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Begabung und Förderung in der Musikerziehung

Ist musikalische Begabung angeboren oder erlernbar?

Título: Begabung und Förderung in der Musikerziehung

Tesis (Bachelor) , 2011 , 56 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Sandra Bednorz (Autor)

Musicología - Otras
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Musikalische Begabung und musikalische Früherziehung, zwei Disziplinen die in ihrem speziellen Bezug zur Musik der Forschung der systematischen Musikwissenschaft angehören. Diese setzt sich bekanntlich aus verschiedenen Teilbereichen zusammen. Spätestens mit der Auseinandersetzung dieser verschiedenen Bereiche wird deutlich, dass die Begabtenforschung und pädagogische Bemühungen rund um die Erziehung nicht der gleichen Teildisziplin angehören. Hieraus ergibt sich für die vorliegende Arbeit folgende Fragestellung: Gibt es einen Zusammenhang zwischen der musikalischen Begabung und der musikalischen Früherziehung und wenn ja, wie kann dieser im Einzelnen aussehen?
Um dieser Fragestellung gerecht zu werden, muss zunächst einmal geklärt sein, was eigentlich eine Begabung und speziell auch die musikalische Begabung ist. Hierbei tritt im Alltag immer wieder die für manch einen unerklärliche Tatsache auf: Zwei Pianisten, die die selbe musikalische Entwicklung, bei ein und demselben Lehrer für den gleichen Zeitraum teilten, spielen dessen zum Trotz verschieden. Man gewinnt den Eindruck, dem Einen fällt es etwas leichter als dem anderen und man würde dies wohl damit in Verbindung bringen, dass derjenige vermutlich eine Begabung für das Klavier spielen besitzt. Es steht außer Frage, dass in jedem Falle nur das Benennen aufgrund erbrachter Leistungen nicht ausreichen kann, um Begabung in all ihren Facetten zu erfassen. Da sich der wissenschaftliche Diskurs rund um die Begabung durch eine ungeheuere Begriffsvielfalt auszeichnet, soll der erste Teil meiner Arbeit dazu dienen, Aufschluss über diese Vielfalt und die unterschiedliche Nutzung des Terminus Begabung zu geben und klären, auf welchen Ebenen eine Begabung diagnostiziert werden kann.
In Hinblick auf die musikalische Begabung muss auf Grund der geschichtlichen Zusammenhänge auch näher auf den Begriff der Musikalität und der sich aus ihr schließenden Merkmale eingegangen werden. Ausdrücklich soll hier entgegen der oftmals in der Literatur äquivalenten Benutzung der Begriffe musikalische Begabung und Musikalität gearbeitet werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begabung - musikalische Begabung - Begriffs- und Gegenstandsbestimmung

2.1. Was versteht man unter Begabung

2.2. Musikalische Begabung und Musikalität

Exkurs: Musikalitätstests

3. Begabung vererbt oder erlernbar? – Darstellung der Anlage- Umwelt Debatte

3.1. Vererbungsthesen

3.2. Anlage- Umwelteinflüsse

4. Musikalische Entwicklungspsychologie

4.1. Musikalischen Früherziehung

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der musikalischen Begabung und der musikalischen Früherziehung, um zu klären, ob und wie diese Bereiche interagieren und welche Rolle sie im pädagogischen Kontext spielen.

  • Begriffliche Differenzierung von Begabung, Musikalität und Hochbegabung
  • Die Anlage-Umwelt-Debatte in Bezug auf musikalische Fähigkeiten
  • Entwicklungspsychologische Grundlagen der musikalischen Entwicklung
  • Pädagogische Legitimation und Konzepte der musikalischen Früherziehung
  • Kritische Reflexion von Musikalitätstests als Diagnoseinstrumente

Auszug aus dem Buch

2.2. Musikalische Begabung und Musikalität

Wie schon angedeutet kann Begabung auf den verschiedensten Gebieten auftreten. So auch auf der Ebene der Musik. Im Folgenden soll daher näher auf die musikalische Begabung und deren begriffliches Umfeld eingegangen werden.

Zu Beginn dieses Abschnittes möchte ich auf das schon angesprochene Alltagsverständnis eines Begriffes zurückkommen. Denn zweifelsohne stellt sich auch hier die Frage, wie musikalische Begabung und Musikalität außerhalb des wissenschaftlichen Fundus verstanden werden. Das Alltagsverständnis dieser beiden Begriffe setzt sich aus einer weiten Spanne zusammen. Es lässt sich wohl kaum in ein paar Sätzen zusammenfassen. Jeder Mensch hat wohl seine eigene Vorstellung vom "musikalisch sein". Trotzdem lassen sich vier grobe Richtungen in den Beschreibungen dieser Begriffe erfassen: Erlebnisfähigkeit, (damit ist das Musikempfinden/-nachempfinden und der Sinn für Musik gemeint) musikpraktische Fähigkeiten (hierzu gehören z.B. Lieder singen, Rhythmus haben, Musik gestalten), kognitive Fähigkeiten (Musik und Noten gut lernen können) und einen allgemein- musischen Bereich (z.B. kreativ sein) (vgl. Gembris 2002: 24). Sicherlich ist das Alltagsverständnis nicht belanglos, vor allem für die Praxisrelevanz, doch die alleinige Beschäftigung mit Begriffen über das Alltagsverständnis reicht nicht aus, um den Versuch des Absteckens jener Begriffe zu unternehmen. Deswegen soll im Folgenden dargestellt werden, welche wissenschaftlichen Definitionen für den Begriff der musikalischen Begabung unternommen wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Fragestellung zur Beziehung zwischen musikalischer Begabung und Früherziehung sowie Klärung der Notwendigkeit einer differenzierten Begriffsarbeit.

2. Begabung - musikalische Begabung - Begriffs- und Gegenstandsbestimmung: Fundierte Auseinandersetzung mit der Komplexität des Begabungsbegriffs und der Notwendigkeit, Musikalität von musikalischer Begabung abzugrenzen, ergänzt durch einen Exkurs zu Musikalitätstests.

3. Begabung vererbt oder erlernbar? – Darstellung der Anlage- Umwelt Debatte: Analyse der Ursprungsfrage musikalischer Begabung im Spannungsfeld zwischen Vererbung und Umwelteinflüssen.

4. Musikalische Entwicklungspsychologie: Untersuchung der musikalischen Entwicklung als interaktionistischer Prozess, der die Grundlage für die pädagogische Arbeit in der musikalischen Früherziehung bildet.

5. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse mit dem Fokus auf die Praxisrelevanz für Musikpädagogen und die Bedeutung einer gezielten Förderung.

Schlüsselwörter

Musikalische Begabung, Musikalität, Früherziehung, Anlage-Umwelt-Debatte, Entwicklungspsychologie, Sozialisation, Musikalitätstests, Begabtenforschung, Hochbegabung, Musikpädagogik, Potenzial, Lernprozess, musikalisches Verhalten, Disposition, Förderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem wissenschaftlichen Diskurs um den Begriff der musikalischen Begabung und dessen Bedeutung für die musikalische Früherziehung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Begriffsbestimmung, die Anlage-Umwelt-Debatte, entwicklungstheoretische Aspekte und die Funktion musikalischer Früherziehung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen musikalischer Begabung und musikalischem Unterricht zu klären und die pädagogische Relevanz dieses Wissens für die Förderung von Kindern herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse und der kritischen Reflexion bestehender musikpädagogischer und musikpsychologischer Ansätze basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die begriffliche Klärung von Begabung, die Analyse der Ursprungsdebatte (Anlage vs. Umwelt) sowie die Untersuchung der musikalischen Entwicklungsphasen und deren Relevanz für die Früherziehung.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter der Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen musikalische Begabung, Musikalität, Sozialisation, Anlage-Umwelt-Interaktion und Förderung.

Welche Rolle spielen Musikalitätstests in der Arbeit?

Musikalitätstests werden als diagnostische Instrumente kritisch betrachtet; die Arbeit hinterfragt deren empirische Validität und pädagogischen Nutzen.

Wie bewertet die Autorin die Bedeutung des Ursprungs der Begabung für die Praxis?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass es für die pädagogische Praxis weniger entscheidend ist, woher die Begabung stammt, als vielmehr, dass vorhandenes Potenzial durch adäquate Förderung unterstützt wird.

Was bedeutet das "stabile" versus "entwickelnde" Begabungspotenzial bei Gordon?

Gordon unterscheidet zwischen einer sich entwickelnden Begabung, die durch Umwelteinflüsse beeinflussbar ist, und einer stabilen Begabung, die ab einem gewissen Alter (ca. neun Jahre) als weitgehend festgelegt gilt.

Warum ist das Alltagsverständnis von Musikalität für die Arbeit von Bedeutung?

Es dient als Ausgangspunkt, um zu verdeutlichen, wie heterogen der Begriff der Musikalität verstanden wird, was wiederum die Notwendigkeit wissenschaftlicher Präzisierung und Abgrenzung unterstreicht.

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Detalles

Título
Begabung und Förderung in der Musikerziehung
Subtítulo
Ist musikalische Begabung angeboren oder erlernbar?
Universidad
Technical University of Braunschweig  (Musik und Musikpädagogik)
Calificación
2,0
Autor
Sandra Bednorz (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
56
No. de catálogo
V193196
ISBN (Ebook)
9783656182085
ISBN (Libro)
9783656182573
Idioma
Alemán
Etiqueta
musikalische begabung kontext früherziehung Anlage- Umwelt- Debatte Musikalität Testverfahren der musikalischen Begabung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sandra Bednorz (Autor), 2011, Begabung und Förderung in der Musikerziehung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193196
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Extracto de  56  Páginas
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