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Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategien deutscher Automobilhersteller in China am Beispiel von BMW und Volkswagen

Title: Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategien deutscher Automobilhersteller in China am Beispiel von BMW und Volkswagen

Seminar Paper , 2012 , 49 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Manuel Hübner (Author), Philipp Gellert (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Auf der Suche nach neuen Absatzmöglichkeiten, müssen deutsche Premium- Automobilhersteller neue Wege bestreiten. Nachdem der Westeuropäische Automarkt nahezu gesättigt ist, wird es für die Zukunft der Autobranche von entscheidender Wichtigkeit sein in die „Emerging Markets“ einzutreten. Wichtig sind die sogenannten BRIC- Staaten.

In der vorliegenden Arbeit wird im speziellen auf den Automarkt in China eingegangen, da dieser als größter und profitabelster Automarkt der Zukunft gilt. Nach einer Studie der Unternehmensberatung Oliver Wyman, wird im Jahr 2017 ein zusätzliches Absatzvolumen von 21 Millionen Fahrzeugen in den BRIC- Staaten erwartet. Diese zeigt die Vorreiterrolle des chinesischen Automarktes, denn im Vergleich mit Indien, einem ähnlich Bevölkerungsstarken Land, wird in China ein fast fünfmal so hohes Absatzvolumen prognostiziert.
Um diese Marktentwicklung zu untersuchen, werden in dieser Arbeit die Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategie anhand der deutschen Premiumautoherstellern Volkswagen (VW) und BMW analysiert.

Ziel dieser Arbeit soll es sein, die Vorgehensweise beim Markteintritt der genannten Automobilhersteller in den chinesischen Automarkt zu analysieren. Dazu werden zunächst die verschiedenen Markteintrittsstrategien in der Theorie erklärt. Zudem werden für jede Markteintrittsform sowohl die Vor- als auch die Nachteile untersucht. Im nächsten Schritt werden die wichtigsten Entscheidungskriterien aufgeführt, die für die Selektion der richtigen Marktbearbeitungsstrategie relevant sein können.
Den Anwendungsteil der Arbeit bildet die Untersuchung der Vorgehensweise von BMW und VW beim Markteintritt in China. Hierzu wird zunächst der chinesische Automarkt analysiert und die Automobilhersteller BMW und VW werden vorgestellt. Abschließend werden die Markteintrittsstrategien der deutschen Autobauer untersucht.

Die Seminararbeit schließt mit einem Ausblick für die zukünftige Entwicklung des chinesischen Automarktes und der deutschen Protagonisten in Form von BMW und VW.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Formen der Marktbearbeitung

2.1 Export

2.1.1 Direkter Export

2.1.2 Indirekter Export

2.2 Wertschöpfung im Ausland

2.2.1 Lizenzierung

2.2.2 Franchising

2.3 Kooperationsformen

2.3.1 Joint Venture

2.3.2 Strategische Allianzen

2.4 Auslandsunternehmen

2.4.1 Tochtergesellschaften durch Akquisition oder Neugründung

2.4.2 Auslandsniederlassungen

2.5 Entscheidungskriterien/ Rahmenbedingungen

2.5.1 Geschwindigkeit des Markteintritts

2.5.2 Reversibilität

2.5.3 Akzeptanz des Auslandsengagements

3. Analyse der Markteintritts- und Marktbearbeitungsformen der Autohersteller Volkswagen und BMW anhand des chinesischen Automarktes

3.1 Automarkt China

3.2 Deutsche Automobilhersteller

3.2.1 Volkswagen AG / VW

3.2.2 Die Bayrischen Motorenwerke AG / BMW

3.3 Analysen der Markteintritts- und Marktbearbeitungsformen

3.3.1 VW in China

3.3.2 BMW in China

4. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Strategien deutscher Automobilhersteller beim Markteintritt in China. Im Fokus steht dabei die Untersuchung, welche Markteintritts- und Marktbearbeitungsformen von den Unternehmen Volkswagen und BMW gewählt wurden und wie diese unter Berücksichtigung der chinesischen Marktgegebenheiten bewertet werden können.

  • Grundlagen der internationalen Marktbearbeitungsstrategien (Export, Lizenzierung, Kooperationen, Tochtergesellschaften)
  • Analyse des chinesischen Automarktes als größter Wachstumsmarkt der Zukunft
  • Vergleich der Markteintrittsstrategien von Volkswagen und BMW in China
  • Bewertung von Entscheidungskriterien wie Markteintrittsgeschwindigkeit, Reversibilität und Akzeptanz des Engagements

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Direkter Export

Ein grundlegender Unterschied zum indirekten Export ist, dass die Unternehmen beim direkten Export alle im Heimatmarkt anfallenden Tätigkeiten selbst abwickeln müssen. Dabei kann der Vertrieb die Produkte entweder „B2C“, also (direkt) an den Endabnehmer über eigene Vertriebsorgane oder (indirekt) über „B2B“ an ausländische Absatzmittler verkaufen, sodass der Produzent nicht zwangsläufig die Verantwortung der Endverbraucher-Akquisition übernehmen muss. In dem Fall ist Entscheidend, dass der Produzent, also das Inlandsunternehmen selbst international aktiv ist.

Verdeutlichung ist dies auch noch mal Im oberen Teil der Abb. 2 als Formen des direkten Exports gezeigt.

Nicht umsonst wird der direkte Export als einer der risikostärkeren und komplizierteren Formen der Auslandsmarktbearbeitung angesehen, denn im Vergleich zum indirekten Export werden hier deutlich mehr Anforderungen wie zum Beispiel Kompetenzen, Ressourcen, höheres Risiko durch z.B. dem Kapitaleinsatz für eigene Verkaufsbüros im Ausland vorausgesetzt. Das hat den Vorteil der direkteren Nähe zum Markt, eine bessere Steuer- und Kontrollierbarkeit und in Anbetracht des Zeitverlaufes eine chancenreichere Kostensituation.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Relevanz von Schwellenländern für deutsche Automobilhersteller und Formulierung der Forschungsabsicht.

2. Formen der Marktbearbeitung: Theoretische Darstellung und kritische Analyse verschiedener Strategien zur internationalen Marktbearbeitung inklusive Vor- und Nachteilen.

3. Analyse der Markteintritts- und Marktbearbeitungsformen der Autohersteller Volkswagen und BMW anhand des chinesischen Automarktes: Anwendung der theoretischen Konzepte auf die Praxisbeispiele Volkswagen und BMW im Kontext des chinesischen Marktes.

4. Ausblick: Zusammenfassende Einschätzung der zukünftigen Entwicklung und strategischen Herausforderungen für die Automobilhersteller in China.

Schlüsselwörter

Markteintrittsstrategie, Marktbearbeitung, Export, Joint Venture, Direktinvestition, Automobilindustrie, China, Volkswagen, BMW, BRIC-Staaten, Internationalisierung, Markteintritt, Wettbewerb, Strategische Allianzen, Automarkt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategien, die von deutschen Automobilherstellern angewendet werden, um den chinesischen Automarkt zu erschließen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des internationalen Managements (Markteintrittsformen) sowie deren praktische Anwendung durch die Fallbeispiele Volkswagen und BMW im chinesischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die spezifische Vorgehensweise der genannten Automobilhersteller beim Markteintritt in China zu untersuchen und auf Basis theoretischer Kriterien wie Geschwindigkeit, Reversibilität und Akzeptanz zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zu internationalen Markteintrittsformen sowie eine fallstudienartige Analyse der Strategien von Volkswagen und BMW basierend auf aktuellen Daten und Marktberichten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst verschiedene Strategien wie Export, Joint Ventures und Direktinvestitionen theoretisch erläutert, bevor diese auf die Markteintritte von VW und BMW in China angewendet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Markteintrittsstrategie, Joint Venture, Internationalisierung, Automobilindustrie, China und die spezifischen Unternehmensstrategien von VW und BMW.

Welche Bedeutung hat der chinesische Markt für die untersuchten Hersteller?

China gilt als größter und profitabelster Automarkt der Zukunft, der aufgrund staatlicher Auflagen (Joint-Venture-Pflicht) und eines hohen Wachstumspotenzials eine besondere strategische Relevanz für Volkswagen und BMW besitzt.

Warum unterscheidet sich die Strategie von BMW von der von VW in China?

VW wird als Pionier auf dem chinesischen Markt betrachtet, während BMW eine „Follower-Strategie“ verfolgte und aufgrund eines späteren Markteintritts andere Schwerpunkte (Premiumsegment, spezifische Vertriebsstrukturen) setzte.

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Details

Title
Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategien deutscher Automobilhersteller in China am Beispiel von BMW und Volkswagen
College
Fresenius University of Applied Sciences Idstein
Grade
1,3
Authors
Manuel Hübner (Author), Philipp Gellert (Author)
Publication Year
2012
Pages
49
Catalog Number
V194783
ISBN (eBook)
9783656200949
ISBN (Book)
9783656206156
Language
German
Tags
International Internationales Management Management Markt Markteintritt Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategien Marktbearbeitung Automobil Automobilhersteller BMW VW Volkswagen China Asien Land Eintrittsstrategien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manuel Hübner (Author), Philipp Gellert (Author), 2012, Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategien deutscher Automobilhersteller in China am Beispiel von BMW und Volkswagen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194783
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