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Rechtliche Regulierung von Werbung in Kinderprogramm

Titre: Rechtliche Regulierung von Werbung in Kinderprogramm

Élaboration , 2009 , 7 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Peter Grabowitz (Auteur)

Droit- Droit des médias, Droit multimédia, Droit d'auteur
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit gibt einen Überblick über die Regulierungsvorschriften des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags, sowie des Rundfunk-Staatsvertrag betreffend TV-Werbung im Kinderprogramm.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Untersuchungsgegenstand

II. Konkrete / Abstrakte Regulierung

III. Herrschendes Recht

1. Deutscher Werberat

2. RStV / JMStV

a. Quantitative / Absolute Regelungen

b. Abstrakte Regelungen

IV. Fazit

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit untersucht den rechtlichen Rahmen und die bestehenden Regulierungsmechanismen für Fernsehwerbung im Umfeld von Kinderprogrammen in Deutschland, mit dem Ziel aufzuzeigen, wie Kinder vor einer unangemessenen Beeinflussung durch kommerzielle Werbung geschützt werden.

  • Rechtliche Grundlagen des Jugendschutzes in der Rundfunkwerbung
  • Unterscheidung zwischen quantitativen und abstrakten Regulierungsansätzen
  • Die Rolle der freiwilligen Selbstkontrolle durch den Deutschen Werberat
  • Analyse relevanter Bestimmungen aus dem Rundfunkstaatsvertrag (RStV) und Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV)

Auszug aus dem Buch

I. Untersuchungsgegenstand

Der Rundfunk in Deutschland ist aufgrund der Erfahrungen aus der NS-Zeit besonders stark reguliert, da dessen Suggestivkraft, Aktualität und Breitenwirkung nicht missbraucht werden sollen. Dementsprechend unterliegt auch die Fernsehwerbung der Regulierung. Die Gefahren liegen dabei nicht in politischer Meinungsmacht, sondern in der Möglichkeit das Kaufverhalten der Menschen über deren Wahrnehmung von Produkten zu steuern. Zum Schutze des Verbrauchers hat der Gesetzgeber deshalb einen rechtlichen Rahmen für Fernsehwerbung geschaffen. Hierbei treffen Markt- und Verbraucherinteressen aufeinander. Es handelt sich bei diesen um Rechtsgüter, die – direkt oder indirekt – dem Schutz der Verfassung unterstehen. Einer Einschränkung der freien Gestaltung eines Werbespots müssen gewichtige Gründe vorangehen. Pauschale Verbote sind nicht möglich, vielmehr muss für jeden Einzellfall abgewogen werden, ob die jeweils angestrebte Form der Regulierung angemessen ist. Die Angemessenheit bemisst sich dabei anhand der vermeintlichen Gefahren, die abgewehrt werden sollen. Bezogen auf Fernsehwerbung im Rahmen von Kindersendungen greifen zudem die Regulierungen des verfassungsrechtlich verankerten Jugendschutzes.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Untersuchungsgegenstand: Dieses Kapitel erläutert die historische und verfassungsrechtliche Notwendigkeit einer starken Rundfunkregulierung in Deutschland und führt in die Problematik der Werbewirkung auf das Kaufverhalten ein.

II. Konkrete / Abstrakte Regulierung: Hier wird die Differenzierung zwischen exakt messbaren quantitativen Werbebegrenzungen und auslegungsbedürftigen abstrakten Normen für den Jugendschutz vorgenommen.

III. Herrschendes Recht: Dieses Kapitel analysiert die aktuellen Kontrollorgane wie den Deutschen Werberat sowie die maßgeblichen Gesetze RStV und JMStV, die den rechtlichen Rahmen für TV-Werbung abstecken.

IV. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass das aktuelle System, welches auf zivilrechtlicher Klage und Selbstkontrolle basiert, zwar theoretisch existiert, aber bisher kaum durch gerichtliche Präzedenzfälle im Bereich Kinderprogramm konkretisiert wurde.

Schlüsselwörter

Fernsehwerbung, Kinderprogramm, Regulierung, Rundfunkstaatsvertrag, Jugendschutz, Deutscher Werberat, Verbraucherschutz, Medienrecht, Werbeverbot, Schleichwerbung, Zivilrecht, Rundfunk, Kinderschutz, Medienregulierung, Manipulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die rechtlichen Bestimmungen und Schutzmechanismen, die in Deutschland gelten, um Kinder vor einer unangemessenen Beeinflussung durch Fernsehwerbung im Kinderprogramm zu bewahren.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der verfassungsrechtlichen Einordnung der Rundfunkregulierung, der Abgrenzung von konkreten zu abstrakten Regeln sowie der Funktionsweise der freiwilligen Selbstkontrolle in der Werbewirtschaft.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu hinterfragen, ob das bestehende System aus gesetzlichen Vorgaben und privater Selbstkontrolle ausreicht, um Kinder effektiv vor den manipulativen Gefahren zielgruppenspezifischer Werbung zu schützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit angewendet?

Es handelt sich um eine rechtswissenschaftliche und medienanalytische Arbeit, die Gesetze, Staatsverträge und juristische Grundsätze interpretiert und in Bezug auf deren praktische Anwendung im Werbekontext bewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur Regulierung, die Unterscheidung zwischen quantitativen und abstrakten Sachverhalten sowie eine detaillierte Erläuterung der Zuständigkeiten von Werberat und Staatsverträgen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Rundfunkstaatsvertrag (RStV), Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV), Verbraucherschutz, Werbebegrenzung, Jugendschutz und die freiwillige Selbstkontrolle durch den Deutschen Werberat.

Warum gibt es bisher so wenige gerichtliche Entscheidungen zu Werbung im Kinderprogramm?

Der Autor führt dies auf die relative Neuheit der gesetzlichen Rahmenbedingungen, den Charakter der Regelungen als Zivilrecht und das Prinzip zurück, dass ohne privaten Kläger kein Richter aktiv wird.

Welche Rolle spielt die "kindliche Unerfahrenheit" im juristischen Kontext?

Die geschäftliche Unerfahrenheit von Kindern wird als Schutzgut betrachtet; Gesetze untersagen es daher, diese Unerfahrenheit durch direkte Kaufappelle oder suggestive Darstellungen in Werbespots auszunutzen.

Wie unterscheidet der Autor zwischen konkreter und abstrakter Regulierung?

Konkrete Regulierung umfasst messbare Grenzen wie Zeitvorgaben oder explizite Verbotskataloge, während abstrakte Regulierung allgemeine Normen nutzt, die bei gesellschaftlichem Wandel interpretiert werden müssen.

Welche Kritik äußert der Autor abschließend am aktuellen System?

Der Autor merkt kritisch an, dass die Effektivität des Systems aus zivilrechtlicher Klage und Selbstkontrolle fragwürdig bleiben könnte, da bisher keine klärenden Urteile vorliegen, und regt weitere Untersuchungen an.

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Résumé des informations

Titre
Rechtliche Regulierung von Werbung in Kinderprogramm
Université
University of Cologne  (Institut für Medienkultur und Theater)
Note
1,0
Auteur
Peter Grabowitz (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
7
N° de catalogue
V192953
ISBN (ebook)
9783656181637
Langue
allemand
mots-clé
Medienrecht Kinderprogramm Kinderfernsehen Werberegulierung Fernsehwerbung Werbung TV-Werbung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Peter Grabowitz (Auteur), 2009, Rechtliche Regulierung von Werbung in Kinderprogramm, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192953
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