Heinrich Schütz, auch als Vater der deutschen Musik bekannt, hat mit seinem Werk der Geistlichen Chormusik 1648 mehr als nur eine Sammlung von Stücken in motettetischem Stil erschaffen. Dieses Werk kann rückblickend als Vereinigung der musikalischen Traditionen der Renaissance und des Barocks gesehen werden und dient nicht nur der Bestätigung für die Meisterhaftigkeit Schützens. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es nicht nur die Geistliche Chormusik von Schütz vorzustellen, sondern sie ebenso in den zeitlichen Kontext einzubetten. Dabei soll vorab die Beschreibung der Mehrstimmigkeit und ihre Entstehungs- sowie Entwicklungsgeschichte dazu dienen einen Gesamteindruck von dem Themenbereich zu bekommen und um natürlich wichtige Ereignisse, die im späteren Verlauf der Arbeit Relevanz finden, aufzuarbeiten. Hierbei wird die Motette eine wichtige Rolle spielen. Nachdem ich dann die Zentralsten Ereignisse aus dem Leben von Schütz knapp dargestellt habe, soll explizit auf die Geistliche Chormusik eingegangen werden. Hier wird der Schwerpunkt auf den in der Entwicklungsgeschichte vorangestellten zentralen Merkmalen liegen. Nach einer kurzen Erläuterung des Rezeptionsgeschehens rund um die Geistliche Chormusik, möchte ich anhand einer beispielhaften Analyse des Stückes "O lieber Herre Gott, wecke uns auf" Erarbeitetes verdeutlichen. Insgesamt soll die vorliegende Arbeit einen überblick verschaffenden Charakter zum Ziel haben.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Einblick in die Entstehung und Entwicklung der Mehrstimmigen Vokalmusik
3. Über das Werk und seinen Kontext: die Geistliche Chormusik
3.1. Zeitgeschichtlicher Hintergrund und Schütz
3.2. Geistliche Chormusik von 1648
3.3. Rezeptionsgeschichte
4. Ein analytischer Einblick
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Geistliche Chormusik von Heinrich Schütz aus dem Jahr 1648 nicht nur vorzustellen, sondern in ihren historischen Kontext einzubetten. Dabei wird untersucht, wie Schütz musikalische Traditionen der Renaissance und des Barock vereint und welche Rolle der Kontrapunkt sowie die Sprachvertonung in diesem Werk einnehmen.
- Historische Entwicklung der mehrstimmigen Vokalmusik
- Biografischer und zeitgeschichtlicher Kontext von Heinrich Schütz
- Strukturelle Besonderheiten der Geistlichen Chormusik von 1648
- Analyse der Motette "O lieber Herre Gott, wecke uns auf" (SWV 381)
- Rezeptionsgeschichte und Bedeutung des Werkes als Lehrstück
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Heinrich Schütz, auch als Vater der deutschen Musik bekannt, hat mit seinem Werk der Geistlichen Chormusik 1648 mehr als nur eine Sammlung von Stücken in motettetischem Stil erschaffen. Dieses Werk kann rückblickend als Vereinigung der musikalischen Traditionen der Renaissance und des Barocks gesehen werden und dient nicht nur der Bestätigung für die Meisterhaftigkeit Schützens. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es nicht nur die Geistliche Chormusik von Schütz vorzustellen, sondern sie ebenso in den zeitlichen Kontext einzubetten. Dabei soll vorab die Beschreibung der Mehrstimmigkeit und ihre Entstehungs- sowie Entwicklungsgeschichte dazu dienen einen Gesamteindruck von dem Themenbereich zu bekommen und um natürlich wichtige Ereignisse, die im späteren Verlauf der Arbeit Relevanz finden, aufzuarbeiten.
Hierbei wird die Motette eine wichtige Rolle spielen. Nachdem ich dann die Zentralsten Ereignisse aus dem Leben von Schütz knapp dargestellt habe, soll explizit auf die Geistliche Chormusik eingegangen werden. Hier wird der Schwerpunkt auf den in der Entwicklungsgeschichte vorangestellten zentralen Merkmalen liegen. Nach einer kurzen Erläuterung des Rezeptionsgeschehens rund um die Geistliche Chormusik, möchte ich anhand einer beispielhaften Analyse des Stückes "O lieber Herre Gott, wecke uns auf" Erarbeitetes verdeutlichen. Insgesamt soll die vorliegende Arbeit einen überblick verschaffenden Charakter zum Ziel haben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, das Werk Geistliche Chormusik von Schütz in den musikgeschichtlichen Kontext einzuordnen und durch eine Analyse exemplarisch zu beleuchten.
2. Einblick in die Entstehung und Entwicklung der Mehrstimmigen Vokalmusik: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Ursprünge der Polyphonie, von der Notation des gregorianischen Chorals bis hin zur Gattung der Motette.
3. Über das Werk und seinen Kontext: die Geistliche Chormusik: Hier wird der historische Hintergrund von Schütz beleuchtet und eine detaillierte Beschreibung der Sammlung von 1648 sowie deren Rezeptionsgeschichte gegeben.
4. Ein analytischer Einblick: Dieses Kapitel widmet sich der detaillierten musikalischen Analyse der Motette "O lieber Herre Gott, wecke uns auf" (SWV 381).
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und würdigt die Bedeutung von Schütz als Komponisten, der durch meisterhaften Kontrapunkt und Affektdarstellung zwei Epochen verbindet.
Schlüsselwörter
Heinrich Schütz, Geistliche Chormusik, Barock, Renaissance, Vokalmusik, Mehrstimmigkeit, Motette, Kontrapunkt, Sprachvertonung, Affektlehre, Polyphonie, Musikgeschichte, SWV 381, Protestantische Kirchenmusik, Kompositionstechnik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Geistlichen Chormusik von Heinrich Schütz aus dem Jahr 1648, ihrer Einordnung in die Musikgeschichte und ihrer Bedeutung für die protestantische Kirchenmusik.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zu den Schwerpunkten zählen die Geschichte der mehrstimmigen Vokalmusik, das Leben und Wirken von Heinrich Schütz sowie die musikalische Analyse ausgewählter Motetten.
Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?
Das Ziel ist es, das Werk Geistliche Chormusik vorzustellen, in den historischen Kontext einzubetten und die kompositorische Meisterhaftigkeit von Schütz anhand von Analysebeispielen zu verdeutlichen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Autorin verwendet einen musikwissenschaftlichen Ansatz, der deskriptive historische Einordnungen mit einer beispielhaften, analytischen Untersuchung einer konkreten Motette kombiniert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Entstehungsgeschichte der Mehrstimmigkeit, den biografischen Hintergründen von Schütz, den spezifischen Merkmalen der Geistlichen Chormusik und deren Rezeptionsgeschichte.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Heinrich Schütz, Geistliche Chormusik, Kontrapunkt, Vokalmusik, Barock und Affektlehre beschreiben.
Warum wird im Titel der Arbeit "Mehrstimmigkeit" hervorgehoben, obwohl das Werk im Barock entstand?
Obwohl im Barock die Monodie aufkam, ist die Geistliche Chormusik von 1648 eine bewusste Rückbesinnung auf die traditionelle, polyphone Satzart der Motette, was die Autorin ausführlich begründet.
Welche Rolle spielt die Motette "O lieber Herre Gott, wecke uns auf" für die Analyse?
Dieses Stück dient als konkretes Fallbeispiel, um die Anwendung des Kontrapunktes, die Imitationstechnik und die sprachgebundene Affektdarstellung von Schütz praktisch zu illustrieren.
- Citation du texte
- Sandra Malik (Auteur), 2011, Mehrstimmige Vokalmusik am Beispiel der "Geistlichen Chormusik" von Heinrich Schütz 1648, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193318