Social Media Marketing


Hausarbeit, 2011

16 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Einführung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit

2. Social Media Marketing
2.1 Definition Social Media
2.2 Entwicklung von Social Media
2.3 Definition Social Media Marketing
2.4 Ziele des Social Media Marketing
2.5 Social Media Plattformen
2.5.1 Blogs
2.5.2 Social Networking
2.5.3 Bewertungsportale
2.5.4 Social News
2.5.5 Social Bookmarking
2.5.6 Multimedia Plattformen
2.5.7 Wikis
2.6 Strategie des Social Media Marketing
2.7 Marketingform Virales Marketing
2.8 Gefahren von Social Media Marketing

3. Fazit

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Twitter

Abbildung 2: Wirkungskette

Abbildung 3: Graphische Darstellung des Viralen Marketings

1. Einleitung

1.1 Einführung

Die Nutzung des Internets im Alltag ist für viele Menschen heute nicht mehr wegzudenken. Durch Social Media ist eine neue Zeitrechnung im World Wide Web eingeleitet wurden. Im früheren Internet drehte sich alles um den Einzelnen, heute werden Informationen, Erfahrungen, Erlebnisse und Sichtweisen mit verschiedenen Personen in einer Community geteilt oder diskutiert. Die soziale Interaktion prägt nun das Internet.1 Kaufentscheidungen werden heute im Netz z. B. auf Bewertungsportalen getroffen. Somit bietet Social Media eine völlig neue Möglichkeit des Online- Marketings, um das Unternehmen und deren Produkte oder Dienstleistungen nach außen zu präsentieren.

1.2 Ziel der Arbeit

Das Ziel der Arbeit ist es einen groben Überblick über das Thema „Social Media Marketing“ zu vermitteln.

1.3 Aufbau der Arbeit

Im zweiten Kapitel wird Social Media Marketing näher durchleuchtet. Zu Anfang wird zuerst geklärt was Social Media ist und welche Entwicklungen es in den letzten Jahren vollzogen hat. Danach wird der Begriff Social Media Marketing definiert und die Ziele näher erläutert. Im Abschnitt 2.5 werden die verschiedenen Social Media Plattformen aufgezählt und ihre Marketingmöglichkeiten für die Unternehmen kurz dargestellt. Weiterhin wird die Strategie des Social Media Marketing erläutert und das Virale Marketing näher durchleuchtet. Zum Schluss von Kapitel 2 werden die Gefahren von Social Media Marketing genannt und in Kapital 3 wird die Arbeit mit einem Fazit schließlich beendet.

2. Social Media Marketing

Um ein bessere Verständnis für das Thema zu erreichen, ist eine theoretische Abhandlung notwendig. In diesem Kapitel wird Social Media Marketing (wie in Kapitel 1.3 erläutert) wiedergegeben.

2.1 Definition von Social Media

Social Media ist noch ein sehr junger Begriff. Es beschreibt soziale Netzwerke und Gemeinschaften im Internet. Laut A. Kaplan und M. Haenlein wird Social Media wie folgt definiert: „A group of internet-based application that build on the ideological and technological foundation of Web 2.0, and that allow the creation and exchange of User Generate Content“.2 Somit ist Social Media ein Konzept was den Nutzern erlaubt, sich miteinander auszutauschen und mediale Inhalte für sich oder für eine Gemeinschaft darzustellen oder zu entwickeln. Die Kommunikationsmittel hierbei sind Texte, Bilder Audio- oder Video-Elemente. Die erstellten Elemente werden User Generated Content genannt. Dabei handelt es sich um Inhalte, die von Usern selbstständig erstellt wurden und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden (z.B. in Blogs oder in sozialen Netzwerken).3

2.2 Entwicklung von Social Media

Die Foren ermöglichten es zum ersten Mal im Jahr 1995 interaktiv im Internet zu kommunizieren.4 Durch die ständigen technologischen Fortschritte weitet sich Social Media weiter aus. Heutzutage ist das Internet zur Selbstverständlichkeit geworden z.B. per Handy bei Facebook Nachrichten von Freunden zu kommentieren. Inzwischen ist es den meisten Menschen möglich, dass Internet zu nutzen. Die Nutzerzahlen steigen stetig an. Gerade junge Menschen zwischen 14 bis 30 Jahren nutzen, dass Internet beinahe täglich.5 Mit den steigenden Benutzerzahlen, steigt auch das Interesse an Social Media Nutzung. Das Wachstum in den letzten Jahren war enorm. Haben im Jahr 2006 weltweit 27,3 Prozent der User ein Profil in einem sozialen Netzwerk gehabt, sind es im Jahr 2009 schon 62,5 Prozent.6 Bis vor kurzem war das Internet im Wesentlichen ein Informationsmedium, aber es hat sich immer mehr auf Sozialkontakte in den letzten Jahren ausgerichtet. Unternehmen erkennen diesen Trend und nutzen Social Media als Marketing Möglichkeit, um Produkte oder Dienstleistungen bekannter zu machen.

2.3 Definition Social Media Marketing

Social Media Marketing ist eine Form des Onlinemarketings. Es ermöglicht Unternehmen in sozialen Netzwerken für Webseiten, Produkte oder Service zu werben, um Kunden zu erreichen, die über traditionelle Werbekanäle nicht erreichbar gewesen wären.7 Da Bannerwerbung von den Internetnutzern heutzutage einfach ignoriert wird, versuchen die Unternehmen neue Wege zu gehen im Internet-Marketing. Kunden und Unternehmen treffen sich nun in Social-Communities auf Augenhöhe, was Unternehmen dazu leitet Social Media Marketing zu nutzen. Dabei können Unternehmen selbst über den Grad ihres Involvements bestimmen. Hierbei stehen vier verschiedene Arten zur Verfügung:8

Proaktiv - Die Unternehmen handeln ohne einen Zwang, handeln zu müssen. Sie handeln aus freien Stücken.
Reaktiv - Die Unternehmen handeln, da sie auf etwas reagieren müssen.
Passiv - Die Unternehmen beschäftigen sich zwar mit Social Media, sind aber selbst nicht aktiv.
Keine - Social Media wird von Unternehmen komplett ignoriert und es wird auch nicht reagiert bei negativen Schlagzeilen/Bewertungen.

Die Aufgabe von Social Media Marketingexperten in einem Unternehmen ist es die richtigen Communities zu nutzen, um für Produkte oder Dienstleistungen zu werben. Diesen Communities sollte zugehört werden und eine Art Beziehung mit dem Unternehmen aufgebaut werden.9 So können die Social Media Marketing Ziele leichter erreicht werden (siehe auch Kapitel 2.4).

2.4 Ziele des Social Media Marketing

Social Media Marketing kann eine oder mehrere Ziele verfolgen. Die Erhöhung der Zugriffszahlen ist für die meisten Kampagnen eines der Hauptziele. Ein erhöhter Traffic bedeutet, dass die Bekanntheit steigt und dass das Suchmaschinen-Ranking verbessert wird. Auf längere Sicht ist es lohnenswert die Bekanntheit einer Marke zu steigern. Wenn eine große Community von Internetnutzern einen positiven Eindruck vom Produkt oder der Dienstleistung hat, sind sie eher bereit das Unternehmen weiterzuempfehlen z.B. durch Links, Blogs, Webseiten usw. (siehe auch Kapitel 2.5). Somit erspart Social Media Marketing dem Unternehmen die Suche nach einem teuren Linkbuilding-Experten, da die Social Media Nutzer interessante Inhalte eigenständig weiterverbreiten. Experten bestätigen auch je mehr Links auf einer Webseite verknüpft sind, umso besser findet der Kunde das Unternehmen und deren Produkte in den Suchmaschinen im Netz.10 Weitere Ziele des Social Media Marketing sind, dass das Markenbewußtsein bei den Verbrauchern gestärkt wird, Beziehungen zu Communities aufgebaut werden und somit auch neue Zielgruppen angesprochen werden. Das Unternehmen sollte versuchen sich durch die Social Media Marketing Kampagnen eine guten Ruf in der Öffentlichkeit aufzubauen und gleichzeitig darauf zu achten negative Impulse frühzeitig zu erkennen und möglichst in positive umzuwandeln z.B. indem schlechte Bewertungen eines Kunden versucht werden mit Lösungsansätzen und Ehrlichkeit entgegenzutreten, um eine Lösung für den Kunden zu finden.11 Das Unternehmen sollte daher aus diesen Fehlern lernen und die Wünsche der Community hinsichtlich der Produkt oder Leistungsverbesserung nutzen (kostengünstige Marktforschung). Durch die genannten Ziele können somit neue Kunden erreicht werden, was zu einer Steigerung des Umsatzes im Endeffekt führt.

2.5 Social Media Plattformen

Social Media besitzt mehrere Plattformen auf den User aktiv sein können. Einige der wichtigsten Plattformen werden hier nun näher erläutert und ihre Marketing-Nutzung für ein Unternehmen kurz wiedergegeben.

[...]


1 Vgl. Weinberg, T. (2010), XV

2 Vgl. Kaplan, A., Haenlein, M. (2010), S. 61

3 Vgl. Blank, I. (2009), S. 103

4 Vgl. Safko, Lon/ Brake, David K. (2009), S. 145 f.

5 Vgl. Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V. (2010), S. 8

6 Vgl. Urbanski, S. (2009), URL: http://www.worx.at/blog/die-entwicklung-von-social-media/, Abruf am 03.05.2011

7 Vgl. Weinberg, T. (2010), S. 4

8 Vgl. Graf, D. (2009), S. 5

9 Vgl. Weinberg, T. (2010), S. 4

10 Vgl. Weinberg, T. (2010), S. 6

11 Vgl. Weinberg, T. (2010), S. 7

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Social Media Marketing
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule
Veranstaltung
E-Business
Note
1,7
Autor
Jahr
2011
Seiten
16
Katalognummer
V194707
ISBN (eBook)
9783656200826
ISBN (Buch)
9783656202035
Dateigröße
3454 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Social Media, Social Media Marketing, FOM, Corporate Communication, Marketing, Facebook, Twitter, virales marketing, monitoring, seeding, seminarbeit
Arbeit zitieren
Sascha Mihajlovic (Autor), 2011, Social Media Marketing, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194707

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Titel: Social Media Marketing



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