2. Sachanalyse
2.1 Allgemeine Grundlagen des Ausdauertrainings
Nach Frey/Hildenbrandt wird unter Ausdauer die Fähigkeit verstanden, „einem Reiz,
der zum Abbruch oder zur Minderung einer Belastung auffordert, möglichst lange
widerstehen zu können“ (Frey/Hildenbrandt, 2002, S. 110). Zusätzlich muss die zentrale
Funktion der Regenerationsfähigkeit berücksichtigt werden (vgl. Hohmann
2002). Demnach umfasst Ausdauer die Fähigkeit, körperliche Belastungen einen
möglichst langen Zeitraum auszudehnen, der eintretenden Ermüdung (psychischer
wie physischer Art) widerstehen zu können und eine schnelle Regeneration nach der
Belastung zu erreichen.
Je nach Art der Energiebereitstellung wird in Kurzzeitausdauer (bis 2 Minuten), Mittelzeitausdauer
(2-10 Minuten) und Langzeitausdauer 1 (10-35 Minuten) unterschieden
(vgl. Weineck, 2004, S. 186).
Als wichtig für den Schulsport hebt Söll die Mittelzeitausdauer und die Langzeitausdauer
hervor, da die Energiebereitstellung auf aerobem Weg (mit Sauerstoff) erfolgt.
Dadurch geht der Körper keine Energieschuld ein und es findet keine Bildung von
Laktat (Milchsäure) statt (vgl. Söll, 2003, S. 251-258).
Inhaltsverzeichnis
1. Bedingungsanalyse
1.1 Bild der Klasse
1.2 Räumliche Bedingungen
2. Sachanalyse
2.1 Allgemeine Grundlagen des Ausdauertrainings
2.2 Trainingsmethoden des Ausdauertrainings
2.3 Pulswerte bei Mädchen
3. Kompetenzerwerb/ Teilziele
3.1 Übergeordnetes Stundenziel
3.2 Fachliche Teilziele
3.3 Soziale Teilziele
3.4 Personale Teilziele
3.5 Methodische Teilziele
4. Didaktische Reflexion und Entscheidungen
4.1 Bezug zum Bildungsplan
4.2 Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung
4.3 Exemplarische Bedeutung
4.4 Zugänglichkeit
4.5 Bezug der Schülerinnen zum Thema
4.6 Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit
4.7 Didaktische Reduktion
4.8 Schwierigkeitsgrad (Differenzierung, Unterrichtsprinzip)
5. Methodische Reflexion und Entscheidungen
5.1 Einstieg/ Erwärmung
5.2 Hauptteil
5.3 Abschluss
6. Verlaufsplanung
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel der Arbeit ist die Konzeption und methodische Gestaltung einer Sportstunde, in der die Ausdauer der Schülerinnen durch eine spielerische Adaption des Gesellschaftsspiels „Mensch ärgere dich nicht“ gefördert wird, um Motivation zu steigern und gleichzeitig die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern.
- Spielerische Gestaltung von Ausdauertraining im Sportunterricht
- Methodische Einbindung der Intervallmethode zur Belastungssteuerung
- Differenzierungsmöglichkeiten nach individuellem Leistungsstand
- Förderung der Motivation durch motivierende Spielformen und Musik
- Didaktische Reflexion von Sinnrichtungen (Gesundheit, Leistung, Miteinander)
Auszug aus dem Buch
2.1 Allgemeine Grundlagen des Ausdauertrainings
Nach Frey/Hildenbrandt wird unter Ausdauer die Fähigkeit verstanden, „einem Reiz, der zum Abbruch oder zur Minderung einer Belastung auffordert, möglichst lange widerstehen zu können“ (Frey/Hildenbrandt, 2002, S. 110). Zusätzlich muss die zentrale Funktion der Regenerationsfähigkeit berücksichtigt werden (vgl. Hohmann 2002). Demnach umfasst Ausdauer die Fähigkeit, körperliche Belastungen einen möglichst langen Zeitraum auszudehnen, der eintretenden Ermüdung (psychischer wie physischer Art) widerstehen zu können und eine schnelle Regeneration nach der Belastung zu erreichen.
Je nach Art der Energiebereitstellung wird in Kurzzeitausdauer (bis 2 Minuten), Mittelzeitausdauer (2-10 Minuten) und Langzeitausdauer 1 (10-35 Minuten) unterschieden (vgl. Weineck, 2004, S. 186).
Als wichtig für den Schulsport hebt Söll die Mittelzeitausdauer und die Langzeitausdauer hervor, da die Energiebereitstellung auf aerobem Weg (mit Sauerstoff) erfolgt. Dadurch geht der Körper keine Energieschuld ein und es findet keine Bildung von Laktat (Milchsäure) statt (vgl. Söll, 2003, S. 251-258).
Zusammenfassung der Kapitel
Bedingungsanalyse: Dieses Kapitel beschreibt die Zusammensetzung der Klasse 7, ihre soziale Struktur sowie die räumlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für den Sportunterricht.
Sachanalyse: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Ausdauertrainings erläutert, insbesondere die Intervallmethode und physiologische Aspekte wie Pulsbereiche bei Mädchen.
Kompetenzerwerb/ Teilziele: Dieses Kapitel definiert das übergeordnete Stundenziel sowie die fachlichen, sozialen, personalen und methodischen Kompetenzen, die die Schülerinnen erwerben sollen.
Didaktische Reflexion und Entscheidungen: Hier wird die Stunde in den Bildungsplan eingeordnet, die Sinnrichtungen (Gesundheit, Fitness) begründet und didaktische Reduktion sowie Differenzierungsmaßnahmen dargelegt.
Methodische Reflexion und Entscheidungen: Dieses Kapitel beschreibt den geplanten Stundenverlauf vom Einstieg über den Hauptteil bis zum Abschluss, inklusive alternativer Überlegungen.
Verlaufsplanung: Dieses Kapitel enthält die tabellarische Übersicht des geplanten Unterrichts mit Zeitangaben, Phasen, Inhalten und eingesetzten Medien.
Schlüsselwörter
Sportunterricht, Ausdauertraining, Intervallmethode, Mensch ärgere dich nicht, Spielerische Erwärmung, Herzfrequenz, Schulsport, Didaktische Reduktion, Belastungssteuerung, Gesundheitserziehung, Leistungsfähigkeit, Bewegungsschulung, Unterrichtsplanung, Sportspiel, Pulsmessung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Planung einer Sportstunde für eine 7. Klasse, in der Ausdauertraining in Form eines Spiels („Mensch ärgere dich nicht“) umgesetzt wird.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind Ausdauerschulung im Schulsport, spielerische Didaktik, die Anwendung der Intervallmethode sowie die motivationale Förderung von Schülerinnen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel ist es, den Schülerinnen durch eine motivierende Spielform die Fähigkeit zu vermitteln, 10 bis 15 Minuten intervallmäßig zu laufen, angepasst an ihr individuelles Leistungsniveau.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird die Intervallmethode eingesetzt, bei der sich Belastungsphasen (Laufen) und kurze Erholungspausen (durch Würfeln/Regeln des Spiels) abwechseln.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der praktischen Durchführung des Spiels „Mensch ärgere dich nicht“ in der Sporthalle, wobei die Schülerinnen entsprechend ihrer gewürfelten Zahl Laufrunden absolvieren.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Ausdauertraining, Intervallmethode, spielerische Didaktik, Gesundheitserziehung und Differenzierung im Sportunterricht.
Warum wurde ausgerechnet „Mensch ärgere dich nicht“ als Spielform gewählt?
Das Spiel ist aus der Lebenswelt der Schülerinnen bekannt, weshalb keine langen Regelerklärungen nötig sind, und es ermöglicht durch die Spielstruktur eine motivierende Ablenkung von der körperlichen Anstrengung.
Wie wird die individuelle Belastung der Schülerinnen sichergestellt?
Durch das Prinzip der Differenzierung darf jede Schülerin ihr Lauftempo selbst wählen und bei Erschöpfung kurze Gehpausen einlegen, bis sie wieder weiterlaufen kann.
Welche Rolle spielt die Musik in dieser Unterrichtseinheit?
Musik wird eingesetzt, um die Schülerinnen während der Belastungsphasen zusätzlich zu motivieren und sie von der Anstrengung abzulenken.
Wie findet die Reflexion am Ende der Stunde statt?
Die Reflexion erfolgt im Sitzkreis, in dem die Schülerinnen ihren Puls erneut fühlen, körperliche und psychische Reaktionen besprechen und gemeinsam das Erlebte verbalisieren.
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- Katrin Fabritius (Author), 2012, Spielerische Ausdauerschulung, Klasse 7, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194894