anzahl von Identitätselementen notwendig.[20] Eine Nationalbewegung kann nicht existieren, wenn sie sich nicht auf ein bekanntes und geteiltes Identitätsprinzip stützt, das ihre Forderung begründet, aber sie besteht auch nicht, wenn sie sich nicht auf ein Oppositionsprinzip stützt, das den Gegner und die Art des Konflikts bezeichnet.[21]

2.3 Identität

Die Identitätsbildung einer Gesellschaft ist ein komplizierter und vielschichtiger Prozeß der sich auf einer inneren und einer äußeren Ebene abspielt. Die gesellschaftsinterne Ebene ist gekennzeichnet durch das Verhältnis von individueller und kollektiver Identität. Das Wesentliche ist hierbei die Lernfähigkeit und die Leistungen des Individuums. Nach Fabian bezeichnet Identität: "...die Funktion des Subjekts, durch Synthetisierungsleistungen Ich-Konsistenz selbst herzustellen."[22] Die Formung einer spezifisch nationalen Identität wird meist durch politische und intellektuelle Kräfte (soziale Agenten) angestoßen und formuliert, bevor eine allgemeine Identifizierung stattfindet. Der Historiker Miroslav Hroch beschreibt das nationale Erwachens einer Nation in drei Stufen.[23] In der ersten Stufe erweckt eine politische/ geistige Elite noch in relativer Isolation von der Mehrheit der Bevölkerung Elemente einer nationalen Identität, wie Sprache, Kultur oder Geschichte. In der zweiten Phase erfolgt die nationale Mobilisierung, die Ausweitung des Kreises der Beteiligten. In dieser Phase wird ein politisches Programm formuliert. Erst in der dritten Phase beginnt die Mobilisierung breiter Teile der Bevölkerung und die Entstehung einer Massenbewegung. Hroch beschreibt diese Dynamik zwar für die osteuropäischen Nationalbewegungen im 19. Jh., doch wie noch zu zeigen ist, kann eine ähnliche Entwicklungsstruktur auch in der palästinensischen Nationsbildung entdeckt werden. Doch soweit zu den Gesellschaftsinternen Bedingungen der Identitätsbildung. Nach Stuard Hall besteht das wesentliche einer Identität in der Schaffung einer Abgrenzung gegen das Andere: "(identity) ...is partly the relationship between you and the Other". Und Edward Said führt in seinem Nachwort zum "Orientialism" aus: "The development and maintenance of every culture require the existence of another, different and competing alter ego. The Construction of identity [...] involves the construction of opposites and others whose actuelly is always to the contininious interpretation and reinterpretation of their differences from us".

Gesellschaften befinden sich immer im Kontext mit den sie umgebenen oder auf sie einwirkenden Gesellschaften. Deshalb gibt es bei der Identitätsbildung immer auch die externen Faktoren der internationalen Ebene zu beachten. Das gerade externe Faktoren, bzw. äußere, sich auch gegenseitig bedingende Prozesse maßgebliche Wirkung auf die Identitätsentwicklung von Gesellschaften haben und diese Identitäten erst produzieren, wird in der folgenden Untersuchung am Beispiel der palästinensischen Identitätsbildung deutlich werden. Dazu ist es notwendig die jeweils konkreten historischen Prozesse, die die verschiedenen Ausgrenzungsformen- und Mechanismen bedingen, aufzuzeigen. Die hier definierten Begriffsverständnisse von Ethnie, Volk und Nation tragen historischen und gesellschaftsrelevanten Prozessen Rechnung und finden deshalb in der vorliegenden Arbeit Anwendung.

[...]


[1] Büren, Rainer, Ein palästinensischer Teilstaat? Zur internen, regionalen und internationalen Dimension der Palästinafrage, Baden Baden 1982.

[2] Shamil Sharaf, Die Palästinenser. Geschichte der Entstehung eines nationalen Bewußtseins, Wien 1982.

[3] Mulish, Muhammad Y., The Origins of Palestinian Nationalism, New York 1988.

[4] Baumgarten, Helga, Palästina, Befreiung in den Staat. Die palästinensische Nationalbewegung seit 1948, Baden Baden 1991.

[5] Greenstein, Ran, Genalogies of Conflict. Class, Identity, and State in Palestine/ Israel and South Africa, Hannover, London 1995.

[6] Khalidi, Rashid, Palestinian identity. The Construction of Modern National Consciousness, New York 1997.

[7] Ortlieb, Sylvia, Palästinensische Identität und Ethnizität. Genese und Entwicklung des Selbstverständnisses der Palästinenser, Köln 1995.

[8] Kimmerling, Baruch, Zur Entwicklung palästinensischer kollektiver Identitäten, Berliner Debatte Initial 12/ 2, 2001. S. 47-60.

[9] Wichtige Gründungsväter des Primordialismus sind z.B. Shils, Edward, Primordial, Personal, Sacred and Civiel Ties, in: The British Journal of Sociology, Vol.8, No.2, 1957, S. 130-145 und Geertz, Clifford (Hrsg.), Old Societies and New States, New York 1963.

[10] Heckman, Friedrich, Ethnische Minderheiten, Volk und Nation: Soziologie interethnischer Beziehungen, Stuttgard 1992. S. 50-51.

[11] Elwert, George, Ethnizität und Nationalismus, Über die Bildung von Wir-Gruppen, Berlin 1989. S. 22.

[12] Ebd. S. 23.

[13] ­Ebd. S. 26.

[14] Ortlieb, Sylvia, Köln 1995. S. 28.

[15] Heckman, Friedrich, Stuttgard 1992. S. 53.

[16] Balibar, Etienne, Die Nation Form. Geschichte und Ideologie, in, Balibar, Etienne/ Wallerstein, Immanuel (Hrsg.), Rasse - Klasse - Nation. ambivalente Identitäten S. 107-130, Hamburg, Berlin 1988. S. 115.

[17] Khalidi, Rashid, New York 1997. S. Xii.

[18] Balibar, Etienne, Berlin 1988. S. 115.

[19] Ebd. S. 118.

[20] Smith, Anthonie D., The Ethnic Origins of Nations, Oxford 1986. S. 361.

[21] Touraine, Alain, Soziologie als Handlungswissenschaft, Darmstadt 1974. S.199.

[22] Fabian, Rainer. Zum Verhältnis von kollektiver und individueller Identität. Oldenburger Vor-Drucke, Heft 64, Oldenburg 1989. S. 13.

[23] Hroch, Miroslav zur sozialen Charakteristik der Intelligenz in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, in: Wissenschaftliche Zeitschrift der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Reihe 14/2, 1965. S. 230-233.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Historische Bedingungsfaktoren der palästinensischen Identität
Hochschule
Technische Universität Berlin  (Institut für Geschichtswissenschaften)
Veranstaltung
Entstehung von Feindbildern im Konflikt mit Palaestina
Note
sehr gut
Autor
Jahr
2001
Seiten
27
Katalognummer
V1929
ISBN (eBook)
9783638111881
ISBN (Buch)
9783638683722
Dateigröße
467 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Darstellung ueber die Entstehung eines kollektiven Verstaendnisses als Volk der Paleastinenser und eines palaestinensischen Nationalismus vom Osmanischen Reich bis zur ersten Intifada. Mit kurzer Einfuehrung in die theorie von Identitaet, Ethnizitaet und Nationalitaet. 212 KB
Schlagworte
Palaestinenser, Palaestinensische Identitaet, Palaestinensischer Nationalismus, Geschichte Israel/ Palaestina, Kollektive Identitäten, Palaestinensisches Volk, Identität, Ethniziät, Ethnie, Volk, palästinensisches, Palästinenser, arabische, Israel, Westbank, Gaza Streifen, Besetzte Gebiete, Araber, Osmanisches Reich, Geschichte, Nationalismus, arabischer Nationalismus, PLO, Arafat, besetzte Gebiete, zionismus, Zionismus, Nahostkonflikt, Konflikt, Konfliktlinien, historische, historisch, Mittlerer Osten, Jordanien, Identitätsbildung
Arbeit zitieren
Götz Kolle (Autor), 2001, Historische Bedingungsfaktoren der palästinensischen Identität, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1929

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