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Les danses des sociétés créoles

Titel: Les danses des sociétés créoles

Seminararbeit , 2012 , 19 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Französische Philologie - Landeskunde und Kultur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Parlant des sociétés créoles françaises, il ne faut jamais oublier la culture, plus précisément la musique et les danses. Toutes les deux font partie de l´histoire des îles créoles et retrouvent aujourd´hui une place centrale auprès de toutes les générations.
Autrefois, les danses étaient réservées à une certaine élite de la société créole ce qui montre leur signification sociale et leur importance socioculturelle.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Introduction

2. Le contexte historique et géographique

2a. Les Antilles françaises

2b. La Réunion

3. Les différentes influences sur les danses créoles

4. Les danses en Martinique

4a. Le bèlè

4b. Le lalinklè

4c. Le calenda ticano

5. Les danses en Guadeloupe

5a. Le léwoz et le gwoka

5b. Le quadrille

5c. La biguine

6. Le zouk

7. Les danses à La Réunion

7a. Le séga

7b. Le maloya

8. Conclusion

9. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Wurzeln und die soziokulturelle Bedeutung von Tanz und Musik in den französischen Antillen (Martinique, Guadeloupe) sowie auf der Insel La Réunion. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welchen Einfluss die koloniale Vergangenheit, das Erbe der Sklaverei und verschiedene kulturelle Austauschprozesse auf die Entwicklung der heutigen kreolischen Tanzformen genommen haben.

  • Historische Kontexte der französischen Antillen und La Réunion
  • Afrikanische Einflüsse und kulturelle Identität in der Tanzpraxis
  • Einfluss europäischer Tanzformen wie die Contredanse auf lokale Traditionen
  • Analyse spezifischer Tanzstile (Bèlè, Gwoka, Zouk, Séga, Maloya)
  • Die Rolle der Musik und des Tanzes als Ausdruck von Widerstand und Freiheit

Auszug aus dem Buch

4a. Le bèlè

« Le bèlè est une expression artistique du monde rural autour du tambour, du chant et de la danse, une forme de philosophie de la vie qui valorise le partage et la solidarité. »

Le terme bèlè est issu du mot français « bel air ». Cette danse, importée en Martinique par les esclaves africains, se déroule dans un cercle pendant des soirées dansantes (swaré bèlè) lors desquelles les gens se réunissent. La musique bèlè est un art associant le chant, les percussions et la danse en quadrille. Bien que le bèlè se danse en quadrille (huit danseurs), il ne doit pas être associé au quadrille européen, car c´est une danse afro-martiniquaise. Dans les swaré les cavaliers et cavalières dansent trois genres : la biguine-bèlè, le grand-bèlè et le béli-ya. Ces musiques se jouent à des moments précis, c´est-à-dire que le bèlè accompagne les différentes étapes de la journée. Autrefois, on chantait le gran-bèlè en retournant son champ, on dansait le ladja après la journée ou le samedi soir, le jour des swaré bèlè.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Introduction: Einführung in die Bedeutung von Musik und Tanz für kreolische Gesellschaften und Darlegung der Forschungsabsicht.

2. Le contexte historique et géographique: Überblick über die koloniale Geschichte und geografische Lage der Antillen und La Réunion.

3. Les différentes influences sur les danses créoles: Analyse der afrikanischen Ursprünge und deren Bewahrung trotz kolonialer Einflüsse.

4. Les danses en Martinique: Detaillierte Betrachtung der martiniquaischen Tanztraditionen wie Bèlè, Lalinklè und Calenda.

5. Les danses en Guadeloupe: Untersuchung von Gwoka, Quadrille und Biguine als zentrale kulturelle Ausdrucksformen.

6. Le zouk: Darstellung der Entwicklung und Popularisierung des modernen Musik- und Tanzstils Zouk ab Ende der 1970er Jahre.

7. Les danses à La Réunion: Beschreibung der traditionellen Tänze Séga und Maloya und deren Bedeutung als Identitätsstifter.

8. Conclusion: Zusammenfassende Betrachtung der diachronen Entwicklung und der bleibenden Prägung durch die Geschichte der Sklaverei.

9. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Monographien und elektronischen Quellen.

Schlüsselwörter

Kreolische Kulturen, Martinique, Guadeloupe, La Réunion, Bèlè, Gwoka, Zouk, Séga, Maloya, Sklaverei, Kolonialgeschichte, Tanztradition, Identität, Musikethnologie, Afro-karibische Einflüsse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die kulturelle Entwicklung von Tanz und Musik in den französischen Antillen und auf La Réunion unter besonderer Berücksichtigung der historischen und kolonialen Einflüsse.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Verbindung zwischen Sklavengeschichte, afrikanischen Wurzeln und europäischen Tanzeinflüssen sowie deren Transformation in die heutige Zeit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu ergründen, woher die kreolischen Tänze stammen und wie sie als Mittel zum Widerstand und zur Identitätsstärkung genutzt wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und analysierende Arbeit, die auf Literaturrecherche und der Auswertung von musikwissenschaftlichen sowie historischen Fachquellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in regionale Abschnitte, die spezifische Tänze wie Bèlè (Martinique), Gwoka (Guadeloupe) und Maloya (La Réunion) detailliert analysieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentral sind Begriffe wie kreolische Identität, koloniale Geschichte, kultureller Synkretismus sowie spezifische Gattungen wie Bèlè, Zouk und Maloya.

Warum wurde dem "Bèlè" ein eigenes Unterkapitel gewidmet?

Der Bèlè wird als eine essenzielle Ausdrucksform des martiniquaischen Lebensgefühls und der Solidarität hervorgehoben, die eng mit dem Trommelspiel verknüpft ist.

Inwiefern hat sich das Verständnis des "Maloya" im Laufe der Zeit verändert?

Ursprünglich ein mit der Sklaverei und den Vorfahren verbundener Ritus, hat sich der Maloya heute zu einem Symbol der réunionischen Kultur für alle Bevölkerungsschichten entwickelt.

Welchen Einfluss hatte das Christentum auf die Tanzentwicklung?

Aufgrund religiöser Vorbehalte wurden viele ursprüngliche Tänze von der Kirche unterdrückt oder verboten, was die Sklaven dazu zwang, ihre Traditionen in transformierter Form weiterzuführen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Les danses des sociétés créoles
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
19
Katalognummer
V195009
ISBN (eBook)
9783656206293
ISBN (Buch)
9783656207269
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tänze danses creoles Martinique Guadeloupe musique
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2012, Les danses des sociétés créoles, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195009
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Leseprobe aus  19  Seiten
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