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Herausforderung "Ehrenamt" in Non-Profit-Organisationen

Die NPOs im Gefüge von Gewinnwirtschaft und Gemeinnützigkeit

Titel: Herausforderung "Ehrenamt" in Non-Profit-Organisationen

Bachelorarbeit , 2011 , 39 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Maylin Fröhlich (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Egal, ob es sich um eine gewinnorientierte Unternehmung handelt, die mit dem Verkauf von Brötchen und Kaffee ihr Geld verdient oder um eine Non-Profit-Organisation (im folgenden NPO), die ein ge-meinnütziges Ziel verfolgt: die Begründungen in der aktuellen Literatur, warum es gerade jetzt so wichtig ist, mit „neuen“ Erfolgsfaktoren wie der Unternehmenskultur die Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Unternehmung zu sichern oder zumindest zu verbessern, laufen im allgemeinen auf das Gleiche hinaus. Häufig genannt werden die sich immer weiter verstärkende Globalisierung, die Finanzkrise mit all ihren Folgen, die Kürzung von staatlichen Geldern und vor allen Dingen der vermehrte Rückzug des Staates aus der sozialen Verantwortung.
Um diesen Szenarien nicht nach einiger Zeit zu erliegen, ist es zu einer der Hauptaufgaben jeglicher Organisation geworden eine Resistenz gegenüber außerbetrieblichen Einflüssen zu entwickeln. Bereits in den 80er Jahren waren wissenschaftliche Untersuchungen in diesem Themenbereich in den Betrachtungswinkel von einigen Autoren aufgenommen worden und auch heute ist die Thematik nicht mehr wegzudenken. Jedoch besteht bezüglich der NPOs immer noch ein Rückstand des wissenschaftlichen Standards. Es bietet sich geradezu an die Unternehmenskultur mit all ihren Facetten speziell in dieser Organisationsform zu analysieren, da sich nur hier diese Art der Mitgliederstruktur finden lässt, welche den Faktor Mensch wesentlich in den Mittelpunkt der Unternehmung stellt.
Im Rahmen dieser Arbeit soll davon ausgegangen werden, dass eine auf den Menschen ausgerichtete Unternehmenskultur und Führung langfristig die Grundlage für den unternehmerischen Erfolg bilden. Dadurch wird außerdem eines der grundlegende Ziele avisiert, eine Unternehmung aufzubauen, die trotz instabilen und schwierigen äußeren Rahmenbedingungen ihre eigene innere Stabilität und Kontinuität nicht verliert und so an langfristiger Überlebensfähigkeit gewinnt.
Welchen Stellenwert die Unternehmenskultur in einer Non-Profit-Organisation einnehmen kann, und welche Rolle dabei das einzusetzende Personal übernimmt, soll anhand der folgenden Forschungsfrage genauer untersucht werden:
Lassen sich Auswirkungen durch den gleichzeitigen Einsatz von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern in Non-Profit-Organisationen im Bereich der Unternehmenskultur feststellen?
Zur praxisnahen Verdeutlichung der theoretischen Untersuchungen wird das Technische Hilfswerk als Beispielorganisation dienen....

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Problemstellung und Zielsetzung

Methodik/Aufbau der Arbeit

Teil 1: Die Non-Profit-Organisation

1.1 Zum Begriff der NPO´s

1.2 Eine spezifische Problemstellung: Der Einsatz von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern

1.2.1 Hauptamtlichkeit

1.2.2 Ehrenamtlichkeit

1.2.3 Mögliche Konflikte

1.3 Das Technische Hilfswerk

Zwischenfazit (Auswirkungen bzw. Lösungsansätze bezüglich der Mitgliederstruktur von NPO im THW)

Teil 2: Die Unternehmenskultur

2.1 Begrifflichkeit und Wirkungsweise

2.2 Entstehung und Einführung - Eine Auswahl an Methoden

2.3 Unterstützende Instrumente

2.3.1 Leitbild, Mission, Vision

2.3.2 Angewandte Instrumente im THW

2.4 Das Führungsverhalten als Determinante der Unternehmenskultur

2.4.1 Rahmenbedingungen

2.4.2 Kontrolle versus Vertrauen – zwei Alternativen für die Führungsriege

Zwischenfazit (Das spezifische Führungsverhalten im THW)

Teil 3: Schlussbetrachtung: Manifestation der Zusammenhänge

Teil 4: Persönliche Erkenntnisse

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des gleichzeitigen Einsatzes von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern auf die Unternehmenskultur in Non-Profit-Organisationen, wobei das Technische Hilfswerk (THW) als Beispielorganisation dient, um Strategien für eine erfolgreiche Führung und Identifikation trotz unterschiedlicher Motivationsstrukturen aufzuzeigen.

  • Analyse der Besonderheiten von Non-Profit-Organisationen hinsichtlich ihrer Mitgliederstruktur.
  • Untersuchung des Spannungsfeldes zwischen extrinsisch motiviertem Hauptamt und intrinsisch motiviertem Ehrenamt.
  • Betrachtung der Rolle der Unternehmenskultur als stabilisierender Faktor für Organisationen.
  • Evaluation von Führungsinstrumenten (Vertrauen vs. Kontrolle) im Kontext des THW.
  • Erörterung der Bedeutung von Leitbildern und Leitsätzen für die Identifikation mit der Organisation.

Auszug aus dem Buch

1.2.1 Hauptamtlichkeit

Mitarbeitern dieser Kategorie wird grundsätzlich eine extrinsische Motivation unterstellt – die Notwendigkeit der Existenzsicherung. Nach Pradel (1993, S. 1) geben sie Zeit, Wissen und Arbeitskraft und erhalten als Gegenleistung die (finanziellen) Mittel zur Befriedigung der individuellen Bedürfnisse.

Dem gegenüber stehen die Tatsachen der verhältnismäßig geringen Vergütung und den außergewöhnlichen Arbeitszeiten in vielen Einsatzbereichen der NPO. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass es neben dem Anteil der extrinsischen Motivation ebenfalls einen intrinsischen geben muss. Ganz treffend zitiert Pradel Rauschenbach (1988, S. 225, Hervorhebung hinzugefügt): „Unbezahlt für andere arbeiten kann nur, wer erstens materiell gesichert ist und wer zweitens über Zeit verfügt. [...] Basis der unentgeltlichen Arbeit für andere ist die individuelle, familiäre oder sozialstaatliche Absicherung der eigenen Existenz.“

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es werden die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit dargelegt, die sich mit der Bedeutung der Unternehmenskultur in NPOs unter Berücksichtigung des THW als Fallbeispiel befasst.

Teil 1: Die Non-Profit-Organisation: Dieses Kapitel definiert den Begriff der NPO und beleuchtet das spezifische Spannungsfeld durch den Einsatz von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, ergänzt durch eine Vorstellung des Technischen Hilfswerks.

Teil 2: Die Unternehmenskultur: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Unternehmenskultur, ihre Entstehung sowie unterstützende Instrumente erörtert und die Bedeutung des Führungsverhaltens als entscheidende Determinante analysiert.

Teil 3: Schlussbetrachtung: Manifestation der Zusammenhänge: Die Untersuchungsergebnisse werden zusammengeführt und es wird ein resümierendes Fazit über die Bedeutung der Unternehmenskultur in NPOs gezogen.

Teil 4: Persönliche Erkenntnisse: Die Autorin reflektiert ihre eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse, die sie während der Erstellung der Arbeit über das THW und das Thema gewonnen hat.

Schlüsselwörter

Non-Profit-Organisation, Unternehmenskultur, Technisches Hilfswerk, Ehrenamt, Hauptamt, Führung, Identifikation, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Leitbild, Mitarbeiterführung, Organisationskultur, Vertrauen, Kontrolle, soziales Engagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie sich der gleichzeitige Einsatz von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern in Non-Profit-Organisationen auf die Unternehmenskultur auswirkt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Besonderheiten der NPO-Mitgliederstruktur, die Rolle der Unternehmenskultur bei der Mitarbeiterbindung sowie das Spannungsfeld zwischen haupt- und ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Auswirkungen auf die Unternehmenskultur zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Führungskräfte diese Prozesse positiv beeinflussen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, die durch die Fallstudie des Technischen Hilfswerks (THW) praktisch veranschaulicht wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Unternehmenskultur, deren Entstehung, den notwendigen Instrumenten (wie Leitbildern) und der Rolle des Führungsverhaltens als entscheidende Determinante.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Unternehmenskultur, Non-Profit-Organisation, Ehrenamt, Führung, Identifikation und intrinsische Motivation.

Warum wurde das Technische Hilfswerk (THW) als Beispiel gewählt?

Das THW dient als praxisnahes Beispiel, da es als Bundesbehörde eine für NPOs typische Struktur aus ehrenamtlichen Helfern und hauptamtlichem Personal aufweist.

Wie bewertet die Autorin die Unternehmenskultur im THW?

Die Autorin sieht das THW als eine Organisation im Wandel, die zwar Kulturelemente geschaffen hat, sich aber noch in der Umsetzungs- und Festigungsphase befindet.

Was ist die Schlussfolgerung bezüglich des Führungsstils in NPOs?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass ein "Vertrauens-Kontroll-Mix" die beste Lösung für NPOs darstellt, wobei der Fokus stark auf Vertrauen liegen sollte, um intrinsisch motivierte Ehrenamtliche nicht zu demotivieren.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Herausforderung "Ehrenamt" in Non-Profit-Organisationen
Untertitel
Die NPOs im Gefüge von Gewinnwirtschaft und Gemeinnützigkeit
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,0
Autor
Maylin Fröhlich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
39
Katalognummer
V193603
ISBN (eBook)
9783656185833
ISBN (Buch)
9783656186021
Sprache
Deutsch
Schlagworte
NPO ehrenamtliche Mitarbeiter THW hauptamtliche Non-Profit-Organisation Unternehmenskultur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maylin Fröhlich (Autor:in), 2011, Herausforderung "Ehrenamt" in Non-Profit-Organisationen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193603
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Leseprobe aus  39  Seiten
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