1. Einführung
1.1. Internethistorie
Was wir heute als Internet kennen ist eine Weiterentwicklung des ARPANET
(Advanced Research Projects Agency), welches 1969 vom USVerteidigungsministerium
aufgebaut und für militärische Zwecke genutzt wurde.
1
In den folgenden Jahren wurde es mehr und mehr für den kommerziellen und
wirtschaftlichen Bereich geöffnet. In den 70ern wurde es hauptsächlich von
Universitäten und Forschungseinrichtungen genutzt. So wurden
• Stanford Research Institute
• University of Utah
• University of California in LA
• University of California in Santa Barbara
über das Telefonnetz miteinander verbunden.2
Im März 1989 wurde das WWW (World Wide Web) von Tim Berner-Lee am
Kernforschungszentrum CERN entwickelt. Dadurch ist eine benutzerfreundliche
Darstellung und Bedienung des Internets möglich.3
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung
1.1. Internethistorie
1.2. Globalisierung des Internets
1.3. Internetnutzung
1.3.1. Studie von Fittkau & Maaß
2. nationales Recht
2.1. Internetrecht
2.2. Rechtsnormen
2.2.1. Informations- und Kommunikations-Gesetz
2.2.2. Mediendienste-Staatsvertrag
2.2.3. Signaturgesetz
2.2.4. Signaturverordnung
2.2.5. Fernabsatzgesetz
2.2.6. Bürgerliches Gesetzbuch
2.2.7. Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch
2.2.8. Strafgesetzbuch
2.2.9. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
2.2.10. Gesetz über den Schutz von Marken und sonstigen Kennzeichen
2.2.11. Urheberrechtsgesetz
2.2.12. Bundesdatenschutzgesetz
2.2.13. Teledienstedatenschutzgesetz
2.2.14. Telekommunikations-Kundenschutzverordnung
2.2.15. Telekommunikationsgesetz
2.2.16. Telekommunikationsdatenschutzverordnung
2.2.17. Teledienstegesetz
2.2.18. Gesetz zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
2.2.19. Internationales Privatrecht
3. internationales Recht
3.1. EU-Recht
3.2. UN-Kaufrecht
3.3. Internationales Wettbewerbsrecht
3.4. Internationales Urheberrecht
7. Präsentation
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die das Internet sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene regulieren. Ziel ist es, die Komplexität der verschiedenen Rechtsnormen und deren Anwendbarkeit im digitalen Raum zu beleuchten.
- Historische Entwicklung und Globalisierung des Internets
- Analyse nationaler Rechtsnormen (z. B. IuKDG, BGB, UrhG)
- Datenschutzrechtliche Bestimmungen im Internet
- Internationales Recht und Herausforderungen der Rechtsanwendung
Auszug aus dem Buch
2.2.3. Signaturgesetz (SigG)
Das am 1. August 1997 in Kraft getretene Signaturgesetz, soll den Internetuser vor dem Missbrauch seiner persönlichen Daten schützen. Durch einen Signaturschlüssel, was die elektronische Vertragsunterschrift darstellen soll, ist es für Dritte nicht möglich, Waren, auf den Namen eines anderen, im Internet zu bestellen.
Um eine digitale Signatur zu erhalten, wendet man sich an eine Zertifizierungsstelle. Diese ordnet der Person einen öffentlichen Signaturschlüssel zu.
Ein Signaturschlüssel – Zertifikat enthält u.a.
den Namen des Inhabers
den öffentlichen Signaturschlüssel
sowie die Bezeichnung der Algorithmen, um den Schlüssel verwenden zu können.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung: Dieses Kapitel erläutert die Entstehungsgeschichte des Internets vom ARPANET bis zum World Wide Web und betrachtet aktuelle statistische Daten zur Internetnutzung.
2. nationales Recht: Hier werden die wesentlichen deutschen Rechtsnormen vorgestellt, die für das Internet relevant sind, von spezifischen Gesetzen wie dem IuKDG bis zu klassischen Bereichen wie dem BGB.
3. internationales Recht: Dieses Kapitel thematisiert die Herausforderungen grenzüberschreitender Rechtsanwendung im Internet und gibt Einblicke in EU-Recht, UN-Kaufrecht sowie internationale Standards im Urheber- und Werberecht.
7. Präsentation: Eine grafische Aufbereitung, die die nationalen und internationalen rechtlichen Aspekte in einem übersichtlichen Strukturmodell zusammenfasst.
Schlüsselwörter
Internetrecht, Rechtsnormen, Signaturgesetz, Datenschutz, Teledienstegesetz, E-Commerce, Urheberrecht, Privatrecht, Informationsgesellschaft, Online-Recht, Vertragsrecht, Globalisierung, Internetnutzung, Haftung, Zertifizierungsstelle
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die rechtliche Einordnung des Internets und analysiert die für Nutzer und Unternehmen relevanten Gesetze.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die historische Entwicklung des Internets, nationale Rechtsvorschriften, Datenschutzbestimmungen sowie internationale Abkommen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, einen Überblick über die Vielzahl der geltenden Gesetze zu geben und aufzuzeigen, wie diese das Handeln im Internet regulieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse bestehender Gesetzestexte sowie einer Auswertung von Statistiken und Fachliteratur.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in nationales und internationales Recht und erläutert detailliert Gesetze wie das IuKDG, das SigG oder das UrhG.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Internetrecht, Datenschutz, Urheberrecht und E-Commerce charakterisiert.
Wie unterscheidet das Signaturgesetz zwischen verschiedenen Signaturen?
Es unterscheidet zwischen der einfachen "elektronischen Signatur", der "fortgeschrittenen digitalen Signatur" und der "qualifizierten elektronischen Signatur", die jeweils unterschiedliche Anforderungen an die Identifizierung erfüllen.
Welche Rolle spielt das Internationale Privatrecht bei Verträgen im Internet?
Es bestimmt die Rechtsordnung, die bei Verträgen zwischen deutschen Nutzern und ausländischen Unternehmen zur Anwendung kommt, sofern keine anderweitige Rechtswahl getroffen wurde.
- Citar trabajo
- Diplom-Informationswirtin (FH) Riana Karsten (Autor), 2003, Rechtliche Aspekte im Internet - Stand 2003, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19398