Die/der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, selbständig Überweisungsträger anhand einer vorliegenden Rechnung ausfüllen zu können. Dabei muss sie/er die Anordnung der einzelnen Felder auf dem Überweisungsträger verstanden haben und muss wissen, wo welche Angaben einzutragen sind.
Inhaltsverzeichnis
1. Grundlagen
2. Adressatenbeschreibung
3. Lernziele und Lernbereiche
3.1 Richtziel
3.2 Groblernziel
3.3 Feinlernziel
3.5 Kognitiv
3.6 Affektiv
3.7 Psychomotorisch
4. Organisation
4.1 Lernort
4.2 Arbeitsmittel
4.3 Unterweisungszeitpunkt und Dauer
5. Unterweisungsmethode
6. Aufbau der 4 Stufen Methode
6.1 1.Stufe: Vorbereiten
6.2 2.Stufe: Vormachen und Erklären
6.3 3.Stufe: Nachmachen durch den Auszubildenden
6.4 4.Stufe: Übung und Festigung
7. Unterweisungsablauf nach der 4 Stufen Methode
1. Stufe: Vorbereitung
2. Stufe: Vormachen und Erklären der Arbeitshandlung
3. Stufe: Nachmachen der Arbeitshandlung
4. Stufe: Selbständiges Üben
8. Arbeitszergliederung
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit dient als Unterweisungsleitfaden für Auszubildende zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann. Das primäre Ziel ist es, dem Auszubildenden die fachgerechte Handhabung und das fehlerfreie Ausfüllen eines Überweisungsträgers anhand einer Rechnung zu vermitteln.
- Methodische Vermittlung der 4-Stufen-Methode in der betrieblichen Praxis.
- Strukturierter Aufbau einer Unterweisungseinheit im Servicebereich einer Bank.
- Anleitung zur korrekten Übertragung von Rechnungsdaten in Überweisungsformulare.
- Didaktische Einteilung der Lernziele in kognitive, affektive und psychomotorische Bereiche.
- Reflexion des Lernerfolgs durch praktische Übungen und Kontrollen.
Auszug aus dem Buch
2. Stufe: Vormachen und Erklären der Arbeitshandlung
Zuerst weise ich die Auszubildende/ den Auszubildenden darauf hin, dass sie alle Arbeitsschritte genau beobachten soll.
Danach führe ich die Arbeitshandlung vorbildlich durch, indem ich der Auszubildenden den Überweisungsträger erläutere und die benötigten Bestandteile für diesen auf der Rechnung zeige und mit dem Marker anzeichne. Ich erkläre, welche Position der Rechnung in welche Zeile des Überweisungsträgers übernommen wird.
Am Beispiel der Rechnung der Firma Gruner & Jahr AG & Co KG müssen die Daten folgendermaßen auf den Überweisungsträger übernommen werden: Begünstigter: Gruner + Jahr AG & Co KG, Konto-Nr.: 100100100, Bankleitzahl: 20070000, Kreditinstitut des Begünstigten: Deutsche Bank, Betrag: Rechnungsbetrag 25 €, Kunden-Referenz: Rechnungs-Nr.: 000007, Noch Verwendungszweck: Kunden-Nr.: 000008, Kontoinhaber: Vor und Zuname des Kunden, Konto-Nr. des Inhabers: Kontonummer des Kunden. Achtung: Nur Girokonten dürfen betroffen sein! Keine Sparbücher oder Dergleichen. Datum/Unterschrift: aktuelles Datum und Unterschrift des Kunden.
Wichtig hierbei ist, dass der gesamte Überweisungsbeleg in Druckbuchstaben auszufüllen ist. Ebenso weise ich darauf hin, dass beim Übertragen sorgfältig vorzugehen ist, damit sich keine Zahlendreher einschleichen und wie man bei entstanden Fehlern vorgehen sollte.
Während des Vormachens muss ich besonders darauf achten, dass die Auszubildende/ der Auszubildende auch jeden Arbeitsschritt genau beobachten kann. Abschließend vergewissere ich mich, ob die Auszubildende/ der Auszubildende alles verstanden hat bzw. frage nach, ob noch Unklarheiten bestehen. Danach kann ich zu Stufe 3 übergehen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Grundlagen: Hier werden die Rahmenbedingungen der Unterweisung festgelegt, einschließlich des Ausbildungsberufs, der Arbeitsmittel und des zeitlichen Rahmens.
2. Adressatenbeschreibung: Dieses Kapitel skizziert das Profil des Auszubildenden, seine bisherige schulische Bildung und den aktuellen Wissensstand.
3. Lernziele und Lernbereiche: Hier werden die angestrebten Lernziele in Richt-, Grob- und Feinlernziele sowie in kognitive, affektive und psychomotorische Bereiche gegliedert.
4. Organisation: Dieses Kapitel erläutert die Wahl des Lernorts sowie die Bereitstellung der benötigten Arbeitsmittel für einen störungsfreien Ablauf.
5. Unterweisungsmethode: Begründung für die Wahl der 4-Stufen-Methode als effizientes Instrument zur Vermittlung manueller Fähigkeiten.
6. Aufbau der 4 Stufen Methode: Detaillierte Darstellung der vier Phasen (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen, Üben) und deren spezifische Inhalte.
7. Unterweisungsablauf nach der 4 Stufen Methode: Eine praktische Umsetzungshilfe, die beschreibt, wie der Ausbilder die einzelnen Stufen konkret durchführt und moderiert.
8. Arbeitszergliederung: Eine tabellarische Übersicht, die die Arbeitsschritte, die Vorgehensweise, die Begründung und den Zeitaufwand zusammenfasst.
Schlüsselwörter
Unterweisung, Bankkaufmann, Überweisungsträger, 4-Stufen-Methode, Rechnung, Servicebereich, Auszubildende, Lernziele, Arbeitshandlung, Zahlungsverkehr, Praxisnah, Lernfortschritt, Arbeitszergliederung, Berufsbildung, Bank.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Unterweisung eines Auszubildenden im Bankwesen zum Thema "Ausfüllen eines Überweisungsträgers anhand einer Rechnung".
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die fachgerechte Durchführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, die Anwendung der 4-Stufen-Methode und die didaktische Planung einer Ausbildungseinheit.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Vermittlung der Fähigkeit, selbstständig und fehlerfrei Überweisungsträger auszufüllen, sowie die Festigung dieser Kompetenz durch praktische Übung.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird die bewährte didaktische "4-Stufen-Methode" (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen, Üben) angewandt, um manuelle Arbeitsabläufe praxisnah zu vermitteln.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Herleitung, die konkrete Beschreibung der vier Stufen sowie eine tabellarische Arbeitszergliederung für den Ausbilder.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Unterweisung, Bankkaufmann, Überweisungsträger, 4-Stufen-Methode und Praxisnähe.
Warum ist die Wahl des Lernortes so wichtig?
Der Lernort muss eine störungsfreie Umgebung bieten, um eine Ablenkung durch das Tagesgeschäft im Schalterbereich auszuschließen und die Konzentration auf die Unterweisung zu gewährleisten.
Wie geht der Ausbilder bei einem Fehler des Auszubildenden vor?
Der Ausbilder greift bei groben Fehlern ein, leistet Hilfestellung zur Korrektur und ermutigt den Auszubildenden durch Lob, sobald die Arbeitsschritte korrekt wiederholt wurden.
- Arbeit zitieren
- Graf von Wilhelm Trade (Autor:in), 2005, Ausfüllen eines Überweisungsträgers anhand einer Rechnung (Unterweisung Bankkaufmann / -kauffrau, Finanzassistent / -in), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192958