Eine goldene Formel für best practice interkulturelles Kommunikationsmanagement besteht darin, die Sachebene und die Beziehungsebene, das heißt Rapport und Report dynamisch auszutarieren, sodass weder die Beziehungserfordernisse den Aufgabenerfordernissen, noch die Aufgabenerfordernisse den Beziehungserfordernissen geopfert werden. Diese interkulturelle Kommunikationsformel der Ausgewogenheit oder Integration des Aufgabe-Beziehungskontinuums ist kulturspezifisch zu nuancieren. Je nach Kontextierung des Empfänger der Botschaft kann man sich auf diesem Kontinuum dynamisch positionieren und den erforderlichen Kommunikationsstil entweder weiter in Richtung des HC oder LC Pols verlagern. Best pracitce interkuturelle und tanskulturelles Kommunikationsmanagement, im globalen physich-virtuellen Team und Verhandlungskontext, sowie den vielfältigen kutlurellen Überschneidungssituation sind das Ziel der Abhandlung. Es wird eine revolutionäre transkulturelle Lingual Franca entdeckt und formuliert.
Das Acquis der interkulturellen Kommunikationsforschung wird rekapituliert und opitmiert.
Inhaltsverzeichnis
1. Intrapsychisches Prozess- und interkulturelles Kommunikationsmanagement
Strategie, Kultur und Kommunikation
Das ORJI-Modell
Der MIS-Faktor Prozess
Die PIE-Metapher
Das transkulturelle Management interkultureller Kommunikationsprozesse
Multimodellierung intrapsychischer Prozesse
Weitere Beiträge zur interkulturellen Kommunikationsmanagementforschung
Die goldene Formel der interkulturellen Kommunikation und die transkulturelle Lingua Franca: Best Practice
2. Strategische Verhandlungskommunikation: Managing Global Negotiations: A Review
3. Zivilisationsunterschiede im Bereich der Kommunikationskultur: Die Einheit rationaler, prärationaler und suprarationaler Dimensionen der Kommunikationskultur
4. Der globale Stratege: Strategische Kommunikation aus dem „Auge des Orkans“
5. Die transkulturelle Integration des interkulturellen Kommunikationsprozesses: Der Paradigmawechsel von der differenzierenden interkulturellen zur komplementären integrativen transkulturellen Kommunikationskultur
6. Das Management globaler Business Teams
Das globale Hochleistungsteam:
Teambildung
Teamcharter
Teamprozess
Diversität vs. Integration
Der Teamleiter
Vertrauen im Team
7. Besondere Maßgaben für das Management globaler virtueller Teams
8. Fallstudie “Global Business Team Management: An Analysis of a Strategic Global Business Team by another Global Virtual Research Team”
9. Interkulturelle Managementinstrumente
10. Interkulturelles Management Wörterbuch Englisch-Deutsch
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Integration von psychologischen Modellen und strategischen Traditionen in das globale Kommunikationsmanagement. Das Ziel ist es, interkulturelle Kommunikationsprozesse durch die noetische Dimension und ein transkulturelles Verständnis von einer potenziellen Konfliktquelle in eine synergetische Gestaltung von Diversität zu transformieren.
- Analyse intrapsychischer Informationsverarbeitungsprozesse (ORJI-Modell, PIE-Metapher).
- Entwicklung eines transkulturellen Managementmodells für globale Teams.
- Untersuchung zivilisationsbedingter Unterschiede in der Kommunikationskultur.
- Optimierung von Verhandlungskommunikation und Management globaler virtueller Teams.
Auszug aus dem Buch
1. The Social Psychology of International Negotiation: A Psycho-cultural Approach
Human minds are information processors and how they process information depends on how they are programmed. The mind organizes itself to provide a system that enables it to give meaning to new stimuli and fragmentary perception without a continuous groping process. This system contains mental constructs of the external world, i.e. beliefs, images, implicit assumptions and habits of reasoning. There are four consequences:
1. Communication depends on there being a similarity of such programming between communicators. As culture provides the master programming such similarity cannot be relied on when cultures differ. The more abstract the subject, the more likely it will be that the basics differ by culture.
2. Perception habits become locked in: In physical and social perception it may be almost impossible to see something that conflicts with the way we expect to see it. We are subject to optical illusions or stereotypes flaw our judgements. - In the course of development and in order to be minimally efficient a certain internal consistency among our beliefs, images, information constructs, etc., develops and as the mind resists having this consistency disturbed, we attempt to perceive in a way that makes new stimuli or information fit into our existing organization of ideas and beliefs, or we tend to reject or seek consistent explanations for new information that does not mesh in congenially.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Intrapsychisches Prozess- und interkulturelles Kommunikationsmanagement: Beschreibt psychologische Modelle zur Steuerung interkultureller Kommunikationsprozesse und deren Transformation durch höhere Bewusstseinsebenen.
2. Strategische Verhandlungskommunikation: Managing Global Negotiations: A Review: Gibt einen Überblick über Ansätze der internationalen Verhandlungsführung und deren Herausforderungen im globalen Kontext.
3. Zivilisationsunterschiede im Bereich der Kommunikationskultur: Die Einheit rationaler, prärationaler und suprarationaler Dimensionen der Kommunikationskultur: Analysiert die Unterschiede zwischen rationalistischen westlichen und prälogisch-basierten östlichen Erkenntnis- und Handlungsweisen.
4. Der globale Stratege: Strategische Kommunikation aus dem „Auge des Orkans“: Fokussiert auf die Positionierung eines globalen Strategen in einem komplexen interkulturellen Umfeld unter Nutzung der „Magie der EINS“.
5. Die transkulturelle Integration des interkulturellen Kommunikationsprozesses: Der Paradigmawechsel von der differenzierenden interkulturellen zur komplementären integrativen transkulturellen Kommunikationskultur: Stellt den Transkulturellen Profiler vor, um Diversität in eine ganzheitliche Einheit zu integrieren.
6. Das Management globaler Business Teams: Behandelt die strategische Bedeutung globaler Teams und die Notwendigkeit einer klaren Führung und Teambildung.
7. Besondere Maßgaben für das Management globaler virtueller Teams: Diskutiert spezifische Anforderungen an virtuelle Führung, insbesondere bezüglich Vertrauen und Kommunikation.
8. Fallstudie “Global Business Team Management: An Analysis of a Strategic Global Business Team by another Global Virtual Research Team”: Analysiert anhand des „Amber Teams“ die Dynamik eines internationalen Business Teams und identifiziert Erfolgsfaktoren.
9. Interkulturelle Managementinstrumente: Fasst zentrale Modelle und Methoden zusammen, die zur Meisterung interkultureller Herausforderungen dienen.
10. Interkulturelles Management Wörterbuch Englisch-Deutsch: Bietet ein zweisprachiges Glossar für Fachbegriffe des interkulturellen Managements.
Schlüsselwörter
Interkulturelles Management, Transkulturelle Intelligenz, Kommunikation, Global Business Teams, Strategische Verhandlung, Bewusstsein, Noetische Dimension, Kulturdimensionen, Diversität, Synergie, Konfliktmanagement, Führung, Informationsverarbeitung, Kulturprofil, Werte.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Publikation bietet einen umfassenden Ansatz zum Management von interkultureller Kommunikation und globaler Diversität, indem sie klassische Kulturtheorien durch eine ganzheitliche, „noetische“ Ebene ergänzt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf dem interkulturellen Management, der Gestaltung globaler Business Teams, Verhandlungstechniken und der Entwicklung einer transkulturellen Intelligenz.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Transformation interkultureller Kommunikationsbarrieren in synergetische Prozesse durch ein tieferes Verständnis der menschlichen Bewusstseinsarchitektur.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor verknüpft interdisziplinäre Ansätze aus Psychologie, Managementlehre, Philosophie und Systemtheorie, um ein integratives Modell (den Transkulturellen Profiler) zu entwickeln.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Neben der theoretischen Herleitung werden praktische Instrumente für Manager präsentiert, einschließlich Fallstudien, Strategieleitfäden und einem umfassenden zweisprachigen Wörterbuch.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Begriffe sind Transkulturalität, Synergie, Noetik, Bewusstseinsevaluation, kulturelle Diversität und strategisches Kommunikationsmanagement.
Wie unterscheidet sich dieser Ansatz von klassischen Modellen?
Während klassische Modelle oft von nationalen Stereotypen oder statischen Kulturdimensionen ausgehen, zielt dieser Ansatz auf eine übergeordnete Integration durch die „noetische Dimension“ ab, die individuelle und kulturelle Prägungen transzendiert.
Welche Rolle spielt die „EINS“ im Werk?
Die „EINS“ dient als zentrales Symbol für die zugrunde liegende Einheit des menschlichen Bewusstseins, welche alle dualistischen kulturellen Konflikte überbrücken kann.
- Citation du texte
- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Auteur), 2012, Globales strategisches Kommunikationsmanagement unter besonderer Berücksichtigung physisch-virtueller globaler Teams, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194767