Die US-kolumbianischen Verhandlungen über einen Kanalvertrag [Panama] und deren Scheitern (1901-1903)


Hausarbeit (Hauptseminar), 2003
28 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Hoffnung — Der Weg zum Herrán-Hay-Vertrag
1. Das Kanalbedürfnis der USA
2. Ziele und Aktivitäten der Neuen Kanalgesellschaft
3. Kolumbien: Krieg oder Kanal?
a) Diplomatie? Carlos Martínez Silva in Washington
b) Souveränität oder Kanal? José Vicente Conchas Frustration
4. Zusammenfassung des ersten Teils — Der Herrán-Hay-Vertrag als letzter gescheiterter Ansatz

II. Enttäuschung: Separation als Lösung
1. Bogotá: Entscheidungsfindung zum Herrán-Hay-Vertrag
2. Panama: Die neue Schutzmacht USA
a) Das Kanalbedürfnis Panamas
b) Panama: Fremdbestimmung durch Bogotá?
c) Die Verbindungen der Verschwörer

III. Zusammenfassung

Verzeichnis der verwendeten Literatur

Einleitung

Der kolumbianische Senat lehnte am 12. August 1903 einstimmig den Herrán-Hay-Vertrag über einen Kanalbau durch die Regierung der USA auf der Landenge von Panama ab. Senatoren für Panama waren José Agustín ‚El Maestro’ Arango,[1] Juan B. Pérez y Soto und José Domingo de Obaldía, der sich sich nur Minuten vor der Abstimmung zurückzog. Obaldía war Gouverneur von Panamá, als eine revolutionäre Gruppe in Panama-Stadt am 3. November 1903 die Unabhängigkeit des departamento von Kolumbien erklärte, und wurde später zweiter Präsident des neuen Staates. Arango war eine der zentralen Figuren der Gruppierung, welche Panamas Unabhängigkeit betrieb.

Am 19. Juni 1903, einen Tag vor dem Zusammentreten des Senats zu seiner außerordentlichen Sitzungsperiode zur Debatte des Herrán-Hay-Vertrags, äußerte eine 29 Personen umfassende Gruppe Panamaer per Telegramm an den Regierungschef José Manuel Marroquín ihre Meinung:

„Colombianos residentes y nacidos Istmo, sin distinción colores políticos, consideramos vital importancia aprobación Tratado Herrán-Hay, que consulta intereses y aspiraciones actuales y futuras. Improbar Tratado, cuando trabájase hacer adoptar vía Nicaragua, equivaldría decretar ruina del Istmo, causando mal sin reparación y sin medida, y daría origen sentimientos antipatrióticos.

[Panamá, Junio 19 de 1903.]

JOSE AGUSTIN ARANGO.- Federico Boyd.- MANUEL AMADOR GUERRERO.- [...]“[2]

Zusammen mit den beiden weiteren zentralen Figuren der späteren Unabhängigkeitspartei forderte der Senator Arango hier sehr deutlich eine Ratifizierung des Herrán-Hay-Vertrags durch das kolumbianische Parlament. Da dieses Telegramm nicht die einzige panamaische Meinungsäußerung für den Kanalbau zu den Bedingungen desselben Vertrags darstellt,[3] liegt es nahe, auch den anderen Abgeordneten aus Panama eine befürwortende Haltung zum Kanalbau zu unterstellen. Der Senator Obaldía kann den Befürwortern der Unabhängigkeit nicht ganz ferngestanden haben, wenn diese später mit seiner Präsidentschaft einverstanden waren. Im Abgeordnetenhaus war Panama u.a. von Federico Boyd, Ricardo Arias, José María Chiari und Alejandro Orillac vertreten, alle Unterzeichner des Telegramms vom 19. Juni.[4] Senator Pérez y Soto und der Abgeordnete Oscar Terán aber wurden 1904 ihrer Haltung gegen die panamaische Loslösung wegen vom kolumbianischen Kongreß als hijos beneméritos de la patria colombiana ausgezeichnet.[5]

Warum lehnte der kolumbianische Senat den Herrán-Hay-Vertrag ab? Hatten die Senatoren noch mehr Gründe im Auge als den Verlust der Souveränität über ein Stück des nationalen Territoriums in Gestalt der Einrichtung einer Kanalzone nach den Bedingungen des Herrán-Hay-Vertrags bedeutete? Wie sind die Meinungsbildungsprozesse über den Kanalvertrag in Bogotá und in Panama verlaufen? Auf welchem Hintergrund erklärt sich das seltsame Verhalten zumindest der beiden Senatoren Obaldía und Arango aus Panama, die nicht einmal den Versuch gemacht haben, im Senat Unterstützung für das Vertragswerk zu gewinnen? Wie erklärt sich die Ablehnung des Kanalbaus zu den Bedingungen des Herrán-Hay-Vertrags durch andere Panamaer wie Oscar Terán, Juan Bautista Pérez y Soto und Belisario Porras? Kann der Verzicht der beiden panamaischen Senatoren auf die Vertretung der Interessen ihrer Heimatregion im nationalen Parlament als Indiz für konkrete Separationsbestrebungen gelten, angesichts der Tatsache, daß man sich in Panama der Ablehnung des Vertrags sicher war? Könnte eine Interpretation der Ereignisse gar zu dem Schluß führen, daß der unabhängige Staat Panama ein Produkt aus Bogotá ist, oder ist der kolumbianische Anteil an der Loslösung des Landfleckens mit anderen Faktoren ins Gleichgewicht zu bringen — schließlich war eine Separation der Landenge für den Fall der Ablehnung konkret vorstellbar und bereits diskutiert? Diese Frage wirft aus kolumbianischer Sicht die mit dem Ereignis der Loslösung Panamas von Kolumbien verbundene Grundfrage auf, weshalb es überhaupt zu dieser Sezession kam.

Im Prinzip wurde diese Frage bereits vor dem 3. November 1903 diskutiert. Dazu sind Briefe und Telegramme der Protagonisten erhalten, die sich aber teilweise im Privatbesitz von deren Nachfahren befinden; andere Teile sind in Rechtfertigungsschriften erschienen. In seiner 1913 verfaßten Autobiographie stellt Theodore Roosevelt vor allem seine eigene Leistung, nach jahrzehntelangen fruchtlosen Verhandlungen endlich den Bau des Panamakanals durchgesetzt zu haben, heraus, und legitimiert das völkerrechtlich zweifelhafte Verhalten der US-Regierung im Herbst 1903 unter dem mehrmaligen Hinweis auf den Charakter der kolumbianischen Regierung Marroquín, den er als Dikator anprangert. Carlos Martínez Silvas Sohn Hernando veröffentlichte 1934 zusammen mit Teilen aus seines Vaters Briefarchiv einige von dessen Texten über die Guerra de los Mil Días und über die Verhandlungen zum Panamakanal. 1980 wurde im Auftrag der Universität von Panama Stadt eine Historia de Panamá en sus textos veröffentlicht, in der sich einige von Protagonisten aus der Zeit um 1903 verfaßte Texte über die Kanalverhandlungen und die Unabhängigkeit finden, darunter ein Teilabdruck von Belisario Porras’ Pamphlet Reflexiones Canaleras o la Venta del Istmo vom 18. Juli 1903, sowie ein weiterer aus José Agustín Arangos Datos para la historia de la Independencia del Istmo proclamada el 3 de noviembre de 1903, die 1905 zum ersten Mal veröffentlicht worden waren.[6]

Die diesbezüglichen Akten der kolumbianischen und US-amerikanischen Parlamente standen leider ebensowenig zur Verfügung wie die Ergebnisse des Untersuchungsausschusses, den 1912 das US-amerikanische Repräsentantenhaus zum Thema Panama einsetzte.[7]

Der Forschungsgegenstand wurde während der hundertjährigen Geschichte von Panamas Selbständigkeit dreimal intensiv bearbeitet; zum ersten Mal direkt in der Zeit nach der Loslösung; zum zweiten Mal während den dreißiger und vierziger Jahre, möglicherweise im Zusammenhang mit der Gründung der Universität Panamas 1935, mit der ersten Revision des Kanalvertrags 1936 und der konflikträchtigen Zeit des frühen arnulfismo; zum dritten Mal ab Beginn der Siebziger Jahre, als Verhandlungen zur Ablösung des Kanalvertrags liefen. Oscar Terán war 1903 Abgeordneter im kolumbianischen Parlament und begann gleich nach der von ihm abgelehnten Separation Panamas mit einer detaillierten Untersuchung des Geschehens, die er 1936 in zwei Bänden in Panama Stadt veröffentlichte. Das wegen ihrer sehr dichten, immer wieder an den oben genannten Quellen belegten Beschreibung des Handelns schwierig zu lesende Werk geht scharf mit allen Akteuren ins Gericht. Während der dritten Welle der Aufmerksamkeit für das Thema wurde der Text 1976 in Bogotá neu aufgelegt.[8] Henri de Toulouse-Lautrecs Zeichnungen von den Gerichtsverhandlungen über die gescheiterte Compagnie Universelle du Canal du Panama führten den Architekten Gerstle Mack an das Thema der Geschichte der interozeanischen Kanalprojekte heran, über das er 1944 in New York eine (1978 ins Spanische übersetzte) Darstellung veröffentlichte.[9] Charles Ameringer fragte nach der Verbindung zwischen den beiden Panama-Lobbyisten Philippe Bunau Varilla und William Nelson Cromwell. Die Bestrebungen der USA, zu einem Kanalvertrag zu kommen, schilderte Jackson Cromwell.[10] Für Eduardo Lemaitre, dessen breite Darstellung von 1972[11] direkt der Neuauflage von Teráns Werk vorausging, war die Unabhängigkeit Panamas eine Selbstverständlichkeit, die irgendwann kommen mußte; so seien nur die Umstände, wie es dazu kam, zu beklagen. John Major beschrieb 1993, wie die USA bei ihrem Handeln von 1903 günstige Umstände zu nutzen verstanden.[12] In Holger Medings Habilitationsschrift spielen die Umstände der Kanalverhandlungen und der panamaischen Separation nur eine Rolle als Voraussetzung des Untersuchungsthemas.[13]

Anhand einer Beschreibung des langen Weges zum Herrán-Hay-Vertrag fragt diese Arbeit in einem ersten Teil nach den Interessen und Bedürfnissen der beteiligten Akteure, und wie diese von gewählten Vertretern in Gestalt der US- und kolumbianischen Regierungen wahrgenommen wurden. Der zweite Teil geht auf die Entscheidungsprozesse in Kolumbien über den Vertrag einerseits und in Panama über die Loslösung andererseits ein. Obwohl die Kanalverhandlungen von Oscar Terán und anderen minutiös nachrecherchiert worden sind, hat sich kein hieb- und stichfestes Bild vom genauen Anteil der beiden Anteilseigner der Neuen Kanalgesellschaft, William Nelson Cromwell und Philippe Bunau Varilla, ergeben können, da große Teile der schriftlichen Kommunikation nicht verfügbar sind und vor allem dem vorsichtigen Cromwell eine Vorliebe für Abmachungen in persönlichen Gesprächen zu unterstellen ist. Die Darstellung legt den Akzent auf die Unterscheidung einer panamaischen von einer quasi ‚restkolumbianischen’ oder Bogotaner Ansichten über die Grundsätze und Ziele, die von den Verhandelten verfolgt wurden.

I. Hoffnung — Der Weg zum Herrán-Hay-Vertrag

Der am 22. Januar 1903 vom kolumbianischen Sondergesandten Tomás Herrán und US-Außenminister John Hay unterzeichnete Vertrag über einen Kanalbau war der vorletzte Versuch in einer sehr langen Reihe von Ansätzen zum Bau eines interozeanischen Kanals in Mittelamerika.[14] Dabei waren die Akteure, welche an einer Schiffsverbindung interessiert waren, nicht zugleich im Besitz der für diese Verbindung in Frage kommenden Region. So sahen sich die USA, Frankreich und Großbritannien vor der Aufgabe, mit den Anrainerstaaten eines zu bauenden Kanals, deren Interesse an der transozeanischen Verbindung an der Hoffnung auf wirtschaftliche Entwicklung im Kielwasser des Verkehrs der erstgenannten Staaten hing, eine Einigung zu suchen. Für die Verbindung kamen drei Standorte in Frage: die Landenge von Tehuantepec in Südmexiko, eine Route über den Río San Juan und den Nicaraguasee, sowie mehrere Alternativen in der zu Kolumbien (bis 1846 Neu-Granada) gehörenden Region Panama. An allen drei Standorte waren, sobald es die wirtschaftlichen und politischen Möglichkeiten zuließen, mit US-Kapital Eisenbahnverbindungen gebaut worden. Die bürgerkriegsgeplagte mexikanische Regierung Juárez war 1860 sogar dazu bereit, den USA die Landenge von Tehuantepec ganz zu überlassen;[15] auch das zweite französische Kaiserreich war an einer Verbindung über Nicaragua oder Tehuantepec interessiert. Den ersten ernsthaften Ansatz zur Suche einer geeigneten Stelle für eine Verbindung unternahm die US-Regierung ab 1869 unter der Leitung von Präsident Ulysses S. Grant, der 1852 in Panama gewesen war; dabei zeichnete sich eine Entscheidung zwischen Panama und Nicaragua ab, die in Washington gefällt werden würde, wobei die US-Regierung noch die besonderen Bedingungen zweier Verträge mit England und Kolumbien zu berücksichtigen hatte: der Mallarino-Bidlack Vertrag von 1846 verpflichtete die USA zur Aufrechterhaltung einer Verkehrsverbindung auf der Landenge von Panama in Beobachtung der kolumbianischen Souveränität über diese Region; nach dem Clayton-Bulwer-Vertrag von 1850 mußte der Bau einer Schiffsverbindung zwischen dem Atlantik und dem Pazifik in Zusammenarbeit mit England erfolgen, und der Kanal mußte neutral sein. 1876 entschied sich eine US-Regierungskommission für die Nicaragua-Route, die man als kürzere, billigere und sicherere Verbindung im Vergleich zu Panama ansah; 1878 kam es zu einem Wettlauf des US-Ansatzes in Nicaragua mit dem der französischen Compagnie Universelle du Canal du Panama, einem Privatunternehmen, das einen Kanalbauvertrag mit der kolumbianischen Regierung abgeschlossen hatte und von 1880 bis zu seinem Scheitern 1889 von Ferdinand de Lesseps geführt wurde. Dieses Unternehmen machte überhaupt den ersten Spatenstich für eine Schiffsverbindung zwischen Atlantik und Pazifik, während die US-Regierung weiterhin frustrierende Verhandlungen mit Nicaragua führte,[16] die erst im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts in Erfolge mündeten, gleichzeitig mit Bestrebungen von Seiten der Nachfolgegesellschaft des französischen Unternehmens, die USA doch noch für einen Kanalbau in Panama zu gewinnen.

1. Das Kanalbedürfnis der USA

Die Westexpansion der Vereinigten Staaten von Amerika ließ im Verlauf des 19. Jahrhunderts den Bedarf nach einer schnellen und sicheren Verbindung zwischen Ost- und Westküste immer dringlicher wachsen. Nach einem Krieg gegen Mexiko hatte das Land Staaten wie Kalifornien hinzugewonnen, dessen ‚Goldrausch’ 1849 Tausende Menschen anzog; viele von ihnen wählten den Weg über Panama. Nachdem sich die USA im Biddle-Vertrag mit Neu-Granada von 1836 zur Modernisierung des camino real zwischen Portobelo und Panama Stadt verpflichteten und 1843 ein neugranadinisches Angebot an die USA, Frankreich und Enland zum Bau eines Kanals daselbst sowie ein Kanalprojekt in Nicaragua von 1849 an englischem Unwillen gescheitert waren, unternahm die Regierung Grant die ersten ernsthaften Anstrengungen, eine Kanalverbindung einzurichten, indem sie 1867 und 1869 Verhandlungen mit Nicaragua und Kolumbien vorantrieb.[17]

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sahen sich die Vereinigten Staaten noch der Möglichkeit einer europäischen, vor allem englischen, Konkurrenz um einen Kanalbau gegenüber. Auf diesem Hintergrund darf der Clayton-Bulwer-Vertrag als diplomatischer Erfolg der USA angesehen werden, und erklärt sich der Wunsch der USA nach Neutralität und Offenheit des Kanals. 1856 hatten jedoch die nordamerikanischen Kriegsschiffe in Colón und Panama Stadt auf Grundlage des Mallarino-Bidlack-Vertrags die Fähigkeit der USA zur Garantie der Sicherheit auf der Landenge von Panama demonstriert.[18] Nach dem Sezessionskrieg zogen sich die französischen Besatzungstruppen angesichts der Drohung einer kriegserfahrenen und hochgerüsteten US-Armee aus Mexiko zurück. So konnten die USA ab 1868 in den Kanalverhandlungen den Anspruch erheben, diesen Kanal militärisch zu kontrollieren oder zumindest seine Neutralität im Kriegsfall einzuschränken.[19] Ungünstig wirkte sich die Gleichzeitigkeit von Standortdiskussionen und Verhandlungstätigkeiten mit verschiedenen Regierungen aus, da es den lateinamerikanischen Verhandlungspartnern nahelag, die Haltung der USA als Unentschlossenheit und Hinhaltetaktik zu verstehen. Für die nordamerikanische Seite war die Frage des für die Baukonzession zu zahlenden Preises von entscheidender Bedeutung.[20]

[...]


[1] Weder Arango noch einer seiner Stellvertreter nahmen an den Sitzungen teil.

[2] Zitiert nach: Terán, Oscar: Del Tratado Herrán-Hay al Tratado Hay-Bunau Varilla. Historia crítica del atraco yanqui mal llamado en Colombia la perdida de Panamá y en Panamá, nuestra Independencia de Colombia. Bogotá: Carlos Valencia 1976 S. 205. Hervorh. im Original.

[3] Ebda. S. 204f.

[4] Weitere kongreßangehörige Unterzeichner waren Manuel Cucalón, Vetreter Obaldías, sowie Manuel Espinosa Batista, Vertreter Pérez y Sotos

[5] Terán (1976) S. i.

[6] Roosevelt, Theodore: An Autobiography. New York: Charles Scribner’s Sons 1926. Martínez Silva, Carlos: Por qué caen los partidos políticos. Bogotá: Juan Casis 1934. Das meiste Material findet sich bei Terán (1976), der hauptsächlich seine Quellen sprechen läßt und diese kommentiert. Weitere Quellen bieten Gasteazoro, Carlos Manuel/ Arauz, Celestino Andrés/ Múñoz Pinzón, Armado (Hgg.): La historia de Panamá en sus textos. 2 Bde. Panama Stadt: Ed. Univ. 1980. Im Folgenden vermerkt als: Gasteazoro (1980) Bd. I resp. II.

[7] House of Representatives/ Hall, Henry N. (Hgg.): The Story of Panama. Hearings on Rainey Resolution before the Committe of Foreign Affairs of the House of Representatives. 62nd Congress, 1st session. Washington 1913. Die Publikation konnte in keiner deutschen Bibliothek gefunden werden; breite Teile werden aber in der verwendeten Historiographie zitiert und konnten auf diesem Wege Eingang in diese Arbeit finden.

[8] Terán, Oscar: Del Tratado Herrán-Hay al Tratado Hay-Bunau Varilla. Panamá: Historia crítica del atraco yanqui mal llamado en Colombia la perdida de Panamá y en Panamá, nuestra Independencia de Colombia. Bogotá: Carlos Valencia 1976.

[9] Mack, Gerstle: La tierra dividida. Historia del Canal de Panamá y otros proyectos del canal ístmico. Panama Stadt: Ed. Univ. 1978. [mit einem Vorwort von Carlos Manuel Gasteazoro.]. Vgl. dazu die Rezension von A.P. Nasatir, in: HAHR 25 (1945) S. 389-392.

[10] Ameringer, Charles: The Panama Canal Lobby of Philippe Bunau-Varilla and William Nelson Cromwell. In: AHR 68/2 (1963) S. 346-363. Cromwell, Jackson: The United States and a Central American Canal, 1869-1877. In: HAHR 49 (1969) S. 27-52.

[11] Lemaitre, Eduardo: Panamá y su separación de Colombia. Una historia que parece novela. [Bogotá: Italgraf] 1972.

[12] Major, John: Prize Possession. The United States and the Panama Canal, 1903-1979. Cambridge U. 1993.

[13] Meding, Holger: Panama: Staat und Nation im Wandel (1903-1941). Köln, Weimar, Wien: Böhlau 2000.

[14] Der Wortlaut des Vertrages findet sich in: Parry, Clive (Hg.): The Consolidated Treaty Series. Bd. 192. New York 1980 S. 324-335. An der Stelle des letzte und endlich erfolgreichen Vertrags steht der Hay-Bunau-Varilla-Vertrag vom 18. November 1903 zwischen dem neuen Staat Panama und den USA; Wortlaut in: Parry, The Consolidated Treaty Series. Bd. 194. New York 1980 S. 263-271.

[15] Díaz, Lilia: El liberalismo militante. In: El Colegio de México (Hg.): Historia General de México. Versión 2000. México: El Colegio de México 2000 S. 583-631, hier S. 600. Der McLane-Ocampo-Vertrag hierzu wurde vom US-Kongreß im Vorfeld des Sezessionskrieges abgelehnt.

[16] Roosevelt (1926) S. 501; 502; 503.

[17] Major (1993) S. 11-14 u. 18.

[18] Major (1993) S. 15.

[19] Cromwell (1969) S. 34.

[20] Cromwell (1969) S. 32.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Die US-kolumbianischen Verhandlungen über einen Kanalvertrag [Panama] und deren Scheitern (1901-1903)
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt  (Lehrstuhl für Geschichte Lateinamerikas)
Veranstaltung
PS Panama
Note
1
Autor
Jahr
2003
Seiten
28
Katalognummer
V19376
ISBN (eBook)
9783638235198
Dateigröße
610 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
US-kolumbianischen, Verhandlungen, Kanalvertrag, Scheitern, Panama
Arbeit zitieren
Rüdiger Lauermann (Autor), 2003, Die US-kolumbianischen Verhandlungen über einen Kanalvertrag [Panama] und deren Scheitern (1901-1903), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19376

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