Intervention Rettungsdienst

Die Bedeutung gesundheitswissenschaftlicher Zusammenhänge und Ansätze für die praktische Arbeit im Gesundheitswesen


Wissenschaftlicher Aufsatz, 2012

31 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Rahmen
2.1 Definitionen im Rettungswesen
2.2 Stand der Wissenschaft
2.3 Modell Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit
2.4 Job-Demand-Control-(Support)-Model (DCSM)

3 Thema und Entwicklung der Fragestellung

4 Methode
4.1 Stichprobenbeschreibung
4.2 Aufbau des eingesetzten Fragebogens
4.3 Auswertungsinstrument

5 Ergebnisse

6 Diskussion der Ergebnisse

7 Fazit und Ausblick

8 Literaturverzeichnis

9 Anhang

Zusammenfassung

Die vorliegende Erhebung untersucht Gesundheit im Rettungsdienst innerhalb und zwischen den Organisationen der Berufsfeuerwehr und der Hilfsorganisationen bezogen auf die Unterschiede der beruflichen Skalenmerkmale Einfluss- und Entwicklungsmöglichkeiten, Wohlbefinden, Beschwerden und Outcomes.

204 Einsatzkräfte im Rettungsdienst wurden mittels standardisiertem Fragebogen (Copenhagen Psychosocial Questionaire (COPSOQ, dt. Version) und dem Well-Being-Index (WHO-5)) in einer Querschnittstudie befragt.

Wie die Ergebnisse zeigen, führen weitreichende Handlungsspielräume und Einfluss- und Entwicklungsmöglichkeiten der Einsatzkräfte zu einem besseren Gesundheitszustand, höherem Wohlbefinden verbunden mit geringeren Stress- und Burnoutwerten. Vor diesem Hintergrund gilt zu beachten, dass die Faktoren Lebensalter (nur wenige Einsatzkräfte älter als 45 Jahre) und Dienstalter von Einsatzkräften gewichtige determinierende Variablen darstellen.

Es zeigten sich signifikante Zusammenhänge zwischen den Einfluss- und Entwicklungsmöglichkeiten, dem Wohlbefinden und dem Gesundheitszustand.

Zwischen den Organisationen der Berufsfeuerwehr und den Hilfsorganisationen im Rettungsdienst ist der Einfluss der Arbeit, der Entscheidungsspiel und die Entwicklungsmöglichkeiten signifikant.

Mit steigendem Alter und Dienstzeit ist im Allgemeinen eine Abnahme des Wohlbefindens zu verzeichnen. Bei einer diesbezüglichen Betrachtung zwischen BFW und dem RD HIOs ist zu beobachten, dass hier das Wohlbefinden bei den HIOs im Gegensatz zur BFW mit zunehmendem Alter ansteigt.

Die Intervention im Rettungsdienst erfolgt auf der Grundlage der Ergebnisse, die sich aus der Betrachtung organisationsbezogener Ressourcen (insbesondere Einfluss- und Entwicklungsmöglichkeiten) als auch individueller Ressourcen (u.a. Gesundheit, Wohlbefinden) ergeben. Vor diesem Hintergrund ist die Kompetenzerhöhung des Fachpersonals im Rettungsdienst, insbesondere unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung, eine ernstzunehmende Herausforderung und eine dringend umzusetzende Aufgabe der Ausbildungseinrichtungen im Rettungsdienst und entsprechenden Organisationen.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1 Skalen Einfluss- und Entwicklungsmöglichkeiten RD HIOs

Abb. 2 Skalen Einfluss- und Entwicklungsmöglichkeiten RD BFW

Abb. 3 Verlauf Wohlbefinden zum Alter im RD zwischen BFW und HIOs

Tabellenverzeichnis

Tab. 1 Übersicht Stichprobe Schumann (2011) und Vergleichsgruppen

Tab. 2 Fragekatalog Skalen verkürzter deutscher COPSOQ mit Cronbach´s alpha

Tab. 3 Fragekatalog WHO 5 Fragebogen zum Wohlbefinden

Tab. 4 T-Test für die Mittelwertgleichheit bei unabhängigen Stichproben BFW RD und HIOs RD

Tab. 5 Pearson Korrelationsmatrix von ausgewählten Skalenmerkmalen

1 Einleitung

Im Rahmen dieser Erhebung beleuchtet der Autor die „Gesundheit von Einsatzkräften im deutschen Rettungsdienst“ und die sich daraus ergebenden Auswirkungen von Einfluss- und Entwicklungsmöglichkeiten auf das Wohlbefinden im Rettungsdienst/Feuerwehr auf die Gesundheit.

Im Jahr 2010 waren ca. 56000 Beschäftigte im Rettungsdienst der Bundesrepublik Deutschland (destatis, 2010) tätig. Die Belastungen im Rettungsdienstalltag werden von den Einsatzkräften im Rettungsdienst unterschiedlich gut verarbeitet.

Die psychische Stabilität sowie die Arbeitszufriedenheit und die Gesundheit werden durch täglich hohe Anforderungen, ständig wechselnde Notfallsituationen (Tod, Leid, Elend) und belastende Arbeitsbedingungen unterschiedlich beeinflusst (Schumann, 2011). Der Beruf des Rettungsassistenten wird durch ein facettenreiches Kompetenz- und Anforderungsprofil charakterisiert speziell mit wechselnden Arbeitsanforderungen und Arbeitsbedingungen, Warten in ständiger Einsatzbereitschaft, sekundenschnelle Entscheidungsfindung oder speziellen Arbeitsgefahren.

„Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der zunehmenden Zahl älterer Mitarbeiter – auch im Rettungsdienst – sind die Arbeitgeber, aber auch die Mitarbeiter selbst gefordert, die psychische und physische Gesundheit der Rettungsdienstmitarbeiter zu erhalten“ (Gebhardt, Klußmann, Maßbeck, Topp & Steinberg, 2006, S. 126).

In allen Industriestaaten führt die demographische Entwicklung im Gesundheitswesen / Rettungsdienst zu bedeutenden Finanzierungsproblemen und ist somit eine zusätzliche Aufforderung an eine effiziente Gesundheitsforschung. „Die Herausforderungen früh zu erkennen und Probleme offen zu benennen, ist der beste Weg, sie zu lösen“ (Köhler, 2008).

2 Theoretischer Rahmen

2.1 Definitionen im Rettungswesen:

An dieser Stelle werden Begriffe, in Anlehnung an die DIN EN 13050, aus dem Rettungswesen kurz erläutert.

Rettungsdienst (RD)

Der Rettungsdienst, teilweise auch als Rettungswesen in der Fachliteratur bezeichnet, hat die Aufgabe, medizinische Notfälle z.B. Erkrankungen, Verletzungen, Vergiftungen sowie Störung der Vitalfunktionen rund um die Uhr Sach- und Fachgerecht zu versorgen, um das Leben zu erhalten und Leben zu retten. Hierfür werden bei medizinischen Notfällen qualifiziertes Fachpersonal wie Notarzt, Rettungsassistent und Rettungssanitäter eingesetzt. In der Bundesrepublik Deutschland hat jedes Bundesland ein eigenes Rettungsdienstgesetz.

Rettungsfachpersonal

Als Rettungsfachpersonal werden Einsatzkräfte bezeichnet, die eine Tätigkeit als Rettungsassistent oder Rettungssanitäter wahrnehmen.

Rettungsassistent (RettAss, RA)

Die Aufgabe des Rettungsassistenten ist die eigenständige Versorgung von Notfallpatienten, die Herstellung der Transportfähigkeit und Transportdurchführung bis zum Eintreffen des Notarztes. Der Rettungsassistent ist mit einer Ausbildungsdauer von 2 Jahren der einzig gesetzlich geregelte Ausbildungsberuf auf Bundesebene im deutschen Rettungsdienst. Von einem bundeseinheitliches Ausbildungscurriculum wurde im Interesse einer größeren Organisations- und Dispositionsfreiheit abgesehen.

Rettungssanitäter (RettSan, RS)

Die Aufgabe des Rettungssanitäters ist die Unterstützung des Notarztes und des Rettungsassistenten am Notfallort und die Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung der Vitalparameter. Weitere Aufgaben des Rettungssanitäters sind die Herstellung der Transportfähigkeit in Zusammenarbeit mit dem Rettungsassistenten und das Fahren des Rettungswagens (RTW). Auf dem Krankentransportwagen (KTW) kann der Rettungssanitäter als Transportführer eingesetzt werden. Das Tätigkeitsfeld des Rettungssanitäters ist kein gesetzlich geregelter Ausbildungsberuf.

2.2 Stand der Wissenschaft

Im Tätigkeitsfeld der Rettungsfachkräfte im Rettungsdienst wurden in den bisherigen wissenschaftlichen Untersuchungen Extremsituationen im Einsatzwesen sowie der Umgang mit Verletzungen oder Erkrankungen analysiert.

Hering & Beerlage (2004) beschrieben die hieraus resultierenden Auswirkungen in Form der Gesundheitsvariablen wie Burnout oder psychisches Wohlbefinden.

Querschnittserhebungen verdeutlichen, dass Burnout nur geringfügig mit potentiell traumatisierten Einsatzmerkmalen zusammenhängt, als vielmehr mit tätigkeitsbezogenen und arbeitsorganisatorischen Belastungen (Beerlage et al., 2007; 2008; 2009).

Ressourcen der Gesundheitskompetenzentwicklung werden insbesondere im Einsatzalltag von organisationsspezifischem „Klima“ der sozialen Unterstützung durch Vorgesetzte und Kameraden bzw. Kollegen gesichert (Beerlage et al., 2007).

Nach Runggaldier (1997) resultiert die durchschnittliche Verweildauer von 10,5 Jahre bei Rettungsfachkräften im Rettungsdienst daraus, dass die Berufserwartungen oft nicht mit der Berufswirklichkeit korrelieren. Lasogga & Gasch (2007) stellten in ihrer Untersuchung die besondere Bedeutung der Arbeitszufriedenheit heraus.

Ein weiteres Kriterium für Arbeitszufriedenheit ist die Beteiligung an Entscheidungsprozessen. Fehlende Partizipation kann ein Auslöser für Unzufriedenheit und Fehlbeanspruchungen am Arbeitsplatz mit Folgeerscheinungen sein (Badelt, 2002). Belastungen werden von den Einsatzkräften im Rettungsdienst unterschiedlich verarbeitet. Nach (Bengel 2004) können hohe Belastungen über einen längeren Zeitraum bis zur Berufsaufgabe führen und körperliche und psychische Symptome hervorrufen. Die psychische Stabilität sowie die Gesundheit und die Arbeitszufriedenheit werden durch anhaltend hohe Anforderungen und belastende Arbeitsbedingungen beeinträchtigt.

Weitere Folgen der ungünstigen Arbeitszeitbedingungen sind Kreislaufstörungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Fehlernährung und Übergewicht (Beermann, 2008).

Das Erleben von schweren oder tödlichen Verletzungen und Erkrankungen, Misserfolg, fehlendem Feedback, Zeit- bzw. Leistungsdruck und Wechselschichten kennzeichnen die Arbeit des Rettungsdienstes (Bengel, 2004). Belastungsfaktoren im Rettungsdienst sind neben der Aufgabenstruktur die Arbeitsumgebung, psychologisch technische Anforderungen, das Arbeitsaufkommen, die Mehrfachbelastungen, das Zeitmanagement sowie die Rollen- und Interaktionsformen der Organisationsstruktur (ebd.). Der Beruf des Rettungsassistenten zeichnet sich durch komplexe psychische und physische Anforderungs- und Belastungsstrukturen aus (Kühn et al., 2007). Der Arbeitsalltag im Rettungsdienst ist durch den Einfluss physischer Belastungen geprägt, deren Intensität in anderen Berufen so kaum zu beobachten ist (Mühlen, Hesse & Haupt, 2005). Nach Hering (2009) werden in Gruppen mit einer günstigeren Ressourcenausstattung gesündere Einsatzkräfte beobachtet mit einer höheren Verbundenheit zu ihren Organisationen. Stadler (2006) beschreibt die Folgen von Belastungen als Minderung der Arbeitsqualität mit geringerer Leistungsfähigkeit sowie einer Beeinträchtigung von Wohlbefinden und Gesundheit als auch des Burnouts wieder. Commitment, Ausbildungstand, Alter, Arbeitsbedingungen, Entscheidungsfreiheit, Kompetenzen, Herausforderungen der Arbeit, Führungsstil und Merkmale der Organisation sind ebenso bedeutende Einflussfaktoren (Hering, 2009).

2.3 Modell Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit

Mit den Auswirkungen und Folgen von Belastung und Beanspruchung als Konstrukt für die Beschreibung von Themen des Wohlbefindens und der Lebenszufriedenheit haben sich unterschiedliche Fachdisziplinen wissenschaftlich befasst. Modelle der differentiellen Psychologie zum subjektiven Wohlbefinden (Mayring, 1994; Becker, 1994; Franze 2002) sind das Vier-Faktoren-Modell von Mayring (1994) sowie das Modell der Dispositionshierachie psychischer Gesundheit nach Franze (2002). Diese setzen sich mit Komponenten von Lebensqualität als breitem Gebiet der Wissenschaft auseinander.

In Franze (2002) wird die Bedeutung in der wissenschaftlichen Diskussion der klinischen Psychologie zu Konzepten der psychischen Gesundheit und den Dimensionen des psychological well-beeing herausgestellt.

Nach Heringshausen, Karutz und Brauchle (2010) besteht der arbeitsmedizinische und organisationspsychologische Schwerpunt der Forschung im Zusammenhang der Bedeutung von Belastungs- und Beanspruchungskonzepten in der individuellen Gesundheitsentwicklung sowie den Auswirkungen im sozialen und familiären Bereich. Im Rettungsdienst sind die hohen Belastungen und Beanspruchungen wertneutral zu bewerten und lassen sich nicht kausal mit einer Beeinträchtigung von Wohlbefinden definieren. Die hier in der Hausarbeit untersuchten Einsatzkräfte im Rettungsdienst sehen sich mit einer Merkmalsliste hoher Anforderungen konfrontiert (ebd).

Im Rettungsdienst werden Belastungsfaktoren von Einsatzkräften in der Arbeitsorganisation, den Arbeitsbedingungen, der Arbeitstätigkeit als auch in den sozialen Beziehungen gesehen. Die Darstellung des Wohlbefindens erfolgt als temporärere (kurz-, mittel-, langfristig) Gesamtheit positiver Gefühle und Stimmungen unter Berücksichtigung von Umwelteinflüssen und dazugehörigen Bewertungsprozessen durch die Person (ebd.). Costa (2003) hebt die Qualität und das Ausmaß von sozialer Unterstützung (insbesondere familiärer Unterstützung) sowie die individuelle Gesundheitsentwicklung hervor.

Zusammenfassend wird in Abhängigkeit von der Art der Belastung von Beanspruchungsfolgen die Bedeutung von individuellen Copingstrategien der Qualität sozialer Integration und Unterstützung durch den Familienverband für die Gesundheit im Rettungsdienst betont.

2.4 Job-Demand-Control-(Support)-Model (DCSM)

Im Kontext arbeitsbezogener Stressforschung gehört das Job-Demand-Control-Model (JDCM) zu den bedeutendsten organisations- und arbeitspsychologischen Anforderungs- und Ressourcenmodellen (Karasek & Theorell, 1990).

Der Zusammenhang zwischen gesundheitlich relevanten Anforderungen, Belastungen sowie Belastungsfolgen kann mit Hilfe des JDCM von Karasek & Theorell (1990) abgebildet werden (Akerboom & Maes 2006; Friedel & Orfeld 2002). Das JDCM beschreibt Zusammenhänge zwischen Arbeitsanforderungen (job demand) und Handlungsspielraum/Kontrolle (control) und setzt sich mit den Themen von Arbeitsbelastung, arbeitsbezogener Gesundheit sowie der Organisationsentwicklung auseinander. Umfangreiche Handlungsspielräume und soziale Unterstützung wirken negativen Berufsanforderungen protektiv entgegen (Nübling et al. 2005). Das Modell von Karasek wurde durch Johnson, Hall & Theorell (1989) um den Faktor der sozialen Unterstützung in Organisationen (social support) (DCSM) erweitert. Nach Hering (2009) führen die Einflussnahme und die Kontrolle über die Ausführung der Arbeit und den damit verbundenen Anforderungen zu einer Beeinflussung des Gesundheitszustandes der Beschäftigten.

Zusammengefasst reflektiert das DCSM das gesundheitliche Risiko, resultierend aus den Arbeitsbelastungen (z.B. Zeit- und Leistungsdruck), den Kontrollmöglichkeiten (Handlungsspielräume) und der sozialen Unterstützung (z.B. Vorgesetzte) wider.

3 Thema und Entwicklung der Fragestellung

Im Mittelpunkt der Arbeit steht eine Intervention im Rettungsdienst auf der Grundlage gesundheitswissenschaftlicher Zusammenhänge und Ansätze.

Es werden Auswirkungen aktueller gesundheitsbezogener Datenerhebungen für den Rettungsdienst in der Ausbildung und der Organisation beschrieben. Erstmalig werden der Zusammenhang und die Auswirkungen von Einfluss- und Entwicklungsmöglichkeiten auf das Wohlbefinden und den Gesundheitszustand zwischen den Gruppen der Hilfsorganisationen und Berufsfeuerwehr im Rettungsdienst aufgezeigt.

Die in der Erhebung dargestellten Modelle dienen dazu, das Thema Gesundheit und Wohlbefinden im Ausbildungs- und Organisationsprozess abzuleiten. Hierbei bekommt die Betrachtung des Skalenmerkmales Einfluss- und Entwicklungsmöglichkeiten und deren Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden in der Organisation eine besondere Bedeutung. Das Job-Demand-Control-(Support)-Model (DCSM) sowie das Modell zum Wohlbefinden / Lebenszufriedenheit werden dem Anspruch gerecht, Gesundheit als Bestandteil komplexer und transparenter Vernetzung zu betrachten. Damit wird für Einsatzkräfte in der Organisation und der Ausbildung eine Plausibilität geschaffen, die unter Anforderungsbelastung nutzbar ist, um Veränderungsprozesse für eine Gesundheitsorientierung einzuleiten.

Als langfristiges Ziel mit Zukunftsoption ist die Implementierung gesundheitswissenschaftlicher Ansätze als Bestandteil des RettAssPrV und des RettAssG in der Ausbildung zu betrachten. Dieser Entwicklungsprozess muss dort beginnen wo “Nachwuchs”-Einsatzkräfte ihren Einstieg in den Berufsalltag haben. Vor dem Hintergrund gewonnener Erkenntnisse ergibt sich für die zukünftige Ausbildung von Einsatzkräften im Rettungsdienst die Notwendigkeit, zunehmend in die Bereiche der Gesundheitsförderung und -prävention zu investieren. Der Autor dieser Arbeit ist Schulleiter einer staatlich anerkannten Rettungsdienstschule und versucht mit dem Projekt “Gesunde Einsatzkräfte im Rettungsdienst – GERD” Zukunftswege aufzuzeigen.

Fragestellungen

1. Welche Auswirkungen haben die Unterschiede zwischen den Stichproben der Berufsfeuerwehr und der Hilfsorganisationen bezogen auf die Skalenmerkmale Einfluss- und Entwicklungsmöglichkeiten und Gesundheitszustand sowie dem Wohlbefinden im Rettungsdienst?
2. Welche Zusammenhänge bestehen zwischen den Skalenmerkmalen Einfluss- und Entwicklungsmöglichkeiten, Gesundheitszustand und dem Wohlbefinden?
3. Welche Schlussfolgerungen und Handlungsansätze lassen sich als „Intervention Rettungsdienst“ für die Praxis ableiten?

[...]

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Intervention Rettungsdienst
Untertitel
Die Bedeutung gesundheitswissenschaftlicher Zusammenhänge und Ansätze für die praktische Arbeit im Gesundheitswesen
Hochschule
Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg  (FB Wirtschaft)
Note
1,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
31
Katalognummer
V194446
ISBN (eBook)
9783656197973
ISBN (Buch)
9783656197607
Dateigröße
729 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Literaturverzeichnis 38 Einträge Auswirkungen aktueller gesundheitsbezogener Datenerhebung für den Rettungsdienst in Ausbildung und Organisation
Schlagworte
Rettungsdienst, Datenerhebung Rettungsdienst, gesundheitswissenschaftliche Zusammenhänge, gesundheitswissenschaftliche Ansätze, Gesundheit Rettungsdienst, Gesundheit in Organisationen, Gesundheit von Einsatzkräften, Intervention im Rettungsdienst, Gesundheit Feuerwehren, Geundheit Hilfsorganisationen, Erhebung Rettungsdienst, Wohlbefinden im Rettungsdienst, Einflussmöglichkeiten im Rettungsdienst, Entwicklungsmöglichkeiten im Rettungsdienst, demographischer Wandel Rettungsdienst, Gesundheit, Wohlbefinden, Feuerwehr, Kompetenzerhöhung Rettungsdienst, Berufsfeuerwehr Gesundheit, Rettungsdienst COPSOQ, Rettungsassistenten Gesundheit, psychische physische Gesundheit, psychische physische Belastung, Lebenszufriedenheit Rettungsdienst, Copingstrategien, gesundheitsbezogene Datenerhebung, Querschnittsstudie Rettungsdienst, WHO Fünf Rettungsdienst, Korrelation Rettungsdienst, Gesundheitszustand Rettungsdienst, Alter und Wohlbefinden, Querschnittsstudie Gesundheit, Human Ressources, Gesunde Einsatzkräfte im Rettungsdienst
Arbeit zitieren
Heiko Schumann (Autor), 2012, Intervention Rettungsdienst, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194446

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