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Choreographien unterrichtlichen Lernens

Fritz Oser & Jean-Luc Patry

Título: Choreographien unterrichtlichen Lernens

Ensayo , 2011 , 8 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Julia Esau (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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I. Einleitung
Es sind viele verschiedene didaktische Theorien über Lehr-Lernhandlungen vorhan-den, und jedes dieser theoretischen Handlungsmodelle legt einen anderen Schwer-punkt. Professor Dr. Dr. h.c. Fritz Oser führte Studien über Lehr-Lernsituationen in Schulen durch und entwickelte so empirisch „Choreographien Unterrichtlichen Ler-nens“. In seinem gleichnamigen Werk erläutert er die Planung, Gestaltung und Ziel-setzung des Unterrichts im Blick auf den Schüler. Obwohl Oser sein Projekt an Schulen durchführte, kann man seine Resultate auch auf die Erwachsenenbildung übertragen. Oser spricht von Schülern oder Kindern, doch seine Hypothesen bzw. Ergebnisse finden analog in der Erwachsenenbildung statt. In dieser werden die Be-griffe der Didaktik und Methodik verwendet, und ähnlich Osers Choreographie für Schüler wird in der Erwachsenenbildung von der „Wechselwirkung von Lehren und Lernen im unterrichtlichen Interaktionsprozess“ (Arnold 2010, S. 64) gesprochen. Horst Seibert beschreibt im WÖRTERBUCH ERWACHSENENBILDUNG die Didaktik als den Mittler zwischen dem Inhalt der Sache und dem psychologischen Prozess des Lernenden (vgl. Arnold, S. 64). Wie auch Oser sieht die Erwachsenenbil-dung eine Verbindung der Didaktik und Methodik bei der Organisation von Lernpro-zessen, denn manche „inhaltliche Entscheidungen in Lehr-Lernprozessen [können] oft überhaupt nicht losgelöst von methodischen Überlegungen getroffen werden“ (Arnold 2010, S. 65). Genau diese These findet man in Osers Überlegungen von Lehr-Lernprozessen. Er unterscheidet zwei Ebenen, nämlich die der „Sichtstruktur“ und die der „Basismodelle“.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Spannungsfeld zwischen Lehren und Lernen

II. 1. Die Weg-Metapher

II. 2. Diskussion der Methodenfreiheit

III. Die Choreographie

IV. Die Sichtstruktur

V. Zwölf Basismodelle

V. 1. Unterschiedliche Basismodelle

V. 2. Verknüpfung der Elemente

V. 3. Kombinationen

VI. Verhältnis Basismodelle und Sichtstruktur

VII. Fazit / Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das didaktische Konzept der „Choreographien unterrichtlichen Lernens“ von Fritz Oser und Jean-Luc Patry. Ziel ist es, die Übertragbarkeit der theoretischen Ebenen – die Sichtstruktur des Unterrichts und die zugrundeliegenden Basismodelle – auf die Erwachsenenbildung zu prüfen und die Spannung zwischen Lehr- und Lernprozessen zu analysieren.

  • Spannungsfeld zwischen Lehren und Lernen
  • Die "Weg-Metapher" in Lehrprozessen
  • Unterscheidung zwischen Sichtstruktur und Basismodellen
  • Bedeutung der Choreographie für den Lernverlauf
  • Kritische Reflexion der Anwendbarkeit auf heterogene Gruppen

Auszug aus dem Buch

III. Die Choreographie

Oser definiert den Begriff der Choreographie als „eine Tanzschrittfolge, die zwei Sorten von Ansprüchen gleichzeitig erfüllt. Einerseits kann der Tänzer den ihm zur Verfügung stehenden Raum frei geStalten [sic!][…], andererseits ist er an die Strenge des Rhythmus, an die Metrik und an die Tiefenstruktur des musikalischen Verlaufs gehalten“ (Oser/Patry 1997, S. 8). Diese Tanzchoreographie kann man auf Lernprozesse übertragen. Die im Tanz frei zu gestaltender Raum wird von Oser als „Sichtstruktur“ definiert, der streng einzuhaltende Rhythmus steht für die „Basismodelle“. Hier finden wir zwei Ebenen, eine Oberflächen- und eine Tiefenebene.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Einführung in die didaktischen Theorien von Fritz Oser und deren Relevanz sowie Übertragbarkeit auf die Erwachsenenbildung.

II. Spannungsfeld zwischen Lehren und Lernen: Analyse der Kluft zwischen den äußeren Lehrhandlungen und den inneren Lernoperationen des Schülers.

III. Die Choreographie: Definition des zentralen Begriffs der Choreographie als Metapher für die Verbindung von freier Gestaltung und struktureller Notwendigkeit.

IV. Die Sichtstruktur: Erläuterung der sichtbaren Oberflächenebene des Unterrichts, die Methoden und Sozialformen umfasst.

V. Zwölf Basismodelle: Beschreibung der verborgenen Tiefenebene, die durch lernpsychologische Gesetzmäßigkeiten bestimmte Operationsketten definiert.

VI. Verhältnis Basismodelle und Sichtstruktur: Darstellung der Referenzbeziehung, in der die Basismodelle der Sichtstruktur Sinn und Zweck verleihen.

VII. Fazit / Stellungnahme: Kritische Auseinandersetzung mit der Praxistauglichkeit des Modells, insbesondere hinsichtlich heterogener Gruppen und großer Klassen.

Schlüsselwörter

Choreographie, Unterricht, Basismodelle, Sichtstruktur, Erwachsenenbildung, Lehren, Lernen, Lehr-Lern-Prozess, Didaktik, Methodik, Operationsketten, Weg-Metapher, Methodenfreiheit, kognitive Strukturen, Schülerzentrierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Modell der „Choreographien unterrichtlichen Lernens“ von Fritz Oser und untersucht, wie dieses theoretische Konzept didaktisches Handeln strukturiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das Spannungsfeld zwischen Lehren und Lernen, die Unterscheidung zwischen sichtbaren Methoden (Sichtstruktur) und verborgenen Lernprozessen (Basismodelle).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, die Theorie von Oser und Patry darzustellen und kritisch zu hinterfragen, ob sie in der Praxis der Erwachsenenbildung effektiv anwendbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse basiert und die Ergebnisse von Osers Studien aus dem Jahr 1997 für den erziehungswissenschaftlichen Kontext aufbereitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Ebenen (Sichtstruktur und Basismodelle), die Bedeutung der Weg-Metapher und die notwendige Verbindung dieser Komponenten im unterrichtlichen Prozess.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Choreographie, Basismodelle, Sichtstruktur, didaktische Theorie und die Wechselwirkung von Lehren und Lernen.

Warum spielt die „Weg-Metapher“ eine wichtige Rolle?

Sie dient zur Beschreibung der Spannungsfelder im Unterricht und verdeutlicht, dass Lernen als ein innerer Prozess mit bestimmten Knotenpunkten verstanden werden muss.

Welche Kritik äußert die Autorin an dem Modell?

Die Autorin weist darauf hin, dass es schwierig ist, in großen, heterogenen Gruppen – wie sie in der Erwachsenenbildung typisch sind – für jeden Lernenden individuell die passenden Basismodelle anzuregen.

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Detalles

Título
Choreographien unterrichtlichen Lernens
Subtítulo
Fritz Oser & Jean-Luc Patry
Universidad
University of Tubingen  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Calificación
1,7
Autor
Julia Esau (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
8
No. de catálogo
V194056
ISBN (Ebook)
9783656206354
ISBN (Libro)
9783656208884
Idioma
Alemán
Etiqueta
Basismodelle Choreographie unterrichtliches Lernen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Julia Esau (Autor), 2011, Choreographien unterrichtlichen Lernens, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194056
Leer eBook
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