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Soziale Stadt

Ziele und Erfolge einer integrierten und sozial orientierten Stadtpolitik

Titre: Soziale Stadt

Dossier / Travail de Séminaire , 2010 , 25 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Benjamin Scholz (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Démographie, Urbanisation et Aménagement du territoire
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In der vorliegenden Arbeit geht es um das Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“. Schwerpunkt dabei sind die Ziele und Erfolge dieses Programms. Um sich dem Inhalt und der Thematik der Sozialen Stadt zu nähren wird zunächst das Programm als Teil der deutschen Städtebauförderung
vorgestellt. Dazu werden die Ausgangslage, die Besonderheiten und die Entwicklung des Programms vorgestellt.
Anschließend wird auf die Programmziele eingegangen. Dazu werden wichtige Handlungsfelder und die eingesetzten Instrumente erläutert.
Zum Abschluss werden die bisherigen Erfolge des Programms zusammengefasst und es wird ein kurzer Ausblick auf die zukünftigen Aufgaben und mögliche Weiterentwicklungen der Sozialen Stadt gegeben. Zusätzlich werden zwei konkrete Beispielprojekte aus der Praxis vorgestellt. Dadurch soll noch einmal die praktische Relevanz des Programms für die Stadtentwicklung verdeutlicht werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Allgemeiner Hintergrund des Programms „Soziale Stadt“

2.1 Entwicklung und Ausgangssituation

2.2 Rechtliche Grundlagen

3 Programmziele

3.1 Programmgebiete

3.2 Handlungsfelder

3.3 Instrumente

3.3.1 Aktivierung und Beteiligung

3.3.2 Ressourcenbündelung

3.3.3 Quartiersmanagement

3.3.4 Monitoring und Evaluierung

4 Erfolge und Auswirkungen des Programms

5 Zukünftige Aufgaben und Weiterentwicklungen

6 Beispiele

7 Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Seminararbeit untersucht das Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“. Das primäre Ziel besteht darin, die Ziele, die methodische Ausrichtung und die bisherigen Erfolge dieses integrierten, sozial orientierten Stadtentwicklungsprogramms zu analysieren und kritisch zu beleuchten.

  • Historische Entwicklung und Einordnung in die deutsche Städtebauförderung
  • Strukturbezogene und gebietsbezogene Programmziele
  • Handlungsfelder und ihre Bedeutung für die Quartiersentwicklung
  • Strategische Instrumente wie Quartiersmanagement und Bürgerbeteiligung
  • Bewertung der bisherigen Programm-Erfolge und zukünftige Herausforderungen

Auszug aus dem Buch

3.3.3 Quartiersmanagement

Als weiteres Schlüsselinstrument zur erfolgreichen Programmumsetzung wird die Einrichtung eines sogenannten Quartiersmanagements in den Programmgebieten angesehen. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich dabei um die Einrichtung eines lokalen Managements in den Gebieten. Das Quartiersmanagement ist ein „strategischer Ansatz zum systematischen Aufbau von selbst tragenden sowie nachhaltig wirksamen personellen und materiellen Strukturen im und für das Quartier“ (BMVBS, 2008:23). Die Aufgabenbereiche und die Organisation des Quartiersmanagements sind äußerst komplex. Zudem gibt es bislang keinen allgemein gültigen Ansatz wie ein solches Management aufgebaut werden soll.

Insgesamt geht es darum, dass die verschiedenen Ebenen, die an der Programmumsetzung beteiligt sind, durch das Quartiermanagement vernetzt werden. Die drei wichtigsten Ebenen sind die Verwaltungsebene, die intermediäre Ebene und die Quartiersebene. Die intermediäre Ebene hat dabei die Aufgabe zwischen der Verwaltungsebene und Quartierebene zu vermitteln und gebietsbezogene Koordination zwischen den Akteuren zu leiten. Dadurch soll eine Verknüpfung der Verwaltungs- und Lebenswelt im Quartier sichergestellt werden. Abbildung 4 zeigt wie ein Quartiersmanagement, in diesem 3 Ebenen Modell, theoretisch organisiert ist. Neben der Komplexität wird deutlich, dass versucht wird in das Quartiersmanagement alle Akteure einzubeziehen und in Kommunikation miteinander zu bringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle stadtentwicklungspolitische Problemlage in Deutschland und stellt das Programm „Soziale Stadt“ als Antwort auf soziale Benachteiligungen vor.

2 Allgemeiner Hintergrund des Programms „Soziale Stadt“: Dieses Kapitel verortet das Programm innerhalb der deutschen Städtebauförderung und erläutert dessen rechtliche Basis sowie die historische Genese.

3 Programmziele: Hier werden die gebiets- und strukturbezogenen Ziele sowie die Auswahlkriterien für Programmgebiete, die Handlungsfelder und die zentralen Steuerungsinstrumente definiert.

4 Erfolge und Auswirkungen des Programms: Eine Analyse der bisherigen Programmwirkungen basierend auf qualitativen Daten und bundesweiten Befragungen zur Quartiersentwicklung.

5 Zukünftige Aufgaben und Weiterentwicklungen: Das Kapitel diskutiert Empfehlungen für eine nachhaltige Verstetigung der Projekterfolge und die Notwendigkeit ressortübergreifender Kooperation.

6 Beispiele: Die Arbeit veranschaulicht die theoretischen Konzepte anhand von zwei konkreten Fallbeispielen aus Berlin-Neukölln und Duisburg-Marxloh.

7 Zusammenfassung: Abschließende Betrachtung der Relevanz des Programms als lernendes System für eine integrierte und sozial orientierte Stadtpolitik.

Schlüsselwörter

Soziale Stadt, Stadtentwicklung, Städtebauförderung, Quartiersmanagement, soziale Segregation, Bürgerbeteiligung, Gebietsbezogene Ziele, Strukturbezogene Ziele, Ressourcenbündelung, Nachhaltigkeit, Stadtteilkultur, Integrierter Handlungsansatz, Armutsbekämpfung, Monitoring, Quartiersentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ als Instrument einer modernen, sozial orientierten Stadtpolitik zur Aufwertung benachteiligter Quartiere.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung und Zielsetzung des Programms, die praktischen Handlungsfelder, der Einsatz von Quartiersmanagement und die wissenschaftliche Bilanz der bisherigen Erfolge.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Untersuchung der Ziele und Erfolge einer integrierten Stadtpolitik und die Klärung, wie das Programm die Lebensbedingungen in problematischen Stadtquartieren verbessert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Statusberichten, offiziellen Leitfäden und qualitativen Ergebnissen bundesweiter Befragungen des Deutschen Instituts für Urbanistik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Programmhintergründe, die Programmziele, die Instrumente (wie Aktivierung und Quartiersmanagement) sowie eine Erfolgsanalyse und Praxisbeispiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Soziale Stadt, Stadtentwicklung, Quartiersmanagement, soziale Segregation und Bürgerbeteiligung.

Warum wird das Programm als „lernendes Programm“ bezeichnet?

Es wird als lernend bezeichnet, da es keine starren Vorgaben macht, sondern offen gegenüber neuen Erkenntnissen aus der Praxis und fortlaufenden Anpassungen an lokale Gegebenheiten ist.

Welche Rolle spielt das Quartiersmanagement in der Praxis?

Das Quartiersmanagement dient als lokaler Motor und Mittler zwischen der Verwaltungsebene, den Akteuren vor Ort und den Bewohnern, um eine Vernetzung im Sinne einer integrierten Stadtteilentwicklung zu ermöglichen.

Wie werden Erfolge der Sozialen Stadt gemessen?

Da harte quantitative Daten oft fehlen, stützt sich die Erfolgsmessung vor allem auf qualitative Befragungen der kommunalen Ansprechpartner vor Ort.

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Résumé des informations

Titre
Soziale Stadt
Sous-titre
Ziele und Erfolge einer integrierten und sozial orientierten Stadtpolitik
Université
RWTH Aachen University  (Geographisches Institut)
Cours
Hauptseminar "Trends, Herausforderungen und Chancen der Stadtentwicklung"
Note
1,7
Auteur
Benjamin Scholz (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
25
N° de catalogue
V193431
ISBN (ebook)
9783656184072
ISBN (Livre)
9783656187196
Langue
allemand
mots-clé
Soziale Stadt Städtebauförderung Quartiersmanagement benachteiligte Stadtquartiere
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Benjamin Scholz (Auteur), 2010, Soziale Stadt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193431
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Extrait de  25  pages
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