Sicher ist nach neueren Studien, dass weniger der "großstädtische Lebensstil" an sich der Grund für Vereinsamung ist, sondern viel mehr das eigene Streben nach einem höheren Status. Resultierend aus dem Wunsch sich selbst zu verwirklichen, Anerkennung zu finden und sich mit sich selbst identifizieren zu können, steuert die Mehrheit der Stadtbevölkerung in die soziale Einsamkeit.
Dipl.-Ing. Kay Raddatz
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Stadt - Eine Brutstätte
- Zusammensetzung der Stadtgesellschaft
- Auswirkung der Herkunft
- Eine Definition der Stadt
- Die Stadtbewohner
- Und Heute?
- Ergebnis
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Entwicklung des Gemeinschaftsgefühls in Großstädten, insbesondere im westlichen Kulturkreis. Sie analysiert die theoretischen Ansätze von Louis Wirth und setzt sie in Bezug zu neueren Sichtweisen und Forschungsergebnissen. Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Frage zu beantworten, ob das Gemeinschaftsgefühl in der Großstadt schwindet, sich verändert oder erhalten bleibt.
- Entwicklung des Gemeinschaftsgefühls in Großstädten
- Theoretische Ansätze von Louis Wirth
- Moderne Sichtweisen und Forschungsergebnisse
- Vergleichende Analyse von Gemeinschaftsgefühl in Großstädten
- Aktualitätsbezug der Ergebnisse
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung stellt den Untersuchungsrahmen der Arbeit vor und definiert den Fokus auf den westlichen Kulturkreis. Sie begründet diese Einschränkung mit der Verfügbarkeit differenzierter Literatur und dem hohen Tempo des Wandels in anderen Teilen der Welt.
- Das Kapitel „Die Stadt - Eine Brutstätte“ befasst sich mit der Zusammensetzung der Stadtgesellschaft und der regenerierenden Wirkung der Zuwanderung. Es analysiert Wirths Ansicht, dass die Stadt als „Schmelztiegel der Rassen, Völker und Kulturen“ fungiert und ein ständiger Zuzug von außerhalb notwendig ist, um ihre Struktur zu erhalten.
Schlüsselwörter
Gemeinschaftsgefühl, Großstadt, Stadtentwicklung, Stadtgesellschaft, Urbanität, Louis Wirth, Lebensform, Kulturkreis, Zuwanderung, soziale Integration, kosmopolitisches Leben, Wandel, Forschungsergebnisse, Aktualitätsbezug.
Häufig gestellte Fragen
Warum empfinden viele Menschen in Großstädten Einsamkeit?
Studien deuten darauf hin, dass weniger der städtische Lebensstil selbst, sondern das individuelle Streben nach Status und Selbstverwirklichung zur sozialen Isolation führen kann.
Wer war Louis Wirth und was ist seine Theorie zur Stadt?
Louis Wirth war ein Soziologe, der die Stadt als „Schmelztiegel“ von Rassen und Kulturen beschrieb und untersuchte, wie Urbanität als spezifische Lebensform das Sozialverhalten prägt.
Schwindet das Gemeinschaftsgefühl in der modernen Großstadt?
Die Arbeit untersucht, ob das Gemeinschaftsgefühl tatsächlich abnimmt oder ob es sich lediglich in neue, andere Formen der sozialen Integration verwandelt.
Welche Rolle spielt die Zuwanderung für die Stadtgesellschaft?
Zuwanderung wirkt regenerierend auf die Stadtstruktur und trägt zur Vielfalt und ständigen Erneuerung der urbanen Gesellschaft bei.
Was bedeutet „kosmopolitisches Leben“ im Kontext dieser Arbeit?
Es beschreibt die Weltoffenheit und die Vermischung verschiedener kultureller Hintergründe, die für das Leben in westlichen Großstädten charakteristisch sind.
Warum fokussiert sich die Arbeit auf den westlichen Kulturkreis?
Dies begründet sich durch die Verfügbarkeit differenzierter Literatur und das spezifische Tempo des Wandels in westlichen Metropolen im Vergleich zu anderen Regionen.
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- Kay Raddatz (Autor), 2003, Entwicklung des Gemeinschaftsgefühls in Großstädten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19352