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Exegese Exodus 3,1-14 "Moses Berufung"

Titre: Exegese Exodus 3,1-14 "Moses Berufung"

Exégèse , 2007 , 23 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Sarah Maria Fuhrmanski (Auteur)

Théologie - Théologie biblique
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Um eine wissenschaftlich fundierte Exegese schreiben zu können, ist es von Nöten, die hebräische Sprache zu beherrschen. Da diese Exegese ohne Hebräischkenntnisse verfasst wird, erscheint es zunächst ratsam, eine möglichst formale Bibelübersetzung, wie z.B. die der Neuen Zürcher Bibel zu wählen. Ich stelle dieses Anliegen, möglichst nah am Urtext zu bleiben, jedoch nicht an erste Stelle und entscheide mich für die Übersetzung der Luther-Bibel, die sich zwischen einer rein formalen und einer dynamisch-gleichwertigen Übersetzung einordnen lässt. Meine Wahl fällt aus verschiedenen Gründen auf die Übersetzung Martin Luthers: a) die Schönheit der Sprache Luthers spielt für mich eine große Rolle, b) es ist für mich von Bedeutung, ob man – wie heutzutage fast immer – rein wissenschaftlich an Übersetzungen feilt, die möglichst nah am Urtext sind, oder ob jemand wie Martin Luther mit „ein recht, frum, treu, vleissig, forchtsam, Christlich, geleret, erfarn, geübt hertz“ Verstand und Gefühl in seiner Übersetzung in Verbindung bringt. c) Bei Christina Hoegen-Rohls wird auch deutlich, dass Luther ja gar nicht so weit vom Urtext entfernt ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

A Vorbereitung der exegetischen Arbeit

1 Textpräsentation in differenzierter Verseinteilung

2 Begründete Auswahl einer Bibelübersetzung

3 Kreativer Zugang zum ausgewählten Text

B Exegetische Arbeit am ausgewählten Text

1 Textabgrenzung und Kontextanalyse

1.1 Textabgrenzung

1.2 Kontextanalyse

2 Strukturanalyse

3 Trennung von Tradition und Redaktion

4 Formgeschichte

4.1 Gattungszuordnung

4.2 Sitz im Leben

4.3 Sitz im Buch

5 Bestimmung wichtiger Schlüsselbegriffe

C Ertrag der exegetischen Arbeit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die wissenschaftliche Exegese des biblischen Textes Exodus 3,1-14. Dabei soll der Text in seinem literarischen Kontext analysiert, redaktionsgeschichtlich untersucht und theologisch eingeordnet werden, um die Bedeutung der Theophanie und der Berufung Moses zu verdeutlichen.

  • Literarische Struktur und Kontextanalyse des Abschnitts
  • Quellenkritische Untersuchung und Unterscheidung von Tradition und Redaktion
  • Formgeschichtliche Bestimmung (Heiligtumslegende vs. Berufungsgeschichte)
  • Theologische Bedeutung des Jahwenamens in Exodus 3,14
  • Die Rolle Moses als Mittler zwischen Gott und dem Volk Israel

Auszug aus dem Buch

B.1.1 Textabgrenzung

Der große Erzählstrang über das Leben Moses im Buch Exodus weist nur wenige größere Zäsuren auf. Im vorliegenden Fall gibt es eine Zäsur vor Ex 3,1. Wahrscheinlich war ursprünglich der Erzählstrang über Mose in Midian (Ex 2,15 – 4,19) durchgängig. Um die Bedeutung der Theophanie in Ex 3 hervorzuheben, fügte man wohl Ex 2,23-25 ein, um eine große Zäsur zum Vorhergehenden zu setzen. „Lange Zeit aber danach starb der König von Ägypten“ (Ex 2,23) markiert einen beachtlichen Zeitwechsel. In der Zeit gibt es in Ägypten einen Herrscherwechsel. Des Weiteren finden wir auch einen Wechsel des Themas sowie einen Personenwechsel vor. In Ex 2 geht es um die Biographie Moses. Erst gegen Ende von Ex 2 in V.23 und vor allem weiter in Ex 3 bringt sich Gott wieder ins Spiel, indem er sich zuerst an seinen Bund mit den Erzvätern erinnert und sich daraufhin Mose offenbart.

Die Verse 23-25 aus Ex 2 betrachte ich jedoch als Zäsur an sich. Sie betonen, dass ein neuer Zeitabschnitt beginnt und dienen quasi als Einleitung für die folgende Perikope. Eine Zäsur zwischen Ex 3,14 und 3,15 ist nicht auszumachen. Der Dialog zwischen Gott und Mose geht weiter und findet in Ex 4,13.14a seinen Höhepunkt. Ich würde also die nächste bedeutende Zäsur zwischen Ex 4,17 und 4,18 setzen, da man sowohl einen sehr markanten Orts- und Zeitwechsel, als auch einen Personenwechsel erkennen kann (Ex 4,18: „Mose ging hin und kam wieder zu Jitro, seinem Schwiegervater…“). Ein Themenwechsel liegt insofern auch vor, dass Mose sich jetzt bald aufmacht und nach Ägypten zieht, um Gottes Auftrag zu erfüllen.

Zusammenfassung der Kapitel

A Vorbereitung der exegetischen Arbeit: Dieses Kapitel befasst sich mit der methodischen Vorbereitung der Exegese, einschließlich der Textsegmentierung und der Begründung der Wahl der Lutherbibel.

B Exegetische Arbeit am ausgewählten Text: Hier erfolgt die eigentliche exegetische Untersuchung, unterteilt in Kontextanalyse, Strukturanalyse, quellenkritische Untersuchung, formgeschichtliche Einordnung und die Bestimmung zentraler Schlüsselbegriffe.

C Ertrag der exegetischen Arbeit: Das Fazit fasst die theologische Relevanz von Ex 3,1-14 zusammen, insbesondere im Hinblick auf die Offenbarung des Gottesnamens und die Bedeutung der Berufung Moses.

Schlüsselwörter

Exodus, Mose, Theophanie, Berufung, Jahwe, Gottesname, Exegese, biblische Textanalyse, Alten Testament, Erzväter, Bund, Religionsstifter, Gesetzgeber, Midian, Dornbusch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt eine exegetische Analyse der biblischen Perikope Exodus 3,1-14 dar, die im Rahmen eines Proseminars am Institut für Evangelische Theologie verfasst wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Berufung Moses, die Gottesoffenbarung am brennenden Dornbusch, die Offenbarung des Jahwenamens sowie die quellenkritische Trennung von Tradition und Redaktion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Text Exodus 3,1-14 wissenschaftlich zu erschließen und seine Bedeutung innerhalb des Buches Exodus und des gesamten Alten Testaments zu bestimmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden klassische exegetische Methoden angewandt, insbesondere die Kontext- und Strukturanalyse, die Traditions- und Redaktionskritik sowie die formgeschichtliche Untersuchung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Textabgrenzung, die Analyse des Mikro- und Makrokontextes, die quellenkritische Zerlegung in J- und E-Traditionen sowie die formgeschichtliche Bestimmung der Gattung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Mose, Berufung, Theophanie, Jahwe, Bund und Exegese.

Warum ist die Wahl der Lutherbibel als Grundlage begründet?

Die Autorin wählt die Lutherbibel aufgrund der sprachlichen Schönheit, der Nähe zum Urtext und der Verbindung von intellektuellem Verständnis mit emotionalem Ausdruck durch die sakrale Wirkung des parataktischen Erzählstils.

Welches Problem stellt der Vers 14 in der Forschung dar?

Vers 14 stellt die Forschung vor die Frage, ob er ursprünglich zur E-Tradition gehörte oder nachträglich von einem Redaktor eingefügt wurde, da er die einzige explizite Deutung des Jahwenamens im Alten Testament enthält.

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Résumé des informations

Titre
Exegese Exodus 3,1-14 "Moses Berufung"
Université
University of Münster  (Institut für Evangelische Theologie und ihre Didaktik)
Cours
Proseminar: Einführung in die wissenschaftliche Arbeit am Alten Testament
Note
1,7
Auteur
Sarah Maria Fuhrmanski (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
23
N° de catalogue
V193657
ISBN (ebook)
9783656186304
ISBN (Livre)
9783656189497
Langue
allemand
mots-clé
Exegese Dornbusch Berufung Mose Exodus 3.1-14 Proseminar Altes Testament ohne Hebräisch Einführung
Sécurité des produits
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Citation du texte
Sarah Maria Fuhrmanski (Auteur), 2007, Exegese Exodus 3,1-14 "Moses Berufung", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193657
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Extrait de  23  pages
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