Discours- und Histoireanalyse des Kinderromans „Großvater und die Wölfe“ von Per Olov Enquist


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012
22 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorbemerkung

2. Zur Theorie des Erzählens

3. Inhaltsangabe

4. Die Discours-Analyse nach Genette
4.1 Zeit
4.2 Modus
4.2.1 Distanz
4.2.2 Fokalisierung
4.3 Stimme

5. Die Histoire-Analyse
5.1 Histoire als Zeitorganisation
5.2 Narrative Strukturen
5.3 Die Ordnung der dargestellten Welt - Semantische Räume
5.4 Handlung als Grenzüberschreitung
5.5 Ereignistypen und Ereignistilgung

6. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Vorbemerkung

In folgender Seminararbeit werden die narratologischen Analyse-Verfahren des Discours und der Histoire, welche im Rahmen des Seminars geübt wurden, anhand des Kinderromans„Großvater und die Wölfe“von Per Olov Enquist angewandt. Der Roman wurde im Jahr 2003 unter anderem mit dem LUCHS des Jahres der ZEIT und Radio Bremen ausgezeichnet. Enquists Werk ist besonders ansprechend für Schüler der dritten oder vierten Jahrgangsstufe. Sie finden eine Vielzahl an Identifikationsfiguren im Text und werden durch die abenteuerliche Geschichte zum Lesen motiviert.„Wie Erhebungen gezeigt haben, nimmt Abenteuerliteratur in der Lektüre der Heranwachsenden eine deutliche Spitzenstellung ein, wobei der Höhepunkt des Interesses bei den Zehn- bis Zwölfjährigen liegt.“1 Die Lektüre eignet sich aus pädagogisch-psychologischer Sicht hervorragend für den Einsatz in der Grundschule und zum Ziel der Lesefreude und -motivation.

2. Zur Theorie des Erzählens

Im Rahmen der narratologischen Analyse des Kinderromans sollte zunächst der Begriff des Erzählens geklärt werden.

Unter Erzählen versteht man eine sprachliche Handlung, an welcher sich drei Dimensionen unterscheiden lassen:2

Zunächst„(...) ist das Erzählen eine Sprachhandlung, die in einem bestimmten Kontext zwischen einem Erzähler und einem oder mehreren Rezipienten stattfindet.“3 Diese Kommunikation kann sowohl mündlich als auch schriftlich zwischen Autor und Lesern gestaltet sein.„Eine zweite Dimension der Erzählhandlung umfasst das, was mitgeteilt wird: den Erzählinhalt, nämlich bestimmte Figuren, Schauplätze und Ereignisse, die sich zu einer Geschichte zusammenfügen.“4

Schließlich ist auch die Präsentation einer Geschichte, also das Wie des Erzählens als dritte Dimension interessant. Hierzu zählen stilistische und rhetorische Mittel, Gestaltungsmöglichkeiten der Erzählstimme sowie das Verhältnis zwischen Erzählzeit und erzählter Zeit.5

Weiter muss man grundsätzlich zwischen faktualem und fiktionalem Erzählen unterscheiden:6

Faktuale Erzählungen sind Teil der realen Kommunikation und bestehen aus Sätzen, die vom Leser als wahrheitsheischende Behauptungen des Autors verstanden werden. Im Gegensatz dazu sind fiktionale Texte zwar ebenso Teil einer realen Kommunikation, allerdings gestalten sie neben der realen auch noch eine imaginäre Kommunikationssituation, in der ein erfundener Erzähler das Wort hat.„Fiktionale Rede stellt Sachverhalte als wirkliche dar, ohne jedoch eine Referenz dieser Darstllung auf unsere Wirklichkeit zu beanspruchen.“7 Im Falle des Buches„Großvater und die Wölfe“handelt es sich um einen fiktionalen Text, der von einem erfundenen Erzähler wiedergegeben wird. Besonders ist hier jedoch, dass der Autor in seiner Erzählung seine persönlichen Erlebnisse mit seinen Enkelkindern verarbeitet. Der Roman weist also Authentizitätsmerkmale auf. Dennoch wird er nicht als faktualer Text angesehen. Es handelt sich um einen Kinderroman, welcher zum Genre der Abenteuerromane gehört. Auch wenn sich die Erzählung auf reale Fakten stützt, erhält man dennoch keinerlei Anhaltspunkte darüber, ob die Geschichte sich genauso zugetragen hat und ob die vorgestellten Charaktere im wirklichen Leben so existieren. Dies ist typisch für Abenteuerliteratur. Der Inhalt der Geschichte wird vom Autor als potential real dargestellt und vom Leser auch entsprechend aufgenommen.8

Bei der Analyse unterscheidet man nun also zwischen dem Erzählten und dem Erzählvorgang. In Anlehnung an Gérhard Genette spricht Martínez hier auch von dem Was des Erzählens, der histoire, und dem Wie des Erzählens, dem sogenannten discours.9

Im Folgenden wird anhand des Kinderromans„Großvater und die Wölfe“von Per Olov Enquist eine Discours- und eine Histoire-Analyse durchgeführt.

3. Inhaltsangabe

Zum besseren Verständnis der folgenden Arbeit ist zunächst eine kurze Inhaltsangabe des Beispielromans hilfreich. Das Buch„Großvater und die Wölfe“von Per Olov Enquist spielt in Schweden und handelt von der Expedition der sechsjährigen Mina in Begleitung ihrer kleinen Schwester Moa, des Cousins Marcus und dessen Schwester Ia sowie ihres Großvaters zum Dreihöhlenberg.

Nachdem Mina im Traum von einem Krokodil gebissen wurde und nun Angst davor hat, dass dieses zurückkehrt und ihr etwas antut, wendet Mina sich an ihren Großvater, welcher mit seinen ausgefallenen Ideen meist besseren Rat weiß als die anderen Erwachsenen. Er schlägt Mina eine Expedition zum Dreihöhlenberg vor, denn nach einer solchen Expedition werde sie vor nichts mehr Angst haben. Zusammen mit Moa, Ia und Marcus sowie dem Großvater und dessen Frau Gunilla fährt Mina zum Ferienhaus nach Värmland. Zunächst wird die Expedition nur geplant und vorbereitet, doch auch dabei erlebt die Gruppe bereits einige Abenteuer: Sie sehen einen Bären und finden ein Wolfsjunges, welches zwei Tage mit den Kindern im Ferienhaus verbringt. Bereits hier wird deutlich, dass die Expedition nicht so harmlos ist wie sie zunächst erscheint. Als sie endlich aufbrechen, dauert es nicht lange und die große Katastrophe trifft ein: Der Großvater bricht sich kurz vor Erreichen des Gipfels das Bein, die Wanderer sitzen hilflos auf dem Berg fest und müssen die Nacht mit zwei Wölfen in einer Höhle verbringen. Am nächsten Morgen muss die Älteste der Kinder, Ia, schließlich in Begleitung von Großvaters Hund Mischa den Weg zurück ins Tal finden, um dort Gunilla zu Hilfe zu holen, welche den Rettungsdienst alarmiert. Als der Rettungshubschrauber dann eintrifft, können nicht nur die Wanderer gerettet werden, sondern auch die beiden Wölfe, auf welche zwei Wilderer Jagd machten und welche nun von der Polizei gefasst werden können. Als Gipfel der ganzen Expedition stellt die Gruppe bei ihrer Rettung fest, dass sie die Nacht auch neben einer bewohnten Bärenhöhle verbrachten.

Im Laufe der Handlung wird deutlich, dass nicht nur der Großvater, sondern auch die Kinder realisieren, mit welchen Gefahren sie konfrontiert werden. Sie lernen, dass man zusammenhalten muss und wie man verantwortungsbewusst handelt. Letztendlich erscheint Mina ihre Angst vor dem Krokodil blödsinnig, da sie nun gelernt hat, dass es in der Realität Situationen gibt, welche eine wirkliche Gefahr darstellen und dass es auf Menschen ankommt, die für einen da sind und auf die man sich verlassen kann.

4. Die Discours-Analyse nach Genette

Wie bereits erwähnt beschreibt der Begriff discours die Ebene des Erzählens und umfasst alle literarischen Techniken, die der Vermittlung und Präsentation einer Geschichte dienen und welche sich auf der Textoberfläche ableiten lassen. Innerhalb der Erzählebene unterscheidet man„(...) zwischen der Erzählung (oder auch dem <Text der Geschichte>, verstanden als der schriftliche oder mündliche Diskurs, der von einem Geschehen erzählt) und dem Erzählen (verstanden als der Akt, der diesen Diskurs hervorbringt) (…).10

Die Discours-Analyse gliedert sich in die drei Kategorien Zeit, Modus und Stimme, auf welche nun anhand des Beispielromans eingegangen wird.

4.1 Zeit

„Wie jedes Geschehen ist auch der Akt des Erzählens selbst ein zeitliches Phänomen.“11 Generell kann man nach Günther Müller zwei Zeitvorgänge unterscheiden, nämlich die Erzählzeit und die erzählte Zeit.12 Erzählzeit beschreibt die Zeit,„(...) die ein Erzähler für das Erzählen seiner Geschichte benötigt und die sich (…) nach dem Seitenumfang der Erzählung bemißt.“13 Im Fall unseres Romans handelt es sich hierbei also um die 138 Seiten, die das Buch umfasst. Dies stellt einen angemessenen Umfang für die Leser der Geschichte dar, welche als Schüler der dritten oder vierten Jahrgangsstufe dazu in der Lage sind, die ersten Ganzschriften zu lesen.

Die erzählte Zeit meint im Gegensatz dazu die Dauer der erzählten Geschichte. Es handelt sich also um die Zeit von Minas Alptraum, welcher als Auslöser für die Expedition des Großvaters mit seinen Enkeln zum Dreihöhlenberg gilt, über die Tage, an denen die Expedition tatsächlich stattfindet bis hin zu dem Zeitpunkt drei Wochen nach Minas Alptraum, bei dem die Familie wieder zusammentrifft und Mina und ihr Großvater über die Geschehnisse reflektieren. Die erzählte Zeit umfasst also grob drei Wochen, welche auf 138 Druckseiten wiedergegeben wird.

Erzählungen zeichnen sich durch ein spezifisches Verhältnis von Erzählzeit und erzählter Zeit aus, dem Erzähltempo.

Nach Genette ist das Verhältnis von Erzählzeit und erzählter Zeit systematisierbar nach den drei Aspekten Ordnung, Dauer und Frequenz.14

Mit der Frage nach der Ordnung ist gemeint, in welcher Reihenfolge das Geschehen vermittelt wird.„Für jeden narrativen Text ist ein zeitliches Nacheinander konstitutiv.“15 Die Abfolge eines Geschehens in der Zeit und die Abfolge seiner Darstellung im Rahmen der Erzählung stimmen aber nicht immer überein. Die chronologische Ordnung eines Geschehens in einer Erzählung kann umgestellt oder umgekehrt werden, man spricht hier von einer möglichen Anachronie der Ereignisfolge. Bei„Großvater und die Wölfe“ist die Erzählung von einem Gespräch zwischen Großvater und Mina gerahmt, welches gegenwärtig stattfindet:

Also es war so. Obwohl Mina sich nachher fast nicht mehr daran erinnerte, wie es angefangen hatte. Sie sagte, dass sie damals noch so klein gewesen sei und Angst bekommen habe. Danach hatte sie fast nie mehr solche Angst gehabt. Wie das zugegangen war, wusste sie nicht richtig. Groß vater erinnerte sie manchmal daran. Dann sagte sie nur:„ Ja, aber das war doch im Früher. Da war ich doch noch so klein. “Obwohl„ im Früher “nur drei Wochen her war. Komisch, dass man in drei Wochen groß werden kann.

Man kann es auch nicht. Aber so fing es an. 16

Dieses Gespräch wird nochmals am Ende des Romans aufgegriffen.17 Das eigentliche Geschehen wird rückblickend, aber in chronologischer Reihenfolge wiedergegeben und erzählt die Ereignisse der letzten drei Wochen. Grundsätzlich spricht man nach Genette von einer Analepse, wenn ein Ereignis nachträglich dargestellt wird, das zu einem früheren Zeitpunkt stattgefunden hat als dem, den die Erzählung bereits erreicht hat.18 In unserem Fall handelt es sich jedoch nicht um eine Analepse im klassischen Sinn, da im Grunde genommen die gesamte Erzählung eine Rückwende ist und nur ausgehend vom Rahmengespräch zwischen Großvater und Mina dargestellt wird. Es handelt sich hier um eine komplette Analepse, bei der Reichweite und Umfang identisch sind und welche eine lückenlos bis an die Gegenwart heranreichende Erzählung darstellt.19

Die chronologische, logische Abfolge der Erzählung erleichtert dem jungen Adressaten das Leseerlebnis. Das Geschehen wird verständlich und weitgehend ohne Zeitsprünge dargestellt. Ein Beispiel für eine Prolepse findet sich am Ende des ersten Großkapitels„Eine schreckliche Nacht“:

Zuerst war es die schreckliche Nacht mit dem Krokodil. Dann kam das andere, was passierte, und am Schluss die beinah lebensgefährliche Expedition zum Dreih ö hlenberg und das, was mit dem Wolfsjungen geschah. 20

Hier wird ein Ausblick auf das noch folgende Geschehen gegeben. Es handelt sich um eine Vorausdeutung, eine vorwegnehmende Darstellung in der Erzählung.21 Auch dies dient dem Verständnis des Lesers. Denn so weiß das Kind stets, an welcher Stelle des Geschehens es sich gerade befindet und welche weiteren Ereignisse es erwarten kann. Zugleich hält dies den Spannungsbogen aufrecht und spornt auch schwache Leser zum Weiterlesen an.

Der Aspekt der Dauer fragt danach wie lange die Darstellung eines Geschehens beansprucht. Das Verhältnis der Dauer von Erzählzeit und erzählter Zeit variiert in der Regel. Man unterscheidet fünf Variationen der Erzähldauer:22

[...]


1 Baumgärtner, Alfred Clemens / Launer, Christoph: Abenteuerliteratur. In: Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur. Band 1. Grundlagen - Gattungen. Baltmannsweiler: Schneider 20054, S.429.

2 Vgl. Martínez, Matías (Hg.): Handbuch Erzählliteratur. Theorie, Analyse, Geschichte. Stuttgart: J.B. Metzler 2011, S.1.

3 Martínez, Matías (Hg.): Handbuch Erzählliteratur. Theorie, Analyse, Geschichte. Stuttgart: J.B. Metzler 2011, S.1.

4 Martínez, Matías (Hg.): Handbuch Erzählliteratur. Theorie, Analyse, Geschichte. Stuttgart: J.B. Metzler 2011, S.1.

5 Martínez, Matías (Hg.): Handbuch Erzählliteratur. Theorie, Analyse, Geschichte. Stuttgart: J.B. Metzler 2011, S.1.

6 Vgl. Martínez, Matías/Scheffel, Michael: Einführung in die Erzähltheorie. München: C.H. Beck 20034, S.10.

7 Martínez, Matías (Hg.): Handbuch Erzählliteratur. Theorie, Analyse, Geschichte. Stuttgart: J.B. Metzler 2011, S.9.

8 Vgl. Baumgärtner, Alfred Clemens / Launer, Christoph: Abenteuerliteratur. In: Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur. Band 1. Grundlagen - Gattungen. Baltmannsweiler: Schneider 20054, S.417.

9 Martínez, Matías (Hg.): Handbuch Erzählliteratur. Theorie, Analyse, Geschichte. Stuttgart: J.B. Metzler 2011, S.1.

10 Martínez, Matías/Scheffel, Michael: Einführung in die Erzähltheorie. München: C.H. Beck 20034, S.30.

11 Martínez, Matías/Scheffel, Michael: Einführung in die Erzähltheorie. München: C.H. Beck 20034, S.30.

12 Vgl. Martínez, Matías/Scheffel, Michael: Einführung in die Erzähltheorie. München: C.H. Beck 20034, S.31.

13 Martínez, Matías/Scheffel, Michael: Einführung in die Erzähltheorie. München: C.H. Beck 20034, S.31.

14 Martínez, Matías/Scheffel, Michael: Einführung in die Erzähltheorie. München: C.H. Beck 20034, S.32.

15 Martínez, Matías/Scheffel, Michael: Einführung in die Erzähltheorie. München: C.H. Beck 20034, S.32.

16 Enquist, Per Olov: Großvater und die Wölfe. München: dtv 2005, S.7f.

17 Vgl. Enquist, Per Olov: Großvater und die Wölfe. München: dtv 2005, S.136f.

18 Vgl. Martínez, Matías/Scheffel, Michael: Einführung in die Erzähltheorie. München: C.H. Beck 20034, S.33.

19 Vgl. Martínez, Matías/Scheffel, Michael: Einführung in die Erzähltheorie. München: C.H. Beck 20034, S.35.

20 Enquist, Per Olov: Großvater und die Wölfe. München: dtv 2005, S.15.

21 Vgl. Martínez, Matías/Scheffel, Michael: Einführung in die Erzähltheorie. München: C.H. Beck 20034, S.33.

22 Vgl. Martínez, Matías/Scheffel, Michael: Einführung in die Erzähltheorie. München: C.H. Beck 20034, S.33.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Discours- und Histoireanalyse des Kinderromans „Großvater und die Wölfe“ von Per Olov Enquist
Hochschule
Universität Passau
Note
2,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
22
Katalognummer
V193250
ISBN (eBook)
9783656184416
ISBN (Buch)
9783656185383
Dateigröße
576 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
discours-, histoireanalyse, kinderromans, großvater, wölfe, olov, enquist
Arbeit zitieren
Laura Ostermaier (Autor), 2012, Discours- und Histoireanalyse des Kinderromans „Großvater und die Wölfe“ von Per Olov Enquist, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193250

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