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Laktoseintoleranz - Ein Überblick über Formen, Ursachen und Therapiemethoden

Titre: Laktoseintoleranz - Ein Überblick über Formen, Ursachen und Therapiemethoden

Thèse Scolaire , 2011 , 23 Pages , Note: 1,2

Autor:in: Eva Seidenath (Auteur)

Biologie - Maladies, Santé, Allimentation
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„Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein“

Dieses Zitat von Hippokrates (460 – 377 v. Chr.) zeigt, dass die heilende Wirkung von Pflanzen und die Bedeutung von gesunder Ernährung schon im alten Griechenland bekannt war und gelehrt wurde.
Doch Einzelheiten über verschiedene Nahrungsmittelunverträglichkeiten waren noch nicht erforscht, da es mit den damaligen Mitteln sehr schwierig war, genaue Diagnosen aufzustellen.

Auch heute noch ist speziell in Deutschland die Laktoseintoleranz ein noch nicht sehr weit erforschtes Themengebiet.

Doch handelt es sich hierbei um eine Krankheit?

Im Folgenden wird zunächst auf Laktose und das Enzym Laktase genauer eingegangen, bevor die Formen der Laktoseintoleranz vorgestellt werden.
Da die Milchzuckerunverträglichkeit mit den verschiedensten Symptomen einhergehen kann, verdeutliche ich diese, und erkläre anschließend, mit welchen Methoden man die Diagnose sichern kann.
Zum Schluss werden verschiedene Therapiemöglichkeiten vorgestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Laktose?

2.1 Vorkommen von Laktose in der Natur und in Milchprodukte

2.2 Vorkommen von Laktose in Fertigprodukten

2.3 Laktosenachweis in der Milch

3. Was ist Laktase?

4. Laktoseintoleranz

4.1 Formen der Laktoseintoleranz und ihre Ursachen

4.1.1 Primärer Laktasemangel

4.1.2 Sekundärer Laktasemangel

4.2 Geographische Verteilung der Milchzuckerunverträglichkeit

4.3 Symptomatik der Laktoseintoleranz

4.3.1 Diarrhoe

4.3.2 Obstipation

4.3.3 Flatulenz

4.3.4 Völlegefühl

4.3.5 Übelkeit

4.3.6 Aufstoßen und Mundgeruch

4.3.7 Bauchschmerzen und Krämpfe

4.3.8 Gestörter Vitamin- und Mineralstoff-Haushalt

4.4 Diagnosesicherungs-Methoden

4.4.1 Laktose-Toleranz-Test

4.4.2 H2-Atemtest

4.4.3 Dünndarmbiopsie

4.5 Therapiemethoden

4.5.1 Laktase-Ersatz

4.5.2 Diät/Ernährungsumstellung

4.5.3 Laktosearme Milchprodukte

4.5.4 Alternativprodukte

5. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, die medizinischen und biologischen Grundlagen der Laktoseintoleranz zu erläutern, die auftretenden Symptome und diagnostischen Methoden zu analysieren sowie Therapiemöglichkeiten und Alternativen für Betroffene aufzuzeigen.

  • Biochemische Grundlagen von Laktose und dem Enzym Laktase
  • Differenzierung der Ursachen und Formen der Laktoseintoleranz
  • Methoden zur klinischen Diagnose der Unverträglichkeit
  • Ernährungstechnische Ansätze und Laktose-Alternativen im Alltag
  • Genetische Ursachen und evolutionäre Aspekte der Laktosepersistenz

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Primäre Laktoseintoleranz

Die primäre Laktoseintoleranz lässt sich noch weiter in verschiedene Unterformen untergliedern, an unterscheidet die endemische Laktoseintoleranz, den kongenitalen Laktasemangel (Alactasie) und den entwicklungsbedingten Laktasemangel.

Die endemische Laktoseintoleranz stelle die weltweit häufigste Form dar. Die Betroffenen sind vor allem die Bevölkerungen Südostasiens und Zentralafrikas sowie die Bewohner der Mittelmeerländer. Sie ist genetisch bedingt und tritt erst ca. ab dem 5. Lebensjahr auf. Bei gezielter Gabe von Milchprodukten ist diese Form reversibel.

Der kongenitale Laktasemangel (Alactasie), ist als autosomal-rezessive Erbkrankheit anzusehen und wurde in einer finnischen Population, die an und für sich laktosetolerant sein sollte, beschrieben. Die Krankheit ist durch ein völliges Fehlen der Laktaseaktivität im Dünndarm bei vorhandener Aktivität anderer Disaccharidasen und histologisch unauffälliger Dünndarmschleimhaut charakterisiert.

Der entwicklungsbedingte Laktasemangel kommt vor allem bei Frühgeborenen vor. Es handelt sich um einen Enzymmangel, der aufgrund einer unvollständig entwickelten Darmschleimhaut auftritt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Bedeutung gesunder Ernährung und führt in die Problematik der Laktoseintoleranz als klinisches Themengebiet ein.

2. Was ist Laktose?: Dieses Kapitel definiert Laktose chemisch als Disaccharid, beschreibt dessen Vorkommen in der Natur und in Fertigprodukten sowie den praktischen Nachweis mittels Fehling-Probe.

3. Was ist Laktase?: Es wird die Funktion des Enzyms Laktase (Beta-Galactosidase) bei der Spaltung von Milchzucker im Dünndarm sowie das Phänomen der Laktasepersistenz erklärt.

4. Laktoseintoleranz: Der Hauptteil bietet eine umfassende Analyse der Formen der Intoleranz, deren geografischer Verbreitung, der klinischen Symptomatik, der Diagnosesicherungsverfahren und der Therapiemöglichkeiten.

5. Schlussfolgerung: Das Fazit ordnet die Laktoseintoleranz ein und diskutiert aktuelle Forschungsergebnisse zu genetischen Mutationen und deren Einfluss auf die zukünftige Diagnostik.

Schlüsselwörter

Laktose, Laktase, Laktoseintoleranz, Milchzucker, Disaccharid, Laktasemangel, Alactasie, Laktosemalabsorption, Dünndarmbiopsie, H2-Atemtest, Laktasepersistenz, Ernährungsumstellung, Fehlingsche Probe, Genetische Mutation, Verdauungsstörungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Thema Laktoseintoleranz, ihre biologischen Ursachen, die Vielfalt der Symptome und Möglichkeiten zur Diagnose und Behandlung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Biochemie der Laktose, die physiologischen Prozesse bei der Intoleranz, weltweite Verbreitungsmuster sowie therapeutische Ansätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Laktoseintoleranz zu schaffen und zu klären, ob es sich dabei um eine klassische Krankheit handelt oder um eine natürliche biologische Eigenschaft.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, ergänzt durch eine praktische chemische Versuchsreihe zum Nachweis von Laktose in Milch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Differenzierung von Laktoseintoleranz-Formen, die systematische Auflistung der Symptome und die Erläuterung medizinischer Diagnoseverfahren und Diätmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind u.a. Laktoseintoleranz, Enzymmangel, Stoffwechsel, Laktase-Ersatz, H2-Atemtest und genetische Adaptation.

Warum ist die Laktoseintoleranz in einigen Regionen verbreiteter als in anderen?

Die Verbreitung hängt stark mit evolutionären Anpassungen zusammen; in Regionen mit weniger Licht entwickelten sich Mutationen, die die Laktaseproduktion bis ins Erwachsenenalter ermöglichten.

Ist Laktoseintoleranz heilbar?

Eine dauerhafte Heilung ist nicht möglich, jedoch kann durch den Einsatz von Laktase-Tabletten oder eine entsprechende Ernährungsumstellung ein beschwerdefreies Leben geführt werden.

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Résumé des informations

Titre
Laktoseintoleranz - Ein Überblick über Formen, Ursachen und Therapiemethoden
Note
1,2
Auteur
Eva Seidenath (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
23
N° de catalogue
V194484
ISBN (ebook)
9783656201250
ISBN (Livre)
9783656201588
Langue
allemand
mots-clé
Laktose Lactose Intoleranz Ernährung Nahrungsmittel Laktoseintoleranz Lactoseintoleranz Minusl
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Eva Seidenath (Auteur), 2011, Laktoseintoleranz - Ein Überblick über Formen, Ursachen und Therapiemethoden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194484
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Extrait de  23  pages
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