Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Law

Die europäische Electronic-Commerce-Richtlinie - Eine gute Basis für den E-Commerce in Europa?

Title: Die europäische Electronic-Commerce-Richtlinie - Eine gute Basis für den E-Commerce in Europa?

Term Paper , 2003 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jan Köster (Author)

Business economics - Law
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Durch die seit Jahren fortschreitende Globalisierung, wachsen die Menschen weiter zusammen und können immer neue grenzüberschreitende Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Das wird besonders in der zunehmenden Nutzung des Internets deutlich. Auch am E- Commerce sind die Entwicklungen nicht spurlos vorüber gegangen. Das gilt besonders für den E- Commerce in Europa. Wichtig ist nun, dass der E- Commerce in Europa einen in allen Mitgliedstaaten gleich geltenden rechtlichen Rahmen erhält. Dieser Aufsatz beschäftigt sich mit eben diesem rechtlichen Rahmen für den E- Commerce in Europa. Der Schwerpunkt dieser Arbeit ist die E- Commerce Richtlinie, wobei besonders auf die Ziele, den Geltungsbereich und die Umsetzung der Richtlinie in deutsches Recht eingegangen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I.) Einleitung

II.) Was ist E – Commerce?

II.1) B2B – Commerce

II.2) B2C – Commerce

III.) E – Commerce in der Europäischen Union und der EU - Binnenmarktpolitik

III.1) Richtlinie 95/46/EG

III.2) Richtlinie 97/ 7/EG

III.3) Richtlinie 98/84/EG

III.4) Richtlinie 99/44/EG

III.5) Richtlinie 99/93/EG

IV.) Die E- Commerce Richtlinie

IV.1) Ziele der E- Commerce Richtlinie

IV.2) Geltungsbereich der E- Commerce Richtlinie

IV.3) Inhalte der E- Commerce Richtlinie

IV.3.1) Binnenmarktklausel

IV.3.1.1) Ausnahmen der Binnenmarktklausel

IV.3.2) Grundsatz der Zulassungsfreiheit

IV.3.3) Allgemeine Informationspflichten

IV.3.4) Besondere Informationspflichten

IV.3.5) Zusätzliche Informationspflichten bei Abschluss von elektronischen Verträgen

IV.3.6) Verantwortlichkeit der Provider

IV.4) Umsetzung der E- Commerce Richtlinie in deutsches Recht

V.) Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den rechtlichen Rahmen für den elektronischen Geschäftsverkehr innerhalb der Europäischen Union, mit besonderem Fokus auf die europäische E-Commerce-Richtlinie. Ziel ist es, die Harmonisierung der Rechtsvorschriften zu analysieren und zu bewerten, inwieweit diese Richtlinie eine solide Basis für den grenzüberschreitenden E-Commerce in Europa bildet.

  • Grundlagen des E-Commerce und seiner Segmente (B2B, B2C).
  • Analyse relevanter EU-Richtlinien zur Schaffung eines digitalen Binnenmarktes.
  • Detaillierte Untersuchung der E-Commerce-Richtlinie (Ziele, Geltungsbereich, Inhalte).
  • Die Rolle der Binnenmarktklausel sowie Informations- und Haftungspflichten von Providern.
  • Umsetzung der Richtlinie in deutsches Recht und abschließende kritische Würdigung.

Auszug aus dem Buch

IV.3.1) Binnenmarktklausel

Das Herkunftslandprinzip ist die zentrale Regelung der Binnenmarktklausel. Das Prinzip bestimmt welches nationale Recht, im Falle von Streitigkeiten zwischen Anbietern und Nutzern im elektronischen Geschäftsverkehr, zur Anwendung kommt. Ein Online- Anbieter fällt immer unter das staatliche Recht, in dem er seine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt. Es ist in erster Linie nicht von rechtlicher Bedeutung, in welchem Mitgliedstaat er seinen Dienst verfügbar macht. Bietet zum Beispiel ein in Frankreich ansässiges Unternehmen seine Dienste in Belgien an, so kommt bei Ungereimtheiten französisches Recht zur Anwendung. Im Wesentlichen steht die Wahl des anwendbaren Rechts aber den Vertragsparteien frei. Ist jedoch nichts geregelt, muss der Dienstanbieter grundsätzlich nur die Rechtsvorschriften seiner eigenen Rechtsordnung beachten.

Die zweite Regelung in der Binnenmarktklausel ist die, dass die Mitgliedsländer den Verkehr von Diensten der Informationsgesellschaft aus anderen Mitgliedstaaten nicht durch nationale Gesetze und Regelungen beschränken dürfen Das bedeutet, dass Online- Anbieter nicht daran gehindert werden dürfen ihre Dienste in dem betreffenden Mitgliedstaat anzubieten. Es gibt jedoch einige Ausnahmen, die auch von der Binnenmarktklausel geregelt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

I.) Einleitung: Einführung in die Globalisierung und die wachsende Bedeutung des E-Commerce in Europa als Anlass für die Untersuchung eines einheitlichen rechtlichen Rahmens.

II.) Was ist E – Commerce?: Definition und Segmentierung des elektronischen Geschäftsverkehrs mit Fokus auf die Unterscheidung zwischen B2B- und B2C-Modellen.

III.) E – Commerce in der Europäischen Union und der EU - Binnenmarktpolitik: Überblick über den Einfluss der EU auf die Gesetzgebung und Vorstellung verschiedener Richtlinien, die den Rechtsrahmen für den digitalen Markt bilden.

IV.) Die E- Commerce Richtlinie: Kernkapitel zur Analyse der Ziele, des Geltungsbereichs sowie der spezifischen Regelungen zur Informationspflicht und Provider-Haftung.

V.) Fazit: Kritische Einschätzung der Richtlinie hinsichtlich ihrer Harmonisierungserfolge und potenzieller Wettbewerbsverzerrungen durch das Herkunftslandprinzip.

Schlüsselwörter

E-Commerce, Europäische Union, Richtlinie 2000/31/EG, Binnenmarktklausel, Herkunftslandprinzip, Informationsgesellschaft, Provider-Haftung, Verbraucherschutz, elektronischer Geschäftsverkehr, Harmonisierung, Rechtsrahmen, Online-Anbieter, Dienstleistungsfreiheit, Datenschutz, B2B-Commerce.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den rechtlichen Rahmen für den elektronischen Geschäftsverkehr in Europa und die Rolle der E-Commerce-Richtlinie als zentrales Instrument für einen einheitlichen digitalen Binnenmarkt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Definition des E-Commerce, die EU-Binnenmarktpolitik, spezifische Artikel der E-Commerce-Richtlinie sowie die Umsetzung dieser in nationales Recht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel besteht darin zu bewerten, ob die europäische E-Commerce-Richtlinie eine geeignete Grundlage für den grenzüberschreitenden Handel darstellt und wie sie die Rechtsunsicherheit für Unternehmen verringert.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer rechtlichen Analyse der Richtlinientexte sowie einer Auswertung von Fachliteratur und Dokumenten der EU-Kommission zur digitalen Marktregulierung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse existierender EU-Richtlinien, eine detaillierte Erläuterung der Inhalte der E-Commerce-Richtlinie inklusive Binnenmarktklausel und Provider-Haftung sowie deren Umsetzung in Deutschland.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Begriffe sind E-Commerce, Binnenmarktklausel, Herkunftslandprinzip, Harmonisierung, Verbraucherschutz und europäischer Rechtsrahmen.

Welche Ausnahmen zur Binnenmarktklausel werden diskutiert?

Die Arbeit unterscheidet zwischen allgemeinen Ausnahmen, wie etwa dem Urheberrecht, und speziellen Ausnahmen, die Eingriffe der Mitgliedstaaten zur Wahrung der öffentlichen Ordnung oder Sicherheit gestatten.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der Richtlinie auf den Wettbewerb?

Der Autor sieht zwar einen positiven Einfluss auf den elektronischen Geschäftsverkehr, warnt jedoch vor möglichen Wettbewerbsverzerrungen, falls Unternehmen gezielt Mitgliedstaaten mit weniger strengen Rechtsvorschriften für ihre Niederlassung wählen.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Die europäische Electronic-Commerce-Richtlinie - Eine gute Basis für den E-Commerce in Europa?
College
University of Applied Sciences Berlin
Course
Vorlesung: Deutsches und Europäisches Wirtschaftsverfassungsrecht: Europa–Recht
Grade
1,3
Author
Jan Köster (Author)
Publication Year
2003
Pages
16
Catalog Number
V19485
ISBN (eBook)
9783638235976
ISBN (Book)
9783638824002
Language
German
Tags
Electronic-Commerce-Richtlinie Eine Basis E-Commerce Europa Vorlesung Deutsches Europäisches Wirtschaftsverfassungsrecht Europa–Recht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Köster (Author), 2003, Die europäische Electronic-Commerce-Richtlinie - Eine gute Basis für den E-Commerce in Europa?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19485
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  16  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint
  • Withdraw Contract